ZSC - Rappi 12.12.13

  • "Die ZSC Lions streben beim Duell gegen das Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers den neunten Sieg in Folge an. Gelingt den Zürchern in der vierten Begegnung der Saison der vierte Sieg beim Zürisee-Battle, könnte der Leader mit dem HC Davos gleichziehen. Die Bündner haben bislang die längste Siegesserie der laufenden Spielzeit inne. Im September und Oktober reihte das Team von Arno Del Curto neun Triumphe aneinander – und verlor dann unerwartet gegen den EHC Biel."


    Wie lange geht das noch so weiter?


    Wie oben beschrieben hatte Davos am Anfang der Saison auch eine solche Serie - heute sind sie auf Platz 4 mit 13 Punkten Rückstand auf uns!


    Wir werden wohl nicht bis Ende Saison durchziehen können, irgendwann kommt wohl auch wieder mal ein Loch. :nixwiss:


  • Doch, ziehen wir durch so. Da ändern einzelne eventuelle Niederlagen nichts.

  • Quote from Blackstar

    Sieg Nr. 9. Aber es wird enger und enger..


    Es war in den letzten Wochen immer sehr eng! Nur nicht aufgrund der vielen Siege an sich selbst zu zweifeln beginnen. Es hat auch in den letzten Spielen immer wieder bei Null angefangen und immer wurde der Sieg erkämpft. Jetzt noch zwei Mal kämpfen und dann gibt es ja eine Woche Pause.

  • ZSC Lions - Lakers 3:2


    Der Leader im Spargang


    Mit minimalen Aufwand erringen die Lions gegen Rapperswil-Jona den neunten Erfolg in Serie. Wenn immer sie aufs Tempo drückten, waren die Gäste überfordert.


    Mit 27 Punkten aus neun Matches weisen die Stadtzürcher in diesem Winter in der Nationalliga A die beste Konstanz eines Teams auf. Sie verbesserten den Rekord des HC Davos (26 Punkte aus ebenfalls neun Partien).


    Das Kombinationsspiel des souveränen Leaders lief an diesem Abend im Zeichen des körperlosen Eishockeys nicht auf allen Zylindern. Im letzten Drittel beim Stande von 2:2 musste das Heimteam in Unterzahl nach einem Wechselfehler sich hartnäckig wehren gegen die tapferen St. Galler. Aber wenn immer der ZSC nur sachte auf das Tempo drückte, hatte er das Heft in der Hand.


    Die Lions führen – bei zwei Spielen mehr als der erste Verfolger – nun mit elf Punkten Vorsprung die Tabelle an, ein Novum für die Zürcher in den letzten 20 Jahren.


    Neben dem Rink setzt der Favorit auf Platz 1 der Regular Season auch im Nachwuchsbereich beispiellose Akzente: in der breit aufgestellten Bewegung mit rund 800 Junioren in den Zellen Zürich, Urdorf, Dübendorf und Küsnacht. Wie der Finanzchef Fritz Eichenberger auf Anfrage bestätigte, erzielte das Farmteam GCK Lions im letzten Jahr in der Rechnung der Ausbildungsentschädigungen den Rekordüberschuss von 445 000 Franken. Im Klartext: Die Zürcher verdienten mit der effizienten Nachwuchsförderung Geld. Anstelle der früheren Transfersummen werden heute im helvetischen Betrieb Ausbildungsentschädigung bezahlt, eine Art Leasinggebühr pro Saison, welche Alter und Klasse eines Athleten bewertet und proportional jene Klubs mit Anteilen belohnt, die während einer gewissen Zeit einen Spieler förderten.


    Die Lions sind heute der führende Exporteur von Spielern in der Liga. Die eigenen Kader in Oerlikon und Küsnacht eingerechnet, spielen heute in den Klassen A und B sage und schreibe 77 Mann, die in der Organisation des Z ausgebildet worden sind. Damit erfüllte sich eine Vision des loyalen Mäzens Walter Frey, für den starke Techniker wie Simon Schenk und heute Peter Zahner diese Nachwuchsmodelle umsetzen und optimieren.
    :shock: :applaus:


    Im zahmen Derby gegen die Lakers offenbarte sich die Ausgeglichenheit im Team der Lions, die sich so stilsicher zeigten, dass sie selbst im Spargang Partie und Gegner kontrollieren konnten. Der zweimalige Rückstand war auf eine gewisse Nonchalance zurückzuführen, der Leader gewährte dem Gegner zu viel Raum. Nach der siebenten Niederlage de Suite erleben die St. Galler einen bitteren Advent. Das Team zeigte sich zwar bemüht, die einzelnen Blöcke spielten ordentlich in den Positionen, aber die Fehlerquote insgesamt ist immer wieder zu hoch.


    In dieses Urteil ist auch der Torhüter Aebischer einzuschliessen. Der frühere NHL-Goalie hinterliess keinen sicheren Eindruck, was im Kampf um den Ligaerhalt noch zur Hypothek werden könnte. Nur Durchschnitt verkörperten im Angriff auch die zwei Schweden Persson und Danielsson. Sie waren zu wenig präsent und zu wenig wuchtig, ihr Leaderblock verdiente diesen Namen nicht. (NZZ)

  • Am Besten jetzt regenerieren so gut es geht, in Zug nicht allzu sehr anstrengen, dafür dem (evtl.) vollen HASTA dann am Sonntag nochmals etwas bieten, vor allem weil auch die zukünftigen Fans da sein werden (Lion Kids).
    Und dann endlich Pause und neue Kräfte tanken.
    Rappi kann wirklich nicht viel und der ZSC wollte nicht so recht, Hauptsache gewonnen.

  • Ich melde mich auch mal wieder zu Wort. :wink: Die Spiele 5 und 6 habe ich letzte Woche im Hallenstadion gesehen und man muss sagen, da man ja eigentlich den Song "Ohne Gegner, macht es keinen Spass" anstimmen könnte, hatte ich da mehr Gelegenheit dazu, mich der köstlichen "Platte" Schweinsbratwurst und Pommes mit lecker Ketchup zu widmen. Geil, auch wenn es für mich als Euro Men sicherlich teurer ist, ohne komme ich fast bei keinem Spiel mehr aus. Nicht gut für meine Figur. :nick:


    Was mir allerdings Stimmungstechnisch und Profimäßig auf dem Herzen liegt, ist folgendes:


    Warum können eigentlich viele anfangen, Anfeuerungsrufe zu verteilen, wenn der Herr Scheibli unten lang läuft ? Das ist mir schon vor Wochen aufgefallen. Es wäre toll, wenn diese Leute auch mal während des Spieles Stimmung machen würden.


    Und was das Torwartduo Nyffeler / Flueler anbelangt. Mein Bauchgefühl hat sich ein wenig bestätigt, daß ich Nyffeler als ernsthafte Konkurrenz zu Flueler gesehen habe, nach den ersten Spielen, nur die Problematik der Konstanz noch dagegen sprachen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich hat Nyffeler im moment die Nase vorne. Er ist schneller unten, einfach quirliger, wacher, oder ist das nur meine subjektive Vorstellung ?


    Ansonsten, weiter so ZSC, vielleicht habe ich ja doch mal das Glück, nach nun fast 25 Jahren ZSC, doch einmal eine Meisterschaft live mitzuerleben.


    Grüsse
    DEGShanahan

  • Flüeler ist immer noch weiter als Nyffeler. Flüeler hat schon bewiesen, dass er ein Meistergoalie ist. Kein Grund um jetzt an ihm zu Zweifeln. Flüeler braucht 3-4 Jahre, bis er wirklich die nationale Spitze erreichte. Das wird auch bei Nyffeler so sein. Würde man nun nur noch auf Nyffeler setzen, er hätte relativ schnell auch mal eine schlechte Phase. Das ist halt so mit jungen Goalies. Lieber jetzt noch 1.5 Saisons mit Flüeler, bevor er dann wohl den Sprung nach Nordamerika macht.


    Schaut man sich an, wieviele Top-Goalies aus unserer Organisation kommen, muss man sich aber auf alle Fälle keine Sorgen machen, wenn Flüeler dann nach Nordamerika geht. Und auch ein Kompliment an den Goalie-Trainer, der bei unseren Junioren am Werk ist!

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!