Beiträge von Sbornaja

    Meier spielt PP, Leone Boxplay. Einfach hammergeil. Da vermisse ich den Bartli echt nicht.

    Korrigiere, Leone und Bächler!

    Nein nein du hast das schon richtig gesehen mit Meier. Der spielte souveräne 3:52min PP an der blauen Linie.

    Schade geht er, aber für Ihn kam halt Crawford um einiges zuspät.

    War wie damals bei Kenins oder Prassel. Leider.

    Und einfach nochmals zu erwähnen Beachler, Ustinkov, Meier(schade das er geht) die machen echt Spass. Ustinkov mit Scorerpunkt heute.

    Vermisst irgendwer Sopa????

    Sag ich schon lange, dass ein Baechler, Graf, Reichle und wie sie noch alle heissen, besser performen/punkten als Sopa.
    Die rennen zwar nicht wie von der Tarantel gestochen auf dem ganzen Feld herum, werden aber sicher nach 25 Spielen mehr Punkte als Sopa auf dem Haben Konto aufweisen.

    Hat gestern jemand Siegrist vermisst?

    Es steht ja schiessen. Eine Stockabwehr ist ja kein Schuss. Hrubec hat die Scheibe aus der Luft über das Plexiglas geschossen. Ist und war eine klare 2er.

    Genau so ist es und dies mit einer aktiven Bewegung = 2er

    Bei Azevedos Foul hab ich sofort gesagt, dass der duschen geht, dann haben alle um mich herum gelacht. Zack weg war er und keiner verstand die Hockey-Welt mehr :rofl:

    Das war "Slew Footing" in Bilderbuch manier und wird wahrscheinlich in jedem Schiri Lehrgang gezeigt... Huere Holzkopf!

    Azevedo sass ja bereits davor einmal auf der Strafbank, wegen "Behinderung" auch diese Strafe, komplett überflüssig und sinnlos.

    Der Typ schadet aktuell nur dem eigenen Team und das hätte gestern noch auf die andere Seite kippen können.
    Wenn, ja WENN nicht so ein überragender Hrubec im Tor gestanden wäre! Wahnsinn was der gestern alles gekratzt hat und Saves ausgepackt hat.

    Tolles Spiel von ihm!

    Das man Hrubec nicht noch meh feiert aus der Kurve? Ich verstehe es nicht! Was musst du als Torhüter dann sonst noch alles kratzen, dass man dich während und/oder nach dem Spiel abfeiert und sich bei dir bedankt?

    Davos hat Auswärts dieses Jahr noch nie nach 60 Min. verloren. Und die zwei letzten Niederlagen Auswärts nach 60 Min.

    datieren vom 22.12.22 und 17.11.22 - d.h. der HCD ist Auswärts eigentlich stärker als Zuhause. Zeit dies zu ändern!!

    Ja

    ein Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschiessen sollte es heute für uns sein.

    Krypto EV hat wieder zugeschlagen:

    Er stand bereits einmal in der Schweiz hinter der Bande

    Der EV Zug hat einen neuen Assistenzcoach verpflichtet

    Auf die kommende Saison hin verstärkt Lars Johansson das Trainerteam der Zuger und wird Assistent von Dan Tangnes. Er hat bis 2025 unterschrieben.

    Lars Johansson stammt aus der nordschwedischen Stadt Piteå, rund 80 km nördlich von Skellefteå. Dort wurde er 2008 vom Head Coach der U20-Elit Junioren zum General Manager der 1. Mannschaft und führte diese aus der zweithöchsten schwedischen Liga an die Spitze der SHL. 2013 wurde Johansson mit dem Traditionsverein zum ersten Mal nach 35 Jahren Schwedischer Meister, 2014 verteidigte Skellefteå AIK den Titel.

    Ab 2016 stand Johansson während eineinhalb Saisons an der Seite von Hans Wallson hinter der Bande der ZSC Lions, anschliessend wechselte er zu SKA St. Petersburg (KHL) und war als Team Consultant tätig. Vergangenen Sommer kehrte er in seine Heimat zurück zu Rögle BK und war dort bis im Dezember Assistant Coach.

    «Lars kennt das Eishockey-Business aus verschiedenen Perspektiven. Er kann auf die Erfahrung aus der Arbeit mit den besten Spielern in Top-Ligen zurückgreifen und gilt als ausgewiesener Förderer von jungen Spielern», sagt General Manager Reto Kläy über den 52-Jährigen. «Damit passt er hervorragend in unsere Philosophie, Talente aus dem eigenen Nachwuchs in die 1. Mannschaft einzubauen». Mit der Verpflichtung des Schweden ist der Coaching Staff rund um Head Coach Dan Tangnes (bis 2026) mit Michael Liniger (Assistant Coach, 2025), Lars Johansson (2025) und Simon Pfister (Goalie Coach, 2024) komplett.

    Naja ich glaube wir lassen das jetzt mit der CHL Diskussion im ZSC - Krypto EV Thread.


    Ich glaube ich hab meine Meinung zur CHL Kampagne geschrieben.

    Entweder ganz darauf ausrichten und mit einem Absturz in der Liga leben können oder eben nicht teilnehmen.

    Ich glaube Du überschätzt die Kosten für die CHL. Netto wird es nicht mehr als 200k-300k kosten, sonst wären schon längst mehr Teams nicht mehr angetreten. Nicht alle haben Onkel Walti in der Hinterhand, der 500k+ zahlen würden. Und soweit ich weiss hat noch kein Team freiwillig auf die CHL verzichtet, weder aus der Schweiz noch aus anderen Ländern.

    Und mit der SLA sind nicht nur die Tickets massiv teurer geworden, ein Grossteil des Konsums geht direkt in die ZSC Tasche. Einfach so kurz über den Daumen.

    Ich wäre sehr überrascht, wenn wir 2023 keine schwarzen Zahlen schreiben würden, mit oder ohne CHL. Aber das wissen wir dann in ca. einem Jahr.

    Es gibt sicher Gründe, warum wir genau dieses Jahr bei den Importspielern nicht nachgebessert haben wie alle anderen.

    ICH glaube, dass die Kohle nicht mehr locker sitzt.

    Netto wird es nicht mehr als 200k-300k kosten? Genau meine Meinung, ein Minus von ca. 200`000- 300`000.- pro CHL Kampagne, WENN du nicht bis mind. in die 1/4 Finals oder höher vorstösst. Ist uns ja in 9 Jahren 2x geglückt.

    Das liegt ohne Onkel Walti einfach nicht mehr drin mit neu fix 40 Mitarbeitern zusätzlich, Probleme mit der Soundanlage und und und

    Man sieht in der CHL bei den Schweizer Duellen mit finnischen und schwedischen Teams die deutlich kleinere Budgets haben als die Nati A Spitzenmannschaften vor allem auch das unsere Liga nicht „die beste ausserhalb der NHL ist“…

    Jeder der sich im Hockey etwas auskennt, würde niemals behaupten, dass die Schweizer Liga die beste ausserhalb der NHL ist.

    Der Lebensunterhalt ist in Schweden wie auch Finnland einiges günstiger... Ist alles immer dem Durchschnittslohn angepasst.

    Der Schweizer Medianlohn stieg von CHF 6'538 im Jahr 2018 auf CHF 6'665 im Jahr 2020
    Durchschnittliches Brutto-Monatsgehalt in Schweden liegt bei 31.400 Kronen (SEK), was etwa 3.050 Euro entspricht.

    Lohnniveau in Finnland, das 2019 bei etwa 3.140 Euro brutto pro Monat lag. Also bei etwa 37.700 Euro pro Jahr (alle Angaben sind Median-Werte).

    Lizensierte Eishockeyspieler

    Schweiz: 8Mio Einwohner, 24`000 Lizensierte

    Finnland: 5Mio Einwohner 75`000 Lizensierte

    Schweden: 10.5Mio Einwohner 63`000 Lizensierte

    Tschechien: 10.5Mio Einwohner 120`000 lizensierte

    Gemäss Statistik müssten uns die Schweden Finnen Tschechen zweistellig weghauen, aber soeinfach ist es dann auch nicht gemacht nur mit hochrechnen.

    Vereinfacht: Je mehr Spieler je höher das Niveau.

    So jetzt du wieder ;P

    Aktuell ist es noch ein Spiel um Ehre und Ruhm (Zitat Martin Baumann CEO CHL-Schweiz) mehr nicht.
    Geld verdienst du kaum (siehe Statistik).

    Die SLA zu betreiben kostet ebenfalls mehr Schotter, als dass diese (bis mindestens 1/4 Final) einnimmt.
    Werden die Tickets wie gewünscht in die Saisonkarte inkludiert, kommt noch weniger Kohle rein...

    Ich sehe nicht etwas positives in der CHL Kampagne ausser ein paar "lustig-reisli" für unsere Fans/Ultras.
    Nicht mit eingerechnet sind Start- und Siegprämie für unsere Spieler, sowie Flüge Hotel und und und.
    Den ganzen ZSC Tross auf Flugreisen zu schicken kostet einiges mehr als nur die 200`000.- die hier genannt wurden.

    Heimspiele (SLA) sind in der CHL vermutlich immer defizitär, wie oben geschrieben (bis 1/4 Final).
    Hier würde mich mal persönlich wundernehmen, wieviele Zuschauer es in der SLA für eine schwarze Null pro Spiel benötigt.


    Besserung kommt nur schrittweise
    Die Champions Hockey League hat ein grosses Problem

    Am 1. September finden die ersten Pflichtspiele der neuen Eishockeysaison statt. Das geschieht traditionell auf internationaler Ebene, in der Champions Hockey League. Wie in den letzten Jahren üblich, stellt die Schweiz fünf Vertreter.

    Der EV Zug, der HC Fribourg-Gottéron, die ZSC Lions, die SC Rapperswil-Jona Lakers und der HC Davos vertreten die National League im Kampf um die begehrte internationale Trophäe. Diese war in den letzten Jahren vor allem in schwedischen Händen. Teams aus der SHL konnten nämlich sechs der bisherigen sieben Austragungen für sich entscheiden.

    Nicht so gut abgeschnitten haben hingegen die Teams aus der National League. Zwei Qualifikationen für die Halbfinals sind bislang das höchste der Gefühle. Dies gelang dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gottéron. In der vergangenen Austragung qualifizierten sich nur zwei Schweizer Teams für die K.o.-Phase und schieden da bereits im Achtelfinale aus. Es ist also eine Steigerung gefragt.

    Der Schweizer Vorteil der Import-Spieler

    Ein Vorteil für die Mannschaften aus der National League dürfte definitiv die Erhöhung von vier auf sechs Import-Spieler sein. Diese Positionen konnten hauptsächlich mit Top-Imports aus der KHL, NHL oder Skandinavien besetzt werden. Das heisst die Schweizer CHL-Vertreter verfügen allesamt über Top-Ausländer.

    Das heisst aber auch, dass von den Schweizer Vertretern in der Champions Hockey League automatisch mehr erwartet wird. Gefordert sind vor allem auch der EV Zug und die ZSC Lions. Die beiden Top-Teams haben es seit der Auferstehung der CHL in der Saison 2014/15 nie weiter als das Viertelfinale geschafft. Beide Mannschaften haben Top-Schweizer und Top-Imports unter Vertrag, weshalb die Erwartungen entsprechend hoch sind. EVZ-Coach Dan Tangnes hat auch eine klares Ziel vor Augen:

    Zitat
     "Wir wollen die Champions Hockey League gewinnen. Wir haben es noch nicht weiter als bis ins Viertelfinale geschafft, das wollen wir nun ändern. Jedes Turnier, an dem wir teilnehmen, wollen wir gewinnen. Aber natürlich sind wir auch bescheiden und haben grossen Respekt vor all den guten Mannschaften aus vielen guten Ligen. Wir haben es mit einer harten Gruppe zu tun, wie es in der Champions Hockey League sein sollte."
    Dan Tangnes, championshockeyleague.com
     

    Das grosse Problem der Champions Hockey League

    Der Sieger der CHL darf sich in der Austragung 2022/23 über ein Preisgeld von 500'ooo Euro freuen. Ein Team, das nicht über die Gruppenphase hinauskommt, erhält 65'000 Euro. Im Vergleich zum Fussball sind diese Summen sehr klein und entsprechend zahlt es sich für die Mannschaften auch nicht unbedingt aus, an der Champions Hockey League teilzunehmen. Vor der letztjährigen Austragung war von Seiten des HC Fribourg-Gottéron zu hören, dass man mindestens das Halbfinale erreichen müsse, wenn man einen Gewinn erzielen möchte. Das dürfte dieses Jahr für Mannschaften aus der Schweiz nicht anders sein.


    Preisgeldverteilung-CHL.png

    Das grosse Problem sind vor allem die Reisekosten. Um nach Skandinavien zu reisen, muss ein Eishockeyteam einen Flieger chartern. Das kostet sehr viel Geld und wird mit den 65'000 Euro Preisgeld für die Gruppenphase nicht gedeckt. Es macht die Champions Hockey League also nicht wirklich attraktiv, wenn man bei zu frühem Ausscheiden einen Verlust schreibt. Gerade für Mannschaften mit einem kleineren Budget, wie die Rapperswil-Jona Lakers, ist es nicht förderlich, wenn man sich nach einer Qualifikation für einen tollen Wettbewerb mit einem finanziellen Verlust auseinandersetzen muss.

    Martin Baumann, der Schweizer CEO der Champions Hockey League, erklärt gegenüber der SDA: "Das Geld ist immer ein grosses Thema, dessen bin ich mir bewusst. Aber ich würde es nicht am Preisgeld aufhängen. Es geht in erster Linie um Ehre und Ruhm." Das mag für ihn stimmen, die Clubs schauen aber definitiv darauf, dass auch der finanzielle Aspekt stimmt. Beschwichtigend muss man aber sagen, dass die Champions Hockey League das Preisgeld seit dem Start 2014/15 von 1.5 Millionen Euro auf 3.47 Millionen Euro erhöhen konnte. Es entwickelt sich also in die richtige Richtung, aber es muss noch mehr gehen, damit eine Qualifikation für die Champions Hockey League auch einen finanziellen Ansporn hat.

    Die Champions Hockey League hat ein grosses Problem
    Besserung kommt nur schrittweise
    sport.ch

    die 3 Auswärtsreisen nach Schweden, Ungarn/Polen und Schweden werden wohl weniger gekostet haben als die Entlassung von RG inkl Assi. Mit dem Budget Argument kann Rappi oder Biel kommen aber alleine GCK verbrennt jährlich ein vielfaches als die paar Auswärtsreisli kosten.

    Walter Frey will und wird, seit der Fertigstellung der SLA, beim ZSC nicht mehr einfach alles bezahlen/decken. Dies wurde mehrfach so kommuniziert.
    Das bedeutet, dass wir wie alle anderen Vereine nur das ausgeben können was wir auch einnehmen.

    Ob W. Frey dann bei GCK noch Geld einschiesst, ist dann sein Problem/Goodwill.

    Dieses CHL Ding kostet nur unnötig Geld, war 9 Jahre lustig/unlustig je nach Sichtweise des Betrachters.

    Gewinnen kannst du, ausser einen Blumentopf oder Prestige, nur etwas wenn du mindestens jedes Jahr in den Halbfinal vorstösst, was uns in 9 Jahren nicht einmal gelang.

    In welcher Saison / Wann wurde das Red-Line-Offside abgeschafft?

    Redline-Offside aufgehoben

    Montag, 13. Juli 1998, 00:00 - HF_LEGACY

    Die Präsidenten der Nationalliga-Clubs im Schweizer Eishockey haben sich vergangene Woche dem Entscheid des internationalen Eishockey-Verbandes angeschlossen, das sogenannte Redline-Offside aufzuheben. Die Regel verbot bislang, dass der Puck über zwei der markierten Linien der Mittelzone gespielt wird. Schon in der letztjährigen Euroliga gab es dieses Redline-Offside nicht mehr und man erhofft sich somit offensivere Spiele.

    In der NHL wurde sie zur Saison 2005/06 abgeschafft.

    Danke Zappa10

    Alleine mit dem Penalty gegen Lugano (mit gefühltem Zwischenhalt im Sauerstoffzelt) hat er mehr "Legendäres" hinterlassen, als andere, deren Leibchen (noch) unter das Arena-Dach gezogen werden (sollen)!!! Wer anderes behauptet, war nicht dabei!!!

    :rofl:

    Haha alleine der Heimweg von LugaNo als wir im 1 PO-Game gewonnen haben war eine Tortour resp.ein Spiessrutenlauf.

    150-200 Tessiner am Bhf. die auf uns warteten. Schlägereien auf dem Kiesplatz und bei den Parkplätzen...

    150-200 Luganesi die auf uns 50 Schnäuze warteten, zig Fakeln die uns durch die Ultras unten durch den offenen Bereich der alten Resega in den Auswärtssektor "zugeworfen :mrgreen: " wurden...
    Oder dass wir in der Resega einfach 3 Drittel lang eingeschlossen wurden, mit Gitterschloss zugesperrt, nichts zu essen oder trinken.
    Man konnte nicht pissen gehen, man pisste einfach unten an die Bande :mrgreen: . Als wir gewonnen haben ging es dann erst richtig los :rofl:

    Keine Handy`s, nicht mit dem man die Eltern informieren konnte :mrgreen:
    Good old Times :sensa:

    Im 2. Auswärtsspiel waren dann ca. 700-1000 Zürcher in Lugano und die Riots begannen so richtig...
    Del Curto fand es eine gute Idee die Junioren zu schicken und wir wurden vom Grande Lugano abgefertigt, doch Del Curto sollte recht behalten :hockey:

    Die Regeln der Regeländerung

    Schon über 100 Regeländerungen wurden in der Geschichte des Eishockeys vorgenommen. Die jüngste Anpassung ist, dass die fünfminütige Verlängerung mit drei gegen drei Feldspielern gespielt wird.

    Hermann Pedergnana 12.09.2016, 09.00 Uhr

    Seit dieser Saison dürfen im Schweizer Eishockey in der Verlängerung nur je drei Feldspieler eingesetzt werden. Die Änderung hatte ihren Ursprung in den Köpfen nordamerikanischer Sportmanager. Einmal ausgeheckt, folgte die Testphase, erst in Vorbereitungsspielen, dann eine Saison lang in der American Hockey League. Und als sie ins NHL-Regelbuch aufgenommen wurde, zog der Internationale Eishockeyverband nach. So war der Ablauf in der Vergangenheit fast immer.

    Zwei Faktoren bestimmten viele der Regeländerungen: die Beschränkung der Ausgaben und der Wunsch, das Spiel schneller und attraktiver zu machen. Auf die Kostenbremse traten die NHL-Klubbesitzer 1912, als sie die Spielerzahl auf dem Eis von sieben auf sechs reduzierten. Nur missfiel dies den Professionals im Westen, so dass sich das Kuriosum ergab, dass die Finalserien im Osten mit sechs und jene im Westen mit sieben Mann ausgetragen wurden – der Siebente war ein Rover oder Libero.

    Am Kaderbestand wurde laufend herumgedoktert, ebenso an der Funktion der blauen Linien. Lange waren Steilpässe nicht oder nur innerhalb der Abwehrzone und des neutralen Drittels erlaubt. Hatte der Puck die Verteidigungszone verlassen, durften nur zwei oder drei Feldspieler zurückbleiben. Bis 1917 durfte der Torhüter nicht zu Boden gehen, auch hatte er anfänglich Strafen selbst abzusitzen.

    Oft drängten sich Änderungen aufgrund von Ausnahmeleistungen auf. Dass der Goalie George Hainsworth 1929 in 44 Partien 22 Shutouts verzeichnete, zeigte auf, dass offensivere Spielweise angezeigt war. Die Torproduktion stieg, nachdem Steilpässe in die neutrale Zone erlaubt worden waren. Als einschneidendste Massnahme wurde 1943 die das Eisfeld teilende rote Linie eingeführt. Die Europäer widersetzten sich energisch, auch die damals nebst den Tschechen massgebenden Schweizer.

    Der grosse Bibi Torriani war einer der vehementesten Kritiker. Zur Demonstration wurde 1947 auf dem Dolder ein Testspiel gegen ein kanadisches Militärteam ausgetragen – die Schweizer verloren klar. In den 1970er Jahren drohte Kanada mit dem Austritt aus dem Weltverband, sollten Bodychecks in Europa nicht auch ausserhalb der Abwehrzone erlaubt werden. Eine Dekade später öffnete die Abschaffung des Red-Line-Offsides das Spiel noch mehr. Pässe bis an die gegnerische blaue Linie wurden zur Norm. Auch wenn die Regeländerungen meist denselben Verlauf nehmen, bleibt gelegentlich etwas im Dunkeln: Wer ausgeheckt hat, dass in Europa die Rinkbreite 30 statt 26 Meter beträgt, lässt sich nicht mehr eruieren.


    In welcher Saison / Wann wurde das Red-Line-Offside abgeschafft?

    Vor luuter Russe Hockey grad drüber gstolperifiziert: Aus dem Jahr 2010

    Kuraschew und die russische Welle
    Publiziert: 28.10.2010, 23:25

    Kolumne Werner Schweizer Konstantin Kuraschew ist der letzte Russe in einer zentralen Position in einem Schweizer A-Klub. Der Ausbildungschef der SCL Tigers rettete das Team im vergangenen Frühling im Playout vor dem Abstieg und ermöglichte einen weiteren Anlauf Richtung Playoff in dieser Meisterschaft. Der bei den Spielern beliebte Kuraschew gilt mittlerweile als einer der besten Ausbildner überhaupt.

    Nur noch Zuschauer ist die Trainerlegende Wladimir Jursinow, die in Kloten lebt, aber noch als Präsident der russischen Juniorenliga amtiert.
    Weil die Schweizer Liga – anders als die nordamerikanisch kontrollierte deutsche DEL – traditionell für Einflüsse aus verschiedenen Eishockeykulturen offen ist, dürfte die russische Flaute vorübergehend sein. Die meisten der früheren Protagonisten sind in ihre Heimat zurückgekehrt, die guten Spieler finden in der panrussischen Liga heute ein Auskommen. Aber eine Gegenbewegung ist nicht ausgeschlossen.

    Zurzeit machen hier vor allem ausgemusterte oder frustrierte Kanadier aus der KHL Station. Man erinnert sich an die Welle von Spielern und Trainern, die vor 20 Jahren nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums und der anschliessenden Öffnung die Schweizer Liga überschwemmte.

    Auslöser der neuen Mode war der Transfer von Slawa Bykow und Andrei Chomutow von ZSKA Moskau zu Fribourg. Das Duo fabrizierte fast von Stunde null an Tore und ein Spektakel, das alle Zuschauer verzückte.
    Als 18 neue Russen hier kurvten
    Der ZSC eiste Wochen nach dem Einstand von Bykow/Chomutow mit Wladimir Krutow einen noch grösseren Namen aus dem Exil in Vancouver los. Die Geschichte des übergewichtigen «Tanks» mit den genialen Händen, der auch einmal im dritten Drittel an eine Sauerstoffflasche angeschlossen werden musste :mrgreen: , passte zum ZSC wie der Dunst zum alten Hallenstadion.

    Eine Saison später hatten die Zürcher mit Anatoli Tschistjakow bereits ihren vierten Russen im Kader und Arno Del Curto an der Bande.
    Im Herbst 1991 kurvten 18 neue Spieler aus der ehemaligen Sowjetunion in den beiden obersten Ligen herum. Manche Trouvaille war darunter.
    Ambri zog mit Malkow/Leonow wieder ein gutes Los.
    Igor Larionow, der Kopf und Center des einstigen Superblocks, veredelte ein Lugano, das sich müde gesiegt hatte.
    Um das Duo Schirjajew/Juldaschew entbrannte ein Transferstreit zwischen Davos und Biel, den die Berner gewannen.
    In der Nationalliga B fristetensowjetische Nationalspieler zuweilen ein tristes Dasein ohne Jobgarantie.Im damaligen Lido von Rapperswil überdauerte die hochkarätige Troika mit Trainer Boris Michailow und den Weltmeistern Ilja Bijakin und Alexander Koschewnikow den Winter nicht.
    Die kanadische Mafia sei dafür verantwortlich, klagte Michailow, einer der Grossen des sowjetischen Eishockeys. Es war vielleicht die spannendste Phase der Meisterschaft seit Einführung des Playoffs.
    Für die beiden Ausländerjobs in den Teams war bei den damaligen Spitzenklubs nur das Beste gut genug. Der SC Bern, welcher der russischen Welle auswich, hatte die überragenden Rexi Ruotsalainen und Alan Haworth, der EHC Kloten setzte mit Anders Eldebrink und Mikael Johansson auf schwedische Klasse, Coolness und Cleverness.
    Deshalb wurden Bykow und Chomutow in ihrer Karriere Olympiasieger, Weltmeister, aber nie Schweizer Meister.
    Das gelang nur Kuraschew als Assistent beim HCD und Krutow junior 2008 mit den ZSC Lions.
    Zurzeit machen hier ausgemusterte oder frustrierte Kanadier aus der KHL Station. :heul doch:

    ich mag mich leider nicht erinnern, eben nur an Jelinek, Priachin und Yeremin. Die haben mir gefallen.

    Aber ich bin gespannt auf den Eindruck den Anatoli bei Larry und company hinterlassen hat. :P

    Ich glaube er kam während der Saison, bin nicht mehr ganz sicher, aber seine Laufwege könnte ich noch zeichnen haha...

    Wie er um den roten Bullykreis lief und Anlauf holte, unvergessen und so nie mehr gesehen.

    Ähnlich wie Brian Propp oder Steve Tsujiura bei Lugano.

    Draft himself wirds schon noch wissen und mich korrigieren ;P

    inetwa gleich schnell wie Tschistjakov war Corey Millen, nur viel effizienter :mrgreen: . Was habe ich die Arschlöcher um den benieden...

    Aber ich häätte alle gegen Igor Larionov eingetauscht ;(

    Mannnn o Mann was war ich bis dahin Fan von Igor Larionov und Vladimir Krutov ;(

    Tschistjakov? Nein sagt mir nix. Ich dachte mit Krutov ind Prijakhin hätte Jeremin, Jelinek oder so was ähnliches gespielt.

    Ich finde Anatoli Tschistjakov nicht mal im Eliteprospects :)

    Dafür aber in diesem Artikel: https://www.zsclions.ch/club/geschichte/legenden/krutov/

    gefunden: https://www.eliteprospects.com/player/22060/anatoli-chistyakov

    Es war in der Saison 1991/1992

    wirklich das schnellste (subjektiv) was ich je auf schweizer Eis sah.

    Ich hab ihn geliebt! Aber eben, nur gegen vorne Del Curto ist glaube ich auch an ihm verzweifelt und er war dann irgendwann weg :mrgreen:

    Vielleicht mögen sich Larry und die alten Hasen noch daran erinnern...

    Tschistjakov? Nein sagt mir nix. Ich dachte mit Krutov ind Prijakhin hätte Jeremin, Jelinek oder so was ähnliches gespielt.

    Ich finde Anatoli Tschistjakov nicht mal im Eliteprospects :)

    Dafür aber in diesem Artikel: https://www.zsclions.ch/club/geschichte/legenden/krutov/

    NameVornameGeb.DatumPos.Nr.Nat.
    Del CurtoArno23.07.1956T CH
    WohlPavel05.01.1942T CZE
    RiesenDaniel15.07.1968G1CH
    SimmenRolf24.05.1960G24CH
    FaicJiri06.08.1963V2CH
    GuyazNoel10.05.1972V13CH
    HagerPatrick08.02.1965V11CH
    HoneggerRoman08.02.1972V21CH
    RauchEdi02.05.1961V26CH
    SteinemannDieter10.01.1973V7CH
    WickMarcel28.03.1958V22CH
    ZehnderAndreas11.12.1965V5CH
    Cadisch Leo11.02.1961S28CH
    EberleMichael07.08.1972S25CH
    HotzAdrian20.11.1963S10CH
    KrutovWladimir01.06.1960S19RUS
    LüthiBeat28.10.1963S16CH
    MarekLudwig21.06.1972S17CH
    MeierRoger25.03.1967S9CH
    NuspligerBeat29.05.1966S18CH
    PrijachinSergei07.12.1963S29RUS
    PunzenbergerHerbert25.01.1972S23CH
    SchenkelMatthias01.06.1970S20CH
    TschistjakovAnatoli14.05.1962S RUS
    VollmerBruno15.05.1967S15CH
    WeberChristian19.02.1964S33CH

    Lapierre war einer, den man genau dafür liebte, dass man ihn hassen konnte. Und wenn er beim eigenen Team gespielt hätte, wäre er hart abgefeiert worden. Wie Du schreibst, er hat die Provokation perfektioniert und die meiste Zeit habe ich ihn auch nicht als unfair empfunden - ausser beim Zweihänder in die Kniekehlen von Petterson, worauf dieser dann ausgetickt ist, Rest bekannt. Da hat er die Grenzen der Fairness in meinen Augen überschritten. Egal, tempi passati. Sein "shit eating grin" war aber legendär. Kann mir auch vorstellen, dass er neben dem Eis ein feiner Typ ist. Eine schwierige Vorstellung bei DiDomenico, aber vielleicht tue ich ihm da Unrecht.

    Ecken und Kanten bedeutet übrigens nicht gleich Egozentriker. Ich hätte auch wieder gern ein paar Spieler mehr mit Ecken und Kanten im Kader, das ist alles etwas brav im Moment. Aber nicht die DiDomenico und Brunners dieser Welt, sondern Typen wie Segi, Klein, etc. Selbst Wick, sonst nicht gerade als harter Hund bekannt, hat mal den anderen Wick ordentlich verklopft. Heute lassen wir uns einfach rumschubsen und maximal schubsen wir ein bisschen zurück.

    Danke Deke

    deckt sich genau mit meinen Einschätzungen.

    "Kenne" 2 Jungs aus Lugano die Lapierre neben dem Eis "näher gekannt" haben.

    Er sei der absolute Familien Mennsch und ein totaler "Softie", aber ein Rhyme Battle hätte man immer gegen Ihn verloren... Er sei hoch interlligent...
    Gleiches hört man aus Langnau, Fribourg oder Bern über DiDo: Familienmennsch, ruhig neben dem Eis.

    Schwer vorstellbar, aber die Jungs spielen eine Rolle auf dem Eis und nebe dem Eis sind sie Familienmenschen, Väter, Brüder und man könnte mit Ihnen gut um die Häuser ziehen.

    Owen Nolan? Wirklich? Also in der Verfassung in welcher er sich während seinem Besuch bei den Lions befunden hat? Ich fand ihn ziemlich "träge". Klar hat er einem einmal auf die Nase gehauen, und sich dabei die Hand gebrochen!!, aber das wars dann auch wieder....

    Punktemässig 1 Punkt pro Spiel das ist gut, aber dann bitte bitte lieber Randy. Bezüglich Kampfgeist Sutton, Klein oder Suchy (der war auch noch geil).

    Zalapsky, RIP, wäre auch noch was gewesen, allerdings war er nicht lange bei uns.

    Vielleicht habe ich da aber eine andere Wahrnehmung gehabt und bin sicherlich voreingenommen. :)

    Nolen hatte einen Slapshot sondergleichen.

    Aber klar es war das Ende seiner Karriere, wie bei Krutov. Aber ich mag mich noch an einen Slapshot von Nolen von der blauen erinnern, ansatzlos.

    Klein/Sutton, da war nur schon die Präsenz auf dem Eis eine Augenweide, das fehlt komplett beim ZSC.

    Randy war natürlich omnipräsent, auch wenn ausgepumpt gegen die Inzucht Bergler.

    Suchy war geil, stimmt.

    Kann sich noch jemand an Anatoli Tschistjakov erinnern? Etwas vom schnellsten was ich jeh live gesehen habe! Abartig!! irgendwo zwischen 1990 und 1992!

    damals zusammen mit Prijakhin und Krutov zusammen, als es noch das Redline Offside gab :rofl:

    Der Kerl hat immer an der roten Linie seine Kreise gezogen und wir waren im eigenen Drittel immer in Unterzahl, aber wehe wenn er losgelssen die Scheibe erhielt.