rumble in the jungle - genf - zsc

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Rangersfan
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Rangersfan » 05.03.2019, 04:17

Ich kriege den Eindruck dass Spuhler im sportlichen Bereich sehr viel Einfluss hat. Er war schon beim Interview mit Aubin in Wien und jetzt wird bekannt dass er sich fuer Arno stark gemacht hat. Es ist ein Problem wenn ein Verwaltungsrat Einfluss auf sportliche Entscheidungen hat.

Ich bin fuer eine Weiterverpflichtung von Arno. Es ist nicht fair ihn nach diesem Kurzeinsatz zu beurteilen. Er verdient eine Vorbereitungsphase um seine Philosophie durchzusetzen. Der Mannschaft muss auch ein Zeichen gesetzt werden dass man Coaches nicht staendig wechselt.

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Larry
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Larry » 05.03.2019, 04:38

Presse Update Pro / Kontra Arno:

NZZ (Pickel): Kontra

TA (Graf): Pro

Blick (Roth): Pro

Watson (Zaugg): Pro

https://www.watson.ch/sport/eismeister% ... sc-trainer

vancouver
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von vancouver » 05.03.2019, 07:12

snowcat hat geschrieben:
05.03.2019, 00:04
007 hat geschrieben:
05.03.2019, 00:00
Habt ihr das Gefühl wir können das Problem lösen? Seit Crawford weg ist gehts nur bergab und das fing vor Leuenberger an!

Eine tiefe Analyse, Strategie definieren, Massnahmen umsetzen und eine klare Linie fahren und zwar auf allen Stufen.
eben, sage ich schon seit jahren! werde aber immer wieder auf die vielen erfolge seit 2000 hingewiesen und dass der zsc sehr wohl eine strategie verfolge...es tut mir leid und ich wiederhole mich: ausser die strategie der finanzmacht kann ich halt immer noch keine (sportliche) erkennen beim zsc...:nixwiss:
Die Problem hatten schon unter Crawford begonnen, in der zweit letzten Saison von ihm. Man schaffte es zwar noch gegen Davos in den Final, dann war Ende Feuer.
Dann kam das sang und klanglose ausscheiden gegen Bern. Die Qualis waren mit Crawfords gut, aber zu diesem Zeitpunkt hat die Manschaft verlernt zu kämpfen und übte sich vor allem im Kreisen.

vancouver
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von vancouver » 05.03.2019, 07:14

Larry hat geschrieben:
05.03.2019, 04:38
Presse Update Pro / Kontra Arno:

NZZ (Pickel): Kontra

TA (Graf): Pro

Blick (Roth): Pro

Watson (Zaugg): Pro

https://www.watson.ch/sport/eismeister% ... sc-trainer
Ich bin pro Arno und pro Leuenberger !
Sie sollen jetzt eine Manschaft auf die Beine stellen, die wieder das Kämpferherz mitbringt

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSC4E » 05.03.2019, 07:39

vancouver hat geschrieben:
05.03.2019, 07:14
Larry hat geschrieben:
05.03.2019, 04:38
Presse Update Pro / Kontra Arno:

NZZ (Pickel): Kontra

TA (Graf): Pro

Blick (Roth): Pro

Watson (Zaugg): Pro

https://www.watson.ch/sport/eismeister% ... sc-trainer
Ich bin pro Arno und pro Leuenberger !
Sie sollen jetzt eine Manschaft auf die Beine stellen, die wieder das Kämpferherz mitbringt
Bin ich auch dafür. Ein neuer Trainer würde wieder Neuanfang für alle heissen. Nene du. Jeder der bleiben darf soll sich nächste Saison im Hallenstadion mit anständigen Leistungen beim Publikum entschuldigen. Im Tagi stehts richtig. Arno ist der Mann der die Genügsamkeit hasst. Das wollten wir doch immer, so einer. Jetzt soll er den Fitnessverantwortlichen sagen was er für Attribute gefördert haben will und die ziehen dann ein Sommertraining vom Feinsten auf(am besten gleich ein Leafs Fitnesstrainer ausleihen, Kooperation?!) Arno entspannt sich ein paar Monate, lässt sich weiter inspirieren und darf dann von null an beginnen.

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The Fan
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von The Fan » 05.03.2019, 07:41


Kommentar von Simon Graf
Aktualisiert vor 8 Minuten

Dieses Scheitern tut so richtig weh. Denn diese ZSC Lions hätten das Potenzial gehabt, um wieder Meister zu werden. Wohl noch nie klafften ­Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie bei diesem Team. Es war nochmals gezielt und hochkarätig verstärkt worden, mit zwei Schweizer Nationalstürmern (Hollenstein, Bodenmann) und zwei Topausländern (Noreau, Cervenka). Auf dem Papier waren die ZSC Lions wohl so gut wie noch nie – doch Eishockey wird auf Eis gespielt. Und da gleitet man leicht aus.

Allen Beteuerungen zum Trotz, man wolle keine solch mühsame Qualifikation mehr erleben wie im Vorjahr, manövrierte sich das Team immer tiefer in Probleme. Es war ein toxischer Cocktail aus Genügsamkeit, Überheblichkeit und Führungslosigkeit, zu dem sich zusehends Nervosität gesellte. Und fast jeder hatte mit sich selbst zu kämpfen, es fehlten die Leaderfiguren, die den Weg wiesen.

Die Parallelen zur Saison 2005/06, als der ZSC letztmals das Playoff verpasst hatte, sind augenscheinlich. Auch damals war das Team, für die Premierensaison im umgebauten Hallenstadion, nochmals verstärkt worden – mit Spielern wie Blindenbacher, Forster, Wichser, Steiner und McTavish. Auch damals dachte jeder, dass die Qualität des Kaders allein zu einer guten Rangierung reichen würde, ehe sich die Ereignisse überschlugen, man sogar im Playout-Final landete.

Sven Leuenberger trat vor zwei Jahren als ZSC-Sportchef an, um die Kultur zu verändern. Seitdem wurden die Zürcher Siebte und Neunte – und dazwischen Meister. In dieser Zeit durften sich schon vier verschiedene, ganz unterschiedliche Trainer versuchen.

Dass Arno Del Curto keine nachhaltige Verbesserung bewirken konnte, ist erstaunlich. Denn seine Ideen sind die richtigen. Doch die Verunsicherung steckte offenbar schon zu tief in diesem Team. Es wäre jedoch falsch, weiter am Trainerkarussell zu drehen. Die ZSC Lions tun gut daran, Del Curto nochmals eine Chance zu geben, mit dieser Mannschaft einen geordneten Aufbau machen zu lassen. Denn wenn einer Genügsamkeit verabscheut, dann er.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSC4E » 05.03.2019, 09:09

Blick Interview mit Zahner
Peter Zahner, wie sieht es in Ihnen direkt nach dem Verpassen den Playoffs aus?
Peter Zahner: Die Enttäuschung ist natürlich gross. Doch es ist auch nicht so, dass man mit dieser Situation nicht hat rechnen müssen. Im Dezember habe ich mit der Mannschaft gesprochen und gesagt, dass wir um die Playoff-Qualifikation spielen und kämpfen. Es sind drei Monate vergangen und wir haben bis zum Schluss um einen Playoff-Platz gespielt. Vielleicht war man sich zu lange dem Ernst und der Bedeutung der Situation nicht bewusst. Und jetzt haben wir die Quittung bekommen.


Nach dem Trainerwechsel dachte man, dass jetzt der Umschwung kommt.
Der Trainerwechsel war sicher nötig – auch im Nachhinein betrachtet. Denn bis Weihnachten waren zu viele Spieler ausser Form und konnten die Leistung nicht bringen. Ob der Trainerwechsel nun zwei Wochen zu spät kam oder nicht, ist hypothetisch.

Wie sieht die Zukunft Arno Del Curto über diese Saison hinaus aus?
Das ist offen. Wir haben von Anfang an abgemacht, dass wir nach der Saison miteinander sprechen werden. Natürlich unter der Annahme, dass wir dann hoffentlich in den Playoffs sind. Wir werden jetzt nichtsdestotrotz die sechs Spiele der Zwischenrunde abwarten.

Das Verpassen der Playoffs ist für eine Mannschaft dieses Kalibers aber schon happig.
Wir haben ja sicher Transfers (Hollenstein, Bodenmann, Noreau und Cervenka, die Red.) gemacht, bei denen man uns nicht vorwerfen kann, dass sie schlecht waren…

Das stimmt.
Wir dachten auch, dass wir uns verstärkt haben. Aber vielleicht waren sich die Spieler dadurch auch zu sicher und dachten: «Wir sind gut.» Und heutzutage kann man in dieser ausgeglichenen Liga dann nicht plötzlich sagen: «Achtung, jetzt wird es eng. Jetzt drücken wir auf den Knopf.» Heute muss man von Anfang an parat sein. Es reicht nicht, in 15 oder 17 von 50 Spielen die Leistung zu bringen.

Doch diese Mannschaft hatte doch von Anfang nie das Selbstverständnis einer Meistermannschaft. Das Selbstvertrauen fehlte schon früh. Man hatte nicht den Eindruck, dass dieses Team auf dem hohen Ross in die Saison geritten ist.
Das glaube ich auch nicht, aber man immer das Gefühl: «Wir sind ja gut. Das kommt dann schon noch.» Das war vielleicht ein Trugschluss und wir sind brutal bestraft worden. Wir hatten zu viele Spiele, in denen wir Geschenke gemacht haben und unsere Leistung nicht gebracht haben. Und es war auch auffällig, dass bis Weihnachten sehr viele Spieler weit unter ihrem Potenzial blieben. Das kann natürlich nicht unser Anspruch sein. Da muss sich auch jeder Spieler selbst hinterfragen, warum er nicht auf Touren gekommen ist.

Als Sven Leuenberger vor zwei Jahren als Sportchef kam, versuchte er, nach zwei verlorenen Viertelfinals einen Kulturwandel herbeizuführen. Seither hatte man nach Jahren mit sorgenfreien Qualifikationen zwei Seuchen-Saisons.
Bezüglich eines Kulturwandels müssen Sie vielleicht Sven selbst fragen. Ich bin da nicht so nahe dran. Ich bin ja nicht an den Trainings. Das ist nicht meine Aufgabe. Dafür sind die Spieler, die Trainer und der Sportchef da. Der ist wahrscheinlich etwa bei 95 Prozent der Trainings.

Ist Leuenberger nicht zu nahe dran?
Nein, überhaupt nicht. Der Sportchef muss jeden Tag präsent sein. Da kann man gar nicht zu nahe dran sein. Entscheidend ist, wie man mit dieser Rolle umgeht, wie man Einfluss nimmt. Ich würde in keiner Art und Weise Kritik tolerieren, dass Sven zu nahe war.

Haben Sie sich getäuscht, als Sie Serge Aubin verpflichtet haben? Hatten Sie ein falsches Bild von ihm?
Nein, ich glaube, Serge Aubin und sein Assistent Craig Streu verstehen sehr viel vom Eishockey. Aber am Ende des Tages hat es bei uns einfach nicht zusammengepasst. Und ich glaube, unsere Mannschaft braucht einfach einen Trainer, der sie jeden Tag fordert, der sie führt, mit den Spielern spricht, sie lobt, kritisiert, antreibt oder auch mal bremst. Der ständige Austausch ist wichtig, wenn ich die Mentalität unserer Mannschaft anschaue. Ich glaube, in der Schweiz funktioniert es nicht, wenn man auf die Selbstverantwortung der Spieler setzt.

Diese Vorstellung hatten Sie aber auch schon, als Sie Aubin holten.
Ja, das heisst aber nicht, dass er ein schlechter Trainer ist. Bei uns hat es nicht funktioniert. Unsere Mannschaft braucht jemanden, der sofort einschreitet, wenn er merkt, dass sich die Spieler in die Komfortzone bewegen.

Eigentlich würde es den ZSC Lions guttun, auch mal einen Coach länger zu behalten. Die vielen Wechsel geben den Spielern auch ein Alibi. In zwei Jahren hatte das Team vier völlig verschiedene Trainer mit Hans Wallson, Hans Kossmann, Aubin und Del Curto.
Aubin und Wallson waren in sich in gewissen Bereichen relativ ähnlich. Vor allem bei der Passivität im Coaching. Arno ist da ganz anders. Er hat Einfluss genommen.

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ZüriBueb
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZüriBueb » 05.03.2019, 09:12

ZSC4E hat geschrieben:
05.03.2019, 09:09
Blick Interview mit Zahner
Peter Zahner, wie sieht es in Ihnen direkt nach dem Verpassen den Playoffs aus?
Peter Zahner: Die Enttäuschung ist natürlich gross. Doch es ist auch nicht so, dass man mit dieser Situation nicht hat rechnen müssen. Im Dezember habe ich mit der Mannschaft gesprochen und gesagt, dass wir um die Playoff-Qualifikation spielen und kämpfen. Es sind drei Monate vergangen und wir haben bis zum Schluss um einen Playoff-Platz gespielt. Vielleicht war man sich zu lange dem Ernst und der Bedeutung der Situation nicht bewusst. Und jetzt haben wir die Quittung bekommen.


Nach dem Trainerwechsel dachte man, dass jetzt der Umschwung kommt.
Der Trainerwechsel war sicher nötig – auch im Nachhinein betrachtet. Denn bis Weihnachten waren zu viele Spieler ausser Form und konnten die Leistung nicht bringen. Ob der Trainerwechsel nun zwei Wochen zu spät kam oder nicht, ist hypothetisch.

Wie sieht die Zukunft Arno Del Curto über diese Saison hinaus aus?
Das ist offen. Wir haben von Anfang an abgemacht, dass wir nach der Saison miteinander sprechen werden. Natürlich unter der Annahme, dass wir dann hoffentlich in den Playoffs sind. Wir werden jetzt nichtsdestotrotz die sechs Spiele der Zwischenrunde abwarten.

Das Verpassen der Playoffs ist für eine Mannschaft dieses Kalibers aber schon happig.
Wir haben ja sicher Transfers (Hollenstein, Bodenmann, Noreau und Cervenka, die Red.) gemacht, bei denen man uns nicht vorwerfen kann, dass sie schlecht waren…

Das stimmt.
Wir dachten auch, dass wir uns verstärkt haben. Aber vielleicht waren sich die Spieler dadurch auch zu sicher und dachten: «Wir sind gut.» Und heutzutage kann man in dieser ausgeglichenen Liga dann nicht plötzlich sagen: «Achtung, jetzt wird es eng. Jetzt drücken wir auf den Knopf.» Heute muss man von Anfang an parat sein. Es reicht nicht, in 15 oder 17 von 50 Spielen die Leistung zu bringen.

Doch diese Mannschaft hatte doch von Anfang nie das Selbstverständnis einer Meistermannschaft. Das Selbstvertrauen fehlte schon früh. Man hatte nicht den Eindruck, dass dieses Team auf dem hohen Ross in die Saison geritten ist.
Das glaube ich auch nicht, aber man immer das Gefühl: «Wir sind ja gut. Das kommt dann schon noch.» Das war vielleicht ein Trugschluss und wir sind brutal bestraft worden. Wir hatten zu viele Spiele, in denen wir Geschenke gemacht haben und unsere Leistung nicht gebracht haben. Und es war auch auffällig, dass bis Weihnachten sehr viele Spieler weit unter ihrem Potenzial blieben. Das kann natürlich nicht unser Anspruch sein. Da muss sich auch jeder Spieler selbst hinterfragen, warum er nicht auf Touren gekommen ist.

Als Sven Leuenberger vor zwei Jahren als Sportchef kam, versuchte er, nach zwei verlorenen Viertelfinals einen Kulturwandel herbeizuführen. Seither hatte man nach Jahren mit sorgenfreien Qualifikationen zwei Seuchen-Saisons.
Bezüglich eines Kulturwandels müssen Sie vielleicht Sven selbst fragen. Ich bin da nicht so nahe dran. Ich bin ja nicht an den Trainings. Das ist nicht meine Aufgabe. Dafür sind die Spieler, die Trainer und der Sportchef da. Der ist wahrscheinlich etwa bei 95 Prozent der Trainings.

Ist Leuenberger nicht zu nahe dran?
Nein, überhaupt nicht. Der Sportchef muss jeden Tag präsent sein. Da kann man gar nicht zu nahe dran sein. Entscheidend ist, wie man mit dieser Rolle umgeht, wie man Einfluss nimmt. Ich würde in keiner Art und Weise Kritik tolerieren, dass Sven zu nahe war.

Haben Sie sich getäuscht, als Sie Serge Aubin verpflichtet haben? Hatten Sie ein falsches Bild von ihm?
Nein, ich glaube, Serge Aubin und sein Assistent Craig Streu verstehen sehr viel vom Eishockey. Aber am Ende des Tages hat es bei uns einfach nicht zusammengepasst. Und ich glaube, unsere Mannschaft braucht einfach einen Trainer, der sie jeden Tag fordert, der sie führt, mit den Spielern spricht, sie lobt, kritisiert, antreibt oder auch mal bremst. Der ständige Austausch ist wichtig, wenn ich die Mentalität unserer Mannschaft anschaue. Ich glaube, in der Schweiz funktioniert es nicht, wenn man auf die Selbstverantwortung der Spieler setzt.

Diese Vorstellung hatten Sie aber auch schon, als Sie Aubin holten.
Ja, das heisst aber nicht, dass er ein schlechter Trainer ist. Bei uns hat es nicht funktioniert. Unsere Mannschaft braucht jemanden, der sofort einschreitet, wenn er merkt, dass sich die Spieler in die Komfortzone bewegen.

Eigentlich würde es den ZSC Lions guttun, auch mal einen Coach länger zu behalten. Die vielen Wechsel geben den Spielern auch ein Alibi. In zwei Jahren hatte das Team vier völlig verschiedene Trainer mit Hans Wallson, Hans Kossmann, Aubin und Del Curto.
Aubin und Wallson waren in sich in gewissen Bereichen relativ ähnlich. Vor allem bei der Passivität im Coaching. Arno ist da ganz anders. Er hat Einfluss genommen.
Ich traue keinem mehr in dieser Organisation. Auch nicht Zahner. Er redet jetzt vielleicht klar. Aber unter seiner Führung ist es so weit gekommen. Und was er hier sagt von wegen die Schweizer Spieler brauchen viel Führung, ja super, bravo, das wissen wir aber schon seit Colin Muller und seinem freien Sommertraining. Reden und verkaufen können sie alle gut, vor allem Zahner und Frey. Aber unter dem Strich haben auch sie es nicht geschafft, so Einfluss zu nehmen, dass wir wenigstens in die Playoffs kommen.

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larlf
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von larlf » 05.03.2019, 09:29

Larry hat geschrieben:
ZSC4E hat geschrieben:
04.03.2019, 22:46
Larry, hats noch ein Liegestuhl frei?
Gästezimmer wäre noch frei! :razz: Playoffs in Tampa im April! Ziehe mir das erste oder zweite Game noch rein. :cool:
ich hoffe auf weitere Spiele:
wir sind def. vom 16.-23. in orlando + danach bis 30. auf anna maria island :)

Simms
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Simms » 05.03.2019, 09:43

Kein bischen Kritik, Wahnsinn: Trainerwechsel war richtig, Transfers waren super, der Sportchef ist nicht zu nahe dran, bla bla bla.

Fakt ist, dass wir grauenhaft schlecht waren in den meisten Spielen. Fakt ist auch, dass die meisten Transfers zwar auf dem Papier gut waren, aber bei näherer Betrachtung für Stirnrunzeln sorgten. Beispiel Noreau: Bern wollte ihn nicht mehr, weil es im nicht passte, dass ab und zu bei Bern ein Ausländer überzählig ist. Und dann holt man so einen, der sich vor dem Konkurrenzkampf scheuht und wundert sich, dass wir immer noch keine Leistungskultur haben? Unglaublich.

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The Fan
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von The Fan » 05.03.2019, 09:50

ZSC4E hat geschrieben:
05.03.2019, 09:09
Blick Interview mit Zahner
Peter Zahner, wie sieht es in Ihnen direkt nach dem Verpassen den Playoffs aus?
Peter Zahner: Die Enttäuschung ist natürlich gross. Doch es ist auch nicht so, dass man mit dieser Situation nicht hat rechnen müssen. Im Dezember habe ich mit der Mannschaft gesprochen und gesagt, dass wir um die Playoff-Qualifikation spielen und kämpfen. Es sind drei Monate vergangen und wir haben bis zum Schluss um einen Playoff-Platz gespielt. Vielleicht war man sich zu lange dem Ernst und der Bedeutung der Situation nicht bewusst. Und jetzt haben wir die Quittung bekommen.


Nach dem Trainerwechsel dachte man, dass jetzt der Umschwung kommt.
Der Trainerwechsel war sicher nötig – auch im Nachhinein betrachtet. Denn bis Weihnachten waren zu viele Spieler ausser Form und konnten die Leistung nicht bringen. Ob der Trainerwechsel nun zwei Wochen zu spät kam oder nicht, ist hypothetisch.

Wie sieht die Zukunft Arno Del Curto über diese Saison hinaus aus?
Das ist offen. Wir haben von Anfang an abgemacht, dass wir nach der Saison miteinander sprechen werden. Natürlich unter der Annahme, dass wir dann hoffentlich in den Playoffs sind. Wir werden jetzt nichtsdestotrotz die sechs Spiele der Zwischenrunde abwarten.

Das Verpassen der Playoffs ist für eine Mannschaft dieses Kalibers aber schon happig.
Wir haben ja sicher Transfers (Hollenstein, Bodenmann, Noreau und Cervenka, die Red.) gemacht, bei denen man uns nicht vorwerfen kann, dass sie schlecht waren…

Das stimmt.
Wir dachten auch, dass wir uns verstärkt haben. Aber vielleicht waren sich die Spieler dadurch auch zu sicher und dachten: «Wir sind gut.» Und heutzutage kann man in dieser ausgeglichenen Liga dann nicht plötzlich sagen: «Achtung, jetzt wird es eng. Jetzt drücken wir auf den Knopf.» Heute muss man von Anfang an parat sein. Es reicht nicht, in 15 oder 17 von 50 Spielen die Leistung zu bringen.

Doch diese Mannschaft hatte doch von Anfang nie das Selbstverständnis einer Meistermannschaft. Das Selbstvertrauen fehlte schon früh. Man hatte nicht den Eindruck, dass dieses Team auf dem hohen Ross in die Saison geritten ist.
Das glaube ich auch nicht, aber man immer das Gefühl: «Wir sind ja gut. Das kommt dann schon noch.» Das war vielleicht ein Trugschluss und wir sind brutal bestraft worden. Wir hatten zu viele Spiele, in denen wir Geschenke gemacht haben und unsere Leistung nicht gebracht haben. Und es war auch auffällig, dass bis Weihnachten sehr viele Spieler weit unter ihrem Potenzial blieben. Das kann natürlich nicht unser Anspruch sein. Da muss sich auch jeder Spieler selbst hinterfragen, warum er nicht auf Touren gekommen ist.

Als Sven Leuenberger vor zwei Jahren als Sportchef kam, versuchte er, nach zwei verlorenen Viertelfinals einen Kulturwandel herbeizuführen. Seither hatte man nach Jahren mit sorgenfreien Qualifikationen zwei Seuchen-Saisons.
Bezüglich eines Kulturwandels müssen Sie vielleicht Sven selbst fragen. Ich bin da nicht so nahe dran. Ich bin ja nicht an den Trainings. Das ist nicht meine Aufgabe. Dafür sind die Spieler, die Trainer und der Sportchef da. Der ist wahrscheinlich etwa bei 95 Prozent der Trainings.

Ist Leuenberger nicht zu nahe dran?
Nein, überhaupt nicht. Der Sportchef muss jeden Tag präsent sein. Da kann man gar nicht zu nahe dran sein. Entscheidend ist, wie man mit dieser Rolle umgeht, wie man Einfluss nimmt. Ich würde in keiner Art und Weise Kritik tolerieren, dass Sven zu nahe war.

Haben Sie sich getäuscht, als Sie Serge Aubin verpflichtet haben? Hatten Sie ein falsches Bild von ihm?
Nein, ich glaube, Serge Aubin und sein Assistent Craig Streu verstehen sehr viel vom Eishockey. Aber am Ende des Tages hat es bei uns einfach nicht zusammengepasst. Und ich glaube, unsere Mannschaft braucht einfach einen Trainer, der sie jeden Tag fordert, der sie führt, mit den Spielern spricht, sie lobt, kritisiert, antreibt oder auch mal bremst. Der ständige Austausch ist wichtig, wenn ich die Mentalität unserer Mannschaft anschaue. Ich glaube, in der Schweiz funktioniert es nicht, wenn man auf die Selbstverantwortung der Spieler setzt.

Diese Vorstellung hatten Sie aber auch schon, als Sie Aubin holten.
Ja, das heisst aber nicht, dass er ein schlechter Trainer ist. Bei uns hat es nicht funktioniert. Unsere Mannschaft braucht jemanden, der sofort einschreitet, wenn er merkt, dass sich die Spieler in die Komfortzone bewegen.

Eigentlich würde es den ZSC Lions guttun, auch mal einen Coach länger zu behalten. Die vielen Wechsel geben den Spielern auch ein Alibi. In zwei Jahren hatte das Team vier völlig verschiedene Trainer mit Hans Wallson, Hans Kossmann, Aubin und Del Curto.
Aubin und Wallson waren in sich in gewissen Bereichen relativ ähnlich. Vor allem bei der Passivität im Coaching. Arno ist da ganz anders. Er hat Einfluss genommen.
Ganz schwaches Interview. Schiebt alle Verantwortung ab. omg

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torrente
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von torrente » 05.03.2019, 10:24

Das haben wir nun von der Verklotisierung unseres Vereins.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSC/DEGShanahan » 05.03.2019, 10:58

ZSC4E hat geschrieben:
05.03.2019, 09:09
Blick Interview mit Zahner
Peter Zahner, wie sieht es in Ihnen direkt nach dem Verpassen den Playoffs aus?
Peter Zahner: Die Enttäuschung ist natürlich gross. Doch es ist auch nicht so, dass man mit dieser Situation nicht hat rechnen müssen. Im Dezember habe ich mit der Mannschaft gesprochen und gesagt, dass wir um die Playoff-Qualifikation spielen und kämpfen. Es sind drei Monate vergangen und wir haben bis zum Schluss um einen Playoff-Platz gespielt. Vielleicht war man sich zu lange dem Ernst und der Bedeutung der Situation nicht bewusst. Und jetzt haben wir die Quittung bekommen.


Nach dem Trainerwechsel dachte man, dass jetzt der Umschwung kommt.
Der Trainerwechsel war sicher nötig – auch im Nachhinein betrachtet. Denn bis Weihnachten waren zu viele Spieler ausser Form und konnten die Leistung nicht bringen. Ob der Trainerwechsel nun zwei Wochen zu spät kam oder nicht, ist hypothetisch.

Wie sieht die Zukunft Arno Del Curto über diese Saison hinaus aus?
Das ist offen. Wir haben von Anfang an abgemacht, dass wir nach der Saison miteinander sprechen werden. Natürlich unter der Annahme, dass wir dann hoffentlich in den Playoffs sind. Wir werden jetzt nichtsdestotrotz die sechs Spiele der Zwischenrunde abwarten.

Das Verpassen der Playoffs ist für eine Mannschaft dieses Kalibers aber schon happig.
Wir haben ja sicher Transfers (Hollenstein, Bodenmann, Noreau und Cervenka, die Red.) gemacht, bei denen man uns nicht vorwerfen kann, dass sie schlecht waren…

Das stimmt.
Wir dachten auch, dass wir uns verstärkt haben. Aber vielleicht waren sich die Spieler dadurch auch zu sicher und dachten: «Wir sind gut.» Und heutzutage kann man in dieser ausgeglichenen Liga dann nicht plötzlich sagen: «Achtung, jetzt wird es eng. Jetzt drücken wir auf den Knopf.» Heute muss man von Anfang an parat sein. Es reicht nicht, in 15 oder 17 von 50 Spielen die Leistung zu bringen.

Doch diese Mannschaft hatte doch von Anfang nie das Selbstverständnis einer Meistermannschaft. Das Selbstvertrauen fehlte schon früh. Man hatte nicht den Eindruck, dass dieses Team auf dem hohen Ross in die Saison geritten ist.
Das glaube ich auch nicht, aber man immer das Gefühl: «Wir sind ja gut. Das kommt dann schon noch.» Das war vielleicht ein Trugschluss und wir sind brutal bestraft worden. Wir hatten zu viele Spiele, in denen wir Geschenke gemacht haben und unsere Leistung nicht gebracht haben. Und es war auch auffällig, dass bis Weihnachten sehr viele Spieler weit unter ihrem Potenzial blieben. Das kann natürlich nicht unser Anspruch sein. Da muss sich auch jeder Spieler selbst hinterfragen, warum er nicht auf Touren gekommen ist.

Als Sven Leuenberger vor zwei Jahren als Sportchef kam, versuchte er, nach zwei verlorenen Viertelfinals einen Kulturwandel herbeizuführen. Seither hatte man nach Jahren mit sorgenfreien Qualifikationen zwei Seuchen-Saisons.
Bezüglich eines Kulturwandels müssen Sie vielleicht Sven selbst fragen. Ich bin da nicht so nahe dran. Ich bin ja nicht an den Trainings. Das ist nicht meine Aufgabe. Dafür sind die Spieler, die Trainer und der Sportchef da. Der ist wahrscheinlich etwa bei 95 Prozent der Trainings.

Ist Leuenberger nicht zu nahe dran?
Nein, überhaupt nicht. Der Sportchef muss jeden Tag präsent sein. Da kann man gar nicht zu nahe dran sein. Entscheidend ist, wie man mit dieser Rolle umgeht, wie man Einfluss nimmt. Ich würde in keiner Art und Weise Kritik tolerieren, dass Sven zu nahe war.

Haben Sie sich getäuscht, als Sie Serge Aubin verpflichtet haben? Hatten Sie ein falsches Bild von ihm?
Nein, ich glaube, Serge Aubin und sein Assistent Craig Streu verstehen sehr viel vom Eishockey. Aber am Ende des Tages hat es bei uns einfach nicht zusammengepasst. Und ich glaube, unsere Mannschaft braucht einfach einen Trainer, der sie jeden Tag fordert, der sie führt, mit den Spielern spricht, sie lobt, kritisiert, antreibt oder auch mal bremst. Der ständige Austausch ist wichtig, wenn ich die Mentalität unserer Mannschaft anschaue. Ich glaube, in der Schweiz funktioniert es nicht, wenn man auf die Selbstverantwortung der Spieler setzt.

Diese Vorstellung hatten Sie aber auch schon, als Sie Aubin holten.
Ja, das heisst aber nicht, dass er ein schlechter Trainer ist. Bei uns hat es nicht funktioniert. Unsere Mannschaft braucht jemanden, der sofort einschreitet, wenn er merkt, dass sich die Spieler in die Komfortzone bewegen.

Eigentlich würde es den ZSC Lions guttun, auch mal einen Coach länger zu behalten. Die vielen Wechsel geben den Spielern auch ein Alibi. In zwei Jahren hatte das Team vier völlig verschiedene Trainer mit Hans Wallson, Hans Kossmann, Aubin und Del Curto.
Aubin und Wallson waren in sich in gewissen Bereichen relativ ähnlich. Vor allem bei der Passivität im Coaching. Arno ist da ganz anders. Er hat Einfluss genommen.
Der Trainerwechsel war sicher nötig ? Im nachhinein würde ich sagen, bei schlechterem Punkteschnitt, kann er eigentlich nur bei den delCurto Fans da Gehör finden. Und da scheint es ja, von den Journalisten bis Publikum einige zu geben. Die Aussage aber finde ich schon bemerkenswert. Und auf einmal ist ihm aufgefallen, daß die Spieler einen Trainer brauchen, der diese aus der Komfortzone holt ? Kam er ja früh drauf. Darauf hat ja schon ein Wallson hingewiesen. Aber selbst mit einem Trainertypen der Marke delCurto der immer auf der Bank auf Achse ist hat das nichts gebracht. Ich selber habe mir schon öfters vorgestellt, ich wäre dort Spieler und müsste den Coach immer wieder vor meiner Nase haben während des Spiels, der mich ewig zuquatscht. Also ganz ehrlich ? Prickelnd ist anders. Zeiten ändern sich, Spielergewohnheiten ändern sich. Jetzt muss man abwägen, was das richtige ist. Das Risiko mit delCurto in eine neue Saison zu gehen, der schlechter war als Aubin und in der kurzen Zeit wenn man dem glauben schenken mag, schon Spieler gegen sich hatte, ein großes Risiko. Eigentlich, und das müssen die delCurto Fans auch sich selber zugestehen, ein Risiko welches man eigentlich nicht eingehen darf. Da die richtigen Spieler rausfinden zum aussortieren, extrem schwierig. Und es sind ja auch einige Verträge verlängert worden. Jetzt einfach sagen, daß Training intensivieren, eine Art delCurto Schleifer, das ist bei Profis der heutigen Zeit nicht mehr gefragt meiner Meinung nach. Und da müssen noch nicht mal groß Diven im Kader sein. Die Sponsoren werden sicherlich auch dahingehend, dieser desaströsen Saison und Zukunft Fragen stellen. Ist ja nicht so, daß die nur die Kohle rüberwachsen lassen. delCurto hatte der Verlockung nicht widerstehen können um Ruhmreich beim ZSC aufzuschlagen und ist gescheitert, beim zweiten Klub in einer Saison. Scheitert er weiter, ist sein Ruf total im Eimer.

ZSC/DEGShanahan
Zuletzt geändert von ZSC/DEGShanahan am 05.03.2019, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.

Der Weise
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Der Weise » 05.03.2019, 11:12

Jetzt ist es also passiert, Playouts wir kommen. Schlimm? Ehrlich gesagt ist es vielleicht besser so als wieder irgendwie ins Halbfinale oder sogar ins Final zu kommen und alles ist gut!
Wichtig ist die richtige Aufarbeitung. Was waren die Gründe? Für mich persönlich hat die Hierarchie im Team nicht gestimmt. Geering hat als Captain viel zu wenig Einfluss genommen, hatte immer das Gefühl dass Klein der Chef ist. Und mit seiner Weiterverpflichtung hat man Noreau von Anfang an ins Knie geschossen! Und das geht für mich auf die Kappe von Leuenberger.
Trainerwechsel; ich fand es nötig, und mit Arno kam auch wieder so etwas wie Emotion und Herzblut in den Verein zurück. Klar hat er die Playoffs nicht geschafft, aber für mich war es wichtig zu sehen dass da einer an der Bande steht dem der Verein etwas bedeutet.
Vielleicht ist die Vereinsführung in den letzten Jahren auch etwas zu sehr vom sportlichen abgekommen, höchste Priorität hatte das Stadion und das war wohl auch richtig so. Das ist jetzt jedoch durch und der Fokus muss wieder vermehrt aufs sportliche gelegt werden.
Was sollen die Konsequenzen sein? Ich finde es falsch jetzt mit dem Finger auf gewisse Spieler zu zeigen, versagt hat die Mannschaft. Es wäre falsch jetzt irgendwelche Bauernopfer wie z.B. Dave Sutter zu nennen.
Bei den Ausländern muss man sicher über die Bücher. Cervenka würde ich behalten, der hatte ja wirklich die Seuche, Freddy sollte man ersetzten und einen neuen Spielstarken Center holen.
Von den Jungen hat mir Prassl gefallen, Bachofner, Miranda und Karrer weine ich keine Träne nach.
Bin gespannt auf Siegrist und Brüschweiler. Die Transfers von Diem und Pedretti sind ein Schritt in die richtige Richtung.
Wick war lange verletzt, und nach seiner Rückkehr het er für mich definitiv nicht wie eine Diva gespielt, auch vom kämpferischen her.
Die neuen Hollenstein und Bodenmann sind vielleicht auch ein wenig Opfer der Teamhierarchie geworden. Haben eigentlich immer alles gegeben, hoffe auf mehr Einfluss in der nächsten Saison.
Goalies, Guntern kenn ich nicht und leider war Flueler wieder verletzt. Schlegel hat nun in unzähligen Spielen den Nachweis nicht gebracht ein Goalie für die clutch games zu sein. Ich würde den Goaliemarkt genau verfolgen und bei einer valablen Option zuschlagen in der nächsten Saison.

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larlf
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von larlf » 05.03.2019, 11:18

ZSC/DEGShanahan hat geschrieben:
05.03.2019, 10:58
Der Trainerwechsel war sicher nötig ? Im nachhinein würde ich sagen, bei schlechterem Punkteschnitt, kann er eigentlich nur bei den delCurto Fans da Gehör finden. Und da scheint es ja, von den Journalisten bis Publikum einige zu geben. Die Aussage aber finde ich schon bemerkenswert. Und auf einmal ist ihm aufgefallen, daß die Spieler einen Trainer brauchen, der diese aus der Komfortzone holt ? Kam er ja früh drauf. Darauf hat ja schon ein Wallson hingewiesen. Aber selbst mit einem Trainertypen der Marke delCurto der immer auf der Bank auf Achse ist hat das nichts gebracht. Ich selber habe mir schon öfters vorgestellt, ich wäre dort Spieler und müsste den Coach immer wieder vor meiner Nase haben während des Spiels, der mich ewig zuquatscht. Also ganz ehrlich ? Prickelnd ist anders. Zeiten ändern sich, Spielergewohnheiten ändern sich. Jetzt muss man abwägen, was das richtige ist. Das Risiko mit delCurto in eine neue Saison zu gehen, der schlechter war als Aubin und in der kurzen Zeit wenn man dem glauben schenken mag, schon Spieler gegen sich hatte, ein großes Risiko. Eigentlich, und das müssen die delCurto Fans auch sich selber zugestehen, ein Risiko welches man eigentlich nicht eingehen darf. Da die richtigen Spieler rausfinden zum aussortieren, extrem schwierig. Und es sind ja auch einige Verträge verlängert worden. Jetzt einfach sagen, daß Training intensivieren, eine Art delCurto Schleifer, das ist bei Profis der heutigen Zeit nicht mehr gefragt meiner Meinung nach. Und da müssen noch nicht mal groß Diven im Kader sein. Die Sponsoren werden sicherlich auch dahingehend, dieser desaströsen Saison und Zukunft Fragen stellen. Ist ja nicht so, daß die nur die Kohle rüberwachsen lassen. delCurto hatte der Verlockung nicht widerstehen können um Ruhmreich beim ZSC aufzuschlagen und ist gescheitert, beim zweiten Klub in einer Saison. Scheitert er weiter, ist sein Ruf total im Eimer.

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Du schreibst wohl richtig, dass heute kein Schleifer mehr gefragt ist, aber das ist eigentlich nur so, weil sich die Spieler selber prof. verhalten und immer Vollgas geben und die anderen übertreffen wollen; So funktioniert es jedenfalls bei vielen Fussballteams heute, aber im Schweizer Eishockey Karpfenteich ist der Konkurrenzdruck wohl zu wenig hoch.

Meinst Du wirklich, Arno würde nach nochmaligem scheitern einen weiteren Verein trainieren? Spätestens dann würde er seine Rente geniessen können, auch wenn mit einem bitteren Nachgeschmack, aber der ist jetzt schon bitter, egal was noch kommt...

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSC/DEGShanahan » 05.03.2019, 11:37

larlf hat geschrieben:
05.03.2019, 11:18

Du schreibst wohl richtig, dass heute kein Schleifer mehr gefragt ist, aber das ist eigentlich nur so, weil sich die Spieler selber prof. verhalten und immer Vollgas geben und die anderen übertreffen wollen; So funktioniert es jedenfalls bei vielen Fussballteams heute, aber im Schweizer Eishockey Karpfenteich ist der Konkurrenzdruck wohl zu wenig hoch.

Meinst Du wirklich, Arno würde nach nochmaligem scheitern einen weiteren Verein trainieren? Spätestens dann würde er seine Rente geniessen können, auch wenn mit einem bitteren Nachgeschmack, aber der ist jetzt schon bitter, egal was noch kommt...
Das ist schwierig. Nach solch Erfolgreichen Jahren in Davos ist es ja schon hart, so abzutreten. Und nach noch einer möglichen enttäuschenden Saison ? Eigentlich kann ein delCurto weder jetzt noch nach einem weiteren Scheitern so aufhören. Ich kenne seine Einstellung dazu ja nicht, aber das würde schon bei ihm nagen denke ich. So kann man nicht in "Rente" gehen.

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rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Mac » 05.03.2019, 12:06

Für mich ist Geering kein valabler Captain.
Ich glaube nicht, dass er diese Funktion gesucht hat und auch nicht, dass er sie mag.
Wenn man ihn in Interviews sieht, merkt man schnell, dass Kommunikation nicht zu seinen Stärken gehört und dass er diese Aufgaben wohl eher ungerne erledigt.
Keinesfalls sage ich, dass er der Sündenbock in dieser Mannschaft ist. Er ist ein ehrlicher Arbeiter, der aber meist genug mit sich selbst beschäftigt ist, um seine Aufgaben gut zu erledigen.
Ein Captain ist er für mich nicht und wird es auch nicht werden. Man sollte ihn von dieser Bürde befreien.
Wir brauchen eine starke, kommunikative Leitfigur, auch im Captain-Amt.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSColin » 05.03.2019, 12:22

Wie sich die Geschichte wiederholt: Seger übernimmt das Captain-Amt vom "Über"-Captain Streit = Playoff verpasst. Diese Saison übernimmt Geering von Segi = same shit.

Die Analyse um Spiel:
Der Z war besser - nein - viel besser, Genf macht 3 Glückstore, wir hatten etwas Pech (Prassel) Unvermögen (Bodenmann, 3 x alleine im Slot vor dem Tor) und ..... ACHTUNG Mushu und Co: den definitiv schlechteren Torhüter! Resultat bekannt. Der SCB atmet auf.

Die Kurz-Analyse zur Saison:
Mit Aubin über dem Strich, im Jahr 2019 viele gewonnene Spiele - fast am meisten aller Teams, Aufwärtstendenz ganz klar ersichtlich,
relativ emotionslose Games. Dann Aubin weg, mehr Emotionen in den Spielen, schlechtere Resultate und nicht in den Playoffs. Arno's
Schuld? Jein. Der Trainer steht IMMER in der Gesamtverantwortung. Aber die Leute die ihn geholt haben - dass sind die Schuldigen.
Sie haben den Motzigs nachgegeben (die Halle ist ja sooo leer, wir wollen unterhalten werden, bla-bla-bla - Ja genau, wie 70% hier
drin!!) und einen 62-jährigen Hoffnungsträger - was für ein Hohn - als Feuerwehrmann geholt, obwohl es nicht wirklich gebrannt hat.

JETZT wird die Halle leer, JETZT werden die Spiele emotionslos. Aber die meisten werden das ja gar nicht mehr sehen.
V.a. diejenigen nicht, die hier am lautesten gegen Aubin geschossen und sich am meisten über Arno gefreut haben.

Sollte Arno weiter machen? Ich weiss nicht. Aber ich finde schon, dass er ein Team aufbauen kann, dass er - auch in seinem
hohen Alter - noch etwas bei den Spielern bewirken könnte. Die Frage(n) ist nur: Will er und geht man das Risiko ein, mit einem
Trainer etwas aufzubauen der die Smartphone-Generation nicht mehr versteht und mit 2 Team in der gleichen Saison die
PO's nicht geschafft hat. Bin irgendwie noch unentschlossen, bzw. habe - so kurz nach dem Aus - noch keine wirkliche Meinung
dazu.

Simms
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Simms » 05.03.2019, 12:23

Mac hat geschrieben:
05.03.2019, 12:06
Für mich ist Geering kein valabler Captain.
Ich glaube nicht, dass er diese Funktion gesucht hat und auch nicht, dass er sie mag.
Wenn man ihn in Interviews sieht, merkt man schnell, dass Kommunikation nicht zu seinen Stärken gehört und dass er diese Aufgaben wohl eher ungerne erledigt.
Keinesfalls sage ich, dass er der Sündenbock in dieser Mannschaft ist. Er ist ein ehrlicher Arbeiter, der aber meist genug mit sich selbst beschäftigt ist, um seine Aufgaben gut zu erledigen.
Ein Captain ist er für mich nicht und wird es auch nicht werden. Man sollte ihn von dieser Bürde befreien.
Wir brauchen eine starke, kommunikative Leitfigur, auch im Captain-Amt.
Wie sich doch die Geschichte wiederholt. Vor einem guten Jahrzehnt sahen die Posts genau gleich aus, als Seger für den Übercaptain Streit übernahm. War das sogar die letzte Playout Saison?

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ZSColin
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSColin » 05.03.2019, 12:24

Simms hat geschrieben:
05.03.2019, 12:23
Mac hat geschrieben:
05.03.2019, 12:06
Für mich ist Geering kein valabler Captain.
Ich glaube nicht, dass er diese Funktion gesucht hat und auch nicht, dass er sie mag.
Wenn man ihn in Interviews sieht, merkt man schnell, dass Kommunikation nicht zu seinen Stärken gehört und dass er diese Aufgaben wohl eher ungerne erledigt.
Keinesfalls sage ich, dass er der Sündenbock in dieser Mannschaft ist. Er ist ein ehrlicher Arbeiter, der aber meist genug mit sich selbst beschäftigt ist, um seine Aufgaben gut zu erledigen.
Ein Captain ist er für mich nicht und wird es auch nicht werden. Man sollte ihn von dieser Bürde befreien.
Wir brauchen eine starke, kommunikative Leitfigur, auch im Captain-Amt.
Wie sich doch die Geschichte wiederholt. Vor einem guten Jahrzehnt sahen die Posts genau gleich aus, als Seger für den Übercaptain Streit übernahm. War das sogar die letzte Playout Saison?
:wink:

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