Beiträge von zappa10

    Er spricht über die Heim-WM, Rikard Grönborg, die Aufbruchstimmung und die tragische Geschichte um Robert Nilsson
    ZSC-Stürmer Pius Suter im exklusiven Interview: "Es wird jedes Jahr schwieriger Tore zu erzielen"

    Die letzte Saison war für die ZSC Lions alles andere als zufriedenstellend. Unter Rikard Grönborg soll nun der Weg zurück an die Spitze der Liga gefunden werden. Warum das nicht ganz einfach sein wird, erklärt ZSC-Stürmer Pius Suter im exklusiven Interview.

    Wie läuft die Vorbereitung für dich und für das Team?

    Pius Suter: Gut, wir sind hart am Arbeiten und trainieren viel. Die Taktik haben wir auch je länger je besser einstudiert.

    Du sprichst es an: Neue Taktik, neuer Trainer - einmal mehr muss man bei den ZSC Lions sagen: "Alles ist neu". Was ist dein Eindruck von Rikard Grönborg?

    Er hat eine klare Linie und er sagt deutlich, was er von einem erwartet. Jede Kleinigkeit wird korrigiert und das ist gut so.

    Ist Rikard Grönborg mit einem der vorherigen Trainer vergleichbar?

    Schwierig zu sagen, jeder Trainer hat seine Eigenheiten. Rein vom Trainingsaufbau her kommt er am ehesten an Mark Crawford heran, aber schlussendlich hat jeder seine eigenen Taktiken.

    Kannst du etwas genauer erläutern, was du damit meinst, dass er am ehesten an Mark Crawford herankommt? Bedeutet das vor allem harte Trainings?

    Es ist mehr wie man in die Trainings startet: Zuerst ein paar Auslösungen, danach Pass/Lauf/Schuss-Übungen in denen man schnell abschliessen muss und zum Schluss wird mit fünf gegen fünf gespielt und die Taktik geschult.

    Herrscht in der Mannschaft eine Aufbruchstimmung oder gibt es noch immer ein wenig Nachwehen auf Grund der letzten Saison?

    Nein, ich glaube die vergangenen Saison hat jeder so schnell wie möglich versucht zu vergessen. Es gilt nach vorne zu schauen, über die letzte Spielzeit wurde genug diskutiert. Jetzt müssen wir einfach schauen, dass wir gut starten können und gute Testspiele zeigen, damit wir ein gutes Gefühl bekommen. Zudem haben wir viele neue Spieler, welche sich aufdrängen.

    Wie hast du die neuen Spieler bisher wahrgenommen? Konntest du bereits neue Freundschaften knüpfen?

    Ja sicher, jene die mit uns ins Sommertraining gestartet sind, gehören mittlerweile rund 15 Wochen zur Mannschaft. Nur die Ausländer sind etwas später zu uns gestossen. Aber es geht schnell, nächste Woche sind wir im Trainingslager in Films und dann wird man sich noch ein bisschen mehr sehen.

    Was stimmt dich zuversichtlich, dass es für die ZSC Lions eine richtig gute Saison gibt?

    Wenn ich unseren Kader betrachte, dann haben wir Qualität, wir müssen sie einfach umsetzen, was uns im letzten Jahr nicht gelungen ist. Wir haben mit einem neuen Coach neue Ansätze. Schlussendlich liegt es an uns, was wir daraus machen.

    Wo siehst du in der neuen Saison die grössten Schwierigkeiten?

    Alle Teams sind taktisch und defensiv sehr gut aufgestellt. Es wird jedes Jahr schwieriger Tore zu erzielen. Trotzdem ist es schwer zu sagen, wo die Schwierigkeiten liegen werden. Wir hatten ja erst eine Partie gegen die GCK Lions (Anm. d. Red.: 6:1-Sieg).

    NHL-Scout Thomas Roost schreibt bei uns wöchentlich eine Kolumne. Zuletzt schrieb er über die ZSC Lions und meinte dass die Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison kampfstärker geworden ist, aber an Spielstärke eingebüsst hat. Siehst du das auch so?

    Ich weiss es nicht. Ich glaube die Spieler, welche wir bekommen haben, sind Spielerisch sehr gut, aber ob dieser Vergleich zutrifft kann ich nicht sagen.

    Du bist jetzt 23 Jahre alt, seit fünf Jahren in der ersten Mannschaft der Lions, wie siehst du deine Rolle?

    Ich möchte einer der Spieler sein, welcher das Team führen kann. Dies will ich vor allem mit guten Leistungen tun. Wichtig ist, dass ich von Anfang an tun werde und die anderen dadurch mitreissen kann.

    Könntest du dir vorstellen bis zum Ende deiner Karriere für die Lions zu spielen oder möchtest du irgendwann noch etwas anderes erleben?

    Mir gefällt es in Zürich, bin hier aufgewachsen und seit meiner Kindheit beim ZSC. Zudem habe ich noch einen Vertrag über die nächsten vier Jahre. Es gefällt mir sehr in Zürich. Für mich gibt es im Moment nichts besseres.

    Im Sommer findet die Heim-WM für dich im eigenen Stadion statt. Das ist mit Bestimmtheit ein Ziel für dich?

    Ja, definitiv. Es wäre ein Traum vor der Haustüre eine WM spielen zu können. Es wird eine Riesenstimmung geben und die Spieler freuen sich alle auf das Ereignis. Sicher ist es ein grosses Ziel dabei sein zu können, aber dafür braucht es gute Leistungen mit Zürich und dann können wir weiterschauen. Der Quali-Alltag hat momentan Priorität.

    Zum Schluss möchte ich noch auf die tragische Geschichte von Robert Nilsson kommen. Wie nimmt man diese als Teamkollege wahr?

    Es ist nicht schön anzusehen. Manchmal sieht man ihn mehr, manchmal weniger. Es ist tragisch und sehr schade, ich meine, er ist ein unglaublich guter Eishockeyspieler. Wir hoffen natürlich alle, dass er in erster Linie im Alltag wieder ein normales Leben geniessen kann. Klar wäre er eine grosse Hilfe im Team, das ist aber sicherlich nicht die erste Priorität. Es zeigt eindrücklich auf, was passieren kann, wenn man eine Gehirnerschütterung hat und wie gefährlich Checks sein können. Aber wenn man spielt, denkt man nicht daran.

    Wie gut wurde bei den Lions im Sommer gearbeitet?
    Die ZSC-Ausgabe 19/20: Das Potenzial ist weiterhin nicht voll ausgeschöpft

    Thomas Roost
    SPORTAL Eishockey Experte

    Wie gut sind die ZSC Lions in der Saison 2019/20? Eine Analyse.

    Vor ungefähr einem Jahr habe ich an dieser Stelle das Team der ZSC Lions als Top-Favorit für die Champions Hockey League portiert. Wir alle wissen, dass diese Prognose gefloppt hat wie wohl selten eine zuvor. Nicht nur in der Champions Hockey League haben die Lions versagt – ok, die diesbezüglichen Vorstellungen waren einigermassen in Ordnung, aber am Ende gab es doch nur lange Gesichter – sondern und vor allem in der nationalen Meisterschaft haben sie sich trotz Wechsel zum Guru-Coach Arno Del Curto mit der Nichtqualifikation für die Playoffs zum Gespött gemacht.

    Ja, es gibt nachvollziehbare und entschuldigende Gründe für dieses Nichterfüllen meiner Vorsaisonprognose. Ich bin selbstverständlich davon ausgegangen, dass die beiden vermutlich wichtigsten Spieler Robert Nilsson und Roman Cervenka die Leistungsträger sein werden und die spielerisch entscheidende Nuance ins Mannschaftsgefüge einbringen, die für die Überlegenheit gegenüber anderen Teams verantwortlich zeichnet. Beide hatten mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und bei Robert Nilsson zeichnet sich nach aktuellem Stand sogar das Karriereende ab.
    ZSC Lions

    Die Ausgabe 19/20 der ZSC Lions beurteile ich markant anders. Der ZSC wird die Champions Hockey League nicht gewinnen. Ja, ich weiss, das ist keine mutige Aussage, denn die Lions sind für diesen Wettbewerb gar nicht qualifiziert… aber nach meiner letztjährig vollmundigen Prognose fühle ich mich jetzt mit meinen Prognosen in die Defensive gedrängt… ;)

    Die kreativen und spielstarken Cervenka und Nilsson wurden durch andere Spielertypen ersetzt. Die “neuen” Lions sind theoretisch kampfstärker geworden haben aber durch das Nichtersetzen von Cervenka und Nilsson markant an Spielstärke eingebüsst. Wir dürfen nicht vergessen, dass es vom letztjährigen ZSC-Lions-Kader kein einziger Spieler in die WM-Mannschaft geschafft hat und Miranda, Karrer und Bachofner wurden durch Diem, Trutmann und Pedretti im besten Fall gleichwertig ersetzt.

    Ok, Diem wird spielerischen Glanz einbringen, ich halte extrem viel von seinen Spielmacherqualitäten; seine weichen Hände sind überragend, aber er muss an seiner Schuss- und seinen Scoringqualitäten arbeiten und noch immer beweisen, dass er nicht zu den verletzungsanfälligen Spielern gezählt werden muss. Trotzdem: Sein Abgang schmerzt in Biel und Zürich darf sich freuen.

    Roe ist sicher ein ordentlicher Transfer, bei Krueger habe ich so meine Zweifel. Die Torwartposition ist schwächer besetzt als letztes Jahr, denn mit Niklas Schlegel ist eine hervorragende Nr. 2 nicht mehr an Board und Lukas Flüeler – dies wissen wir bereits – ist verletzungsanfällig.

    Ähnlich wie beim SCB kommen die Schweizer Leistungsträger, wie z.B. Roman Wick und Denis Hollenstein in den Herbst ihrer Karrieren und somit ist die knappe Erhaltung der Leistungsfähigkeit das höchste der Gefühle; wahrscheinlicher ist hingegen ein schleichender Leistungsabfall. Die Pipeline der Jungen ist noch immer ok, mir gefällt vor allem Yannick Brüschweiler, ein hoch talentierter, attraktiver aber physisch noch nicht ausgereifter Spieler und ich hoffe, dass ihn der neue Coach entsprechend zu schätzen weiss.
    Negatives Gesamtfazit

    Alles in allem bin ich nicht zufrieden mit der ZSC-Lions-Ausgabe 19/20. Das Potenzial bei der Importspielerbesetzung wurde nicht voll ausgeschöpft und die Schweizer Transfers sind im Vergleich zu einer von mir erwarteten aggressiven Trotzreaktion auf dem Spielermarkt unauffällig. Nachdem die Lions vielleicht vor zwei Jahren etwas zu sehr auf spielerische Brillianz im Kader setzten, orte ich jetzt exakt das Gegenteil. Zu einseitig auf Kampfkraft gesetzt zum vermutlich (zu) hohen Preis der fehlenden spielerischen Klasse.

    Wie auch beim SCB ist dies Kritik auf hohem Niveau. Ich sehe die Lions auch mit diesem Kader in der ersten Tabellenhälfte, aber bei weitem nicht auf dem Niveau des Vorjahres… vorausgesetzt Cervenka und Nilsson wären gesund gewesen.

    Den Coach kann auch ich nicht beurteilen. Rikard Grönborg ist gemäss Interviews sicher eine sehr interessante Persönlichkeit, aber als Vereinscoach ein völlig unbeschriebenes Blatt. Als Nationaltrainer Schwedens hat er manchmal über- und manchmal unterperformt, aber den Wert der Leistungen von Nationaltrainern kann man eh kaum nutzbringend beurteilen.

    Und wenn man es tut, stellt man schnell einmal fest, dass in der Langfristbeobachtung die allermeisten Nationaltrainer in etwa die Resultate abliefern wie deren Vorgänger und Nachfolger, mit Ausnahme derjenigen, die von einem Leistungsschub oder einem Leistungseinbruch auf Nachwuchsförderstufe profitieren resp. unter einem solchen leiden. Ich bin gespannt auf Rikard Grönborg, denn er ist – wie gesagt – eine sehr interessante Persönlichkeit. Mehr wissen wir aber noch nicht.

    …und selbstverständlich wurde im Sommer einmal mehr so hart gearbeitet wie noch nie und alle sind näher zusammengerückt und alle haben wieder so fest Freude am Hockey und werden eine Reaktion zeigen auf die enttäuschende letzte Saison und alle sind bis in die Haarspitzen motiviert und die Transfers waren alles Wunschtransfers, bei denen die Entwicklung der Spieler seit langer Zeit intensiv verfolgt wurde und die Kontakte seit Jahren sorgsam gepflegt wurden, und die Off-Ice-Werte aus dem Sommertraining waren noch nie so gut und das neue System passt hervorragend zu den vorhandenen Spielertypen und mit dem Trainer kann man nicht nur über Eishockey sprechen und er lässt den Spielern die notwendigen Freiheiten um ihre Kreativität ausspielen zu können, oder wenn der letzte Trainer dies getan hat, dann gibt der neue Trainer jetzt den Spielern sehr präzise Anweisungen… das Charisma des Coaches ist spürbar, er wirkt sofort raumfüllend wenn er die Kabine betritt und so weiter und so fort… Raumfüllend? Sollte er nicht besser eine raumöffnende Ausstrahlung haben? Aber lassen wir das jetzt ;)

    Nach dem letztjährigen Desaster hoffe ich, dass mich der Z wiederum Lügen strafen wird, in dieser Saison aber umgekehrt.

    Nach ZSC-Horror-Saison
    Flüeler zieht Goalie-Camp den USA-Ferien vor

    Eigentlich hat er Ferien. Doch ZSC-Goalie Lukas Flüeler schwitzte bei der Goalie-Weiterbildung und brachte sich auf den neusten Stand der Branche.

    Die letzte von drei Wochen Ferien geniessen die Spieler der ZSC Lions derzeit noch, ehe es nächste Woche aufs Eis geht. Doch Goalie Lukas Flüeler bildete sich in den USA weiter.

    «Nach der letzten Saison wusste ich, dass ich investieren muss», sagt der 30-Jährige. Zur Erinnerung: Die ZSC Lions verpassten die Playoffs und der dreifache Meister-Keeper fiel in der Schlussphase wegen Rückenproblemen wieder einmal aus.

    So musste er sich im Sommer auf dem Golfplatz Sprüche, wie «solltest du nach dieser Saison nicht trainieren statt golfen?», anhören. Ein Jahr davor hätten ihm nach dem Meistertitel noch alle auf die Schultern geklopft.
    Flüeler will seinen Stil verändern

    «Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie ich es schaffe, fit zu bleiben», sagt Flüeler. Er kam dabei zum Schluss, dass er unter dem Motto «weniger ist mehr» seinen Stil anpassen muss. Der Koloss (1,92 m/99 kg) orientiert sich dabei an den grossgewachsenen NHL-Goalies wie Robin Lehner (zuletzt New York Islanders, neu Chicago).

    Fünf Tage war Flüeler in einem Camp in Boston, wo Torhüter von Goalie-Trainern, darunter jene der NHL-Finalisten St. Louis (David Alexander) und Boston (Bob Essensa), geschliffen wurden.

    «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt der Zürcher. Es sei wie an einer Messe gewesen, wo man den neusten Stand der Branche sehe. Fasziniert verfolgte der Zürcher dabei, wie in den Diskussionen unter den Experten verschiedene Meinungen aufeinanderprallten.
    Auch SCB-Schlegel im US-Camp

    Hat er keine Angst, dass nach den Eindrücken ein Stil-Wirrwarr bei ihm entstehen könnte? «Das glaube ich nicht», entgegnet Flüeler. «Ich habe meinen Horizont erweitert und nehme das mit, was zu mir passt. Ich habe bei den Lions mit Stephan Siegfried einen super Goalie-Trainer. Wir werden das zusammen anschauen.»

    In der kommenden Saison, die am 13. September beginnt, ist es besonders wichtig, dass Flüeler fit ist. Seine langjährige Nummer 2, Niklas Schlegel (24), der ebenfalls im US-Camp war, wechselte nach Bern und Nachfolger Daniel Guntern (24) bestritt erst vier NL-Spiele.

    Nach dem Camp in Massachusetts arbeitete Flüeler noch drei Tage bei Ex-Teamkollege Ryan Shannon in Connecticut weiter, ehe er seinen Vater zu einem dreitägigen Ferien-Kurztrip nach New York einlud.

    Quelle: Stephan Roth, Blick

    Der Schwede über seine Zukunft als NHL-Coach
    Neo-ZSC-Coach Grönborg: "Eine der grössten Bedenken, ist mein Leistungsnachweis"

    In der neuen Saison heisst der Coach der ZSC Lions Rikard Grönborg. Mit dem amerikanischen Sportmagazin The Athletic sprach der Schwede über sein Ziel, die NHL.

    Der 51-Jährige besitzt auch die Nationalität der USA und lancierte seine Coaching-Karriere bei diversen Universitäten Nordamerikas. Dann wechselte Grönborg zum schwedischen Verband, wo er die letzten drei Jahre dann Cheftrainer der A-Nationalmannschaft war. Nach 13 Jahren beim Verband wechselt der dreifache Weltmeister erstmals zu einem Profi-Verein. Die Entscheidung das schwedische Nationalteam zu verlassen, sei ihm nicht so schwer gefallen: "Ich hatte einfach das Gefühl, es sei Zeit für mich, um weiterzuziehen. Für den schwedischen Verband ist es ebenfalls gut, etwas neues Blut und eine neue Philosophie zu erhalten."

    Die Wahl eines Klubs fiel auf die ZSC Lions, dies jedoch wenig überraschend. "Es gibt in Europa vielleicht drei oder vier Teams mit Top-Jobs und Zürich ist definitiv einer davon. Es war ein zu gutes Angebot, um es nicht anzunehmen", meint Rikard Grönborg.
    Dass die ZSC Lions jedoch nur als Übergangsstation in Richtung Nordamerika dienen sollen, ist kein Geheimnis.

    Eine der grössten Bedenken, welche die NHL-Teams über mich hatten, ist mein Leistungsnachweis. Sie wissen, dass ich mit NHL-Spielern gewinnen kann. Die Zweifel liegen darin, wie es über den Verlauf einer gesamten Saison aussieht.

    Auf die Umstellung auf das Klubeishockey freut sich Grönborg und der Schwede hat auch das Gefühl, dass er es in näherer Zukunft in die NHL schaffen könnte: "In jeder Position im Profisport musst du produzieren können. Ich habe dies bereits auf dem internationalen Level gemacht und nun folgt der nächste Schritt mit dem Coaching eines Teams. Ich freue mich dabei ebenfalls zu gewinnen."

    Nichtaufstieg gegen Fribourg 1980:
    uns hätte ein Unenetschieden genügt und wir verlieren 7:1
    Draussen noch eine "tuggetä" und mein Oberstift musste das anpassen der Schiessbrille am kommenden Tag auf unbestimmt verschieben.
    Ja, bin ein alter Sack, aber wie von Larry erwähnt, dass Heute ist Nasenwasser gegenüber der "alten" Zeit.

    Wie fielen die Reaktionen aus auf die Trennung von Arno Del Curto?
    Geteilt. In Zürich gab es schon ­einige, die den Entscheid falsch fanden. Vor allem solche, die 1992 noch erlebt hatten. Uns war bewusst: Wir könnten es uns einfacher machen, wenn wir mit Del Curto weiterfahren würden. Rein, was die Wirkung in der Öffentlichkeit angeht. Aber darum geht es nicht. Es geht um die Zukunft der ZSC Lions. Ausserhalb von Zürich überwogen die Reaktionen jener, die unseren Entscheid nachvollziehen konnten.

    Sportchef Sven Leuenberger sagte, ihm sei klar gewesen, dass die Zeit für Del Curto zu knapp sei, sein Eishockey zu installieren. Wieso hat man ihm diese Zeit jetzt nicht gegeben?
    Es gab Gründe, die dafür sprachen, Del Curto zu behalten. Und Gründe, die dagegen sprachen. Wir führten Gespräche mit allen Beteiligten, haben alles durchleuchtet und gelangten in der Gesamtanalyse zur Überzeugung, dass wir einen Trainerwechsel vollziehen wollen. Aber ich kann an dieser Stelle nicht die einzelnen Gründe aufführen. Das wäre nicht zielführend.

    Brauchten Sie einen Monat, um herauszufinden, dass die Resultate nicht stimmten? Was wird Del Curto sonst vorgeworfen?
    Ich möchte da wirklich nicht ins Detail gehen. Das wäre nicht opportun. Gewisse Dinge muss man erklären. Aber es gibt Grenzen.

    Playoff verpasst, mit der Trennung von Del Curto weiter Goodwill verspielt. Haben Sie Angst, dass Sie das bei den Saisonkarten spüren werden?
    Ich gehe davon aus, dass wir das spüren werden, ja. Aber es gibt auch Punkte, die dafür sprechen, wieder eine Saisonkarte zu kaufen. Wir haben eine sehr umfassende Analyse gemacht. Und daraus werden nun die Schlüsse gezogen. Wir greifen nächstes Jahr wieder an. Zudem werden wir die langjährigen Saisonkartenbesitzer im neuen Stadion (ab 2022) prioritär behandeln. Sie werden das Recht haben, zuerst ihren Sitzplatz auszuwählen.

    Wie erklären Sie sich die völlig verpatzte Saison?
    Ich bin froh, wurden wir 2018 Schweizer Meister. Aber der Titel hat gewisse Dinge zugedeckt. Ich weiss noch, wie ich in Lugano nach Spiel 7 sagte, dass wir die 50 Spiele der Qualifikation trotzdem genau analysieren müssen.

    Was Sie aber nicht getan haben.
    Doch, aber nicht mit der letzten Konsequenz, die nötig gewesen wäre. Viele sagten: Das Team sieht sowieso komplett anders aus. Wir haben einen neuen Trainer, neue Ausländer, neue Schweizer Spieler. Wir analysierten schon, aber im Erfolg hat man zu wenig Mut für Veränderungen.

    Der Meistertitel war also ein Pyrrhussieg?
    Jetzt haben Sie Ihre Headline! Wie gesagt: Ich bedaure den Titel nicht. Aber er führte dazu, dass wir das, war vorher war, zu ­wenig konsequent durchleuchtet haben. Und die ganze Misere begann dann schon im Cupspiel in Bülach, als wir uns unglaublich schwertaten gegen ein Mysports-Team. Da spürte man bereits: Es fehlt die Bereitschaft, an die Grenze zu gehen. Man hatte oft das Gefühl, das Team spiele mit 70, 80 Prozent. Die Champions-League-Spiele gegen Frölunda und Oulu waren die Ausnahme.

    Wie kann es sein, dass diese Bereitschaft fehlte?
    Vielleicht sass der eine oder andere in der Kabine, schaute sich um und dachte: Wow, was für eine Mannschaft! Und glaubte, es laufe automatisch. Der Schlendrian hielt Einzug. Die Spieler sagten selber in der Analyse, sie hätten die Situation unterschätzt. Sie sind sehr selbstkritisch, schieben die Schuld auf niemanden ab. Das ist ein erster guter Schritt für eine bessere Zukunft. Sie zeigten nicht mit dem Finger auf jemand anderen.

    «Wir wussten: Wir könnten es uns ­einfacher machen, wenn wir mit Arno Del Curto weiterfahren.»Peter Zahner

    Das müssen die Spieler gar nicht, das tut ja schon der Club, indem er die ganze Zeit den Trainer wechselt.
    Entschuldigung, das ist polemisch! Wenn ein Vertrag ausläuft und nicht erneuert wird, haben wir den Trainer nicht entlassen. Wir haben Del Curto nicht entlassen. Kossmann, Crawford und Hartley auch nicht.

    Aber es ist immer der Trainer, der die Zeche zahlt. Oder gibt es auch Massnahmen bei Spielern?
    Mit Massnahmen meinen Sie, dass wir uns von Spielern trennen, die einen Vertrag haben?

    Ja.
    Zurzeit ist der Schweizer Spielermarkt völlig ausgetrocknet. Der findet von Oktober bis Dezember statt. Wenn wir jetzt einen Spieler wegschicken würden, müsste ­etwas Gravierendes vorgefallen sein: eine absolute Disziplinlosigkeit oder ein extremes Fehlverhalten, das mit unseren Werten nicht vereinbar ist. Das gab es nicht.

    Jeder Coach, der zum ZSC kommt, weiss: Die Spieler sind am längeren Hebel. Sie haben Fünfjahresverträge und ­werden bleiben. Egal, was ist.
    Ist das nur in Zürich so? Ich glaube nicht. Es ist nicht unser Ziel, jedes Mal um Weihnachten den Trainer zu wechseln. Im Gegenteil. Als ich am 1. Dezember 2007 bei den ZSC Lions begann, schrieb ich das Erfolgsrezept nieder. Es heisst: Kontinuität. Bei den Spielern kann man zwei bis fünf Änderungen pro Jahr machen. Dann gibt es die operative Ebene mit Geschäftsführer, Sportchef und den Coaches und die strategische Ebene mit dem Präsidenten und dem Verwaltungsrat. Auf zwei dieser drei Ebenen sollte Kontinuität herrschen. Wir haben zuletzt leider bei den Coaches keine Kontinuität gehabt. Das ist nicht gut. Aber wenn das Verfehlen des Playoffs etwas Gutes hat, dann das: Es kam vieles zum Vorschein.

    Zum Beispiel?
    Dass uns die Einstellung abhandengekommen ist, täglich besser zu werden. Und zwar überall: in der Kabine, auf dem Eis, in der ganzen Organisation. Es kann sein, dass wir zu viel verwaltet und zu wenig gestaltet haben. Auch im Nachwuchs. Die Konkurrenz hat aufgeholt oder uns überholt. Und wir waren als grosse Hockeyorganisation zu wenig mutig, um über den Zaun zu schauen. Uns wurden im Nachwuchs ständig Spieler abgeworben. Wir hingegen waren zu passiv, haben zu sehr nur auf eigene Spieler gesetzt. Wir müssen auf die Jungen zugehen, die uns auffallen. Ihnen aufzeigen, was wir bieten können.

    Leuenberger trat an, um die Kultur zu verändern. Mit ihm wurde der ZSC einmal Siebter und einmal Neunter. Wie ­beurteilen Sie seine Arbeit?
    Leuenberger machte vor einem Jahr sehr gute Transfers. Das sahen alle so. Auch die Journalisten. Niemand sagte, man hätte Bodenmann, Hollenstein, Cervenka oder Noreau nicht holen sollen. Und er hat klare Vorstellungen. Ich finde, er hat gute Arbeit geleistet. Aber was uns nicht gelang, war, eine DNA herauszubilden. Wofür stehen wir? Sind wir einfach die, die sagen: Wir beginnen ein Spiel und schauen, wie es läuft? Wir stellten in der Analyse fest: Wir verloren die Saison im ersten Drittel der Partien. Da kommt mir der berühmte Satz in den Sinn: Wir waren nicht bereit. Wenn du das sagen musst, ist das verheerend.

    Ist Leuenberger zu nahe an den Trainern?
    Es ist seine Aufgabe, nahe am Sport zu sein. Er ist ja Sportchef, nicht Bürochef. Die Frage ist, ob er die Trainer beeinflusst. Ich glaube nicht. Der Sportchef muss ein Sparringspartner sein für den Trainer. Aber am Schluss entscheidet nur der Trainer.

    «Vielleicht sass der eine oder andere in der ­Kabine und dachte: Wow, was für eine Mannschaft!»Peter Zahner

    Bleibt Leuenberger?
    Ja.

    Wie weit sind Sie bei der ­Trainersuche?
    Leuenberger führt eine Liste mit potenziellen Kandidaten. Und er führt erste Interviews.

    Wird es entweder ein NHL-Coach oder ein Schwede?
    Die Nationalität ist nicht entscheidend. Entscheidend sind die Persönlichkeit und die Ansichten über die Entwicklung des modernen Eishockeys.

    Ist es ein Thema, einen Meistertrainer zurückzuholen?
    Es wäre nicht opportun, wenn ich dazu etwas sagen würde.

    Ralph Krueger wäre nun frei.
    Dazu kann ich auch nichts sagen.

    Wie können Sie den Goodwill der Leute zurückgewinnen?
    Wir müssen glaubhaft darlegen, dass wir jeden Tag besser werden wollen. Wir müssen auf allen Ebenen eine Schippe drauflegen. Und das muss sich auswirken in leidenschaftliche Leistungen des Teams. Meine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass die Analyse nun zu Massnahmen führt, die wir umsetzen. Da werde ich den Finger draufhalten. (Tages-Anzeiger)

    Alles in allem lauter nichtssagender Bullshit !!!!

    Ohrfeige mit Folgen

    Was dem ZSC droht, hat der SCB vor fünf Jahren erlebt: Er verpasste als Titelverteidiger das Playoff

    Reto Kirchhofer

    Bern Zürich war Erster. Für Bern war Matthäi am Letzten. Im 50. Qualifikationsspiel benötigte der Meister SCB beim ZSC einen Sieg. Zudem war er auf Schützenhilfe Gottérons gegen Lausanne angewiesen. Bern verlor 2:5, Lausanne gewann 2:1. Am 4. März 2014 war es offiziell: Zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Eishockeys verpasste ein Titelverteidiger das Playoff. Verteidiger Beat Gerber schlich vom Eis und sagte: «Ich bin seit elf Jahren beim SCB. Das ist der mit Abstand schlimmste Moment.» Eine Berner Anhängerin schrieb auf Twitter: «Es fühlt sich an wie Liebeskummer. Der Herzensbrecher ist der SCB.»

    Fünf Jahre danach sind die Rollen vertauscht: Der Erste Bern bezwang den Meister ZSC am Freitag 5:4. Nur hatte der Vergleich dieses Mal keinen absoluten Charakter. Noch kann der ZSC das Schicksal abwenden, als zweiter Titelverteidiger nach dem SCB 2014 das Playoff zu verpassen.

    Damals in Bern und heute in Zürich als Sportchef in der Verantwortung: Sven Leuenberger. Sieht der Uzwiler (49) Parallelen? «Würde ich darüber sprechen, hiesse das, ich würde mich mit dem Verpassen des Playoff befassen», sagt Leuenberger. «Aber momentan ist mein Gedankengang einzig: Wie können wir das Playoff erreichen?»

    Und was sagt der Berner Geschäftsführer Marc Lüthi zur Saison 2013/14? «Diesen Seich habe ich weitestgehend verdrängt und vergessen.»
    Viele Verletzte, drei Trainerund ein Bauernopfer

    Doch Aussergewöhnliches gerät selten in Vergessenheit. Drei Faktoren führten in Bern vor fünf Saisons zur Blamage: Fehleinschätzung des Kaders, Aktionismus im Umfeld, viele Verletzte. Im Jahr zuvor hatte Bern mit einer Mannschaft den Titel geholt, die den Zenit überschritten hatte. Statt Verjüngungskur gab es eine zusätzliche Vergreisungsspritze: Die Ü-35-Generation (Gardner, Plüss, Ritchie, Roche, Rüthemann) wurde während der Saison mit Metropolit und Domenichelli ergänzt. Captain Plüss ging voran. Doch Gardner verlor an Einfluss. Rüthemann wurde innert weniger Monate vom Leistungsträger zum Überzähligen. Roche war fast nur noch verletzt. Bei Ritchie scheiterte ein Transfer nach Nordamerika. Zudem war der Kanadier angeschlagen. So erwies er seinem Übernamen «Grumpy Byron» (mürrischer Byron) alle Ehre. Nach der Saison beendeten Domenichelli und Rüthemann ihre Karriere.

    Abseits des Eises verfielen die Entscheidungsträger früh in Aktionismus: Nach 15 Partien sah Geschäftsführer Lüthi im vierfachen Meister Andreas Hänni ein einfaches Bauernopfer und stellte den Verteidiger frei. Ehe der erste Schnee fiel, war Meistertrainer Antti Törmänen weg. Lüthi hievte Assistent Lars Leuenberger in die Verantwortung, obwohl sich dieser für den Schritt nicht bereit fühlte. Gegen Ende der Qualifikation nutzte Leuenberger seine Ausstiegsklausel, zog sich zurück. Und Lüthi, im Prinzip ein Mann mit Prinzipien, wurde sich untreu. Nach Törmänens Entlassung hatte er den als Nachfolger gehandelten Guy Boucher noch als realitätsfremd bezeichnet, weil dieser einen Vertrag über zweieinhalb Jahre verlangt hatte. «Und ich will keinen holen, der ein halbes Jahr benötigt, bis er begriffen hat, wie unsere Liga funktioniert.» Sechs Spiele vor Schluss der Regular Season war Boucher doch SCB-Trainer - inklusive Kontrakt bis Ende der Saison 2015/16.
    Lüthi: «Diese Erfahrung wünsche ich niemandem»

    Zum Chaos auf wie neben dem Eis kamen Verletzungen. Den Bernern fehlten im Schnitt viereinhalb Spieler pro Partie. Die Konsequenz: Der SCB verpasste erstmals in der Clubgeschichte das Playoff und schloss als erster Titelverteidiger die Qualifikation unter dem Strich ab. «Ich erinnere mich vor allem daran, wie mir Plüss nach der Saison gesagt hat: Mit dieser Mannschaft hätten wir Meister werden können», sagt Lüthi. «Als wir zwei Jahre danach wieder im Seich waren, stellte ich die Frage: Wollen wir später wieder sagen, wir hätten Meister werden können? Oder wollen wir Meister werden?»

    Was nach dem Scheitern in Bern geschah, erinnert an das Buch «Die Kultur der Niederlage» von Wolfgang Schivelbusch. Der Historiker analysiert Kriegsverlierer und deren Reaktion. Seine These: Nach Niederlagen erhält der Fortschritt mehr Dynamik. Wenn der Verlierer von heute die richtigen Konsequenzen zieht, wird er zum Sieger von morgen. Dieser Prozess fand in Bern statt. Das Team benötigte ein neues Image. Lüthi willigte einer Erhöhung des Budgets um eine Million Franken ein, was er nicht getan hätte, wären die Berner mit Käse und Brot ins Playoff gerutscht. Es kamen die Nationalspieler Blum, Moser und Rüfenacht, später Bodenmann und Genoni. Es bildete sich ein neuer Kern. Es folgten die Meistertitel 2016 und 2017.

    Auch finanziell entstand kein Schaden. Die Spieler mussten wie im Vertrag festgelegt eine Lohnkürzung von 15 Prozent hinnehmen, womit der Club die fehlenden Playoff-Einnahmen kompensierte. Bei den Sponsoren lautete das Motto: Einmal sei euch verziehen - mit Betonung auf «einmal».

    So stand die unschöne Premiere am Ursprung des nächsten Aufschwungs. Dennoch sagt Lüthi: «Diese Erfahrung wünsche ich niemandem. Nicht einmal dem ZSC.»

    Killian Mottet von Fribourg-Gottéron für Vortäuschen einer Verletzung gebüsst.

    Killian Mottet von Fribourg-Gottéron wird wegen Vortäuschen einer Verletzung im Meisterschaftsspiel der National League vom 10. Februar 2019 zwischen Fribourg-Gottéron und den SC Rapperswil-Jona Lakers mit CHF 4’000.— gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).

    Hingegen wurde Mottet für das Vortäuschen einer Verletzung während dem Meisterschaftsspiel der National League vom 26. Januar 2019 gegen den SC Bern nicht gebüsst. Die Einsprache von Fribourg-Gottéron wurde gutgeheissen.

    Barry Brust (Fribourg, 2000 Fr.)
    Lino Martschini (Zug, 2000 Fr.)
    Jesse Zgraggen (Ambri, 800 Fr.)
    Killian Mottet (Fribourg, 1200 Fr.)
    Kevin Fey (Biel, 1200 Fr.)
    Josh Holden (Zug, 1200 Fr.)
    Nicklas Danielsson (Lausanne, 2000 Fr.)
    Tanner Richard (Servette, 2000 Fr.)
    Tristan Vauclair (Fribourg, 1200 Fr.)
    Linus Klasen (Lugano, 2000 Fr.)
    Sven Senteler (Zug, 1200 Fr.)
    Barry Brust (Fribourg, 4000 Fr.)
    Jonas Hiller (Biel, 2000 Fr.)
    Killian Mottet (Fribourg, 2000 Fr.)
    Christophe Bertschy (Lausanne, 1200 Fr.)
    Denis Hollenstein, (ZSC, 2000 Fr.)
    Danny Kristo (SC Rapperswil-Jona Lakers, 2000 Fr.)
    Daniel Rubin (Genève-Servette, 2000 Fr.)
    Jari Allevi (Winterthur, 400 Fr.)
    Mark Arcobello (Bern, 2000 Fr.)
    Danny Kristo (Rapperswil 2000 Fr.)
    Daniel Rubin (Genf 2000 Fr.)
    Killian Mottet (Fribourg, 4000 Fr.)

    Mittwoch, 6. Februar 2019
    Aus dem gleichen Spiel wurde auch eine Busse gegen Killian Mottet wegen Vortäuschen einer Verletzung ausgesprochen. Gegen diesen Entscheid hat Fribourg-Gottéron Einsprache erhoben. Dieser Fall ist deshalb noch nicht abschliessend entschieden und noch nicht rechtskräftig.

    Die lassen sich aber Zeit, bis sie Mottet zum absoluten Schwalbenkönig krönen !

    Vertrag wäre ausgelaufen
    58 Millionen! Ex-ZSC-Star Matthews verlängert in Toronto

    Die zweitplatzierten Maple Leafs können den Vertrag mit Starspieler Auston Matthews verlängern. Der ehemalige Zürcher unterschreibt einen Deal über fünf Jahre, der ihm insgesamt 58.17 Millionen Dollar einbringen wird.

    Wie Toronto bekannt gab, einigte man sich mit dem 21-jährigen Center auf einen Fünfjahresvertrag, der jährlich auf 11.634 Millionen Dollar dotiert ist. Der Nummer 1 Draft von 2016 wäre in diesem Sommer zu einem Restricted Free Agent geworden.

    Mit 46 Punkten (23 Tore, 23 Assists) in 38 Saisonspielen und 178 Punkte (97 Tore, 81 Assists) in 182 NHL-Partien prägte Matthews Toronto seit seiner Ankunft. In der Saison 2016/17 wurde er mit der Calder Trophy als bester Rookie der NHL ausgezeichnet und verhalt Toronto mit starken Leistungen zweimal in die Playoffs. Im letzten Jahr scheiterte man am späteren Stanley-Cup-Sieger Washington.

    Roman Cervenka und Roman Wick mit Comeback bei den ZSC Lions
    Laut Blickonline sollen die beiden Stürmer Roman Wick und Roman Cervenka am Samstag beim Auswärtsspiel in Zug Ihr Comeback geben.

    Barry Brust (Fribourg, 2000 Fr.)
    Lino Martschini (Zug, 2000 Fr.)
    Jesse Zgraggen (Ambri, 800 Fr.)
    Killian Mottet (Fribourg, 1200 Fr.)
    Kevin Fey (Biel, 1200 Fr.)
    Josh Holden (Zug, 1200 Fr.)
    Nicklas Danielsson (Lausanne, 2000 Fr.)
    Tanner Richard (Servette, 2000 Fr.)
    Tristan Vauclair (Fribourg, 1200 Fr.)
    Linus Klasen (Lugano, 2000 Fr.)
    Sven Senteler (Zug, 1200 Fr.)
    Barry Brust (Fribourg, 4000 Fr.)
    Jonas Hiller (Biel, 2000 Fr.)
    Killian Mottet (Fribourg, 2000 Fr.)
    Christophe Bertschy (Lausanne, 1200 Fr.)
    Denis Hollenstein, (ZSC, 2000 Fr.)
    Danny Kristo (SC Rapperswil-Jona Lakers, 2000 Fr.)
    Daniel Rubin (Genève-Servette, 2000 Fr.)
    Jari Allevi (EHC Winterthur, 400 Fr.)