Beiträge von zappa10

    Mathias Seger komplettiert Coaching Staff

    Ex-Spieler Mathias Seger stösst bis Ende Saison in den Coaching Staff der ZSC Lions. Er unterstützt als zusätzlicher Assistent neben Michael Liniger den Cheftrainer Arno Del Curto.

    Der 41-jährige Seger wird bereits heute Montag im Training mit dem Team auf dem Eis stehen. Sein Hauptaugenmerk gilt der Arbeit mit der Defensive.

    Als Spieler absolvierte Verteidiger Seger in 19 Saisons 1026 Spiele für den Zett, ehe er seine Karriere nach der letzten Saison beendete.


    Ich bin gleicher Meinung was die Schnelligkeit angeht wie das Posting von dem Weisen. Ruhnke und den TC Plauderi nehme ich schon lange nicht mehr Ernst. Wenn am Samstag kein merklicher Ruck durch die Mannschaft geht ist sie untrainierbar aus welchen Gründen auch immer. Ich hoffe dass Blindi nicht mittut. Das ist momentan der langsamste ungefähr so wie Mario Eichholzer damals...... und unsicher dazu

    Nichts gegen Maaaaarrriooooo, seine Dribblings waren einmalig, leider vergass er meist, die Scheibe mitzunehmen....

    Was Klein und Noreau betrifft hat er wohl bei Kent Ruhnke im TA abgelesen... Kolumne glaube ich nur in der Printausgabe. Finde online nichts.

    Del Curtos ultimativer Test

    Analyse Der Mann ist eine lebende Legende im Schweizer Eishockey. Aber schafft er es auch, die verhätschelten ZSC Lions aus der Komfortzone zu stossen? Er braucht die Peitsche, aber auch Geduld.

    Kent Ruhnke

    Als ich am Dienstag die Zeitung durchblätterte, blickte mir ein bekanntes Gesicht entgegen. Aber etwas war anders an diesem Mann. Er trug ein schön gebügeltes weisses Hemd und einen Veston, und sein Haar war gekämmt - er sah so anders aus als der emotionsgeladene, zerzauste Mann, der jeweils an der Bande herumtigert und tobt. Arno Del Curto ist also der neue Coach der ZSC Lions. Aber welchen Arno werden wir heute bei seinem Einstand in Langnau sehen?

    Seine Rückkehr zum ZSC nach einem Vierteljahrhundert muss die aufregendste Neuigkeit im Schweizer Eishockey seit Jahren sein. Und so viele offene Fragen sind damit verbunden. Schafft die lebende Legende den Sprung vom Kurort in die grosse Stadt? Wird er von den Spielern akzeptiert? Kann er sein System anpassen? Oder wohl eher: Wie gut können die ZSC-Cracks sein System spielen? Schafft er es mit seiner feurigen Art, die verhätschelten Zürcher aus ihrer Komfortzone zu stossen? Findet er hier einen Feldmarschall wie Reto von Arx oder Josef Marha, der die emotionale Temperatur in der Garderobe kontrolliert und dafür sorgt, dass sich diese aufs Eis überträgt?

    Der ZSC-Trainerjob ist vielleicht der härteste und gefährlichste im Eishockey. Das weiss ich aus Erfahrung. Ich habe nicht genug Finger an meinen Händen, um all die Coachs der Lions zu zählen, seit ich sie 2000 nach 39 Jahren wieder zum Titel führte. Aber welchen Effekt hat diese konstante Unruhe auf die Spieler? Was für eine Botschaft wird dadurch an diese Gruppe talentierter Spieler gesendet, die selber zu entscheiden scheinen, wann, ob und für wen sie ihre Leistung bringen? Es ist hier nicht so, dass der Coach die Spieler beurteilt, sondern umgekehrt.

    Del Curto hat rund drei Monate Zeit, um aus den Champions wieder Meister zu machen. Ich wäre gerne eine Fliege in der ZSC-Kabine, um zu sehen, wie die Spieler reagieren, wenn er Spieler oder das ganze Team hart drannimmt. Er will Tempo und Power, und er wird nicht Ruhe geben, bis er es bekommen hat. Diesmal gibt es keinen Ausweg für die Spieler. Entweder bringen sie es zustande oder ihr Leben wird unangenehm werden. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was sie brauchen.

    Serge Aubin schaffte es nicht, sie um sich zu scharen. Ich sprach kürzlich mit einem Kommandant der Schweizer Armee über Leadership. «Wenn es nicht läuft im Kampf, werden dich die Generäle über dir nicht beschützen», sagte er. «Wer dann?», fragte ich. «Die Leute, die für dich kämpfen. Die in den Schützengräben mit den Gewehren. Aber sie werden dir nur folgen, wenn du sie gut und mit dem gebührenden Respekt behandelst.» Vielleicht erfüllte Aubin diese Kriterien nicht, und Del Curto sollte diese Botschaft ernst nehmen. Bei seinem kurzfristigen Mandat braucht er keine Unterstützung von oben. Das Management ist «All In» gegangen, wie man im Texas HoldEm sagt. Aber die grosse Frage ist: Sind es die Spieler auch?

    Technisch gesehen ist Del Curtos 22 Jahre altes 2-3-System mit dem Center, der zurücksteht, etwas antiquiert. Und es wird für die Zücher nicht ganz einfach sein, es zu spielen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Maxim Noreau oder Kevin Klein gewillt sind, den Puck immer schnell zu spielen, statt ihn zu führen wie bisher. Es wird ein Kulturwandel sein für die Lions.

    Was Del Curto sehr gut macht, ist es, die Eiszeit zu verteilen und den Jungen eine Chance zu geben. Angesichts der Grösse, der schlittschuhläuferischen Fähigkeiten und der Breite dieses Teams kann das nur positiv sein. Die Lions können sein donnerndes Eishockey spielen. Die grösste Herausforderung wird für sie sein, nicht immer wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen.

    In der Vergangenheit mussten erfolgreiche ZSC-Coachs geduldig sein. Im Jahr 2000 spürte ich, dass das Team zusammenkommt, lange bevor die Presse und die Fans auf die Welle aufsprangen. Letzte Saison passierte unter Hans Kossmann nichts vor dem Playoff. Das Gleiche bei Harold Kreis 2008 und Bob Hartley 2012. Arno sollte sich dieser Geschichte bewusst sein. Wenn er zu früh und zu oft die Peitsche schwingt, könnte er seine Chancen untergraben.

    Ich habe mit vielen Leuten in der Hockeyszene geredet, und die meisten glauben nicht, dass dieses Experiment funktionieren wird. Ich hoffe es. Für Coach und Motivator Arno Del Curto ist dies der ultimative Test. Ich persönlich habe mit meinen Teams einige erbitterte Schlachten gegen ihn ausgefochten. Ich erlebte, wie seine Spieler meinen die Schulter auskugelten oder den Arm brachen. Absichtlich? Wer weiss das schon.

    Aber man muss den unerbittlichen Siegeswillen dieses Mannes bewundern. Er wird den ZSC-Spielern etwas bringen, was sie noch nie zuvor erlebt haben. Ich hoffe, sein neuer, properer Look färbt nicht auf seinen Coachingstil ab. Denn Arno ohne seine verrutschte Brille wäre einfach nicht Arno.

    Findet er hier einen Feldmarschall wie Reto von Arx?

    Hollenstein wegen Schwalbe gebüsst
    Montag, 14. Januar 2019, 10:03 - Medienmitteilung

    Denis Hollenstein von den ZSC Lions für Vortäuschen eines Fouls gebüsst.

    Denis Hollenstein von den ZSC Lions wird wegen Vortäuschen eines Fouls/einer Verletzung im Meisterschaftsspiel der National League vom 4. Januar 2019 zwischen den ZSC Lions und dem EHC Biel-Bienne mit CHF 2’000.— gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).

    Das Vortäuschen von Verletzungen, Fouls oder gefährlichen Aktionen, sind unfaire Handlungen, die das Spiel verfälschen. Solche Aktionen werden im Eishockey nicht toleriert und dementsprechend sanktioniert. Entscheidungen in Sachen Vortäuschen von Verletzungen, Fouls oder gefährlichen Aktionen werden erst kommuniziert wenn sie rechtskräftig sind.

    Rappi musste auch warten, da über die Feiertage beim Kanton St. Gallen nicht "gearbeitet" wurde.

    Der Amtsschimmel: Dass der SCRJ gegen Bern trotz der Neuverpflichtung von Kevin Clark nur mit drei Ausländern antreten kann, hat einen Grund: Der Kanadier bekommt erst nächste Woche seine Arbeitsbewilligung, weil das kantonale Amt für Arbeit über Feier- und Ferientage nicht arbeitet. Im Gegensatz zur Liga, die Spielberechtigung nämlich hätte der Stürmer rechtzeitig gehabt.

    Was Linus Klasen betrifft, so sind offenbar auch die ZSC Lions daran interessiert, Luganos Stürmer in ihr Team aufzunehmen, schreibt 20 Minuten. Nach dem Abgang des amerikanischen Stürmers Drew Shore in die KHL ist Sportchef Sven Leuenberger noch auf der Suche nach einem kreativen ausländischen Center.

    Agent bestätigt: SC Bern ist im Kontakt mit ZSC-Schlussmann Niklas Schlegel!

    André Rufener bestätigt gegenüber Klaus Zaugg, dass Der Vertrag von Niklas Schlegel bei den ZSC Lions noch nicht verlängert wurde.

    Weil Leonardo Genoni den SC Bern im Sommer verlassen wird, ist Sportchef Alex Chatelain auf der Suche nach einem neuen Schlussmann. Niklas Schlegel ist wie sein Agent André Rufener bestätigt, eine der möglichen Optionen für Chatelain. Eine andere Option könnte ein ausländischer Schlussmann sein, doch dann könnten die Mutzen nur noch mit drei Import-Feldspielern auflaufen.

    Schlegel hat den grössten Teil seiner Junioren-Karriere in der Organisation der ZSC Lions gemacht. Seit 2014 bekommt er regelmässig Einsätze in der National League. Diese Saison stand er elfmal zwischen den Pfosten und weist eine Fangquote von 92% auf.

    Yvan Griga gestorben
    Freitag, 30. November 2018, 08:22 - Martin Merk

    Der frühere NLA-Verteidiger Yvan Griga ist gestern im Alter von 55 Jahren nach langer Krankheit gestorben.

    Griga wurde in Prag geboren, kam jedoch als Kind in die Schweih und ging beim EHC Uzwil durch den Nachwuchs bis in die 1. Liga, spielte auch für die U18- und U20-Nationalmannschaften der Schweiz. Via Chur, Ambrì und Langnau in der damaligen NLB gelang ihm 1988 bei Davos der Sprung in die NLA in Davos. 1989 wechselte er zu Fribourg-Gottéron, wo er vier Jahre lang spielte gefolgt von einer Saison beim ZSC. Danach blieb er in seiner Ostschweizer Heimat während elf Jahren in der 1. und 2. Liga aktiv.

    Entscheid im ordentlichen Verfahren: Keine weitere Spielsperre gegen Christian Marti von den ZSC Lions

    Christian Marti wird wegen eines Checks gegen den Kopf von Jan Mosimann von den SC Rapperswil-Jona Lakers während des Meisterschaftsspiels der National League vom 29. Oktober 2018 für ein Spiel gesperrt und mit CHF 1‘500.- gebüsst. Marti hat die Spielsperre bereits verbüsst.

    «Jedes Jahr die Chance, um den Kübel zu spielen»

    ZSC-Captain Patrick Geering (28) über die Gründe seiner Vertragsverlängerung bis 2023. Und über seinen schwierigen Weg zurück.

    Sie schlossen sonst immer nur kürzere Verträge ab, jetzt haben Sie gleich bis 2023 verlängert. Wieso?
    Das ist relativ einfach zu erklären: Für mich wird der ZSC immer die Nummer 1 in der Schweiz sein, deshalb wollte ich einen längeren Vertrag unterschreiben. Ein Faktor war sicher auch, dass ich den Umzug ins neue Stadion noch erleben möchte.

    War für Sie ein Transfer nie ein Thema?
    In all meinen Jahren habe ich ein einziges Mal mit einem anderen Sportchef geredet. Sonst liebäugelte ich nie mit einem Transfer. So lange der Verein mich möchte und ich eine tragende Rolle spielen kann, gibt es keinen Grund, aus Zürich wegzugehen. Für mich ist Zürich die beste Stadt der Schweiz, und wir haben jedes Jahr die Chance, um den Kübel zu spielen.

    War der Sportchef, mit dem Sie redeten, der SCB-Sportchef?
    (lacht) Nein. Und das war auch nicht dieses Jahr, sondern früher. Diesmal hatte ich mit keinem anderem Verein Kontakt. Für mich ist diese Vertragsverlängerung ein Bekenntnis zu den ZSC Lions, bei denen ich ja letzte Saison die Captainrolle übernehmen durfte. Ich hoffe, meine Unterschrift ist auch ein Signal für andere, in Zürich zu bleiben.

    Für Sie war die Saison bisher kurz, Sie fielen bereits im zweiten Saisonspiel aus. Was ist eigentlich genau passiert?
    Es war eine unglückliche Kollision mit dem Schiedsrichter. Ich jagte einen gegnerischen Spieler, der Schiedsrichter wich aus und nahm die Hände hoch, um sich zu schützen, und ich prallte in ihn rein. Man sagt ja, der Schiedsrichter sei Luft. Aber das fühlte sich gar nicht so an. Ich prallte an seinen Ellbogen und erlitt eine Gehirnerschütterung.

    Wie nah ist Ihr Comeback?

    Ich bin eigentlich nah dran, trainiere wieder auf dem Eis mit dem Team. Aber ich habe noch etwas Mühe mit dem Visuellen. Ich bin daran, mich heranzutasten. Aber bei einer Gehirnerschütterung ist es immer schwierig, Prognosen zu machen.

    Wie haben Sie die ZSC-Saison bisher erlebt?

    Ich schaue die Spiele schon, die Auswärtsspiele am Fernsehen. Wir erwischten einen schwierigen Start, nahmen danach aber etwas Schwung auf, auch in der Champions League. Momentan es ist gerade wieder etwas schwierig. Wir müssen mehr Konstanz reinbringen.

    Wie sehen Sie die Perspektiven in dieser Saison?

    Spätestens seit letzter Saison weiss man ja, dass man im Oktober oder November nicht abschätzen kann, wie eine Saison herauskommt. Es liegt sicher noch viel Arbeit liegt vor uns. Aber jedes Team, das ein Wörtchen mitreden möchte um den Titel, hat noch viel Arbeit vor sich. Klar ist: Wenn man wie wir Meister wurde, kann nur der Titel das Ziel sein.

    (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)