Beiträge von Supreme

    Zitat von Champs-de-Mars

    Ich gehe davon aus, dass es in die Hose geht. Tippe auf einen knappen Lions-Sieg. Im Moment passt einiges nicht zusammen, die letzten Spiele waren alles andere als überzeugend. Wie jemand weiter oben erwähnt hat, haben wir zuletzt sogar weniger Punkte als der ZSC geholt. Ob Kloten nun als 1. oder 2. in die PO geht, ist letztendlich irrelevant.

    Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor, nur ist es normalerweise Arno mit seinem HCD der so tief stapelt. :wink:

    Metropolit bleibt in Zug
    Dienstag, 15. Februar 2011, 14:42 - Martin Merk

    Der kanadische Stürmer Glen Metropolit bleibt dem EV Zug treu. Er hat heute die Frist genutzt, um seinen Vertrag automatisch um ein Jahr zu verlängern, wie die Website der "Neuen Luzerner Zeitung" berichtet.

    Zuvor war spekuliert worden, dass Metropolit sich mit der Vertragsdauer und einem gleichbleibenden Salär nicht zufriedengeben würde und mit anderen Clubs (Bern, Lugano, ZSC) in Kontakt gewesen sein soll. Nun hat er den Innerschweizern für ein weiteres Jahr zugesagt.

    erstaunlich, zuerst mehrere Offerten von anderen Clubs einholen um den Preis hochzutreiben und dann doch zu alten Konditionen bleiben?
    Hätte ich nicht gedacht.

    Zitat von 007

    Schade für ihn, aber es muss alles passen. Mit seinen Hirnerschütterungen war die Ausgangslage nicht so ideal und Dallas ist ja überraschend stark und defensiv stabil in dieser Saison.

    Das wollte ich auch gerade sagen. Blindi hat sich seine Chancen sicherlich ausgerechnet und den gesundheitlichen Aspekt ebenfalls berücksichtigt.

    Entweder noch 1-2 Jahre Amerika mit der Angst Sportinvalide zu werden und nix zu verdienen, oder ab in die CH für weitere 4-5 Jahre ohne grosse Angst hier in einen deftigen Check zu laufen und viel zu verdienen.

    Für was würdet ihr euch entscheiden?

    Zitat von backinreality

    ja aber vor de Saison.. das isch au mini Meinig, aber nöd jetzt weg jedem Schissdräck umejommere und umemötzle..

    <Sarkasmus>

    Stimmt, mer chönnd au alli zäme im chreis sitze und es gspürschmi fühlschmi meeting abhalte.
    :knuddel:

    </Sarkasmus>

    Zitat von Simms

    Kommt ja immer drauf an, was McSorley als Gegenleistung wollte.

    Genau, weil ja bei Bern auch einen Spieler wollte?
    So oder so, von mir aus alle ausser Bärtschi könnten die abgeben.

    Chris McSorley hatte zuvor bereits versucht, mit Goran Bezina, seinem zweiten Schweizer Schlüsselspieler, einen ähnlichen Transfer zu machen. Er bot den Verteidiger per Mail im Tauschgeschäft unter anderem den ZSC Lions an, fand dort aber kein Gehör.


    Wenn das stimmt, dann müsste man Salis ins Foyer stellen und auf dem Scheiterhaufen verbrennen!!!

    :feuer:

    ich hätte Derungs vor allem für die nächste Saison gut gefunden.
    Weiss nicht ob man diese Mannschaft so lassen kann wie sie ist und dann das Gefühl haben nächste Saison wird alles besser.
    Da muss auch gutes Spielermaterial hinzugefügt werden.

    IMHO

    Als Owen Nolan Ende Oktober zu den kriselnden ZSC Lions stiess, hatte der langjährige NHL-Star (1200 Spiele, 885 Punkte) eine heilsame Wirkung. Die Zürcher holten in den ersten Spielen mit dem in Belfast (NIrl) geborenen Kanadier stets mindestens einen Punkt.

    Nolan strahlte eine enorme Ruhe aus, war gedanklich seinen Gegnern voraus und spielte betont einfach. Doch mit der Zeit passte sich der bärige Flügel dem Spiel in der Schweiz an, verstrickte sich in komplizierte Aktionen und verlor seine Effizienz. Dazu kamen zwei Verletzungen.

    Doch selbst als Nolan wieder fit war, musste er zuschauen. In den letzten beiden Spielen gegen Biel und Davos war er nur überzähliger Ausländer. Trainer Bengt-Ake Gustafsson zog ihm Ari Sulander, Cory Murphy, Duvie Westcott sowie Domenico Pittis vor.

    Wie erklärt sich Nolan seinen Absturz? «Dass ich zuletzt nicht spielte, hatte einerseits mit meinen Verletzungen und anderseits mit den Positionen der Ausländer zu tun. Der Coach wollte Sulander ins Tor stellen und brauchte wegen einiger Ausfälle Murphy und Westcott in der Abwehr. Ausserdem war Pittis als Center gesetzt.»

    Nolan findet nicht, dass er nachgelassen habe. «Unsere Mannschaft ist in einiger schwierigen Phase. Noch haben nicht alle Spieler das System verinnerlicht», sagte er. «In einer Mannschaft, die Probleme hat, ist es schwieriger zu glänzen.»

    Bis zum 23. Januar hätte Nolan die Zürcher noch Richtung NHL verlassen können. Doch daraus wurde nichts. «Natürlich bin ich enttäuscht, dass es nicht geklappt hat», gibt der Stürmer zu. «Es gab Gespräche mit mehreren NHL-Teams. Doch ich denke, dass ich wegen den komplizierten Regeln für NHL-Rückkehrer keinen Vertrag erhielt.» Spieler, die während der Saison aus Europa zurückkehren, können im Waiver-Draft von einem anderen Team weggeschnappt werden. Das mussten St. Louis (Svatos und Wellwood) und Detroit (Nabokow) zuletzt schmerzlich erfahren.

    Nolan lässt sich durch die jüngsten Rückschläge nicht entmutigen. Und offenbar hat ihm Gustafsson einen Einsatz am Samstag in Biel in Aussicht gestellt.

    Zitat von Blackstar

    Krutow wird nur spielen wenn sich andere verletzen. Ist bei BAG auf der Abschussliste.

    Dann frage ich mich einfach ob Salis mit BAG überhaupt solche Dinge anschaut oder sie nicht mehr mit BAG in der nächsten Saison rechnen.
    Da ja Krutow anscheinend sehr gute Chancen auf einen neuen Vertrag haben soll....

    Naja, er dreht sich auch immer wieder im Kreis der Zaugg.
    Wenn die Abwehr schnell und flink ist, dann fehlt der kräftige Part und die Abwehr ist ihm zu "weich und leicht".
    Sind es alles 100Kg Brocken welche die Stürmer wegdrücken, dann fehlt ihm der spielerische und dynamische Teil...

    Es geht ihm garnicht darum die perfekte Mannschaft zu beschreiben, sondern einfach immer wieder ein bisschen zu stänkern damit er zu seinem Geld kommt.

    ZSC Lions: Die bitteren Früchte des Ruhmesvon Klaus Zaugg - Die ZSC Lions sind spätestens nach dem 2:3 gegen Schlusslicht Ambri die Deutschschweizer Antwort auf Lugano. Die Parallelen sind beängstigend.

    Beide Unternehmen sind nach ruhmreichen Jahren in die Depression geraten. Der HC Lugano ist im Frühjahr 2006 eines der spielerisch stärksten Meisterteams aller Zeiten. Zwei Jahre später spielen die Tessiner in den Playouts - und sie sind bis heute nicht aus dieser Krise herausgekommen.

    Die ZSC Lions sind 2008 Meister, 2009 als Sieger der Champions Hockey League Europas Nummer 1 und sie besiegen als erstes Schweizer Team eine NHL-Mannschaft. Jetzt stecken sie in einer der grössten Krisen ihrer Geschichte.

    Vonn Sättigung und Selbstüberschätzung

    Der Ruhm und seine bitteren Früchte haben in beiden Unternehmen die sportliche Weiterentwicklung erschwert, ja gestoppt, die Spieler satt und reich und die Coaches machtlos gemacht. Es ist auch kein Zufall, dass sowohl Lugano wie auch die ZSC Lions die Assistenten ihrer Erfolgstrainer (Ivano Zanatta und Colin Muller) zu Chefs befördert haben. Dieser Personalentscheid dokumentiert die Selbstüberschätzung des Managements und die Geringschätzung der trainerlichen Autorität. Lugano und die ZSC Lions haben im Laufe dieser Saison ihre Trainer gefeuert. Und beide Sportunternehmen kommen nicht von den grossen Namen ihrer Vergangenheit los. Die Luganesi nicht von Petteri Nummelin (38) und die Zürcher nicht von Ari Sulander (41).

    In beiden Mannschaften hat sich ein «harter Kern» von Spielern herausgebildet, der durch die Verdienste aus der Vergangenheit zu viel Macht bekommen haben, Gänge und Läufe im Unternehmen bestimmen und die Erneuerung verhindern. Die Männerrunde um Captain Mathias Seger sorgt bei den ZSC Lions dafür, dass kein junger Spieler eine wichtige Rolle übernehmen kann. Das hat dazu geführt, dass eine der besten Nachwuchsorganisationen Europas wichtige Spieler für die ganze Liga ausbildet – nur nicht für das eigene Unternehmen. Mit dem Transfer von Thomas Ziegler und Thierry Paterlini hat ZSC-Sportchef Edgar Salis diesen verhängnisvollen Trend verstärkt und mit dem Transfer von Robin Breitbach (er kommt mit einem Zweijahresvertrag von Servette) soeben bewiesen, dass er aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt hat. Lugano leidet unter dem Einfluss der «French Connection», der Macht der welschen Spieler um Julien Vauclair.

    Starke ausländische Spieler können diese Entwicklung neutralisieren. Aber Lugano wie die ZSC Lions haben seit ihren grossen Triumphen keine charismatischen ausländischen Stars mehr gefunden, die das Spiel dominieren, die Chemie in der Kabine dauerhaft verändern und die Mannschaft führen können.

    «Uncoachbare» Löwen für Gustafsson

    Trainer Colin Muller hatte bei den ZSC Lions diese Saison nie eine Chance und musste gehen. Dass auch sein Nachfolger Bengt-Ake Gustafsson so grosse Schwierigkeiten hat, ist erstaunlich. Und besorgniserregend. Es zeigt wie «uncoachbar» diese Mannschaft geworden ist. Dass die Zürcher in einer ersten Phase unter Gustafsson besser spielten und jetzt wieder in eine Depression geraten sind, ist zudem ein Hinweis auf die Richtigkeit der nicht beweisbaren Behauptung, dass die Spieler im Sommertraining zu sich selber zu gnädig sind und sich in ungenügender physischer Verfassung befinden. Ein weiterer Trainerwechsel bringt bei den ZSC Lions keine Besserung.

    Keine Frage: Lugano wie die ZSC Lions haben genug Talent, um eine Meisterschaft zu gewinnen. Für Lugano (muss in die Playouts) ist der Meisterzug abgefahren. Bei den ZSC Lions lebt hingegen die Hoffnung, dass ein Playoff-Triumph (beispielsweise über die Kloten Flyers) alle Probleme wegwischt. Möglich ist eine solche Überraschung. Aber sie würde die Probleme nicht lösen. Die Schwierigkeiten wären in der nächsten Saison nur noch grösser.

    Die ZSC Lions müssten aufräumen - können aber nicht

    «Housecleaning» ist im nordamerikanischen Profisport in solchen Situationen die Lösung. Sie ist so bei uns nicht machbar. Weil die Spieler nicht einfach ausgetauscht werden können. Aber tatsächlich müssten sich die ZSC Lions Ende Saison von allen ausländischen Spielern (inkl. Ari Sulander), Mathias Seger, Thierry Paterlini und Adrian Wichser trennen. Luganos Management hat aus diesen Überlegungen den letztjährigen Liga-Topskorer Randy Robitaille und im Laufe der Saison Timo Helbling ausgemustert. Doch die Massnahme hat keine Wirkung gezeigt. Weil die falschen Spieler gehen mussten. Nun arbeitet Sportchef Roland Habisreutinger mit Servette-General Chris McSorley an einem Spielertausch: Brady Murray (26) nach Genf, Eric Walsky (26) nach Lugano.

    Die menschliche Natur sträubt sich gegen Veränderungen und Erneuerungen. Ein Neubeginn in einem Sportunternehmen ist eher noch schwieriger als in der Wirtschaft oder im täglichen Leben. Eine Mannschaft laufend zu erneuern, ist die höchste Kunst des Sportmanagements, die nur einer seit Jahren beherrscht: Arno Del Curto beim HC Davos.

    SCL Tigers: Durch Not zum Erfolg

    Welches Erdbeben ein Neubeginn auslösen kann, zeigt sich bei den SCL Tigers. Dort hat die wirtschaftliche Not ein «Housecleaning» erzwungen. Der Präsident, das gesamte Management und schliesslich auch der Trainer, dessen Assistenten und die vermeintlich besten Spieler sind gegangen – und jetzt sind die Langnauer so erfolgreich wie nie seit dem Wiederaufstieg.

    Ein Wunder wie in Langnau ist in Zürich und in Lugano nicht möglich. Weil an beiden Orten nicht zu wenig, sondern zu viel Geld das Problem ist und keine wirtschaftliche Not eine Erneuerung diktiert. Zuviel Geld macht in Zürich und Lugano zwar keine Hockey-Narren. Aber es entlarvt sie.

    also mir geht es in erster Linie darum mit dem Kollegen den Match zu schauen und ein Bier zu trinken.
    Sollten diese nicht mehr den Match besuchen, kann ich die Spiele auch auf Teleclub schauen und das Bier aus dem Coop holen.