Wenn man Ivankovic glauben mag, dann sollte wohl der Z diese Partie gewinnen. Let's see...
Beiträge von Supreme
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Eric Blum spielt für die Kloten Flyers, Cyrill Bühler für die ZSC Lions. Aber das Eishockey-ABC erlernten sie beim Rivalen. Vor dem ersten Playoff-Derby am Samstag nahm 20 Minuten die beiden «Überläufer» ins Kreuzverhör
Sie stammen aus dem Nachwuchs des Gegners: Ist dieses Zürcher Playoff-Derby für Sie nun Fluch oder Segen?
Eric Blum (24, Verteidiger, Kloten Flyers): Ein Fluch ist es auf keinen Fall, ich freue mich riesig auf dieses Duell. Die Derbys waren stets hart umkämpft – es macht Spass, gegen den ZSC zu spielen. Die Chancen stehen 50:50.
Cyrill Bühler (27, Stürmer, ZSC Lions): Ein Segen. Es ist eine grosse Chance zu zeigen, was ich kann. Wir sind zwar Aussenseiter, aber wenn es uns gelingt, Kloten zu schlagen, steigt unser Selbstvertrauen und danach wäre alles möglich.Haben Sie beim Gegner noch viele Freunde?
Eric Blum: Der letzte verbliebene gute Freund von mir beim ZSC ist Daniel Schnyder.
Cyrill Bühler: Mit Romano Lemm und Marcel Jenni habe ich regelmässig Kontakt. Mit Lemm bin ich seit Juniorenzeiten befreundet, Jenni ist während unserer gemeinsamen Zeit in Kloten ein guter Freund geworden.Und diese(n) werden Sie nun während zwei Wochen hassen?
Eric Blum: Hassen nicht, das ist mir ein etwas zu starker Begriff. Aber es ist klar, dass Schnydi während dieser Zeit von meiner Freundesliste gestrichen wird. Denn auf dem Eis hat man keine Freunde und während der Playoffs schon gar nicht.
Cyrill Bühler: Ich habe da keine Gefühle. Jenni ist ohnehin verletzt und Lemm ist für mich während dieser Playoff-Serie nicht Lemm, sondern einfach die Nummer 67 von Kloten. Die Freundschaft wird während dieser Zeit ausgeblendet.Was erwarten Sie für eine Serie?
Eric Blum: Es wird eng, mit einer Ausnahme endeten alle sechs bisherigen Derbys mit einer Differenz von ein, zwei Toren. Ähnlich wird es, so denke ich, auch in den Playoffs. Und ich glaube, dass auch die Emotionen hochgehen werden.
Cyrill Bühler: Eine sehr ausgeglichene. Ich bin überzeugt, dass es sehr eng und umkämpft wird. Zudem erwarte ich viele Emotionen. -
Hätte nicht gedacht, dass ich das jemals schreiben würde, aber Westcott können sie gerne Spielen lassen, der war noch "gut".
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Hatten die gestern abend ihren körperkontakt freien Abend oder was?
Ich habe nur Zürcher wegspicken sehen, aber keiner der einen Berner erwischen würde, manche wichen sogar Möglichkeiten bewusst aus.
Hatten die alle Angst vor einem Kieferbruch???
Ausserdem war die Nr. 27 bei jeden Gegentreffer auf dem Eis (so habe ich das in Erinnerung).
Es ist besser Nolan zu bringen als diesen Typen.
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Ein unterhaltsames, ein intensives und doch kurioses Spiel. Die SCL Tigers reagieren gegen die ZSC Lions auf das 1:5 vom Vorabend in Bern heftig. Sie packen den Knüppel aus. «Meine Spieler haben die Reaktion gezeigt, die ich sehen wollte. Wir haben Playoffhockey gespielt», wird Trainer John Fust nach dem Spiel sagen.
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Bern gewinnt in Zug - Kloten und Davos siegreich
Die Checks der Emmentaler erschüttern selbst die international erprobten Stars der ZSC Lions in den Grundfesten. Haudegen Sebastian Schilt erwischt bei jedem zweiten Einsatz einen Zürcher. Vorübergehend bringen sich gleich mehrere ZSC-Stars (Mathias Seger, Thierry Paterlini, Owen Nolan) in Sicherheit und lassen mehrere Einsätze aus. Cheftrainer Bengt-Ake Gustafsson beruhigt nach dem Spiel: «Bloss eine Sicherheitsmassnahme. Wir wollten keine Risiken eingehen. Keiner ist verletzt.»Seger gibt Entwarnung
Captain Mathias Seger ist vor Spielhälfte in der Kabine verschwunden und nicht mehr zurückgekehrt. Er ist schon geduscht, gebürstet und gekämmt, als seine Kameraden nach dem Spiel vom Eis kommen. Er hilft dem Materialwart beim Sortieren der Stöcke. «Ich bin bereits am Dienstag wieder fit», versichert er gegenüber 20 Minuten Online. Es habe ihn nach einer Bewegung und ohne gegnerische Einwirkung gezwickt und er habe einfach kein Risiko eingehen wollen. Deshalb habe er nicht mehr weitergespielt.
Gut und recht. Die ZSC Lions haben schliesslich ja auch 4:3 nach Penaltys gewonnen. Aber Sportchef Edgar Salis hat die Mannschaft, die vor zwei Jahren die beste Europas war, nach seinem Willen umgebaut. Er will nordamerikanisches Kracherhockey. Ein kräftiges, rumpelstarkes, defensiv solides Team. Deshalb sind Spieler gekommen wie Thierry Paterlini, Thomas Ziegler, Duvie Westcott oder Owen Nolan.
Dynamik und Präzision fehlt
Aber sehen wir nun die «big, bad Lions»? Nein. Es reicht gerade mal für ein bisschen Härte, wenn Kloten wegen verletzungsbedingten Ausfällen Junioren einsetzt und aus dem Zürcher Derby eine Kindergeburtstagsparty macht. Aber schon gegen die SCL Tigers ziehen die Löwen den Schwanz ein. Owen Nolan ist in der aktuellen Verfassung der weichste in Europa spielende Kanadier.
Langnaus Forechecking hat in der Zone der ZSC Lions zeitweise eine verheerende Wirkung. Torhüter Ari Sulander rettet seine Kameraden vor einer demütigenden Niederlage. Die vermeintlich kräftigen, bösen Löwen werden zu oft herumgeschubst und stecken emotionslos Prügel ein. Deshalb ist es ein kurioses Spiel: Diese Langnauer sind so übermotiviert und so darauf fixiert, Checks auszuteilen, dass sie die Konzentration und die defensive Disziplin immer wieder verlieren und von einem tempostarken, robusten Gegner gnadenlos ausgekontert worden wären. Aber dem Spiel der Zürcher fehlt die Dynamik und die Präzision, um richtig zu kontern. Andres Ambühl war einst beim HC Davos einer der schnellsten Stürmer des Landes, der perfekte Spieler für schnelle Gegenstösse. Jetzt weiss keiner, wie sein Tempo im Spiel umgesetzt werden könnte und er wirkt wie ein Formel-1-Bolide auf der Aufwärmrunde. Es sind die seltsamsten ZSC Lions der Neuzeit.
Schlechte Transfers
Um so zu spielen, hätten die ZSC Lions Trainer Colin Muller nicht feuern müssen. Mullers Nachfolger Bengt-Ake Gustafsson hat nur vorübergehend eine Verbesserung erreicht. Die ZSC Lions sind wieder ins alte Fahrwasser geraten. Nach dem Spiel steht ein Stadtzürcher Hockeychronist, der für seine Fachkenntnis und Sachlichkeit hoch geachtet ist, im engen Kabinengang des Ilfisstadions. Auf die Frage eines Kollegen, ob die ZSC Lions für die Playoffs parat seien, sagt er lakonisch: «Es wird eine kurze Serie.» Das ist beunruhigend und will heissen: Die ZSC Lions fliegen schnell raus. Die seltsame Atmosphäre um die ZSC Lions lässt sich am besten als eine resignativ-fatalistische Form des Optimismus bezeichnen. Mit ziemlicher Sicherheit war nach Verkündung der Abstimmungsergebnisse vor einer Woche die Stimmung im Hauptquartier der SP besser als in diesen Tagen bei den ZSC Lions.
Ein Ausscheiden in den Viertelfinals wäre das schmähliche Scheitern der kruden nordamerikanischen Philosophie von Sportchef Edgar Salis. Sein Amt müsste zur Diskussion gestellt werden. Bisher ist die Mannschaft durch seine Transfers nur langsamer, älter, gleichgültiger und weicher geworden. Dass aus der Soundanlage in der Kabine der Zürcher die Songs von «Creedence Clearwater Revival», einer US-Rockband aus den späten 1960er und frühen 1970er Jahren röhren, passt gut ins Bild: Zu den grossen Zeiten von «CCR» wäre das ZSC-Hockey der letzten Wochen vielleicht modern gewesen.
Potenzial für Titel wäre vorhanden
Aber ich frage mich: Kann es wirklich sein, dass das alles ist, was von diesem Team geblieben ist, das im Januar 2009 das beste in Europa war und im Herbst des gleichen Jahres den späteren Stanley-Cup-Sieger aus Chicago gebodigt hat? Kann eine so starke Mannschaft so schnell zerfallen?
Ich kann es immer noch nicht glauben. Da muss einfach noch etwas kommen. So etwas wie ein «Playoff-Urknall». Es kann doch nicht sein, dass die Emotionen, das Tempo, die Härte, die Disziplin, die Präzsision und die Spielfreude vor der wichtigsten Phase der Saison verloren gegangen sind. Diese Mannschaft hat auf dem Papier nach wie vor alles, was es braucht, um eine Meisterschaft zu gewinnen. Für mich wäre ein Ausscheiden im Viertelfinale die grössere Überraschung als der Titelgewinn. Wenn es in den Playoffs nicht gelingt, dieses enorme Potenzial umzusetzen, dann wird meine Analyse einfach sein und den Titel tragen: «Warum Sportchef Edgar Salis gescheitert ist.» Und ich werde auch die Frage aufwerfen: Was macht eigentlich Manager Peter Zahner?
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wenn ich HCDler wäre, würde ich alle behalten, die Mischung stimmt meiner Ansicht nach.
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Zitat von 007
Wenn das so ist, dann müssen wir nicht diskutieren und alle Journalisten haben schlecht recherchiert. Falls er noch einen Vertrag bei uns bis Frühling 2012 haben sollte, dann würde es alle anderen Clubs eine Million kosten. Das wird niemand zahlen.
Denke also nicht, dass er noch bei uns unter Vertrag steht. Trotzdem sollten wir alles Mögliche dransetzen, dass wenigstens mal ein Toptransfer zustande kommt.
Wenn gewisse Leute für Forster bereit waren 750k zu bezahlen, wieso sollen sie jetzt nicht bereit sein 1m für Ambühl zu bezahlen?
SC lässt doch dies gut zu.
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sie haben sich beim Hand-Shake dann auch sehr nett unterhalten und sich auf die Brust geklopft, alle wieder Freunde.

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...interessant wäre zu wissen was ein McSorley in Zürich anstellen könnte...
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Bin dafür im neuen Stadion einen Stehplatzsektor für die Gegner-Fans einzurichten. Am Besten gleich mit Stacheldraht, nur so für den Fall.

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Zitat von Champs-de-Mars
Ich gehe davon aus, dass es in die Hose geht. Tippe auf einen knappen Lions-Sieg. Im Moment passt einiges nicht zusammen, die letzten Spiele waren alles andere als überzeugend. Wie jemand weiter oben erwähnt hat, haben wir zuletzt sogar weniger Punkte als der ZSC geholt. Ob Kloten nun als 1. oder 2. in die PO geht, ist letztendlich irrelevant.
Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor, nur ist es normalerweise Arno mit seinem HCD der so tief stapelt.

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Metropolit bleibt in Zug
Dienstag, 15. Februar 2011, 14:42 - Martin Merk
Der kanadische Stürmer Glen Metropolit bleibt dem EV Zug treu. Er hat heute die Frist genutzt, um seinen Vertrag automatisch um ein Jahr zu verlängern, wie die Website der "Neuen Luzerner Zeitung" berichtet.Zuvor war spekuliert worden, dass Metropolit sich mit der Vertragsdauer und einem gleichbleibenden Salär nicht zufriedengeben würde und mit anderen Clubs (Bern, Lugano, ZSC) in Kontakt gewesen sein soll. Nun hat er den Innerschweizern für ein weiteres Jahr zugesagt.
erstaunlich, zuerst mehrere Offerten von anderen Clubs einholen um den Preis hochzutreiben und dann doch zu alten Konditionen bleiben?
Hätte ich nicht gedacht. -
Zitat von 007
Schade für ihn, aber es muss alles passen. Mit seinen Hirnerschütterungen war die Ausgangslage nicht so ideal und Dallas ist ja überraschend stark und defensiv stabil in dieser Saison.
Das wollte ich auch gerade sagen. Blindi hat sich seine Chancen sicherlich ausgerechnet und den gesundheitlichen Aspekt ebenfalls berücksichtigt.
Entweder noch 1-2 Jahre Amerika mit der Angst Sportinvalide zu werden und nix zu verdienen, oder ab in die CH für weitere 4-5 Jahre ohne grosse Angst hier in einen deftigen Check zu laufen und viel zu verdienen.
Für was würdet ihr euch entscheiden?
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Chris McSorley hatte zuvor bereits versucht, mit Goran Bezina, seinem zweiten Schweizer Schlüsselspieler, einen ähnlichen Transfer zu machen. Er bot den Verteidiger per Mail im Tauschgeschäft unter anderem den ZSC Lions an, fand dort aber kein Gehör.
Wenn das stimmt, dann müsste man Salis ins Foyer stellen und auf dem Scheiterhaufen verbrennen!!!

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ich hätte Derungs vor allem für die nächste Saison gut gefunden.
Weiss nicht ob man diese Mannschaft so lassen kann wie sie ist und dann das Gefühl haben nächste Saison wird alles besser.
Da muss auch gutes Spielermaterial hinzugefügt werden.IMHO
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wow, den hätte ich gerne bei uns gesehen.
Salis war wohl gerade in einer Weiterbildung, schade.
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Als Owen Nolan Ende Oktober zu den kriselnden ZSC Lions stiess, hatte der langjährige NHL-Star (1200 Spiele, 885 Punkte) eine heilsame Wirkung. Die Zürcher holten in den ersten Spielen mit dem in Belfast (NIrl) geborenen Kanadier stets mindestens einen Punkt.
Nolan strahlte eine enorme Ruhe aus, war gedanklich seinen Gegnern voraus und spielte betont einfach. Doch mit der Zeit passte sich der bärige Flügel dem Spiel in der Schweiz an, verstrickte sich in komplizierte Aktionen und verlor seine Effizienz. Dazu kamen zwei Verletzungen.
Doch selbst als Nolan wieder fit war, musste er zuschauen. In den letzten beiden Spielen gegen Biel und Davos war er nur überzähliger Ausländer. Trainer Bengt-Ake Gustafsson zog ihm Ari Sulander, Cory Murphy, Duvie Westcott sowie Domenico Pittis vor.
Wie erklärt sich Nolan seinen Absturz? «Dass ich zuletzt nicht spielte, hatte einerseits mit meinen Verletzungen und anderseits mit den Positionen der Ausländer zu tun. Der Coach wollte Sulander ins Tor stellen und brauchte wegen einiger Ausfälle Murphy und Westcott in der Abwehr. Ausserdem war Pittis als Center gesetzt.»
Nolan findet nicht, dass er nachgelassen habe. «Unsere Mannschaft ist in einiger schwierigen Phase. Noch haben nicht alle Spieler das System verinnerlicht», sagte er. «In einer Mannschaft, die Probleme hat, ist es schwieriger zu glänzen.»
Bis zum 23. Januar hätte Nolan die Zürcher noch Richtung NHL verlassen können. Doch daraus wurde nichts. «Natürlich bin ich enttäuscht, dass es nicht geklappt hat», gibt der Stürmer zu. «Es gab Gespräche mit mehreren NHL-Teams. Doch ich denke, dass ich wegen den komplizierten Regeln für NHL-Rückkehrer keinen Vertrag erhielt.» Spieler, die während der Saison aus Europa zurückkehren, können im Waiver-Draft von einem anderen Team weggeschnappt werden. Das mussten St. Louis (Svatos und Wellwood) und Detroit (Nabokow) zuletzt schmerzlich erfahren.
Nolan lässt sich durch die jüngsten Rückschläge nicht entmutigen. Und offenbar hat ihm Gustafsson einen Einsatz am Samstag in Biel in Aussicht gestellt.