Beiträge von Supreme

    Neue Infos zu Euroliga-Plänen
    Mittwoch, 9. Juni 2010, 13:57 Uhr - Martin Merk
    Die schwedische Zeitung "Expressen" hat neue Details zu einer möglichen Euroliga bekannt gegeben, welche eine Gruppe um schwedische Spitzenclubs mit 40 Teams planen, unter anderem mit den angeschlossenen Clubs der European Trophy.
    Die Planungen drehen sich um die Firma HUB Europe AB, eine in Göteborg registrierte Aktiengesellschaft im Besitz von schwedischen Clubs, welche vor einem Jahr gegründet wurde und "neue Wege" für das schwedische und europäische Eishockey sucht. Eine über vier Millionen Franken teure Machbarkeitsstudie von HUB Europe wurde auch mit einem namhaften Betrag von der russischen Liga KHL unterstützt, welche jedoch nicht mehr an Bord ist.

    Als erstes Resultat wurde bereits das finnisch-schwedische Vorsaisonturnier Nordic Trophy zur European Trophy erweitert. Dort spielen bekanntlich auch der SC Bern und die ZSC Lions mit.

    Eine Absicht, die NLA zu Gunsten einer Euroliga zu verlassen, wird zwar von den Schweizer Clubs nicht bestätigt, allerdings auch höchstens halbherzig dementiert. Andere Clubmanager des Vorsaisonturniers aus anderen Ländern bestätigten, dass es Planungen in Richtung Euroliga gebe. Nun hat auch der nordschwedische Club Luleå an seiner Generalversammlung detaillierte Pläne präsentiert. Gestartet werden soll die Liga für 2012/13. Dann laufen in Schweden auch die hochdotierten Fernsehverträge mit der Liga aus. Bis Januar 2011 sollen sich die Clubs entscheiden müssen, wenn es nach HUB Europe geht.

    Laut den Plänen soll die Liga 40 Mannschaften umfassen in vier Divisionen à 10 Mannschaften, wobei 60 Prozent der Spiele innerhalb der Divisionen gespielt werden sollen. Als Divisionen geplant sind Finnland, Schweden, der deutschsprachige Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und eine tschechisch-slowakische Division. Die Playoffs sollen innerhalb der Division stattfinden und die vier Divisionsgewinner sowie die besten zwei Mannschaften aus der russischen KHL um den europäischen Titel spielen.

    In Schweden stand der Alleingang von fünf schwedischen Clubs (Djurgården, Färjestad, Frölunda, HV71, Linköping) vom Rest der Liga in Kritik, mittlerweile sollen aber auch Luleå und MODO Interesse angemeldet haben für die weitere Plätze in der Schweden-Division, falls diese Liga dereinst tatsächlich den Schritt vom Reissbrett zum Eis schaffen soll. Für die Finnland-Division sollen HIFK Helsinki, Jokerit Helsinki, Kärpät Oulu, Tappara Tampere und TPS Turku als Teilnehmer feststehen, für die "deutschsprachige" Division werden die European Trophy Clubs SC Bern, ZSC Lions, Adler Mannheim, Eisbären Berlin und Red Bull Salzburg aufgelistet. Aus Tschechien sind bislang Liberec, Slavia Prag, Sparta Prag und Zlin an Bord.

    Die schwedischen Pläne sind eine von mehreren konkurrierenden Ideen für die Zukunft des europäischen Club-Eishockeys. Ein möglicher Relaunch der Champions Hockey League von der IIHF scheiterte vor wenigen Monaten, weil sich die Ligen nicht in allen Punkten mit den Vorstellungen der IIHF und des Vermarkters Infront einig waren, insbesondere in der langfristigen Vertragsdauer. Dazu präsentierte letzten Herbst die russische Liga ihre Idee einer "United Hockey League" mit 56 Teams aus ganz Europa.

    Das Thema des europäischen Club-Eishockeys schwebt seit längerem in der Luft und gerade in der Schweiz hat sich in der Champions Hockey League mit Bern und Zürich als Standorte gezeigt, dass das Interesse in die entgegen gesetzte Richtung ging. Während man in Zürich feierte, blieben die Zuschauerzahlen in Bern hinter den Hoffnungen das Managements zurück. In einer Fan-Umfrage auf hockeyfans.ch zeigten sich von über 4000 Fans nur 29 Prozent interessiert an der Idee einer Euroliga. 59 Prozent bevorzugen den Modus mit nationalen Ligen und einer Champions Hockey League, während sich 12 Prozent überhaupt nicht für europäisches Club-Eishockey begeistern können.

    Zitat von Gysino

    dä ambühl verdient sicher nöd das wo dä gardner übercho hät.

    IMHO
    da wäri jetzt ganz und garnöd sicher!
    de Gards isch bi ca. 600k gsi, de neui vertrag hetti ca. 750k gulte, aber bi bern isches jetzt halt fascht e chiste.

    de Andres hät in Daffos ca. 350 - 400k gha und wird bi eus sicherlich au wieder e latte meh verdiene, ich schätze mind. 500k.

    Ja ich han gester während dem spiel au gmeint gha dass die genau so spieled wie de Z i de CHL. Sehr uufsässig, laufstarch, starch störend i de neutrale zone und vorallem nöd immer es Icing mache wenns brenzlig wird, sondern grad de pass zu de flügel sueche wo bereits entlang de Bande gwartet händ.

    Eis muemmer no säge, de Segi isch eifach weltklass. Aaaber das wüssemer ja scho lang..... :wink:

    Erfolge und Auszeichnungen:

    2001 WCHA Second All-Star Team
    2009 Spengler Cup-Gewinn mit dem HK Dinamo Minsk
    2009 All-Star-Team des Spengler Cup

    Wusste gar nicht, dass der beim SC dabei war und sogar ins All-Star-Team gewählt wurde.

    Das isch also en usländische Helbling?
    Chostet meh und nimmt no e usländerlizenz weg.
    Und en Blueliner wo s'spiel uufzieht ischer wohl au nöd.

    Ich hoffe er straft mich lüge....

    Zitat von Iceman

    Tönt tatsächlich widersprüchlich, aber nur auf den ersten Blick.

    M.L. hat es - auf diesen Widerspruch hin angesprochen - andernorts etwas ausgedeutscht. Dass man bei "strategischen" Transfers wie z.B. denjenigen von Plüss oder eben Gardner nicht sparen könne, dies aber andernorts sehr wohl möglich sei, beispielsweise in der 3en und 4en Linie. Hier hatte man in der Vergangenheit zu viel Geld in Ergänzungsspieler "verlocht", teils auch weil man keine Alternativen aus der eigenen Juniorenabteilung hatte. Nachdem nun junge Spieler nachgerückt sind, spart man alleine durch die Abgänge von Chatelain und Daniel Meier locker TCHF 400. D.h. ein wesentlicher Teil der Sparübung besteht somit aus der Reduktion des etwas aufgeblähten Kaders. Diese Aufblähung entstand dadurch, dass sich junge Spieler wie Scherwey, Berger oder Froidevaux während der Saison einen Stammplatz erkämpfen konnten, und dadurch Chatelain, Da. Meier und Trevor Meier auf die Tribüne verbannten. Und selbst wenn man diese Spieler auch wegen der sehr guten Leistungen anständig bezahlt, kommen sie halt trotzdem "billiger" als Zukäufe von aussen.

    Der ZSC macht es mit den Jungen von GCK ja auch so, schliesslich hat ja Walter Frey ebenfalls Sparmassnahmen gefordert. Trotzdem hat man den "strategischen" Transfer von Ambühl richtigerweise getätigt. Und wäre Blindenbacher gewillt, in die CH und zum ZSC zurückzukehren, würde wohl kaum die grosse Sparwut ausbrechen.

    Jupp, auch Bern würde sich für Blindi ins Zeug legen, kosten hin oder her, da ja Josi nach Übersee zieht. Und dann stimmt der Satz für dich trotzdem noch? Ich finde es ein bisschen scheinheilig, ist ja klar, dass ich im 4. Block lieber den Junioren eine Chance gebe, als für mehrere k's alternde Spieler kaufe und unterhalte.
    IMHO.

    Interview im 20min mit Marc Lüthi:
    Geld spielt trotzdem eine Rolle. Der SCB will nächste Saison eine halbe Million Franken einsparen.
    Ja, wir machen die Preistreiberei nicht mehr mit. Aber ich bin überzeugt, dass wir keinen Substanzverlust erleiden.

    muaah muaah, das sagt einer der 1 Kiste pro Jahr für Gardner ausgeben wird!
    :heul doch:

    Tja, zum Glück sind ja jetzt die Nationalspieler mit 1 Mio oder sogar 1.5 Mio CHF "versichert", so reichen 500k bei weitem nicht mehr. Arno müsste sich da was anderes einfallen lassen.

    Zitat von Gysino

    gem. slapshot wird dä ambüehl übrigens bim ZSC underschriibe, mit uusschtiigsklausle für d'NHL.

    händer das scho gwüsst?

    Was hänsder in Tee inegschüttet?

    :suff:

    Nach gestern Abend müsste man sowieso auf Daniel Vukovic schwenken, wenn man böser werden will. ;)

    Sauer stösst mir jedoch immer wieder auf was sich McSorley, selbst in den Pausen leisten darf ohne bestraft zu werden, während Simpson einmal einen Ausraster hatte und gleich die weg-weisenden 2Min Strafe gegen Zug bekam. :skandal:

    Zitat von Champs-de-Mars

    Schon klar, das Vauclair mehr auffällt mit seinem Spielstil. Aber damit ein Verteidiger sich bei jedem 3. Einsatz als Stürmer betätigen kann, brauchst Du daneben auch einen defensiven Verteidiger und/oder Stürmer, der jederzeit nach hinten absichern kann.

    Nun, ich denke mit Ziegler haben wir eben genau so einen Spieler für diesen Block z.b. Und was uns ja fehlt ist ein offensiver Blueliner. Klar, defensiv haben wir nicht gerade brilliert, aber eben, was nützt dann Helbling der einfach nur "herumsteht"?

    Wer den Match gestern Abend der Nati gesehen hat, weiss wieso Helbling kein Spieler für den Z ist.
    Bei 3 Gegentoren auf dem Eis, nur auf den Mann konzentriert (logisch weil spielerisch keine Ahnung) und somit die Tore fast schon ermöglicht hat unnötiger Strafen kassierend.

    Da war J. Vauclair deutlich besser und gefällt mir immer noch, aktiver offensiver Verteidiger der sich bei uns auch gut machen würde.

    Kloten trennt sich von drei Spielern

    Mittwoch, 14. April 2010, 11:10 Uhr - Martin Merk
    Noch bevor überhaupt ein Entscheid gefällt ist, welche vier der sechs Ausländer bei den Kloten Flyers bleiben dürfen, haben sich die Flyers von drei Schweizer Spielern getrennt.
    Yves Müller und Michel Zeiter müssen den Club trotz Vertrag verlassen. Für sie werden neue Abnehmer gesucht. Auch Frédéric Rothen wird nicht mehr zum Kader gehören. Ihm wurde ein anderer Job innerhalb der Organisation angeboten.