Beiträge von Mirko

    in der aktuellen Lage könnte man auch in Genf Verfälschung der letzten Runde vermuten:
    Stromausfall & dann mal in Ruhe schauen wie Thun spielt und das Resultat entsprechend steuern?

    Just nachdem Thun den Ausgleich macht, geht Sion in Führung: schon interessant, aber wahrscheinlich bin ich schon zu fest den Verschwörern verfallen?!?

    Verschwörung könnte man auch anders sehen: als man merkt dass Genf offenbar nicht gewinnt gegen Sion lässt sich der FCZ in 15 Minuten noch eine 3:0 Führung nehmen...

    wird eng werden hinten für den FCZ......

    Gibt definitiv schlimmeres als ein Abstieg des FCZ...

    Falls (!) Vaduz aufsteigt und falls (!) man irgendwann wieder Auswärts an ein Fussballspiel gehen kann (glaube nicht daran) könnte man sich wieder mal im Ländle zum Bier treffen! Habe ausserdem ein Angebot der Rheinwölfe dort Pressesprecher zu werden.:mrgreen:

    Und wenn nicht, vielleicht ja in der übernächsten Saison in der Challenge League...

    Der Teleclub Typ nervt mit seiner französischen Aussprache der Namen (Hüberdoo)! In der NHL wird englisch gesprochen, mit genau einer Ausnahme!

    Ich sehe das Problem nicht. Peinlich ist eher, dass man sich in der NHL überhaupt keine Mühe gibt Namen richtig auszusprechen. Aber das wäre von einer Nation, wo die meisten gerade mal eine Sprache können vermutlich zu viel erwartet...

    Wie viel die UBS für die Namensrechte bezahle, verriet die Bank nicht. Verschiedene Medien schätzen den Betrag jedoch auf ca. 350 Millionen Dollar.

    Ein stolzer Betrag... Gemäss Medien ist das Namensrecht für die nächsten 20 Jahre gültig, das wären dann 17.5 Mio$ pro Jahr

    Das wird sicher so sein.
    Die Frage ist nur wie teuer wird ein Spiel sein ?!

    Da glaube ich nicht, dass man das kann... Bei MySports kann man schon heute nur entweder ein monatliches Abo (mind. 3 Monate) oder ein Tagesticket lösen. Einzelspiele hat UPC noch nie angeboten.

    Bislang konnten zwar MySports-Kunden die von Teleclub produzierten Fussballspiele verfolgen, Teleclub-Kunden jedoch nicht die von MySports produzierten Eishockeyspiele. Nach mehreren Jahren haben sich die beiden Anbieter nun geeinigt.

    (AWP)

    Ich hoffe, dass die Einigung dann wirklich in beide Richtungen geht. Der zitierte Satz stimmt nämlich nur zum Teil... Bislang konnten UPC-Kunden zum doppelten Preis (infolge Zwangs-Cinema-Abo) einzelne Spiele auf nur vereinzelten Teleclub-Kanälen verfolgen.

    Und vielleicht ist das auch schon die Vorbereitung dafür, wenn MySports (spätestens) in zwei Jahren eingestampft wird, weil sie nicht mehr für die Eishockeyrechte bieten, und alles wieder bei Teleclub ist.

    Ist mir aber lieber so als wie vorher als sich der FCB dort bereichern konnte und unserer Liga extrem langweilig wurde. Lieber habe ich gar keine CH Teams die international spielen dafür wieder mal einen Meister wie FCSG oder was auch immer, einfach nicht YB oder Basel!

    Dem kann ich nur beipflichten! Ich habe auch lieber eine ausgeglichene und spannende Liga als einen Schweizer Vertreter im internationalen Geschäft. Und auch wenn man dorthin kommt, ist vielfach sowieso nach der Gruppenphase Schluss.

    man kann es sich wirklich auch einfach machen! :nick:

    Genau, so wie du, der sich immer auf die Studien und Wissenschaftler beruft, die deiner Meinung und der Meinung von Leuten wie Donald Trump sind...

    Damit sprichst du ja der Mehrheit der Wissenschaftler, die es anders sehen, die Kompetenz ab :nick:

    Die EL-Gruppenphase zu erreichen wird in Zukunft ähnlich schwierig wie sich früher für die CL-Gruppenphase zu qualifizieren. Die von der UEFA unter dem Druck der grossen Ligen eingeführten Veränderungen bevorzugen La Liga, BuLi usw., sind aber Gift für die Clubs aus der Schweiz und anderen Ländern mit weniger anerkannten Ligen. Das heisst die CH-Clubs werden noch mehr auf Einnahmen aus den Transfers angewiesen sein.

    Das ist natürlich so, aber die hohen Startgelder kommen in erster Linie ja durch die immer höheren Einnahmen aus TV-Rechten zusammen. Und die sind nur so hoch, weil insbesondere auch in Asien der europäische Fussball zieht. Dort interessiert man sich halt nicht, wenn dann die Young Boys gegen Austria Wien spielt, sondern die wollen Spiele von Mannschaften aus England, Spanien oder Deutschland sehen... Insofern ist klar machen die grossen Ligen auch Druck, dass ein Grossteil dieser Einnahmen welche sie mit dem Prestige ihrer Ligen erwirtschaften auch dorthin ausgeschüttet wird.

    Klar, für die Schweizer Clubs natürlich keine rosigen Aussichten...

    mein erster und letzter beitrag zum thema, aber es ist wirklich übel wie einseitig hier missioniert wird:

    Ach, lass sie doch missionieren...

    Solange die Mehrheit und vor allem die Entscheidungsträger es noch klar sehen und nicht beginnen, abstrus zu denken, müssen wir und keine Sorgen machen...

    ich will aus meinem leben auch nichts mehr machen, sondern den rest einfach noch geniessen! :suff:

    Dann sehe ich aber das Problem nicht... Um das Leben zu geniessen braucht man sicher keine Massenveranstaltungen wie Clubbesuche, Parties oder Konzerte, und guten Sport kann man auch am Fernsehen geniessen wie die aktuelle Situation zeigt

    nö, die haben jetzt auch einen positiven. erst noch einen, der gegen den fcz nicht gespielt hat!

    Das wars dann wohl mit der Meisterschaft... Oder handhaben die das so wie beim GC-Spieler?

    Wie ich schon gesagt habe: In allen anderen Ligen bringt man es einigermassen über die Bühne und die Schweizer SüperLig macht sich lächerlich. Gewiss, auch Deutschland und Italien hatten Fälle, das war aber zu Beginn der Wiederaufnahme und nicht Wochen nach dem Restart.

    NZZ: Leben mit dem Virus: Viel Vergnügen!

    Vorbei ist es mit der Solidarität. Die Leute wollen wieder Spass. Manche stilisieren ihren Leichtsinn gar zum Akt des zivilen Widerstands.

    Konrad Paul Liessmann

    14.07.2020, 05.30 Uhr

    Wenn der Eindruck nicht täuscht, ändern wir gerade wieder einmal unsere Einstellung zu Leben und Tod. Waren angesichts der ausbrechenden Corona-Pandemie vor wenigen Monaten Angst und Panik die vorherrschenden Emotionen, scheint sich nun eine neue Sorglosigkeit breitzumachen. Obwohl die Gefahr nicht gebannt ist, weder Medikamente noch Impfungen bereitstehen, stossen die ohnehin nur mehr rudimentär empfohlenen Vorsichtsmassnahmen zunehmend auf Unverständnis. Die Deutungshoheit ist von den Virologen auf die Psychologen und Verhaltensökonomen übergegangen, die uns eindringlich darauf hinweisen, dass der Mensch keinesfalls längere Zeit ohne Partys, Feste, Alkoholexzesse, kollektive Ekstasen, Reisen und Ferien am Meer auskommen kann.

    Eine neue Kaltschnäuzigkeit

    Natürlich versteht man die Sorgen der Tourismusindustrien und Gaststätten, und eine ernsthafte Debatte, wie den sozialen und ökonomischen Folgen der Krise zu begegnen sei, ist notwendig. Deshalb den Konsum zur ersten Menschenpflicht zu erklären, scheint doch etwas übertrieben zu sein. Immerhin wird uns dadurch klargemacht, worin wir den eigentlichen Sinn unseres Lebens zu sehen haben: Verbrauchen sollst du! Sollst verbrauchen!

    Der mentale Sinneswandel, der sich nun abzeichnet, ist dennoch erstaunlich. Unsere Präferenzen ändern sich rascher, als es sich Friedrich Nietzsche, der grosse Umwerter aller Werte, je hatte träumen lassen. Aus der vielbeschworenen Solidarität der ersten Stunden, aus der gegenseitigen Rücksichtnahme im Dienste der Gesundheit aller ist eine neue Kaltschnäuzigkeit geworden, die das Recht auf uneingeschränkten Spass gegen die Beachtung noch der simpelsten hygienischen Standards auszuspielen weiss.

    Dass nach allem, was wir mittlerweile wissen, die hartnäckigen, ja gehässigen Diskussionen über die Wirksamkeit des Nasen-Mund-Schutzes fortgesetzt werden, dass die Aufforderung, in bestimmten Räumen und Situationen Masken zu tragen, als Eingriff in die persönliche Freiheit gilt und vorsichtige Menschen als Feiglinge betrachtet werden, ist irritierend. Im vollen Wissen eines positiven Befundes eine Bar oder eine fröhliche Gesellschaft aufzusuchen und dabei ein potenziell gefährliches Virus zu verbreiten, ist auf dem besten Wege, zu einem sozial akzeptierten Verhalten zu werden. Leben mit dem Virus, lautet die dazugehörige Parole. Manche stilisieren solchen Leichtsinn sogar zu Akten des zivilen Widerstands. Wer hechelnd drängelt, darf sich als Freiheitskämpfer fühlen. Weit haben wir es gebracht. Einige Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, die vielleicht lästig sein mögen, aber niemanden wirklich einschränken, scheint uns schon zu viel verlangt. Von der wortreich beschworenen Selbstverantwortung bleibt in der Realität nichts übrig als das Selbst.

    Resilienz ist nur ein Schlagwort

    Man kann das durchaus verstehen. Die moderne Gesellschaft ist nicht für längere Phasen der Unsicherheit geschaffen. Resilienz ist nur ein Schlagwort, mehr nicht. Krisen machen uns, im Gegensatz zu einer verbreiteten Ideologie, nicht innovativ, sondern konservativ. Trotzig fordern wir die sofortige Rückkehr zum Status quo ante! Das Ansinnen, auf etwas, und sei es nur für eine begrenzte Zeit, zu verzichten, kollidiert mit einem seit langem propagierten Anspruchsdenken. Goethes «Entbehren sollst du! Sollst entbehren!» überlassen wir gerne seinem frustrierten Faust, mit uns hat das nichts mehr zu tun. Also dann: Hinein ins Menschengewühl, für prickelnde Spannung ist jedenfalls gesorgt. Risikosportarten erübrigen sich in diesem Sommer, es genügen die biederen Strandferien, um sich als Held zu fühlen. Manche werden vielleicht auf der Strecke bleiben, aber das darf die Stimmung nicht mehr trüben. Viel Vergnügen!

    :applaus::applaus:

    es ist ja schon so zurückgedrängt, dass wir ein normales leben führen könnten!

    Ist es eben genau nicht...

    Seit dem letzten Lockerungsschritt führen wir noch lange kein "normales Leben wie früher", trotzdem sind die Fälle in kurzer Zeit von einer einstelligen Zahl wieder auf fast 150 hochgeschnellt. Ich will nicht wissen, wie das ausgesehen hätte, wenn man Anfang Juni wieder alles so erlaubt hätte wie es noch Anfang Jahr war...

    Der grösste Witz ist aber, dass die Teams gar nicht zumindest wöchentlich einen Test machen müssen wie im Ausland. Angesichts dessen wird sich jeder andere Club nun hüten einen weiteren Corona-Fall zu publizieren und notfalls den Spieler als "verletzt" melden und intern in Quarantäne schicken ohne grosses Aufsehen zu generieren.

    Finde ich auch einen Witz! Der zweite Teil des Postings hat sicherlich etwas wahres. Wenn das dann aber doch herauskommt, dann würde es wohl juristische Schritte gegen den Club geben! Ganz unter Verschluss halten kann man einen Coronatest übrigens nicht, die Clubs müssen das ja an ein Labor schicken und dieses ist verpflichtet das dem BAG zu melden, bzw. wegen Contact Tracing müsste das eigentlich auch von Amtes wegen dem entsprechenden Kanton weiter gemeldet werden.

    Auf Watson fordert übrigens ein Journalist, der FCZ solle mindestens auch gegen St. Gallen mit der U21 auflaufen, das wäre dann vermutlich wirklich "Dienst am Schweizer Fussball":

    https://www.watson.ch/sport/kommenta…aft-verfaelscht

    Bis dann weiss man auch ob es für den FCZ überhaupt noch realistisch ist, auf Platz 4 zu schielen. Die Chancen sind ja jetzt mit den zwei kommenden "U21-Spielen" schon mal markant gesunken.

    Und zum verschobenen Spiel gegen Sion: Es kann ja sein, dass dieses Spiel schlussendlich Zünglein an der Waage wird, ob Sion in die Relegation oder gar absteigen muss. Sollte das zu Ungunsten von Sion ausgehen, dann wette ich jetzt schon dass Constantin juristisch dagegen vorgehen wird.

    Niemand weiss, ob Kryeziu der «Patient 0» ist, wo er sich angesteckt hat und ob er sich leichtfertig verhalten hat. Hinweise darauf gibt es keine. Es genügt, dass er ein junger Mann ist, der im Kanton Zürich mit all seinen Vergnügungsangeboten wohnt, um ihn zu verdächtigen.

    Er war offenbar einfach die Person, die Pech hatte, zuerst Symptome entwickelt hat und sich testen liess. Ob er wirklich der "Verursacher" ist, kann hinterfragt werden. Es kann ja auch sein, dass ein anderer der positiv getesteten das Virus zuerst "aufgelesen" hat aber keine Symptome hatte, und es unwissentlich in der Mannschaft weitergegeben hat. Insofern finde ich eine "Hexenjagd" auf Kryeziu nicht wirklich angebracht.

    Leider! Kann ja nicht sein das solche Dinge in jedem Kanton anders geregelt werden! Da hätten die Leute von Verband / Liga eingreifen müssen. In der BuLi ist das klar geregelt.

    Doch, es soll so sein dass die Kantone selber regulieren können. Ok, bei Schweiz weiten Sachen wie Sport könnte man sich besser absprechen, hier sehe ich aber auch den Verband in der Pflicht!

    Ansonsten macht es jetzt definitiv keinen Sinn mehr, wenn es im Tessin einen neuen Hotspot geben würde, dass man Appenzell-Innerrhoden in den Lockout schickt und die gleichen Massnahmen verfügt.