tönt einerseits verständlich + auch sinnvoll, nur liest man in der letzten Zeit derbe Berichte von jungen die wieder Gesund sind: sind das die absoluten Ausnahmen, dass es sie in dem Alter so fest getroffen hat + vor allem wie hart das zum Teil war?
Hätte keinen Bock auf dauerhafte Sauerstoffzufuhr und „stiche in der Lunge“, etc, auch wenn es nur paar Tage dauert...
Ich finde solche "Horrorgeschichten" sinnvoll, es zeigt auch den jüngeren dass sie nicht "unbesiegbar" sind und die Regeln einhalten sollen. Ich denke aber, das sind statistische Ausreisser die es immer gibt, wie es vermutlich auch den einen oder anderen 85-jährigen gibt, welcher das Virus ohne Probleme überstehen wird. Ich würde mir hier nicht zu grosse Sorgen machen und vor allem die Vorsichtsregeln einhalten damit das Ansteckungsrisiko klein ist. Alles andere ist dann halt genau so "Schicksal" wie wenn man eine schwere Krebsdiagnose bekommt.
Zudem ist es immer auch möglich, dass man sich zwar gesund und fit fühlt, aber trotzdem eine Vorerkrankung hat. Menschliche Organe sind teilweise sehr gut darin, zu kompensieren und sich erst zu melden wenn schon Teile davon irreversibel geschädigt sind. Bei einer bisher nicht diagnostizierten Vorerkrankung kann dann Corona vermutlich grössere Schäden verursachen. Es gibt halt einfach noch nicht genügend wissenschaftliche Studien...