Beiträge von Mirko

    Zahner ist übrigens Präsident bei der CHL..

    Und gerade bei Zahner, der damals als Verbandsdirektor zu uns gewechselt hat, waren mindestens zu Beginn seiner ZSC-Zeit ganz sicher auch noch Seilschaften vorhanden im Verband...

    Er sollte beim Verband zurück treten, in seinem Buch beschreibt er (einmal mehr) wie AdC damals die halbe Junioren Nati zum HCD gelotst hat, genau solches gilt es zu unterbinden!

    Das kann man schon nicht ganz vergleichen... Streit sitzt im Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey und ist damit sicher nicht sehr nahe an den Mannschaften. AdC war damals U20-Natitrainer und hat damit intensiv mit diesen Spielern zusammengearbeitet und für einen guten Team Spirit gesorgt. Da ist es sicherlich ganz etwas anderes, Spieler dann "mitzunehmen" an die nächste Station, weil sie schon wissen was sie in Sachen Trainer erwartet. Ich glaube nicht, dass ein VR-Mitglied dieselben Möglichkeiten hat, Spieler zu überzeugen...

    Bundesrat will Sport unterstützen: Amherd stellt Super League finanzielle Hilfe in Aussicht

    Der Fussball ist aktuell der Sport, wo am meisten gejammert wird. Klar, dort entstehen natürlich auch die höchsten Kosten, weil das mittlerweile grössere Wirtschaftsunternehmen sind und keine Vereine mehr. Wenn der Sport unterstützt wird, dann kann das nicht nur der Profifussball oder das Eishockey sein. Auch andere Sportarten leiden unter der Krise, das beginnt bei Einzelsportlern die aktuell auch keine Wettkämpfe mehr haben und um Sponsorengelder fürchten müssen, geht aber bis zu Mannschaftssportarten mit weniger Beachtung wie Handball, Voleyball etc.

    Und auch der Breitensport wird stark betroffen sein. In diesem Jahr werden bei vielen Vereinen Einnahmequellen massiv wegbrechen, wenn z.B. das alljährliche Grümpelturnier, die Chilbibar etc. nicht stattfindet wo oftmals mit Bar- und Festbetrieb ein stattlicher Zustupf für die Vereinskasse reinkommt. Ebenso wird es im Breitensport schwieriger sein, Sponsoren zu akquirieren. Das sind meist lokale KMU's welche ein paar Hunderter oder Tausender sprechen, die müssen nun das Geld auch zweimal umdrehen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass man die Lage in Österreich sehr gut beobachtet und sich daran ein Beispiel nimmt. Wir machen in etwa ähnliche Lockerungsschritte wie die Ösis, sie sind uns einfach zwei Wochen voraus. Insofern ist das ein guter Indikator ob etwas funktioniert oder nicht.

    Baseball zahlt glaubs in etwa die höchste Saläre, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Aber das wird ja auch "nur" der Lohn vom Klub selber sein, d.h. es geht wohl viel für die Steuern weg, aber kommt bestimmt auch viel durch Werbepartner wieder rein.

    Schon krass, was da für Unterschiede zu den Normalverdienern besteht und es eigentlich ja "nur" Sport ist, d.h. er ist mit seinen Entscheidungen nicht für x-Angestellte verantwortlich, wie ein CEO.

    Wobei ja auch in Frage gestellt werden kann, ob ein CEO so viel Verantwortung hat, dass er ein zweistelliges Millionensalär bekommt... Vor allem wenn es der Firma mal nicht so gut geht. Zudem gibt es auch noch einen grossen Unterschied, in der Wirtschaft wird ein Manager gleich als Abzocker bezeichnet, während viele im Sport fast schon in Jubel ausfallen, wenn einer ein neues Rekordsalär erreicht :roll:

    Aber zurück zum Schweizer Eishockey... Es gibt auch sehr viele Spieler, welche nicht zu den Grossverdienern mit 250k+ gehören. Gerade bei den kleineren Clubs gibt es Dritt- und Viertlinienspieler welche "normale" Saläre bekommen für die Tatsache dass sie ihre Gesundheit riskieren, ihre Karriere bei 35 bis max. 40 begrenzt ist und sie dann in einen komplett neuen Beruf wechseln müssen. Für die ist es natürlich einiges härter, wenn die Saläre zukünftig stark nach unten gehen.

    Guter Artikel im Tages Anzeiger Magazin

    Warum so viele alles besser wissen

    Plötzlich ist jeder Virologe und jede Ärztin. Warum sind inkompetente Menschen so selbstbewusst?

    Derzeit lässt sich in den sozialen Medien etwas Sonderbares beobachten: Leute ohne Fachkenntnis der Virologie, Epidemiologie oder wenigstens Rechtssoziologie erklären mit grosser Geste, was richtig bzw. falsch ist an den derzeitigen Massnahmen gegen das Coronavirus. Wie kommt es, fragt man sich, dass inkompetente Menschen so selbstbewusst sind?

    Das fragten 1999 auch die Psychologen David Dunning und Justin Kruger in ihrer wegweisenden Arbeit: «Unskilled and unaware of it. How difficulties in recognizing one’s own incompetence lead to inflated self-assessments».

    Eigentlich, so die Forscher, müssten wir ja selbstsicherer werden, je mehr wir über ein Thema Bescheid wissen. Tatsächlich jedoch tun jene, die nur wenig über etwas wissen, ihre Meinung am selbstbewusstesten kund. Wer gerade einmal an der Oberfläche eines Themas gekratzt hat, ist so ahnungslos, dass er nicht weiss, dass er nichts weiss. Berauscht von dem kleinen Schluck Wissen, den er gerade zu sich genommen hat, überschätzt er das eigene Vermögen und anerkennt nicht ein fachkundiges Argument. Diejenigen wiederum, die sich im Thema auskennen, wissen, dass sie noch nicht alles wissen, und neigen dazu, sich von der Komplexität des Themas einschüchtern zu lassen. Je besser wir uns auskennen, beobachteten Dunning und Kruger, desto schlechter wird unser Selbstbild. Erst Leute mit wirklich fundiertem Wissen entwickeln mit der Zeit wieder Selbstvertrauen. (Das aber nie so gross wird wie das Selbstvertrauen der Pseudoexperten.)

    Das ist der Dunning-Kruger-Effekt, der sich besonders gut in den sozialen Medien beobachten lässt. Hier hat jeder, egal wie ahnungslos, nicht nur eine Stimme und einen Kanal, sondern auch ein potenziell unendliches Publikum.Das Problem: Obwohl unsere Aufnahmekapazität für Social-Media-Lärm (im Bild: «Social Media Bullshit Capacity») begrenzt ist, können wir irgendwie nicht anders, als immer mehr davon zu konsumieren. Die Lösung: Besserwisser auf Social Media kam man nicht stoppen, aber man kann versuchen, die Lärmkurve abzuflachen. Zum Beispiel so: #stayofftheinternet.

    Und wirklich lustig finde ich die Gastronomen, die glauben, sie würden finanziell besser rauskommen mit einem maximal zu 50% gefüllten Restaurant und gehemmten Kunden, als mit der Einnahme der Kurzarbeits-Gelder. Würde mich mal wunder nehmen, wie und ob man die Löhne der Angestellten im aktuellen Umfeld (mal angenommen, die Leute dürfen wieder in die Restaurants, mit gewissen Vorgaben) reinholen will!!!???

    Das war heute auch am Rande ein Thema an der Pressekonferenz des Bundes. Es wurde angemerkt es gäbe kleine Läden, die lieber den Betrieb weiter geschlossen halten anstatt ihn mit Vorgaben und einer Limite bspw. max. 2-3 Personen im Laden wieder zu öffnen. Dort war dann die Message, dass Kurzarbeit für die Angestellten immer noch möglich ist, der Inhaber als Selbständiger dann aber nicht mehr als von der Krise betroffener gilt und keine Entschädigung mehr bekommen wird.

    Gerade in Städten wird das sicher auch bei Restaurants ein Problem, weil viele Lokale haben ja nicht wie eine Berghütte grosse Flächen und eine Terrasse, sondern kleine Flächen die mit so vielen Stühlen wie möglich ausgenutzt werden.

    Jetzt kommen sie wieder, die Grippevergleiche...

    Vielleicht habe ich mich in den letzten Jahren einfach zu wenig damit auseinandergesetzt oder zu wenig Zeitung gelesen. Ich kann mich irgendwie nicht erinnern, dass in Ländern wie Italien, Spanien, UK oder USA Kühltransporter und Eishallen notwendig waren, um Leichen zu kühlen weil die Krematorien und Bestatter nicht mehr nachgekommen sind oder dass die Ärzte wochenlang ohne Pause arbeiten mussten.

    Offenbar ist mir das einfach nicht aufgefallen, dass dies in diesen Ländern in jeder Grippesaison ein absolut normaler Zustand ist :nixwiss:

    In Europa versuchen sich nun gerade die ersten Staaten mit Ausstiegswegen, und die Schweiz gehört dazu. Erfahrungswerte hat aber noch niemand (und komm mir nicht mit China oder anderen zentralgesteuerten Stadt-Staaten; dort ist nicht gerade viel vergeichbar mit Europa).

    Auch hier habe ich das Gefühl, der Bundesrat handelt absolut richtig. Wir sind knapp zwei Wochen hinter Österreich und haben dann bereits erste Erfahrungswerte...

    Also ich gsehn das Problem nöd würkli... Das isch en Stammtisch und genau au es Thema womer jetzt au wür diskutiere, wänn mer würkli chönti am Stammtisch inere Beiz sitze. Und genau wie de Colin seit häts diräkte Impact uf de Sport, uf euses Ishockey und de ZSC. Wänns jetzt e Vermischig wür gäh mitem normale Hockey oder ZSC Thread, dänn wäri au degäge, aber miteme eigene klar erkännbare Thread? Ich weiss nöd wies andere gaht, aber wänns es Thema git wo ich sinnlos finde oder mich nöd interessiert, dänn wür ich halt eifach nöd druf klicke, so eifach isches...

    Genauso guet chönt mer ja säge, was hät en FCZ, GC oder NHL Thread ime ZSC Fans Forum z'sueche?

    :thumbup::nick::applaus:

    WHO zweifelt an Herdenimmunität beim Coronavirus

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Vorhandensein von Antikörpern gegen das neue Coronavirus einen vollständigen Schutz gegen eine zweite Erkrankung verleiht. Ohnehin deuteten frühe Untersuchungen darauf hin, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung solche Antikörper aufweise, sagte der WHO-Experte Mike Ryan am Freitag.

    Dies spreche auch gegen die Ausbildung einer sogenannten Herdenimmunität. Daher werde diese «vielleicht nicht das Problem der Regierungen lösen», sagte Ryan. Bei einer Herdenimmunität ist ein so grosser Teil der Bevölkerung gegen eine Krankheit immun, dass der entsprechende Erreger sich kaum ausbreiten kann.

    es gibt nicht einen einzigen grund weshalb restaurants - selbstverständlich unter den vorlagen wie in den tagen vor dem lockdown - nicht ab 11.5. bzw. sogar 27.4. wieder öffnen sollen! fragt mal die 260‘000 arbeitnehmer was sie davon halten. und die mindestens nochmals sovielen arbeitnehmer von zulieferbetrieben!

    Den Grund gibt es offenbar, gemäss heutiger Pressekonferenz:

    Zitat

    Koch erinnerte auch an die schlechten Erfahrungen mit beschränkten Auflagen für Restaurants von Mitte März. «Das hat überhaupt nicht funktioniert», sagte er.

    Man kann alle Arbeitnehmer aller Brachen die irgendwie betroffen sind fragen, die sind alle nicht begeistert...

    für mich persönlich die interessanteste Frage: wann kann man wieder für Ferien ins Ausland reisen und vor allem, wohin?

    Die CH-Berge werden diesen Sommer voll sein...

    Ich glaube nicht, dass die Berge viel voller sein werden als sonst. Ja, es werden sicher viel mehr Schweizer in den Bergen sein, aber dafür werden die Massen an Touristen fehlen, die eben auch nicht einfach in die Schweiz reisen können.

    Für mich ist das Konzept zu 100% erkennbar.

    Wir haben die heutige positive Ausgangslage, dank den beschlossenen Massnahmen des Bundesrates.

    Er möchte öffnen und macht dies schrittweise, alles andere wäre einfach nur diletantisch.

    :applaus:

    Ich bin auf jeden Fall auch froh, wie der Bundesrat agiert. Auf einem guten Weg zur Herdenimmunität sind ja einzelne Bundesstaaten der USA, aber so etwas möchte ich in der Schweiz nicht unbedingt erleben.

    Einzig der Umgang mit der Gastronomie finde ich auch nicht ideal, hier hätte man aus meiner Sicht eine gewisse Lockerung machen dürfen, zum Beispiel abhängig von der Fläche des Restaurants eine maximale Kapazität definieren damit man Abstände einhalten kann. Aktuell bieten ja viele Restaurants Take-Away an, dort können die

    Von Restaurants war definitiv nicht die Rede:

    Bis zum 8. Juni will der Bundesrat ein ausführliches Monitoring durchführen und danach über die dritte Etappe beraten. «Wir wollen keinen Blindflug riskieren.» Danach wolle man gegebenenfalls die Strategie anpassen. Die Details zur dritten Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen.

    ......

    Zu den Grossveranstaltung sagt Berset bis zur übernächsten Sitzung wolle man eine Übersicht machen und dann eine Auslegeordnung erstellen.

    Aber vielleicht kommt ja in der Fragerunde noch eine Präzisierung...

    meine zahlen sind fakten, weil sie existenz und jederzeit überprüfbar sind. real existierende zahlen, also fakten. sie sind nicht fakten, weil sie meiner meinung entsprechen! nein umgekehrt, meine meinung habe ich, weil ich mir diese auf grund real existierender und jederzeit überprüfbaren zahlen gebildet habe. also auf grund von fakten.

    Ja, wenn man natürlich nur die Berichte, Fakten und Zahlen anschaut die einem selber in den Kram passen...

    Fakt ist aber, es gibt Dutzende Virologen und hoch angesehene Wissenschaftler, welche es ganz anders sehen. Und die haben auch Zahlen zur Verfügung und können die womöglich sogar noch besser deuten. Und vor allem gibt es fast täglich irgendwelche neuen Erkenntnisse, weil das Virus noch immer ziemlich unbekannt ist.

    Wenn man hier immer mit Schweden argumentiert, die haben eine Einwohnerdichte von 23 Personen / km2. Die Schweiz hat 207 / km2. Lässt sich eher vergleichen mit Grossbritannien (273 / km2), die haben ja bei Corona auch den Schweden-Weg probiert und sind gewaltig auf die Fresse gefallen...

    Ich bin auch für eine gewisse Lockerung, auch in Restaurants. Dort könnte man z.B. eine Reservationspflicht einführen und die Daten der Gäste aufnehmen, im Sinne eines Contact Tracings oder so. Dass es im Sommer keine Konzerte und Fussball gibt, denke ich auch. Aber das ist mir eigentlich egal, ich gehe im Sommer sowieso lieber alleine in die Berge als an irgendwelche Massenveranstaltungen.

    beda stalder, prof. immunologie sagt dass, was ich schon seit 2 wochen sage: risikopatienten noch unter quarantäne halten, alle anderen raus, schnell, sofort! herdenimmunität ist das stichwort. dann sind wir in wenigen wochen/monaten durch! machen wir weiter wie bis jetzt geht die ganze scheisse noch bis zu drei jahren!

    auch klare worte von professor eichenberger, ökonom: wir haben das grösste politikversagen seit 1945, weltweit. hat damit zu tun, dass die regierungen mit den statistiken nicht ehrlich waren. die statistiken, welche sie brauchen sind schlicht unbrauchbar und deshalb auch völlig untauglich als entscheidungsgrundlage!

    Man glaubt immer dem Experten und sucht einen, der die eigene Meinung vertritt... Andere Experten sehen es ganz anders:

    https://www.n-tv.de/politik/Virolo…le21710079.html

    Ich weiss auch nicht, welcher Weg der richtige ist. In Schweden klappt es offenbar, aber Grossbritannien hat es ja auch mit Herdenimmunität versucht, das Resultat ist bekannt...

    Die einen regen sich auf über Menschen, die sich noch in Gruppen aufhalten. Die anderen regen sich auf über die Menschen, welche das denunzieren, etc.

    Sich aufregen über andere Menschen und das öffentlich kund zu tun ist halt offenbar auch in der DNA der Menschen... Ich geniesse lieber das schöne Wetter, zu viel Aufregung schadet schliesslich auch der Gesundheit :cool:


    das ist def. mühsam, eigentlich müsste man die ignoranten der ü65 Risikogruppe dazu verpflichten, dass es keine Wiederbelebungsmassnahmen gibt und sie im Fall der Fälle hinter jüngeren Patienten anstehen müssten: dann wäre es bei einem grossen Ausbruch zumindest für die Ärzte geregelt und sie müssen nicht (in)moralische Entscheidungen treffen?!

    Für Selbstverantwortung im Gesundheitswesen etwas bin ich schon lange, aber bitte dann konsequent. Wer sich beispielsweise mit Rauchen selber mutwillig zerstört, soll eine Behandlung von Lungenkrebs zum Teil selber übernehmen, wer sauft bis zum Umfallen bei einer Leberzirrhose ebenfalls etc. Genauso wie man bei fahrlässig herbeigeführten Unfällen für einen Teil selber verantwortlich ist.


    Das nervt dann doppelt, wenn man sich so einschränkt, wie wir das gerade tun und dann im Migros den Alten mit dem Rollator begegnet.
    Wenn man zusätzlich noch weiss, dass viele Leute gerne ihre Hilfe anbieten würden, aber viele Alte das nicht wollen.

    Auch wenn es mich ebenfalls stört, ein gewisses Verständnis muss man dafür schon auch aufbringen. Viele 70-80+ jährige fühlen sich noch nicht uralt sondern sind eigentlich noch ziemlich fit und sind viel unterwegs. Wenn man denen jetzt sagt, sie müssen wochen- oder sogar monatelang zu Hause bleiben, kann das schon sehr schwer zum Akzeptieren sein und auch psychische Probleme mit sich bringen. Auch wenn die Digitalisierung auch bei den Senioren ankommt, ihr Sozialleben findet halt nach wie vor nicht auf Skype, Facebook oder Instagram statt sondern bei einem kleinen Schwatz im Migros, beim Einzahlen auf der Poststelle, beim Coiffeur etc. Das wie gesagt über lange Zeit zu verlieren ist genauso schwer wie für die jüngere Generation Einschränkungen zu akzeptieren.

    Zudem wollen einige Alte keine Hilfe annehmen, weil sie das als "Kontrollverlust" ansehen, quasi man kann nicht mehr selber für sich sorgen und geht damit den ersten Schritt in Richtung Altersheim. Sagt zumindest eine Kollegin von mir, welche bei der Spitex arbeitet.


    Puh, sind ein paar vom Leben scheinbar doch sehr stark gefrustete Leute hier drin.

    Denke ich auch. Bei gewissen Usern kann man aber getrost die Links nicht beachten, weil dahinter etwas Abstruses zum Vorschein kommen würde...


    ps. was ich aber auch sage: das gesundheitssystem, noch nicht ausgehöhlt von unseren neoliberalen freunden, hätte sogar eine durchseuchung ohne überlastung und grössere probleme ertragen.

    Weshalb wird dann die Schweiz nach wie vor für eines der besten Gesundheitssysteme gelobt? Klar, unsere Cüpli-Sozi-Freunde hätten natürlich am liebsten in jedem Dorf ein Spital gebaut (und gleichzeitig gejammert dass die Krankenkassenprämien noch viel stärker steigen), und das hätte es vermutlich für eine schnelle Durchseuchung auch gebraucht. Aber das ist wie überall im Leben ein Abwägen, nur weil für ein absolutes Topspiel alle 10 Jahre 50'000 Tickets abgesetzt werden könnten, baut der ZSC jetzt auch nicht ein Stadion für 50'000...


    Ich habe nur etwas Mühe mit der Tatsache, dass es uns offenbar so gut geht, dass "wir" es grausam schlimm finden, wenn wir ein paar Wochen nicht raus dürfen, um Party zu machen.

    :nick: :nick:

    Bei einigen ist halt in der Corona-Krise die Hauptsache, dass die Profifussballclubs wieder mit dem Training beginnen können...