Zürich müsste es auch schon längst kapieren, weil die Stadt voll ist mit Idioten, Ignoranten und Egoisten.
Dank denen können wir uns dann von einigen Leuten in unserem Umfeld verabschieden, aber diese Deppen müssen wir weiter unterhalten und bespassen, wenn der Spuk mal vorbei sein sollte.
Dazu passt auch ein Artikel aus dem Züri Oberländer:
Mangelnde Sensibilität wird sich schnell rächen
Trotz klaren Verhaltensregeln im Umgang mit dem Coronavirus ist an vielen Ausflugzielen im Oberland kein Abstand gewahrt worden. Das wird rasch zum Bumerang werden.
Christian Brändli
Sonntag, 15. März 2020, 18:10 Uhr
Prächtiges Wetter, tolle Umgebung. Wäre da nur nicht dieses blöde Coronavirus. Das ist etwas lästig, schon alleine wegen der vom Bundesrat neu erlassenen Einschränkungen. Dass sich viele Leute von diesen noch nicht wirklich beeindrucken lassen, zeigt sich am sonntäglichen Treiben an den bekanntesten Ausflugsflugszielen in der Region. Als wäre nichts, wird etwa an den Quais am Pfäffiker- und am Greifensee flaniert, angestanden und angestossen.
Seequai wie Skigebiet
Offensichtlich ist es bei vielen noch nicht angekommen: Abstand wahren ist das Gebot der Stunde. Und das gilt auch draussen. Die Skigebiete etwa sind geschlossen worden, weil dort die Distanzregeln nicht eingehalten werden können – auch wenn es eigentlich ganz viel Platz gäbe. Ballungen an einzelnen Punkten lassen sich eben nicht vermeiden. Und solche einzelne Menschentrauben sind an diesem Ausflugstag in Niederuster, Pfäffikon oder Seegräben zu sehen gewesen – und wohl noch an ganz vielen weiteren Orten im Oberland. Hier fehlt schlicht die Sensibilität der Ausflügler für die ausserordentliche Situation.
Der Bundesrat hat versucht, uns trotz der sich rasant ausbreitenden Pandemie noch so viel Bewegungs- und Konsumationsfreiheit wie möglich zu gewähren. Geschäfte sollen noch geöffnet bleiben. Restaurants sollen, wenn auch auf 50 Gäste und Personal begrenzt, weiterhin betrieben werden können. Und sogar kleinere Veranstaltungen werden nicht ausgeschlossen. Dies allerdings immer unter der Voraussetzung, dass wir uns alle diszipliniert an die klar kommunizierten Regeln halten und uns selbst beschränken.
Verschärfung wird die Folge sein
Viele sind dazu nicht in der Lage. Das wird sich rächen, und zwar – so ist es zu befürchten – sehr schnell. Der Bundesrat dürfte gezwungen sein, die Einschränkungen und Verbote zu verschärfen. Erst wenn auch bei uns Läden sowie Restaurants geschlossen sind und wir dazu angehalten werden, die Wohnung oder das Haus möglichst nicht mehr zu verlassen – siehe Italien, Spanien und nun auch Österreich -, kommt das Bedauern. Hätten wir doch Distanz bewahrt.