Beiträge von Mirko

    Könntest du bezüglich Dramatisierung schon recht haben.

    Fakt ist aber, dass die meisten genug ehrlich sind und ohne Symptome keinen Test machen lassen sondern einfach in Quarantäne sind wenn sie mit jemanden Kontakt hatten der Positiv ist.

    Ich weiss nicht genau wie der HA ihm einen PCR Test nach Hause geben will.. Oder redest du bereits von einem Schnelltest?

    Das sind meistens Leute die sich wichtig machen wollen... Die PCR Tests kann man gar nicht selber machen, die müssen ja von einem Labor ausgewertet werden. Was man theoretisch selber machen kann ist der Abstrich, aber danach muss es definitiv in ein Labor. Es gibt übrigens auch Reisebüros welche PCR-Testkits anbieten, die man dann via Kurier an ein Labor schickt.

    Zumindest im Raum Zürich kann mittlerweile jeder der will einen Schnelltest in einer Apotheke die das anbietet machen. Mein Kollege hatte leichte Erkältungssymptome, hat sich online bei einer Apotheke in Hinwil angemeldet, ist vorbeigefahren und hatte knapp 20 Minuten später das Ergebnis negativ. Aber auch hier vergeben die Apotheker nicht einfach das Testkit zum Selbermachen nach Hause...

    Manchmal lohnt es sich verlinkte Beiträge auch zu lesen...

    Zitat


    Alle Mannschaftsmitglieder der ZSC Lions werden nun umgehend auf Covid-19 getestet. Sobald die Testergebnisse und eine allfällige definitive Quarantäne-Anordnung des Kantonsarztes vorliegen, erfolgt eine Kommunikation

    Wie wollen sie denn "mit den negativen" spielen, wenn die Tests noch gar nicht gemacht worden sind und sie nicht wissen ob noch weitere positiv sind?

    Schöne Tore, kernige Checks und heroische Aufholjagden berühren mich weniger als sonst.

    Denn in diesen Corona-Zeiten stelle ich fest, dass mich schöne Tore, kernige Checks und heroische Aufholjagden weniger berühren als sonst. Vielleicht, weil man nicht weiss, ob die Meisterschaft wirklich fertiggespielt wird. Wahrscheinlich, weil die Covid-Turbulenzen einen solch grossen Platz einnehmen in meinem Kopf. Das Virus steckt tief in uns drin – auch in jenen, die (noch) nicht damit infiziert wurden. Es trübt unsere Stimmung und den Reiz der schönsten Nebensache der Welt.

    Nicht nur ich scheine es so zu empfinden. Mit rein sportlichen Geschichten können wir aktuell kaum punkten, das zeigt unser Web-Seismograf. Wer gelesen werden will, muss Corona in seine Texte einbauen. Trotzdem ist es gut, läuft der Sport weiter. Irgendwie. In der Hoffnung, dass in einigen Monaten die Zeit kommt, in der er uns wieder richtig fesselt.

    Gut geschrieben, das geht mir zumindest im Eishockey auch so.

    Im Fussball muss ich aber sagen, dass die "Coronazeit" durchaus auch positive Punkte gebracht hat, und da beziehe ich mich vor allem auf die Bundesliga welche ich noch gerne verfolge. Es gibt aus meiner Sicht viel weniger Theatralik, Schwalben und Diskussionen aka "Rudelbildung", sondern es wird vor allem einfach Fussball gespielt. Und auch die ewigen "Scheiss DFB" Rufe welche gefühlt 5 Minuten in jedem Spiel vorgekommen sind, vermisse ich überhaupt nicht.

    Ich finde es gut, dass die Bayern in dieser Sache so an die Öffentlichkeit gegangen sind. In den letzten Jahren haben Spieler und vor allem deren Agenten das sicher zur Genüge ausgereizt, jetzt scheint sich das etwas umzukehren. Mich nimmt Wunder, ob sich diese Tendenz dann auch auf die Insel ausbreiten wird, oder ob das dort mit all den Milliardär-Clubbesitzern weiter getrieben wird.

    Danke fuer diesen Bericht! Im Zusammenhang mit der Viruslast im Mund Rachenraum habe ich gelesen dass es Indizien gibt dass Mundwasser hilft die Viruslast zu reduzieren. Mundwasser toetet den Virus in der Petrischale und es ist gut moeglich dass dies auch im Mund Rachenraum nach einer Exposure der Fall ist. Auch hier sind das nur Indizien da keine klinischen Tests vorliegen.

    Gilt das auch für "hochprozentiges Mundwasser"?`:D

    zeig ich dir gerne:

    warum spielte der fcz am samstag nicht in genf? bei servette war nicht mal ein spieler, sondern „nur“ der trainer positiv gestestet. das reichte dem kantonsarzt um das spiel abzusagen.

    Aha...

    https://www.fcz.ch/de/profis/news…-fc-verschoben/

    Zitat

    Das auf morgen Samstag, 31. Oktober 2020, angesetzte Auswärtsspiel beim Servette FC wird verschoben. Nachdem Servette-Cheftrainer Alain Geiger am vergangenen Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet wurde, unterzog sich auch die gesamte erste Mannschaft inklusive Staff einem Test.

    Dabei wurden weitere Team- und Staffmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Rücksprache mit dem kantonsärtzlichen Dienst des Kantons Genf begibt sich die komplette erste Mannschaft inklusive Staff per sofort in Quarantäne.

    Hey; gleich nochmals ich; hans irgendwie geschafft, deinen Link zu öffenen.

    Hey; wie der FCZ gegen Basel; was da von Ajax aufgeboten wird hat nicht mehr viel mit der 1. Mannschaft zu tun!! Kannst du ja nicht wirklich argumentativ verwenden!!

    Und warum; weil die UEFA in ihrem Regulativ 20/21 festgehakten hat, dass, wer nicht antreten kann, forfait verliert.

    Verdammt nah an Fakenews; oder?

    Danke, du zeigst schön auf dass einige hier wieder mal Äpfel mit Birnen vergleichen wollen...

    hier eklärt dir der böni warum! bin gefühlt zum ersten mal mit böni einig...

    Am Ball mit Böni: «Kantonsärzte machen den Profisport kaputt»

    https://www.blick.ch/-id16176593.ht…n=blick_app_iOS


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Ich bin ja normalerweise nicht der Freund der Kommentarspalten, aber dieser Kommentar zum Böni bringt es perfekt auf den Punkt:

    Zitat

    Warum machen Kantonsärzte den Sport kaputt? Corona schuld? Corona ist der Auslöser, aber die Schuld tragen einzig und allein diejenigen Profis, die sich vermutlich nicht an clubinterne Schutzkonzepte, Massnahmen halten, resp. die Clubverantwortlichen, die offenbar ihre Profis nicht im Griff haben. Diese Profis sind Gut- bis Grossverdiener und haben eine entsprechende Verantwortung gerade ihrem Club und dessen Angestellten gegenüber, scheint aber bei einem immer grösseren Teil ein Fremdwort zu sein. Jeden Tag fahren hunderttausende Normalos mit dem OeV, gehen einkaufen, treffen auch Leute und kommen coronafrei durch die Pandemie. Nur rund 1000 Profis (Fussball und Eishockey höchste Ligen) kriegen das nicht auf die Reihe. Ein Armutszeugnis.

    Wie genau es die Fussballer mit den Schutzkonzepten meinen, sieht man ja an jedem Spieltag. Da wird bei jedem Tor nach wie vor umarmt, abgeküsst etc. Das kann man sich vielleicht in der Bundesliga leisten wo alle paar Tage getestet wird...

    Falls dies für die Meisten gewährleistet ist, kann man gerne mit den Löhnen runter. Ansonsten schaue ich einen Teil vom hohen Lohn als Entschädigung dafür an, dass es nachher (vor allem in der heutigen Zeit) schwer wird, eine normale Stelle zu finden, wenn man keine Erfahrung / Ausbildung ausweisen kann.

    Ja, dann muss man halt eine Ausbildung machen und kann vielleicht die ersten 2-3 Jahre nach dem Karriereende nicht arbeiten. Dass müssen alle anderen Profis, welche nicht solche Löhne haben (Turner, Ruderer, Leichtathleten zum Beispiel) auch! Die bekommen auch keine „Entschädigung“ dafür.

    Und auch in der Privatwirtschaft gibt es keine Karrieren mehr à la Lehre und dann arbeitet man bis 65 durch, sondern es gilt „lebenslanges Lernen“ bzw. viele wechseln auch den Beruf. Ich habe mit 35 auch eine knapp zweijährige Weiterbildung gemacht, um in meinem Job weiterzukommen und auf dem neusten Stand zu sein, das kann ich auch von einem Spitzensportler erwarten. Ja, die haben nicht so viel Berufserfahrung dann, aber sie bringen andere Eigenschaften mit wie sich durchbeissen zum Beispiel.

    Das mag schon sein, dass aus politischen Gründen keine à fonds perdu Beiträge möglich sind. Nur muss man sich (aus wirtschaftlicher Sicht...) vor Augen führen, was denn eine Rückzahlung z.B. eines Kredites von z.B. 15 Mio. genau heisst. Wie hoch sind die "Gewinne" im CH-Hockey, welche für den Schuldendienst verwendet werden können? Klar, man kann das Team verbilligen - wie hoch fallen die "Gewinne" dann noch aus? Und wie lange würden die Klubs dann solche Kredite abstottern müssen? Was ist mit Investitionen, welche getätigt werden müssten, z.B. für neue Stadien oder anderes?

    Ja das muss man sich natürlich schon fragen. Tatsache ist aber auch, schon in den "erfolgreichen Jahren" zahlt der Steuerzahler nicht wenig für den Sport. Das beginnt bei den Sicherheitskosten (die im Hockey mittlerweile glücklicherweise tief sind), geht über Subventionen für die Juniorenförderung bis zu den grossen Posten was Stadien anbelangt. Diese gehören ja in der Regel nicht den Clubs sondern wurden mit Steuergeldern finanziert.

    Mal schauen, ob sie das dann wirklich machen: da wirst Du def. nicht der Einzige sein, der sich das nicht dauerhaft anschauen möchte.

    Die Frage ist dann auch, ob sich all die Leute das teure TV Abo noch leisten können, um sich diese Spiele anzuschauen.

    So wie in der Champions League: aus den Augen (öffentliches TV), aus dem Sinn....

    Da glaube ich nicht wirklich dran... Vielleicht wird bei uns das Interesse etwas abnehmen, aber im asiatischen/arabischen Raum der wenn man auch die Werbebanden mittlerweile anschaut immer wichtiger wird, scheint das Interesse an europäischem Fussball ungebrochen zu sein und mittels der Masse scheint auch viel Kohle möglich.

    heute noch genau unser Spiel, alle anderen verschoben: scho krass!

    Aber aufgrund der aktuellen Entwicklung eigentlich auch logisch. Zumindest solange die Spieler nicht in einer Bubble leben...

    Es zeigt halt auch wie sich die Pandemie in unserem Land entwickelt... Während hier vor wenigen Wochen noch getönt wurde dass "x % gar niemanden kennen der positiv sei" und damit jegliche Einschränkungen unnötig, ist mittlerweile fast in jeder Profi-Sportmannschaft mindestens einer positiv. Die Tatsache, dass in umliegenden Ländern viel weniger Sportler/Teams betroffen sind zeigt entweder, dass die Profisportler in der Schweiz sorgloser umgehen oder (meine Meinung) die allgemeine Corona-Situation gelinde gesagt etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

    Aber die Swiss hat doch auch Staatshilfe angefordert und bekommen und die Chefs zahlen sich Boni aus.....

    Das ist aber ein ziemlich grosser Unterschied... Die Swiss war vor Corona ein florierendes Unternehmen, welches hohe Gewinne gemacht hat. Zudem hat die Swiss nicht à-fonds-perdu Beträge erhalten sondern Garantien für verzinsliche Kredite, welche auch wieder zurückgezahlt werden müssen.

    Und ich vermute mal, eine gute Anbindung der Schweiz an die Luftfahrt ist vielleicht auch noch etwas systemrelevanter als Profisport.

    Ja, auch ich habe mich gestern und auch schon beim Spiel in Zug grausam aufgeregt, wie das Team aufgetreten ist und wie man sich teilweise hat gehen lassen... Fakt ist aber, während einer Meisterschaft hat JEDE Mannschaft einmal eine Phase wo es einfach nicht läuft, andererseits gewinnt man halt dann auch mal mehrere Spiele in Serie wenn der Puck einfach läuft.

    Aber deswegen gleich hoffen, dass die Saison abgebrochen wird? Echt jetzt? Denen ist wirklich nicht mehr zu helfen...

    stellt sich halt die frage, wie die saison weiterverläuft, wenn ein oder mehrere teams in quarantäne geschickt werden....

    machen die anderen weiter?

    Es hiess ja immer, man habe noch genügend Freiraum im Spielplan... Insofern sollte das eigentlich kein Problem sein dass die anderen weitermachen und man die Spiele verschiebt. Ev. werden ja auch weitere Nationalmannschafts-Termine frei. Wenn ich nach dem gestrigen Brief der Clubbosse davon ausgehe dass die Meisterschaft auch ohne Zuschauer weitergeht, gibt es schon noch Möglichkeiten:

    - Spiele ansetzen an Terminen, die noch gesperrt sind (wie Natipausen, unter der Voraussetzung dass die Nati nicht zusammengezogen wird)

    - Abbruch des Cups und Priorität auf Meisterschaft

    - Reduktion auf 44 Qualispiele

    - etc.

    Die Schweizer "Profis" sind in ihrem Verhalten auch keine Vorbilder! Im Vergleich zur BuLi oder dem US Sport haben wir viel zu viele Fälle!

    Dies hat ja auch ein Schweizer BuLi Spieler gesagt als er in der CH auf Besuch war.

    Ja, das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Ist irgendwie halt auch ein Signal an die Politik, wenn es schon bei den Sportlern selber nicht funktioniert wo es auch ein Schutzkonzept gibt und wo die Spieler sicherlich auch für das Privatleben sensibilisiert worden sind, wie soll es dann bei den Fans über kurz oder lang funktionieren?