Beiträge von 007

    Ich sehe mehr Bedarf in der Verteidigung als im Tor. Wenn Flüeler nicht fit ist bzw nicht sein Niveau erreicht, dann wäre das 2. Prio. Aber hinter einer unsicheren Verteidigung hat es jeder Goalie schwer. Ein Turm hinten wäre mein Wunsch! Und wenn Balti und Fritsche wieder kommen, dann stimmt die Mischung eher.

    Oder Bergeron gegen einen defensiv starken Ausländer tauschen auch wenn wir draufzahlen? Was meint wohl Salis dazu??

    Ich glaube nicht, dass das reicht, denn die Spieler spielen so wie immer. Aus Nilsson wird nie ein Boxplayspieler. Die Mischung stimmt nicht, dafür ist Salis und nicht Crawford verantwortlich. Dazu die Verletztenliste.

    Im Tor ist es klar. Hinten haben wir mit Tallinder, Stoffel und Smith zuviel physische Präsenz und defensive Sicherheit verloren. Vorne fehlen mit Fritsche und Baltisberger auch physisch starke Spieler.

    Die Verletzten werden wieder zurückkehren, aber das Problem hinten bleibt. Hier besteht Handlungsbedarf!

    Der Steilpass war zu gut, um ihn nicht zu verwerten :geil: :geil: :geil: Du kriegst dafür einen Assist, ist doch auch ein Punkt.

    Bis ich im Januar wieder hier bin, wirst du schon ein paar NHL- bzw. Bolts-Spiele gesehen haben. Also kein Grund für dich, traurig zu sein. Wir können dann den Weg nach Tampa mal zusammen unter die Räder nehmen.

    Bin am 13. Oktober gegen Lugano schon wieder in der Halle.

    :winke: Ich machs wie Larry... Aus Florida nehm ich es etwas gelassener. Die Saison ist noch jung, wir haben viele Verletzte und brauchen noch ein paar Niederlagen, damit es klick macht! Der Strich ist nicht weit weg, hilft manchmal mehr als ein gehörige Ansprache.

    Ich hoffe schon auch, dass Flüeli wieder zurückfindet zu seiner alten Form, aber überzeugt hat er in dieser Saison ganz selten und im Final war Genoni besser. Schlegel hat im Kloten-Spiel keine grossen Argumente für ihn gesammelt, war aber nur ein Spiel, er ist aber nicht der Typ des modernen Goalies, das stimmt. Urbi macht seine Sache meistens sehr gut.

    Wir haben keinen Verteidiger, der defensive Stabilitaet bringt und auch Härte reinbringt ausser Blindi. Die anderen sind noch zu jung, zu offensiv, zu fehleranfällig oder zu alt. Da muss man über die Bücher. Wir sind zuwenig aggressiv, alles fängt im Kopf an. Mir fehlt auch die Passion!!! Ich denke wir brauchen noch ein paar Niederlagen um das zu realisieren. Gehe jetzt in die Ferien!

    Ich verstehe dich und fühle mit dir, aber habe aufgehört, mich auf Bergeron einzuschiessen. Wie hier schon mehrfach erwähnt, hat man genau gewusst, was Bergeron kann und was nicht. Er hat ganz klar seine defensiven Schwächen und seine Hochrisikopässe in der defensiven Zone sind unnötig. Er ist kein "Turm", macht seine Fehler im Stellungsspiel und könnte physicher spielen.

    Auf der anderen Seite ist seine Angriffsauslösung und Passgenauigkeit (speziell bei Pässen in die Tiefe und nicht bei Querpässen) halt schon sehr gut, sein Slapshot ist auch sehr stark und im Powerplay ist er sicher ein guter Blueliner. (ich muss aufhören, ist fast zuviel...).

    Bergeron ist unser einziger ausländischer Verteidiger und einer der absoluten Topverdiener, dazu scheint er das Vertrauen von Crawford zu haben. Wenn er nicht verletzt ist oder ganz schwach spielt, dann werden wir ihn in allen Spielen auf dem Eis sehen. Kommt dazu, dass in 9 von 10 Faellen die gegnerischen Stürmer nichts mit den Geschenken anzufangen wissen und dann auch noch Flüeler im Tor steht.

    Ohne die "Defensivminister" Tallinder, Stoffel und Schnyder bis jetzt, hat er natürlich auch mehr Eiszeit. Dieses Risiko wollte man scheinbar eingehen. Bergeron ist Bergeron und er spielt nicht anders als in seiner ganzen NHL Karriere. Und wie gesagt, zumindest offensiv gefällt er mir diese Saison einiges besser als letzte Saison.

    Versteh mich nicht falsch, auch ich werde bei seinen Hochrisikofehlpässen und seinen Stellungsfehlern wieder fluchen... und ich frage mich, ob wir nicht noch einen reinen "Defensivverteidiger" a la Stoffel brauchen könnten in unserer Verteidigung.

    Auf dem Papier gewinnt man bekanntlich keine Spiele. Wenn wir wollen, dann sollten 3 Punkte eingefahren werden nach dem üblichen Muster. Guter Start, in Führung, das Mitteldrittel laesst man etwas schleifen und der Schlussspurt solls dann wieder richten. Ist aber ein gefährliches Spiel, das mir überhaupt nicht gefällt. Wenn wir noch müde sind von der weiten Reise oder gedanklich sonstwo, dann wird es sehr, sehr schwer. Angeschossene Tiere sind bekanntlich gefährlich.

    Du hast sicher nicht ganz Unrecht, Crawford scheint immer noch daran zu sein, seine Formationen zu testen. Wobei er ja häufig rotiert oder auch rotieren muss. Die Verteidigung muss sich noch finden, ohne Stoffel und einem ausl. Verteidiger fehlt sicher etwas die defensive Konstanz. Und Bergeron ist m.E. vor allem offensiv viel besser, defensiv werden wir mit seinen Aussetzern leben müssen - aber insgesamt spielt er besser als letzte Saison. Vorne fehlen mit Wick und Matthews bis jetzt zwei Top-Leute.

    Schauen wir mal, wenn das erste Viertel absolviert ist.

    Gestern gegen Biel hatte ich aber ein anderes Gefühl, wir waren nie in der Nähe eines Sieges und die beiden Ausgleichstore schmeichelten uns. Für mich ein klar verdienter Sieg von Biel.

    Ich habe für Freitag nicht allzu viele Erwartungen in Form von Toren und Assists an Matthews, kann aber sein, dass seine Präsenz beim ganzen Team etwas bewirkt in Bezug auf Kampfgeist.

    Vielleicht müsste man im Training üben, wer ohne Pirouetten, Kurzpässchen und Zaubertricks Tore schiessen kann und wer den kürzesten Weg dazu hinlegt? Aber das kann man von Cunti, Nilsson und Co nicht erwarten.

    Wir waren in allen 4 Spielen kämpferisch unterlegen, mit Kürnoten gewinnt man keine Spiele. Es waere vermessen, von Matthews zu erwarten, dass er das ändern kann. Das kann nur im Kopf von den Spielern passieren. Andere würden sagen, typische Zürcher Arroganz.

    Same procedure. Gegen aufopfernd kämpfende Teams reicht es halt nicht, sein Spiel zu spielen. Fritsche fehlt, zuviele Schönspieler. Die Saison ist noch lang, aber auch Davos hat uns mit Leidenschaft besiegt. Und Leidenschaft kann man nicht trainieren.

    Herrlich!

    Wie es doch so heisst: Money talks, bullshit walks....

    Und entweder hat Dubé in Fribourg nichts zu sagen oder das war eine Ente:

    Ein Wechsel zu Fribourg-Gottéron, wie er gerüchteweie kursierte, ist indes vom Tisch. Dessen neuer Sportchef Christian Dubé dementierte gegenüber La Liberté jeglichen Kontakt: "Änderungen im Team sind nicht weiter vorgesehen. Und wir alle kennen die Methoden von Chris McSorley um Druck auf seine Spieler auszuüben..."

    Trotzdem, Fribourg ist gut gestartet und wird ein ernstzunehmender Gegner am Freitag, ob mit oder ohne Rivera. Neben Picard für mich einer der unfairsten Spieler bei Servette.

    Das letzte Spiel ohne Matthews, Wick kommt scheinbar erst nächste Woche wieder ins Team. Dafür heute wieder mit Neuenschwander und Schmuckli. Wird sicher keine einfache Sache in der neuen Bieler Halle.

    Ich denke, man kann in so einem Fall einfach keine Prognose machen. Nilsson spielte aber z.B. auch während 11 (!) Monaten kein Spiel (November 2012 - Oktober 2013). Klar, Nilsson ist so ziemlich das Gegenteil von Fritsche auf dem Eis, aber mit Beschwerden spielen beide nicht.

    Einzig positiv ist, dass unser Kader momentan so breit ist, dass wir diese Phase der Saison wohl noch gut ohne ihn überstehen werden.

    Also mal abwarten - auch "Insider" wissen vermutlich nicht mehr.