Beiträge von 007

    Absolut richtig. Auf der sportlichen Seite ist der Einfluss von Simon Schenk über die letzten 15 Jahre wahrscheinlich ebenso gross wie der von Walti Frey auf der finanziellen Seite. Ohne Schenk wäre Cunti wohl kaum nochmals bei GCK gelandet und die Geschichte von Sulo spricht für sich.

    Unterschätzt nicht die Macht der Frauen. Büeli's Freundin kann nach der Karriere noch ein ganzes Leben Davoser Bergluft, Schnee und Gras geniessen... Ich denke, diesen Gefallen macht er ihr. Und im Moment gibt es keine Angebote aus der NHL.

    Und der Vergleich von Blindi mit Wichser hinkt gewaltig, auch abgesehen von Stürmer/Verteidiger. Wichser war/ist alles andere als ein Trainingsweltmeister, kommen dann noch Verletzungen dazu, wird es schwierig. Aber klar, er hatte Pech, aber das war es nicht alleine. Blindi wird auch bei Ablauf des Vertrages noch weiter Eishockey spielen.

    good stuff. Blindi ist 29, wieso sollte ein 4-Jahresvertrag zu lange sein?

    Und seine Verletzungen in dieser Saison haben nicht unbedingt etwas mit Anfälligkeit zu tun. Die Verletzung beim Spiel gegen Manneim war scheinbar eine ziemlich üble Attacke und ein Fussbruch bei einem Verteidiger ist jederzeit möglich. Damit stimmt das Altersgefüge in der Verteidigung für mich. Blindi hat erst 16 Spiele gemacht in dieser Saison und hat ganz sicher noch Reserven. Schauen wir mal Ende Saison.

    Leider hat Blindi seit seiner Rückkehr nicht mehr an die Leistungen anknüpfen können vor seinem Auslandabenteuer. Aber er hatte auch Verletzungspech. Ich habe offen gestanden auch über seine Leistungen gemotzt, aber ich würde ihn trotzdem halten, aber nicht um jeden Preis mitbieten, sollte es soweit kommen.

    Segi macht vielleicht nächstes Jahr seine letzte Saison (ausser er hängt noch eine oder zwei bei uns an?) und dann gehen uns langsam aber sicher die Routiniers aus. Dann könnte er eine ganz andere Rolle übernehmen. Aber eben, in seinem Alter muss er sich überlegen, ob er nochmals einen Versuch wagen soll, in 2 oder 3 Jahren ist es dann wohl zu spät.

    Ich glaube, er wäre enorm wertvoll für uns in den nächsten Jahren, aber wenn er nicht will, dann soll/kann man keinem Spieler Steine in den Weg legen.

    Das mit dem mentalen Weichei sehe ich definitiv anders. Nicht viele andere Spieler hätten sich von Gery mit einer schweren Grippe nach Genf fahren lassen (Playoffs 2008) um dort ein Super-Spiel zu liefern. Aber es muss wie immer alles stimmen um top zu sein. T-Bo in der letzten Quali war auch alles andere als top. In den Playoffs sah es schon anders aus und in diesem Jahr trägt er den gelben Helm. Es kann schnell gehen....

    Die grosse Kunst ist das Timing»
    Dustin Brown, die NHL-Verstärkung des ZSC, verrät, was einen richtigen Bodycheck ausmacht und was ihn an der Schweiz ärgert.
    Mit Dustin Brown sprach Simon Graf, Zürich

    Wie eng verfolgen Sie die jüngsten Gespräche um eine NHL-Einigung?

    Ich versuche, mich auf dem Laufenden zu halten. So nahm ich an den letzten Konferenzschaltungen der Gewerkschaft teil. Die waren zeitlich so, dass ich nach Spielen vom Eis kam und direkt das Telefon in die Hand nahm. Zuletzt am vergangenen Freitag (nach dem Spiel in Lugano). In den letzten 36 Stunden, in denen offenbar viel passiert ist, hatte ich aber mit niemandem Kontakt.

    Könnte es der Durchbruch sein, dass sich nun die Spieler direkt mit den Besitzern unterhalten?

    Ich denke nicht, dass es so wichtig ist, wer mit wem spricht. Sondern dass sich nun alle bewusst sind, dass die Zeit drängt. Denn irgendwann macht es keinen Sinn mehr, eine Meisterschaft zu beginnen. Aber ich denke, dass die Liga und die Gewerkschaft nun wirklich gewillt sind, eine Einigung zu finden.

    Falls dies gelingt, würden Sie schon bald abreisen. Ist es nicht seltsam, für ein Team zu spielen und nicht zu wissen, wie lange Sie bleiben?

    Nein. Ich geniesse die Gelegenheit, Eishockey zu spielen. Ob ich nun hier bin für zwei Wochen, für zwei Monate oder für die ganze Saison, ich versuche einfach, dem Team zu helfen.

    Servettes Logan Couture ist schon wieder abgereist. Würden Sie bis zum Schluss bleiben, wenn die NHL-Saison ausfällt?

    Ja, absolut. Meine Familie ist ja nun auch hier. Ich hätte nicht meine Familie hierher gebracht, wenn ich nicht vorhätte, bis zum Schluss zu bleiben.

    Wie ist Ihre Schweizer Erfahrung?

    Sehr gut bisher. Fast alle sprechen Englisch, das machte es mir leicht, mich einzuleben. Und meine Teamkollegen haben mir geholfen, wo sie konnten.

    Wie begegneten Ihnen die Teamkollegen am Anfang? Schüchtern?

    Jeder ist anders. In den ersten Tagen waren einige vielleicht etwas zurückhaltend. Aber ich kannte einige der Ausländer von früher. Und ich hatte an WM gegen Seger, Ambühl oder Wick gespielt. Ich wusste, wer sie sind. Und wenn man auf dem Eis ist und miteinander scherzt, sind ohnehin alle Hemmungen weg.

    Wann kam Ihre Familie?

    Sie ist nun eine Woche hier. Meine Söhne besuchen bereits die Schule. Diese ist gerade bei unserem Haus. Als wir uns für Zürich entschieden, spielten Wohn- und Schulsituation eine wichtige Rolle. Meine Kinder sind anpassungsfähig. Aber ich wollte, dass sie weiter zur Schule gehen, ihre Routine beibehalten.

    Ihre Söhne besuchen die Montessorischule. Wieso diese Wahl?

    Sie besuchen auch in Los Angeles die Montessorischule. Es ist da nicht so strukturiert, man bringt den Kindern bei, eigenständig zu sein. Aber meine älteren Söhne sind ja erst vier und fünf. Bei ihnen geht es momentan vor allem darum, sie in einem jungen Alter in soziale Situationen zu bringen. Das tut ihnen gut.

    Welche Überraschungen hat Ihnen die Schweiz gebracht?

    Das Einzige, was mich wirklich überraschte, war, dass viele Restaurants am Nachmittag geschlossen sind. Wenn man einen späten Lunch einnehmen will, hat man Pech. Einmal stand ich zusammen mit meiner Frau vor verschlossenen Türen, hatte einen Bärenhunger und bekam nichts zu essen. Das nervte mich schon ein bisschen.

    Haben Ihre Teamkollegen Sie in Zürich herumgeführt?

    Noch nicht wirklich. Wir waren bisher ziemlich beschäftigt mit Spielen. Einmal war ich in Zürich Downtown beim See. Es ist eine ziemlich coole Stadt. Ich stellte mein Auto ab und spazierte stundenlang herum. Alleine.

    Wenn Sie hierbleiben, würden Sie und Ihre Familie amerikanische Weihnachten verpassen.

    (lacht) Das wäre nicht so schlimm. In Los Angeles haben wir ja keinen Schnee. Es würde sich hier mehr anfühlen wie Weihnachten. Meine Frau und ich wuchsen auf mit kalten, verschneiten Wintern. Meine Kids kennen das noch nicht.

    Wie empfinden Sie das Schweizer Eishockey?

    Der Stil ist schon anders. Auch wegen der grösseren Eisfläche. Das Tempo und das technische Niveau sind ziemlich hoch, der grösste Unterschied liegt in der Grösse der Spieler und im Körperspiel.

    Sie sind bekannt als einer der gefürchtetsten Checker. Was macht einen richtigen Bodycheck aus?

    Viele denken, je grösser und kräftiger man sei, desto härtere Checks könne man austeilen. Aber das ist nicht entscheidend. Die grosse Kunst ist das Timing. Auch ein Spieler, der 1,65 Meter gross ist, kann gute Checks austeilen. Es geht darum, richtig einzuschätzen, wohin der Gegner fährt, um ihn gut zu erwischen.

    Sie begannen zuletzt zu punkten. Ein Zeichen, dass Sie sich besser zurechtfinden?

    Absolut. Ich hatte zuvor fünf Monate kein Spiel mehr bestritten. Ich hatte kein Trainingscamp gehabt, keine Testspiele. Ich brauchte fünf, sechs Partien, um mich an den Spielrhythmus zu gewöhnen. Nun fühle ich mich immer besser.

    Haben Sie Pläne für die spielfreie nächste Woche?

    Meine Frau und ich werden uns in Paris mit Freunden aus Kalifornien treffen und dort ein paar Tage verbringen. Die Kids kommen nicht mit. Die Nanny, die wir auch in Los Angeles haben, hat uns nach Zürich begleitet. Das ermöglicht uns, auch einmal zu verreisen.

    Wie schon mal gesagt, die Einstellung ist sehr wichtig und wenn die stimmt, dann glänzen wir sogar im Boxplay. Ich denke, er hat Seger einfach geschont, war ja nicht mehr nötig, ihn zu forcieren. Er kann nicht einmal Topskorer, dann wieder defensiver Turm und das über die ganze Saison sein, er ist auch schon einiges über 30...

    Wichtiger Sieg und die erhoffte Reaktion, gut so!! Zeigt auch, dass das Team intakt ist trotz den zwei ganz schwachen Vortellungen. Wie schon gesagt, wir haben zwar die Klasse aber nicht die Routine, deshalb ist die Konstanz im Team leider nicht so gross. Starkes Spiel in Davos, zweimal schwach und heute wieder überzeugend, auch ohne Jeff.

    Brown kam alles andere als austrainiert in Zürich an, um es mal so auszudrücken. Langsam kommt er auf Betriebstemperatur und wird für uns je länger er hier ist, umso wertvoller. Auch seine anfänglich teilweise dummen Strafen sind so zu erklären.

    Thibaut Monnet heiss begehrt
    Donnerstag, 29. November 2012, 17:32 - Maurizio Urech
    Thibaut Monnet dessen Vertrag Ende Saison ausläuft besitzt offenbar diverse Angebote

    Der aktuelle Topscorer der ZSC Lions (10 Tore und 14 Assist) ist offenbar auf dem Transfermarkt heiss begehrt. Laut "Le Matin" hat sein Agent diverse Angebote vorliegen darunter eines von Gotteron wo er schon von 2001 - 2003 und in der Saison 2006 - 2007 gespielt hat. Gerüchteweise soll auch der HC Lugano interessiert sein.

    http://www.hockeyfans.ch/news/meldung/32265

    Und nach der Rückkehr aus Fribourg so gegen 2.00 Uhr wurde gemäss meinen Infos am Mittwochmorgen das Team um 8.00 Uhr wieder zum Training aufgeboten.

    Sicher mache ich mir auch Sorgen wegen der Leistungskurve in letzter Zeit und ich habe weder ein Training unter Hartley noch unter Crawford gesehen. Würde mich aber erstaunen, wenn Crawford über 10 Jahre NHL Trainer gewesen wäre und seine Trainings nicht intensiv sind.

    Fact ist, dass wir in einer Liga, die ausgeglichener ist als letztes Jahr, 7 Punkte mehr auf dem Konto haben. Damals hatten wir ein negatives Torverhältnis und in 28 Spielen gerade mal 9 3 Punktesiege auf dem Konto. Wir sind mit 6 Heimniederlagen gestartet. Und Hartley war noch kein Hero, auch nicht in diesem Forum, die Quali vor Weihnachten war mehrheitlich ätzend. Aber klar, wir wurden Meister und alles lief richtig. Wir haben uns daran gewöhnt und die Erwartungshaltung ist angestiegen.

    Hier noch zur Erinnerung die Tabelle vor einem Jahr (Stand: 26.11.2011)

    Pl Mannschaft Sp S N SV NV SP NP Tore Pkt
    1. SC Bern 27 15 6 0 1 3 2 83:67 54
    2. Fribourg-Gottéron 27 15 6 2 1 1 2 81:60 54
    3. EV Zug 26 12 4 2 2 4 2 97:77 52
    4. HC Davos 27 14 8 2 0 2 1 84:70 51
    5. Kloten Flyers 28 15 8 1 2 0 2 88:62 51
    6. HC Lugano 26 11 8 0 2 3 2 82:75 43
    7. ZSC Lions 28 9 13 4 1 1 0 70:77 38
    8. EHC Biel 26 9 12 0 2 3 0 57:60 35
    9. Genève-Servette HC 28 6 13 1 0 2 6 65:82 30
    10. HC Ambri-Piotta 25 6 11 2 2 0 4 56:74 28
    11. SCL Tigers 26 7 15 1 1 2 0 69:84 28
    12. Rapperswil-Jona Lakers 26 5 20 0 1 0 0 46:90 16

    Wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir damals mit McCarthy, Murphy, Pittis, Tambellini, Down und Kolnik 6 Ausländer im Team.

    Was ich sagen will: Sorgen macht es mir auch, aber im November würde ich nichts überbewerten. Und dass die Lösung unserer Ausländerproblems in der Verteidigung nur noch eine Frage der Zeit ist, da bin ich nun auch sehr sicher. Hängt ein wenig vor der NHL und vom Willen von Walter Frey ab. Aber das Problem ist ganz sicher erkannt.

    Dass Salis oder das Salis/Zahner/Frey nichts überstürzen, ist allseits bekannt. Ich denke, selbst sie haben realisiert, dass Lashoff nicht genügt. Nun stellt sich die Frage
    1. man holt einen NHL-Lockout-Verteidiger auf die Gefahr hin, dass die NHL doch noch anfängt und er bald wieder retour muss
    2. man holt einen anderen Verteidiger auf die Gefahr hin, die NHL-Saison fällt vollständig aus.
    Bei beiden Szenarien kann man sehr schnell schlecht aussehen. Da kommt Variante
    3. man lässt es so wie es ist. So sieht man auch schlecht aus, aber es kostet finanziell nichts zusätzlich. Das machen wir nun schon seit Wochen so.

    Man muss ja nicht immer sofort auf dem Transfermarkt aktiv werden, wenn es nicht so läuft wie man will, aber langsam würde ein Impuls von aussen der Mannschaft gut tun (wobei der Impact von Brown nicht nicht zum Erfolg geführt hat). Und ein bisschen mehr defensive Stabilität wäre wünschenswert. McCarthy ist kein Blender, aber scheinbar wäre er auf dem Markt. Aber eben, da müsste ein Fehler eingestanden werden...

    Ein bisschen mehr Risiko auf der Transferfront wäre nicht schlecht, man ist ja auch das Risiko eingegangen einen Verteidiger zu verpflichten, der die letzte Saison kaum gespielt hat, in der Vorbereitung alles andere als überzeugt hat und einen Stürmer, der schon in der Vergangenheit Probleme mit sich selbst hatte.

    Nun sollte man sich endlich zu einer Entscheidung durchringen, es sei denn, sie sind wirklich immer noch überzeugt, dass Lashoff genügt, was ich wirklich kaum glauben mag.

    Lashoff soll nicht der Sündbock für die letzten beiden Spiele sein, aber irgendwie muss man doch mal auch von oben Zeichen setzen.

    Wir sind Mitte Quali, klar die Tendenz ist nicht gut, aber es ist noch zu früh. Vieles stimmt nicht, vor allem in der Defensive. Aber wir wissen auch, dass sie es anders können, es gab ein paar ganz geile Spiele wie wir sie letzte Saison in der Quali nicht gesehen haben.

    Solche Krisen gehören leider einfach dazu. Für mich nur die Frage, ob dadurch das Team zusammenwächst, aber sobald wir wieder in Strichnähe sind, werden wir wieder kämpfen, so traurig das ist. Und nach dem nächsten Weekend werden wir dem Strich so nahe sein, wie noch nie in dieser Saison. Der Dezember kann also kommen.

    Schauen wir voraus und freuen uns auf die Reaktion morgen! So kampflos wie am Samstag werden wir morgen nicht ins Spiel gehen.

    Solche Spiele wie am Samstag passieren einfach, man ärgert sich darüber (und schreibt auch darüber, ist ja der Sinn des Boards). Aber es war "nur" das schlechteste Heimspiel einer bis jetzt wirklich unterhaltsamen Saison. Und der November ist bald vorbei, war sicher nicht der beste Monat bis jetzt.

    Ich hoffe, das Team lernt daraus und wenn in der zweiten Saison-Hälfte einige Spieler, denen noch nicht viel Zählbares gelungen ist, auch noch zulegen, dann kommt es gut!

    im bashing seid ihr weltklasse, super ! ich war am samstag wie immer in der halle und verpasse ca. 3 - 4 spiele pro saison. sprüche von saisonkarte lest ihr von mir nie und ja, es war bis jetzt die attraktivste saison seit langem. aber seit november zeigt die tendenz nach unten und das darf man wohl auch sagen. vor weihnachten war letzte saison eine katastrophe und wir sind meister geworden. jedes jahr geht das nicht. :winke:

    und lolo, was ich damit sagen will. wir sind ziemlich schnell zufrieden dh. unser team. gewinnen wir gegen davos, nehmen wir die nächste partie schon auf die leichte schulter. hast du schon mal ein spiel in dieser saison gesehen, wo wir locker durchgelaufen sind und mit 4 oder 5 toren vorsprung gewonnen haben? kaum führen wir mit ein oder zwei toren, schalten wir einen gang zurück. und rang 2 fühlt sich gut an, aber eben hat auch seine tücken.

    alles klar bei euch?