Selten wurde ein Gegner so dominiert wie Zug im ersten Drittel und als dann der Anschlusstreffer kam, konnte man den Hebel nicht mehr drehen. Zwar gelang das 3:1 noch, aber irgendwie kam man mit der Ueberzeugung aus der 1. Pause, dass man viel besser ist als der Gegner und das rächt sich meistens.
Vorne Ineffizienz pur, hinten schläfrig, Flüeler unsicher, Penalty verschossen, 3:4 Sekunden vor der Pause, schlussendlich wurde die Ueberheblichkeit zurecht bestraft. Und 4 der letzten 5 Spiele verloren. Nun muss man aufpassen, dass man nicht in eine Krise gerät. Brown könnte helfen wenn er Spielpraxis hat, aber wenn die Schiris weiterhin so pfeifen und er sich nicht anpasst, wird er eher unser Strafbankenkönig.
Es war definitiv nicht unser Abend trotz einem starken ersten Drittel. Nun nach vorne schauen, die nächsten Heimspiele sind Servette, Kloten und Davos. Irgendwann sollte man fähig sein, 3 Drittel durchzuziehen, sonst werden wir uns nach hinten orientieren müssen.
Und zur Spielqualität trotz dem Frust: Ich habe in den letzten 20 Saisons im Schnitt massiv mehr Gurkenspiele gesehen als in dieser Saison. Wenn Saisonkarte abgeben, dann bereits vor Jahren und nicht jetzt....