In dieser Saison hatten wir vor der Natipause bis 5.11. genau 20 Spiele. Wenn man ein, zwei Spiele nach hinten schiebt, dann werden es nächste Saison 18 sein. Also bleiben bei 52 Runden noch 34 Spiele, davon 26 Heimspiele. Nehmen wir einen halben November plus Dezember bis März sind das 4 1/2 Monate, ergibt also 5.8 Heimspiele bzw. 1.8 Auswärtsspiele pro Monat. Oder 1.3 Heimspiele / 0.4 pro Woche. Wie schon mal gesagt, wie werden jeweils 2 Heimspiele gefolgt von einem Auswärtsspiel haben. Sicher nicht ideal. Aber ich persönlich finde Hockey im richtigen Winter halt geiler als im September/Oktober wo ich noch die schönen Herbsttage geniesse. Dazwischen wäre ideal, aber es ist nun mal so.
Die Islanders mussten z.B. diese Saison auch die ersten ca 20 Spiele auswärts spielen. Gut, das Resultat sieht man. Ob der Spielplan schuld ist, weiss ich nicht. Und es ist nicht lange her, als der Madison Square Garden umgebaut wurde, da mussten die Rangers auch gut 15 Spiele auswärts spielen. Ist also nicht so unüblich wie hier getan wird. Die Liste liesse sich spielend verlängern.
Klar ist das nicht ideal für nächste Saison und das lief nicht gut. Ist aber zu einfach, das unserer Teppichetage in die Schuhe zu schieben. Wer selber schon mal involviert war in einen Hausbau oder noch grösser (und ich habe beides mehrfach mitgemacht), weiss, dass es brutal komplex ist und man sich irgendwann einfach auf die Vertragspartner verlasssen muss. Nur schon, weil das eigene Know-How sehr schnell nicht mehr ausreicht, ganz zu schweigen von der Zeit und Komplexität.
Schuld ist HRS. Wenn es nicht HRS wäre, dann halt Implenia (Letzi), Priora, Steiner oder irgend ein anderer GU. Wer glaubt, dass so ein Projekt besser gemanagt werden kann, hat nicht unrecht, nur weiss man es immer erst im Nachhinein..
Also locker bleiben. Das neue Stadion wird uns über die nächsten Jahre sehr viel helfen als Organisation. Der unglückliche Spielplan ist halt so.