Ich muss hier teilweise schon ein wenig schmunzeln.Auf der einen Seite rümpft man die Nase ab einem Trainer, welcher damals von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und den Club in einer vertraglich vorgesehenen Art verlassen hat. Auf der anderen Seite fordert man aber vom Club, dass er Verträge auflöst und Trainer entlässt wenn es nicht läuft, oder man will dass Spieler wie Pettersson trotz laufendem Vertrag gehen müssen. Wieso sollen Trainer loyal sein, wenn sie jeweils auch bei der erstbesten Gelegenheit geschickt werden?
Wie ist das mit Aepfeln und Birnen?
Hartley kriegte den Job nicht wie die Jungfrau das Kind! Jay Feaster war sein Spezi zu Hershey Bears Zeiten und Hartley suchte den Abgang! Crawford suchte nicht!
Siehe NZZ: Auf der anderen Seite ist Hartleys Wechsel aber einmal mehr auch ein Beispiel dafür, dass im Profisport Worte allein nichts kosten, auch wenn sie bisweilen noch so verbindlich und schön klingen. Denn der nunmehr abgetretene ZSC-Trainer rühmte sich immer auch, noch nie in seiner 25-jährigen Laufbahn einen Vertrag nicht erfüllt zu haben. Und die Bemerkung, er gedenke dies auch in Zukunft so zu halten, liess er bei entsprechender Anfrage ebenfalls nie aus. Doch der Lockruf aus der Heimat ist nun selbst dem vertrags- und prinzipientreuen Hartley eine zu grosse Versuchung gewesen. Er kehrt in ihm bekannte Gefilde zurück; in der NHL arbeitete er 1998 bis 2007 (Colorado Avalanche, Atlanta Trashers), 2001 gewann er mit Colorado den Stanley-Cup.
Hört einfach auf Hartley als Gott und Crawford als Depp darzustellen! Irgendwie gibts auch Grautöne.
Für Schwarz/Weiss bin ich mir zu schade.