Beiträge von 007

    Bei Wick ist Preis/Leistung jenseits von Gut und Böse. Torgefährlichkeit Null, Leadership/Personality nahe Null, Qualität als Vorbereiter Mittelmass, defensive und kämpferisch ungenügend, zu langsam, dumme Strafen. Ich sehe keinen Grund ihn auch nur zum halben Preis zu behalten!

    Blindi allenfalls als Backup/Leader in der Rolle von Segi. Bei Sutter abwarten, sonst tschüss.

    Meine Meinung, bin aber sicher dass Grönborg mehr weiss als ich und dies Sven mitteilt.

    Don’t worry, be happy. Die Saison dauert noch sehr lang!

    Geht mir auch so! Man könnte ja einfach mal geniessen.... es kommen wieder andere Zeiten.

    Man kann aber auch Sven kritisieren oder sagen er hat damit nichts zu tun. Faustregel, wenn es schlecht läuft, dann ist der Sportchef schuld, wenn nicht, dann war es das Team. Nein. Der Sportchef ist immer verantwortlich, in guten oder schlechten Zeiten.

    Und im Gegensatz zu letzter Saison, wo Aubin scheinbar praktisch vom VR angestellt wurde, hat er einen Trainer geholt der a) mehr Sozialkompetenz aufweist als die vorherigen b) mehr Erfahrung und Erfolg als Aubin mitbrachte und c) ein Team formen konnte, wo jeder wieder kämpft und seine Rolle kennt und akzeptiert.

    Dazu hat man auch Namen geholt, die nicht überall oben auf der Liste waren, dafür ihre Rolle kennen und diese im Dienst der Mannschaft so ausfüllen. Wir haben endlich nicht nur Häuptlinge....

    Bezüglich Verträgen bin ich recht relaxed. Wick wird 34, Blindi wird 37. Berni bleibt oder geht in die NHL, stellt sich noch die Frage nach Noreau. Balti-Brothers werden verlängern. Diejenigen, die die Leistung bringen, wird man halten wollen. Sutter wird es enorm schwer haben, denke nicht, dass man mit ihm unbedingt verlängern wird.

    Dave wird brutal Mühe haben unter Grönborg. Wenn man sieht, wie die Jungs beim Einlaufen kreisen, Direktpässe spielen und schnelle Richtungswechsel üben, dann fällt er massiv ab. Stock- und schlittschuhtechnisch zu schwach und zu unbeweglich.

    Berni profitiert enorm, ist offensiv stark, hat aber schon mehrere Böcke geschossen, die zu einem Gegentreffer führten. Nimmt zuviele Risiken defensiv.

    Heute ist das Glas bei Colin halbvoll... Goaliestatistik ist noch nicht aussagekräftig wie Larry schrieb. Wir haben die beste Offensive, die Abstimmung stimmt noch nicht. Luki spielt sehr solid bis jetzt.

    Und zu den Verletzten: Pedretti setzte aus, spielte aber im Schlussdrittel wieder mit. Balti und Blindi day to day... Krüger sollte auch bald wieder retour sein.

    Und wir haben endlich wieder ein Team!

    Starkes 1. Drittel, 5 Pfostenschüsse in einem Drittel vom Z....im 2.Drittel ein Rückfall in alte Zeiten. Dann eine Reaktion auf den Rückstand, wie kaum zu erwarten war.

    Wir spielen übrigens seit 5 Spielen nur mit 3 Ausländern. Bin gespannt, was die nächste Woche bringt.

    Viele Spieler mindestens 1 Klasse besser als letzte Saison. Von den Abgängen wird niemand vermisst...

    Ich bin noch selten so ohne Vorfreude in die neue Saison gestiegen. Das hat sicher mit dem Abschneiden der letzten Saison zu tun, welches seine Spuren hinterlassen hat. Auf der anderen Seite wird es Zeit brauchen, bis das Team ihr altes Fahrwasser verlassen wird. Es wird ein steiniger Weg mit Rückschlägen sein.

    Manchmal vielleicht gut ohne viel Erwartungen zu starten. Rang 5 wie in der SZ prognostiziert, scheint mir eine realistische Prognose zu sein, rechne nicht mit Top 4.

    Ich denke, Lindberg ist ein guter Benchmark für den Krüger Transfer. Beides ähnliche Typen,Schweden, viel NHL Erfahrung, Defensivcenter und Lindberg wäre auch zu haben gewesen. Bin gespannt, wer besser einschlägt.

    Schliesse mich hier in beiden Punkten cm8 an. Von Hockeyfieber keine Spur bei mir und Playouts sind für mich die grössere Demütigung. Und ein Sieg im Startspiel ist für mich kein Muss. Aber ich will ein Team sehen, wo jeder für jeden fightet. Dann kommt es gut.

    Spooner wurde ziemlich herumgereicht in den letzten Saisons. Spielerisch ein Center für die ersten beiden Linien, hat aber nie gereicht. Und für die 3. und 4. Linie körperlich zu schwach. Kann ebenso gut aufgehen wie floppen. Denke Kruger ist solider und der bessere Leader.

    Ein weiteres Schwede mit NA-Background, finde ich grundsätzlich gut. Sehr solider Zweiwegstürmer sagt eigentlich alles aus. Kein Sniper, relativ stark in den Faceoffs, fast ein wenig zu klein für NHL aber beweglich. Was ich nicht beurteilen kann ist seine Leadership aber nachdem er rechte Hand des Coaches sein soll, wird die Hierarchie im Team sicher ändern.

    Hätte auch eher einen Verteidiger geholt, aber an dieser Wahl kann ich nicht viel kritisieren. Kruger und Roe Center der ersten beiden Linien, dazu Suter, Schäppi und Prassl für die 3 und 4 Linie.

    Du meinst FP vorne? Sieht so aus, muss aber nicht, die Saison wird lange sein!

    Was hört man von Nilsson?

    Aber eben drum mag ich nicht viel über den 4. Ausländer diskutieren. Ich hätte Cervenka auch eher als Nr 5 behalten und würde einen Verteidiger holen.

    Aber wenn das Teamgefüge nicht passt, dann bringen Kovar, Koivisto & Co auch nicht viel. Sogar Crosby, McDavid, Kane etc würden im Team untergehen.

    Umgekehrt kann bei einem funktionierenden Team ein „No-Name“ ein wichtiger Puzzlestein sein.

    Darum lass ich mal alles auf mich zukommen. Wir sind noch gebrannt von der letzten Saison, die Erwartungen sind weniger hoch. Gefällt mir viel besser!

    Wenn der 4. Ausländer über Erfolg oder Misserfolg entscheiden soll, dann haben wir ein Problem. Für mich ist es viel wichtiger, dass die neuen Coaches den richtigen Draht zum Team finden und das Team dann auch als solches auftritt. Ein funktionierendes Team ist immer stärker als 5 Einzelspieler. Nicht, dass die Spieler es nicht versucht hätten, aber irgendwie verpuffte alle Energie und nichts passte. Wenn ich Freddy anschaue letzte Saison, dann standen mir die Haare zu Berge, wie der wild herumgekurvt ist und Spieler sinnlos gejagt hat mit dem Resultat, dass seine Energiereserven leer waren und er noch eine dumme Strafe kassiert hat. Ist nur ein Beispiel!

    Ich bin auch der Meinung, wir haben genug Substanz, aber in der letzten Saison hat kaum einer sein Potential auch nur annähernd erreicht. Teamspirit, Leadership, Hierarchie, Teambildung sind für mich also klar wichtiger als Ausländer Nr. 4 oder gar 5.

    Das Budget alleine ist ein Thema. Was man damit anstellt, ein anderes. Beim einen sind wir wohl auf Augenhöhe, bei dem anderen eher weniger.

    Lausanne verpflichtet Josh Jooris für 3 Jahre. Als Ausländer eigentlich keine Notiz wert, aber dank Schweizer Lizenz meines Erachtens ein interessanter Mann.

    Gewisse Teams „graben“ immer wieder Kanada-Schweizer aus. Wir werben sie bestenfalls ab, aber auch schon lange nicht mehr. Frage mich, wieso wir überhaupt einen Chefscout haben?

    Und ja, unsere Defense macht mir Sorgen. Der neue Trainer wird das erst so gegen anfangs Saison feststellen...

    Tagi Artikel von heute, fasst zusammen, wieso mich CH-Fussball nicht (mehr) interessiert.

    Mein Gott, war das schlecht!
    Bald ist diese Saison endlich vorbei. Das Niveau der Super League war manchmal nur schwer zu ertragen. Viele Probleme sind hausgemacht – aber weltweite Trends verschärfen die Lage.

    Heissa, was war das mal wieder für ein Spass! Atemraubend, wie es die Grasshoppers geschafft haben, sich öffentlich so lange zu erniedrigen, bis am Ende gerüchteweise sogar Basler so etwas wie Mitleid verspürt haben sollen. Grossartig, wie Christian Constantin wieder mal so sehr Christian Constantin ist, wie es nur Christian Constantin sein kann. Elektrisierend, wie der FC Basel seine Stars neuerdings im E-Sports kauft – und sich dazu noch ein Stückchen eines indischen Clubs gönnt.
    Ja, Unterhaltung hat uns die Super League seit letztem Sommer durchaus geboten. Etwas schade bloss, dass die Vereine das Niveau nur neben dem Feld hoch halten konnten. Was aber an Fussball abgeliefert wurde? Mein Gott, war das schlecht!

    Ich bin ein optimistisch-positiver Mensch. Wirklich. Da dürfen Sie gerne meine Frau fragen. Aber so ein 0:0 ¬zwischen St. Gallen und GC treibt einem über 90 Minuten plus Nachspielzeit langsam und schmerzhaft den Glauben ans Gute im Schweizer Fussball aus den Knochen. Und das war ja nur eines von ganz, ganz vielen Spielen, in denen 22 Profis scheinbar frei von übergeordneten Plänen und leider oft auch von übermässigem Talent über die hiesigen Felder rannten.

    Sie spielen lieber in Europa den vierten Triangel als in der Schweiz die erste Geige.

    Weil jetzt alle Berner erbost aufjaulen: Nein, die Young Boys sind nicht allein deswegen Meister geworden, weil der Rest der Liga so schlecht war. YB macht das schon gut. Umso bedauerlicher, dass diese feine Mannschaft in der Champions League einen echten Exploit verpasst hat. Die Schweizer Liga hätte ein internationales Ausrufezeichen dringend nötig gehabt, um attraktiv zu bleiben.
    Denn natürlich ist die Super League auch ein Opfer der Umstände. Der Geldfluss in den grossen Fussballländern führt dazu, dass Vereine Spieler auf Vorrat kaufen. 200 bis 300 Top-Fussballer sitzen in den besten fünf Ligen Europas jedes Wochenende auf der Bank oder gleich auf der Tribüne. Weil sich ihre stinkreichen Spitzenclubs mit dem Geld aus der Champions League den Spass erlauben können, Stars in Herden zu halten.

    Da auch die etwas kleineren Vereine der grossen Ligen ihre Kader auffüllen müssen, fischen sie Länder wie die Schweiz leer. Mehr Geld, ein namhafterer Wettbewerb, welcher Profi will da widerstehen? Und so wird ein Yvon Mvogo vom jungen YB-Stammgoalie zum Bankdrücker mit drei Bundesliga-Partien in zwei Jahren Leipzig. Und ein Raphael Dwamena verzaubert nicht mehr die Fans des FC Zürich, sondern kommt auf mickrige 216 Minuten bei Levante.

    Manchmal stellt sich die Frage: Wie bitte wählen die Vereine ihre Mitarbeiter aus?
    Sie stehen beispielhaft für viele andere, die eine Super League besser, interessanter, lustvoller machen könnten. Die aber lieber in einem europäischen Orchester den zweiten bis vierten Triangel spielen als in der Schweizer Volkskapelle die erste Geige.

    Aber bevor wir hier die Verantwortlichen der Schweizer Vereine einfach so davonkommen lassen: Natürlich liegt es ganz direkt auch an ihrem erratischen Auftreten, dass die Liga in dieser Saison fussballerisch zwei Schritte rückwärts gemacht hat. Ein Team muss nämlich nicht aus Supertalenten bestehen, um ein Gesicht, einen Stil zu haben.
    Bestes Beispiel dafür ist der FC Thun. Wie fröhlich verspringen da manchmal im Mittelfeld die Bälle! Und doch ist auch in schwachen Momenten erkennbar, welchen Plan die Mannschaft hat. Ob das vielleicht auch daran liegt, dass Trainer Marc Schneider zwei ganze Saisons am Stück arbeiten durfte und Sportchef Andres Gerber im Sommer mit Abstand die wenigsten Transfers der Liga getätigt hat?
    Es hilft auch nicht, wenn im Sommer das halbe Kader ausgetauscht wird.
    Wenn Sie jetzt spontan «natürlich!» rufen, haben Sie sich verraten. Sie sind weder Sportchef noch Präsident in der Super League, stimmts? Ein Wahnsinn, wie in der Schweiz Trainer geheuert und gefeuert werden, wie Spieler kommen und gehen.

    Natürlich hat das Konsequenzen. Logischerweise können Clubs keine spielerische Identität aufbauen, wenn in der ganzen Liga nur zwei Trainer länger als ein Jahr im Amt sind; Schneider bei Thun und Magnin in Zürich. Und es hilft auch nicht, wenn im Sommer das halbe Kader ausgetauscht wird. In St. Gallen laufen Ende Juni elf Verträge aus, der FC Zürich denkt an einen groben Umbau. Sion und GC muss man gar nicht mehr erwähnen.

    Und ja, manchmal stellt sich schon auch die Frage, wie denn bitte die wichtigsten Mitarbeiter des Clubs ausgewählt werden – nicht nur in Niederhasli. Wer etwa je einen Text über René Weiler gelesen hat, könnte wissen: Weiler ist ein Trainer, der keine geringe Meinung von sich selber hat, viel Qualität im Kader haben will und sich gerne öffentlich äussert. Und doch fällt Luzerns Sportchef Remo Meyer anscheinend aus allen Wolken. Stellt sich doch dieser Weiler als total meinungsstarker Mann heraus, der öffentlich mehr Qualität im Kader fordert. Da bleibt nur die Entlassung.
    Weniger Punkte, mehr Lohn.

    Oder Basel. Da muss erst Urs Fischer gehen, weil sein Fussball zu wenig aufregend sein soll. Und dann holt man ein Jahr später mit Marcel Koller einen Trainer, der einen fast schon hypnotisch langweiligen Fussball spielen lässt. Der damit pro Ligaspiel 0,3 Punkte weniger gewinnt als Fischer, deutlich schlechter kommuniziert, aber wenigstens besser verdient. Bleibt da nur die Entlassung? Affaire à suivre.
    Und jetzt? Gilt Dantes Höllentor-Motto, «lasst alle Hoffnung fahren»? Noch nicht. Ende Saison werden die Clubs der Super League zusammen über zwei Millionen Tickets verkauft haben. Dazu erwartet uns der Spass der Barrage. Die Liga besitzt also durchaus Anziehungskraft. Noch. Aber Aufmerksamkeit ist ein rares Gut in durchdigitalisierten Zeiten.
    Die Sommerpause wäre ein guter Moment für ein paar kluge Entscheidungen im Schweizer Clubfussball.
    (Redaktion Tamedia)
    Erstellt: 25.05.2019, 15:15 Uhr