cool down! Fands einfach ein interessantes Interview. Seit Fritsche fehlt uns dieses Element und Rüfi ist nicht mein Hockeygott.. habe nie geschrieben, dass ich ihn bei uns will. Es gibt nicht nur schwarz und weiss.
Beiträge von 007
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Wie auch immer. Auch wenn man die Blocked Shots nicht überbewerten sollte, dann ist das doch ein guter Indikator wer bereit war, mehr für den Sieg zu tun:
Lugano hatte 105 zu 52 blocked Shots gegen uns!
Im Halbfinal dann Bern - Lugano 87:66, Sieger Bern
Und Zug:Davos 90:49, Sieger DavosFinal Bern:Zug 87:74, Meister Bern...
Wenn es eng wird, gewinnt häufig das Team, das mehr blaue Flecken holt. Unser bester Blocker übrigens Marti mit 11 und Siegenthaler mit 7, dann Guerra. Ansonsten keiner mit mehr als 4 Blocks in 6 Games. Alle unter ferner liefen, Marti auf Rang 15 und Sigi Rang 36 blocked Shots per Game.
Fehlt es an der Mentalität oder dem Willen? Spielt keine Rolle.
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Danke Benny! Bin natürlich glücklich, dass die Rangers es geschafft haben. Hank in der Form seines Lebens, Price zwar auch unglaublich stark, gerade mal 23 Treffer in 6 Spielen und 12:11 für die Rangers. Die Intensität unglaublich hoch! Wie du sagst, Playoff Icehockey at ist best!!
Minnesota wurde bei vielen Experten auf nhl.com nicht so hoch gehandelt, viele sahen STL vorne. Trotzdem unglaublich eng.
Habe EDM-SJS auch nicht gesehen, die Oilers seit über 10 Jahren zum ersten mal eine Runde weiter. Heute Abend dann noch OTT @ BOS ab 21h! Viele kanadische Teams werden nicht weiterkommen, aber besser als letztes Jahr auf alle Fälle.
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Interessanter Artikel in der SZ mit Rüfenacht:
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Ihr Image war lange von den vielen Strafminuten geprägt, die Sie sammelten. Ist es schwieriger, sich selbst zu ändern - oder die Meinungder Leute?
Ich spiele durchaus aggressiv, aber fair. Das mit den Strafminuten erzählt nicht die ganze Geschichte. Ich musste mich immer überall zuerst beweisen. Für mich war es logisch, dass ich gute Eiszeit nie geschenkt bekomme. Bei der heutigen Generation ist das vielleicht weniger so. Die Mentalität ist oft: Du musst mir die Eiszeit geben, dann bekommst du von mir die Leistung. Meine Mentalität war dagegen: Ich probiere mich zu beweisen und hochzukämpfen - von der vierten Linie in die dritte, von der dritten in die zweite, von der zweiten in die erste. In Zug hatte ich eine andere Rolle, in Lugano anfangs auch - das änderte erst, als sich Domenichelli und Murray verletzt hatten.
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Das Theater gehört also zum Eishockey?
Klar. Wenn mich einer berührt und ich zurückweiche und hässig aussehe, bin ich gar nicht so hässig. Aber so gebe ich ihm das Gefühl, dass ich aus dem Konzept bin. Dabei lenkt mich das gar nicht ab. Es ist wie ein Spiel, aber das begreifen viele Leute nicht: dass ich diese Emotionen sehr gut unterscheiden kann und im Griff habe. Wir sind auch Entertainer, und die Leute wollen das sehen. Ich finde es ausserdem lustig, es macht Spass, einander anzuzünden. Die Leute zahlen, um uns zu sehen, da sollten wir ihnen eine Show bieten. Aber ich will diese Show auch gewinnen.
Dann trägt man solche Szenen dem Gegner auch nicht nach?
Nein. Lapierre hat einfach seinen Job gemacht, ich meinen. Wäre es 1:5 gewesen, hätte ich vielleicht zurückgeschlagen.
Ist solches Verhalten Schweizern fremd?
Schwierig zu sagen. Ich habe das einfach in mir drin. In der Schweiz kennt jeder jeden, ist fast miteinander aufgewachsen, hat Freunde in anderen Teams. Ich habe hier keine Freundschaften, die in die Kindheit zurückreichen. Ich rede auch nicht mit Gegnern vor dem Spiel, wie man das in der NLA immer wieder sieht. Bei mir kommt das wohl aus den USA, wo von klein auf starker Konkurrenzkampf herrscht. Wo es vor jeder Saison Tryouts gibt, in denen man sich fürs Team qualifizieren muss. Nach dem Spiel ist das anders, aber vorher will ich nicht der Freund eines Gegners sein. Ich weiss nicht, ob alle das unterscheiden können.
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Ist diese Rücksichtslosigkeit im Sport unschweizerisch?
Hier gibt es einfach viel weniger Konkurrenz. Wenn du mal in der Liga bist und ein schlechtes Jahr hast, bekommst du in der nächsten Saison wieder die Chance, dich zu beweisen. Wenn du in Amerika eine schlechte Saison hast, bist du schnell weg vom Fenster. Aber es ist wohl auch eine Charaktersache: Ich wollte immer der Beste sein, schon in der Familie. Wenn ich gewonnen habe, habe ich das meine Brüder immer wissen lassen, weiter Öl ins Feuer gegossen. Ich war stets ein Schlitzohr und Wettkampftyp. Du willst dich ja immer verbessern, und spätestens wenn du Kinder hast, geht es auch ums Geldverdienen. Darum, für die Familie zu schauen. Vielleicht habe ich das einfach darum mehr im Blut, weil ich mir alles erkämpfen musste.
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Interessant auch die Aussage, dass Thoresen in der Kabine ein Leader war, Rundblad dagegen nicht...
Stimmt mich positiv!
Sieht also danach aus, dass wir 3 neue Ausländer kriegen und hier kann der neue Sportchef beweisen, was er draufhat.
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Grundsätzlich einverstanden, dass wir "meh Dräck" gebraucht hätten. Aber es gibt zwei Einwände:
1. Rüfenacht kommt nicht aus Berns Nachwuchs, also hätte ein Sportchef ihn auch verpflichten können. Unser ex-Sportchef holte aber lieber Talente als leidenschaftliche Kämpfer ( Ausnahmen Kenins und Marti)
2. ein Baltisberger, Kenins, Blindi, Marti etc wären dazu in der Lage, aber konnten oder wollten nicht..
Es muss halt alles passen und das tat es nicht.
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Sehe ich für einmal genauso wie Der Weise und das war selten der Fall in letzter Zeit!!! Zahner hat die letzten Jahre vieles richtig gemacht, von daher hat er grundsätzlich von mir Kredit, auch wenn ich ihn bzw. Salis vor allem in der abgelaufenen Saison kritisiert habe. Und dazu stehe ich.
Die letzten beiden Saisons lief einiges schief, das haben einige hier schon frühzeitig kundgetan. Man kann das mit dem neuen Stadion "entschuldigen", aber es steckt mehr dahinter, alles Schnee von gestern. Von daher lasse ich mich gerne überraschen, wie man aus der vertrackten Situation rauskommt. Sieht mir aber doch alles etwas zu negativ aus im Moment. Die neue Saison ist noch weit weg und ich denke, auch Zahner will die beiden frühzeitigen Ausscheiden um jeden Preis Vergessen machen. Und das geht nicht mit Alibi-Entscheiden. Sonst bleiben wir im gleichen Fahrwasser.
Bin fast sicher, dass es nicht ganz so schlecht aussieht und die eine oder andere positive Ueberraschung noch auf uns wartet.
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The winner takes it all! Aber Bern war die ganze Saison auf dem richtigen Weg und für mich vor uns (schnief) immer der Topfavorit.
Ich freue mich auf den Sommer, mag noch nicht an nächste Saison denken!
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Kein Problem! Geht mir beim ZSC auch manchmal so seit Mitte der 80er. War nicht als Kritik an Wallson/Johannson gedacht, sondern nur einer von mehreren Kritikpunkten am Management in dieser Saison.
Aus Niederlagen kann man mehr lernen als aus Siegen! Mal schauen wie lernfähig man ist vom Management über die Trainer und vor allem die Spieler!
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Locker bleiben! Bin seit 30 Jahren dabei... und Suhonen war wahrscheinlich der beste skandinavische Trainer den wir hatten. Die Teams kann man nicht vergleichen, ist ja klar.
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Meinst du in der NLB oder den 8. Rang und das Aus in Viertelsfinals 1997? Und Tamminen, Gustafsson, Rautakallio, Lahtinen und Co waren auch sehr erfolgreich...
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Gehör aber zu der Fraktion, die unseren Trainern gegenüber kritisch eingestellt ist und habe mich deshalb angesprochen gefühlt. Glaube aber nicht daran, dass ihr Konzept für unser Team richtig ist und haben im Gegensatz zu Jalonen noch nie international gearbeitet.
Freue mich trotzdem auf die nächste Saison und wünsche einen schönen Sommer!
Chapeau SCB, verdienter Meister!
PS: würde mich sehr freuen wenn ich Unrecht hätte!!!
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Habe nie gesagt, dass Skandinavier nicht Meister werden können. Beim ZSC hat es jedoch noch nie funktioniert. That's all and a fact!!!
So werden Aussagen verdreht...
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Das wars. Bern wohl Meister und zurecht. Man hat den Titel auch im Management mit aller Konsequenz angestrebt. 6 Ausländer, sogar ein ausländischer Ersatzgoalie wurde verpflichtet.
Unsere Führung kann davon lernen!
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In Schweden.... Nur haben skandinavische Trainer bei uns noch nie Erfolg gehabt. Ohne Topausländer wirds nicht reichen. Lass mich sehr gerne überraschen!
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Das ist so, jeder sieht hier dieselben Spiele und die Meinungen gehen auseinander. Das ist gut so. Am schluss entscheiden Details und der Grat ist schmal. Es hätte anders kommen können. Aber wenn ein Team in Spiel 5 und 6, die man verlor, gerade mal 6 Schüsse pro Spiel blockt (Lugano 20 pro Spiel) dann ist das für mich kein guter Indikator für Teamgeist und unbedingten Sieges-Willen. Oder kann man das auch positiv deuten? Wahrscheinlich ist das nur eine Statistik, die man nicht überbewerten sollte.
Es ist ein Unterschied, die ganze Führung ersetzen zu wollen und einzelne Punkte zu kritisieren. Es geht um die Summe der Details und wenn zuviele nicht zusammenpassen, dann verliert man. Und in den letzten beiden Saisons haben beides Mal zuviele Details nicht gepasst. Ob 0:4 gegen den späteren Meister oder 2:4 gegen einen Halbfinalisten ist mir egal. Ich erwarte einfach mehr und das muss nicht der Titel sein.
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Die Sache Seger ist nur ein Puzzlestein. Wir hatten kein Team wo jeder alles für jeden tut. Segers Artikel im Tagi kam von ihm und nicht von einem Journi. Man kann auch alles schönreden, etwas mehr Selbstkritik täte auch unserer Führung gut.
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Wenn man über die 4 Spiele die Interviews von den Zugern gehört hat, dann ist klar, dass das ein Team ist, wo jeder für jeden kämpft und das Team steht über allem. Jede Wette, dass unser Teamgeist nicht so gut war! Ist klar eine Sache der Führung, ein paar Beispiele hat BMW erwähnt.
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Habe die ZSC-Saison abgehakt. So überraschend war das Aus auch wieder nicht, tempi passati! Habe alles geschrieben, was ich wollte und habe keine neuen Erkenntnisse, also lass ich es.
Wie Bern auch immer spielt, für mich über die ganze Saison Favorit und zurecht kurz vor dem Titel.
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Einfach keine interne Lösung. Unser Management braucht eine Blutauffrischung. Von daher Chapeau Eggi und trotz aller Kritik (va in Bezug auf Ausländerpolitik) danke für die Arbeit. Bin gespannt ob und falls ja das Scouting Früchte trägt.