Beiträge von The Fan

    Also eis muesi säge: das Team gibt nie auf, hut ab!

    Habe gestern völlig entnervt Teleclub abgeschaltet, habe nicht an eine Wende geglaubt.

    Wie Sloggi schon geschrieben hat, es lag wohl eher an Genf als an uns, dass wir diesen Match noch drehen konnten, aber das interessiert heute schon niemanden mehr.

    Das einiges im Argen liegt, ist wohl allen klar!

    Es läuft weiterhin wenig zusammen, aber vielleicht brauchte es genau ein solches Erlebnis für das Team, um aus dem Tal der Tränen rauszufinden.

    Emotionen auch vom Coach waren schön zu sehen... Und ja, Verlängerung und
    Penaltyschiessen habe ich wieder live geschaut...danke ZScolin-;)

    Also überrascht mich Jungs!

    Null Fehler diesmal :razz:

    Ich han abgschaltet. Luege morn was gmacht händ. Wo isch euse ZSC?

    Einen Fehler hast du gemacht in deinem Posting, ansonsten muss ich dir (leider) Recht geben

    Sulanders getrübtes Comeback

    Die ZSC Lions gaben auch gegen Fribourg ihren Vorsprung preis und verloren 3:4 nach Penaltys. Trainer Bob Hartley ärgerte sich.

    Von Simon Graf, Zürich


    Es hätte ein kleiner Schritt für die ZSC Lions und vielleicht ein grosser für Ari Sulander werden können. Der 42-Jährige durfte, weil Flüeler krank im Bett lag, erstmals seit dem 11. Oktober wieder eine Partie für die Stadtzürcher beginnen und schien gegen Gottéron einem Sieg entgegenzusteuern. Doch dann glich Gamache in der 58. Minute nach einem Abpraller auf 3:3 aus, und im Penaltyschiessen sicherten sich die Freiburger den zweiten Punkt. Dabei wurde Sulander in vier Versuchen dreimal bezwungen, von Brügger, Sprunger und Gamache. Und zwar jedes Mal zwischen den Beinen. «So kann es laufen im Penaltyschiessen», sagte der Finne kopfschüttelnd. «Manchmal bekommt man mit ein paar Paraden ein gutes Gefühl, manchmal fallen die Tore einfach.»

    Es wurde also nicht der grosse Abend des Altmeisters, der mit einem Befreiungsschlag übers Plexiglas schon die Strafe verursachte hatte, die zum 2:2 Jeannins (44.) führte. Natürlich habe er gerne wieder gespielt, sagte Sulander. «Aber die fast zweieinhalb Monate Pause spürte ich schon.» Das Spiel vergangene Woche mit den GCK Lions, als er gegen Thurgau (2:0) einen Shutout gefeiert und erstmals mit Sohn Santtu gespielt hatte, könne man nicht richtig zählen. «Der Unterschied zwischen Nationalliga B und A ist schon gewaltig. Mit GCK war es viel entspannter.» Das lag vielleicht auch daran, dass die ZSC-Abwehr gegen Fribourg nicht den besten Tag einzog. Immer wieder taten sich Lücken auf, mehrmals kam man vor dem eigenen Tor einen Schritt zu spät.

    Captain Segers Frust

    «Wir haben den Job in der eigenen Zone nicht gemacht», kritisierte denn auch Coach Bob Hartley. «Wir begingen Fehler, die uns das Spiel kosteten. Das darf so routinierten Spielern nicht passieren.» Namen nannte er keine, doch die Probleme zogen sich auch durch die ganze Abwehr, angefangen bei McCarthy, der sich als Kreativverteidiger versuchte. Und Captain Seger wartet immer noch auf sein erstes Saisontor. Seiner Frustration verschaffte er gegen Ende des Mittelabschnitts Luft, als er, nachdem er im Powerplay aus aussichtsreicher Position direkt auf Huets Bauch geschossen hatte, seinen Stock an der Bande zerschmetterte. Von der Leichtigkeit der Saison 2009/10 ist er derzeit weit entfernt.

    Der Lichtblick im Offensivspiel war der schnelle Tambellini, der den Raum bei zwei schnellen Gegenstössen gut nützte und das 2:1 (22.) und das 3:2 (51., per Shorthander) schoss. Doch wie schon gegen Ambri schafften es die Zürcher nicht, ihren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie verspielten nun in den letzten beiden Heimspielen des Kalenderjahres in der Schlussphase vier Punkte, und inzwischen ist Biel punktgleich und nur noch wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter ihnen klassiert. «Wir müssen uns vielleicht langsam bewusst werden, dass wir das Playoff nicht erreichen, wenn wir nur noch einen Punkt pro Spiel holen», stellte der sichtlich genervte Hartley fest.

    Dass Servette in Kloten verlor und so der Vorsprung auf den Strich auf fünf Punkte wuchs, mochte den Kanadier auch nicht aufheitern. «Ich kümmere mich überhaupt nicht um Genf», erklärte er unmissverständlich. «Ich habe genug zu tun mit meiner eigenen Mannschaft.» Am Freitag muss er sich nun aber doch mit dem Team Chris McSorleys auseinandersetzen, denn dann steht am Tag vor Weihnachten noch die Partie in Genf an. Bei einer weiteren Niederlage dürfte es bei den ZSC Lions ein getrübtes Fest werden

    Zitat von Larry

    Doch! :oh_no:

    Bin aber noch am Fakten sammeln bevor ich.... :flaming:

    Zum Glück kommt die Nati Pause....Servette hat sich in Form gebracht.....!


    Einfach nur zum Kotzen. Nicht mehr nicht weniger.

    :warnix:

    Wenn ich Hartleys Beurteilung lese wird mir schlecht! So en Scheiss!

    Eine Show mit harten Checks?!?OMG

    Nylander weg, das ist gut. Aber dass Down nicht gut genug ist, wurde gestern wieder mal bestätigt!

    Aber am Spengler Cup findet der Salis sicher einen guten Ausländer....oder?

    Zitat von The Fan

    Es Stängeli, ganz klar! :geil:

    Kommentar nach dem Match:

    Ctrl+alt+delete!

    Down :schtrunz: Schüss doch eifach...

    Aber meh als de Punkt händs ja au nöd verdient.

    Hoffnung auf Besserung wieder verflogen.

    Wenn die Tore plötzlich fallen

    Die ZSC Lions deklassierten die SCL Tigers 6:0. Rückkehrer Monnet traf zuerst, Cunti sogar dreimal.

    Von Simon Graf, Langnau


    Ein frühes Tor als Antwort auf die Denkpause: Thibaut Monnet wies dem ZSC in Langnau den Weg. Foto: Christian Pfander (EQ Images)

    Und plötzlich fallen die Tore für die ZSC Lions. Wochenlang hatten sie sich in der Offensive schwer getan, nun liessen sie auf das 6:3 in Lugano ein 6:0 im Emmental folgen. Und nach Pittis durfte sich erneut ein Zürcher für einen Hattrick feiern lassen: Cunti traf zum 3:0 (20.), 5:0 (47.) und 6:0 (59.) und verdoppelte seine Torausbeute in dieser Saison. Für den 22-Jährigen war es die erste Triplette in der NLA, jedoch nicht die erste seiner Karriere. «In der Québec League hatte ich schon drei Hattricks», erzählte er. Aber natürlich sei es für ihn ein spezieller Abend gewesen. «Es tat gut, die Tore zu schiessen. Mir persönlich, aber auch unserer Linie.» Und er fügte an: «Aber man darf Flüeler nicht vergessen, er hat ausgezeichnet gehalten.»

    Der Goalie, der vor allem in der ersten Viertelstunde von den Langnauern bedrängt wurde, durfte sich über seinen zweiten Shutout freuen. Und da war natürlich noch Monnet, der Rückkehrer, der nach dem Spiel auch wieder strahlen durfte. Der Romand, der am Samstag die Reise nach Lugano nicht hatte mitmachen dürfen und nun in der vierten Linie wieder ins Team integriert wurde, schoss das 1:0 in der 5. Minute. In seinem zweiten Einsatz traf er präzise unter die Latte. «Das war das Tor eines Goalgetters», lobte Bob Hartley. «Und es war gleichzeitig unser Siegestor. Ich freue mich für ihn.» Obschon Eishockey ein sehr körperbetonter Sport sei, hänge eben auch vieles vom Kopf ab, erklärte er. Er hoffe, bei Monnet etwas zur Entkrampfung beigetragen zu haben.

    Monnet und der Teletext

    Im Schlussabschnitt, als die Partie längst entschieden war, durfte der Flügel sogar wieder im Powerplay aufs Eis. Ein weiteres Erfolgserlebnis blieb für ihn indes aus. Grosses Aufhebens um seinen raren Treffer mochte Monnet nach der Partie nicht machen. «Ich bin zufrieden mit meinem Tor», sagte er. «Und wenn ich der Mannschaft helfen kann.» Natürlich sei es bitter für ihn gewesen, in Lugano nicht spielen zu dürfen. Er habe den Abend zu Hause verbracht, das Spiel nicht am Fernsehen verfolgt – erst am Schluss im Teletext das Resultat nachgeschaut. Natürlich hütete er sich davor, Hartley für seine Massnahme zu kritisieren. «Es war schwierig für mich, aber im Leben läuft eben nicht immer alles nach Wunsch. Dann muss man lernen, damit umzugehen.»

    Nebst Monnet verdiente sich auch Cunti ein Lob Hartleys: «Er ist ein Spieler, der unheimlich viel zu bieten hat. Und er kann noch viel besser werden.» Nebenrollen spielten die Ausländer, die in Lugano noch brilliert hatten. Der am Rücken verletzte Nylander machte die Reise erst gar nicht mit, und es würde nicht überraschen, wenn sein Vertrag, der bis Weihnachten dauert, nicht verlängert würde. Bei aller Euphorie über den Zürcher Kantersieg muss erwähnt werden, dass die SCL Tigers ein dankbarer Gegner waren, sich auf dem Weg zu ihrer siebten Niederlage in Serie völlig verunsichert präsentierten. Sie hatten Glück, dass der Samichlaus vor dem Spiel kam – sonst hätte er sie danach wohl gleich in seinen Sack gesteckt.

    Zitat von Larry

    Da kommt man gutgelaunt vom Apero zurück und dann das: Die beiden Sorgenkinder im Sturm haben gebucht!

    :cool:

    Alles wird gut!?

    Zumindest besteht Grund zur Hoffnung.....10 Tore in 5 Dritteln, lässt sich mal sehen.

    Zitat von Maurizio

    Morris Trachsler verlässt Genf. wär das keiner für uns?


    Aus dem Tagi von heute:

    Aus Genf wurde derweil bekannt, dass Morris Trachsler den Klub nach dieser Saison verlassen werde. Der frühere ZSCJunior dürfte auch ein Thema für die Zürcher sein, auch wenn sich Sportchef Edgar Salis dazu bedeckt gibt.

    Zitat von Larry

    Scheibenwischer

    Hartleys Spurt zu später Stunde

    (sg.)

    Bob Hartley ist ein Medienprofi. Er weiss, was die Journalisten nach Spielen brauchen: prägnante Statements, ab und zu einen blumigen Vergleich, zuweilen kritische Worte. Und er weiss mit der Erfahrung als TV-, Radiojournalist und als Kolumnist (beim «Journal de Montréal»), dass Aussagen via Medien einiges auslösen können. So erörterte er die Massnahme, Monnet zu Hause zu lassen, am Samstag ausführlich. Er sagte aber auch zur 5-Minuten-Strafe Blindenbachers nach einem Rencontre mit Nummelin: «In den USA würde Nummelin für seine Aufführung einen Oscar erhalten. Ein Spieler, der so viel erreicht hat wie er, sollte nicht solche Spielchen spielen. Das ist beschämend.» Die Zürcher Journalisten nahmen die klaren Worte dankbar auf und waren schon am Schreiben, als Hartley zu später Stunde nach einem respektablen Spurt hoch zu den Medienplätzen unter dem Dach erschien: «Vergesst alles, was ich gesagt habe», brachte er keuchend hervor. «Ich habe mir das Video angeschaut, Nummelin wurde wirklich getroffen.» Und somit war die Polemik um den fliegenden Finnen im Keime erstickt.

    Morning sir :cool: