Wow, hab jetzt noch die Fouls von Hirschi und Laparsch gesehen im TV,Lapierre wird gesperrt
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Wow, hab jetzt noch die Fouls von Hirschi und Laparsch gesehen im TV,Lapierre wird gesperrt
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Zitat von ZüriBuebAm Samstag in Lugano ist seine Feuertaufe. Wie einst Sulo?
Die Feuertaufe war heute! Schlegel hat uns den Match geholt. Sein Parade bei 3:5 war weltklasse. Hoffe dem ganzen Team fällts nun etwas leichter, wieder Richtig Speed aufzubauen. war ja schon offensichtlich die Verunsicherung im 1.Drittel. Schlüsselszene war das 3:5 Boxplay.
Jetzt das Break anstreben am Samstag! Guet Nacht
Schlegel und glück! 2 mal pfoste lugano. Mal schauen wies weiter geht! Schlegel!
Momentum bei uns!
Das war gar nix!
Lebensgefährlicher Kulturschock
ZSC-Trainer Wallson zeigt in seinem ersten NLA-Playoff ein neues Gesicht - und fordert das Eingreifen der Liga.
Philipp MuschgZürich
Schockiert sei er gewesen, sagt der eine Schwede: «Da kann einer sterben.» Aufwachen sollten sie, sagt der andere: «Tut das nicht, verdammt noch mal!»
Von Hans Wallson und Lars Johansson, dem Trainerduo des ZSC, waren am Tag nach dem 3:4 in Lugano ungewohnt deutliche Töne zu hören. Der eine sprach über Vorfälle während des Dienstagsspiels, der andere zum Personal auf dem Eis. Da war nichts mehr vom stoischen Eindruck, den die zwei für gewöhnlich hinter der Spielerbank machen.
Aber das Playoff ist ja keine gewöhnliche Zeit. Zwölf Stunden nach dem Ausgleich in der Serie steht der ZSC schon wieder im Rink. Das Training ist freiwillig, ein Grossteil des Teams fehlt. Doch ausser den verletzten Sjögren und Nilsson sollen für Spiel 3 alle an Bord sein.
Geleitet wird die Einheit von Assistent Johansson. «Wake up!», ruft er, als es einige an Konzentration fehlen lassen. Die Stimme des 46-Jährigen ist laut und autoritär, sein Wortschatz an Fluchwörtern auch auf Englisch gross genug.
Wallson, der Chef, sitzt derweil ein paar Meter weiter im Trainerbüro. Er hat sich den Dienstagsmatch in voller Länge nochmals angesehen und dabei einen Mangel an Entschlossenheit erkannt. Und er hat eine Botschaft. «Man muss das in Ordnung bringen», so der 50-Jährige, «sonst kann einer sterben.» Damit keine Missverständnisse aufkommen, sagt er den Satz gleich zweimal zu der Handvoll Reporter, die an diesem Morgen nach Oerlikon gekommen sind.
«Bussen allein reichen nicht»
Anlass für Wallsons Forderung sinddie vielen Unterbrüche, die vorgestern in der Resega nötig wurden, weil Zuschauer Gegenstände aufs Eis warfen. «Das Problem sind die Münzen: Wenn da einer in vollem Tempo drauftritt, ist das lebensgefährlich.»
Die Verantwortlichen sind für Wallson klar. «Die Liga ist gefordert, und Bussen allein reichen nicht», führt der Schwede aus, «wenn so etwas in der NHL passiert, gibt es eine Zweiminutenstrafe gegen das Heimteam.»
Es sind neue Töne, die da aus Oerlikon zu hören sind. Und auch wenn es zum Playoff gehört, dass Trainer Nebenschauplätze eröffnen, um von eigenen Sorgen abzulenken: Wallsons Worte müssen allen zu denken geben. Dass einer, der monatelang mit konformen, um nicht zu sagen beliebigen Ausführungen auffiel, in seinem ersten NLA-Playoff plötzlich Klartext spricht, sagt durchaus etwas über die Schweizer Eishockeykultur.
Dazu passend gab auch der dem Namen nach für die Sicherheit der Spieler verantwortliche Player Safety Officer (PSO) ein äusserst tolerantes Bild ab. Er sanktionierte einen doppelten, an Brutalität schwer zu überbietenden zweihändigen Stockschlag von Servettes Vukovic gegen Zugs Senteler am Dienstag nicht weiter. Die vom Referee verhängte Matchstrafe, die automatisch ein Spiel Sperre bedeutet, reichte dem PSO.
Nicht zu vergessen: Auch der Gegner des ZSC ist unzufrieden mit der Justiz, rekurrierte gegen Vauclairs Sperren und verlieh auf seiner Website der Hoffnung Ausdruck, «dass der effektive Entscheid nicht erst nach den nächsten drei Spielen erfolgt und so Vauclair die Strafe bereits abgesessen hätte». Der Druck vor Spiel 3 ist für alle unübersehbar gestiegen.
Eishockey (awp/sda) - Der Rekurs des HC Lugano gegen die Sperre von Julien Vauclair wurde vom Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey abgewiesen.
Damit bleibt 37-jährige Verteidiger nach erneuter Prüfung des Falls wegen einem Check gegen den Kopf von ZSC-Stürmer Inti Pestoni zum Playoff-Auftakt am vergangenen Samstag für drei Partien gesperrt.
Eine Spielsperre hat Vauclair bereits am letzten Dienstag beim 4:3-Heimsieg verbüsst. Er bleibt somit für die Viertelfinal-Spiele 3 und 4 gesperrt. Neben der Sperre muss Vauclair eine Busse von 2920 Franken bezahlen.
So. Eine Nacht drüber geschlafen, mein Senf:
Fakt ist, dass das gestrige Spiel ein Ebenbild unserer bisherigen Saison war.
- Offensiv lassen wir zu viele Chancen liegen, gestern alleine 4 100%-igi (Seger, Herzog, Blindi, Thoresen).
- Defensiv haben wir 2 Tore weggeschenkt, Marti/Trachsler und der Pass von Shannon, und beim 3:2 für LugaNO waren wir im kollektiven Tiefschlaf. So gewinnst du im Playoff keine Spiele, geschweige dann einen TITEL!!!!
- Flüeler strahlt die Sicherheit der vergangenen Tage nicht mehr aus, im 1.Spiel gefiel er mir gut, gestern war kien Big save zu sehen und das 1:0 hat er auch schon gehalten. Jetzt zu wechseln, halte ich wie Colin als gefährlich. Leider haben wir die Diskussion, wie von vielen befürchtet
- Viele Stürmer laufen nach wie vor ihrer Form nach, Wick/Pestoni/Shannon unsichtbar (bis auf das PP-Tor ja) aber da muss mehr kommen, auch von Küenzle bin ich enttäuscht
-GUERRA, WTF! Wieso lässt er den immer laufen?
- Wir spielen im PO mit 3 Ausländern. WTF!
Positiv:
- Für mich nicht zu vergleichen mit letztem PO, die Mannschaft will, die Einstellung stimmt, das 1 Spiel war gut, von den Emotionen wie auch vom Kamp.
- Rundblad gefällt mir immer besser
- WIr haben alles noch in der eigenen Hand
WIr haben gestern LugaNO einen Sieg geschenkt, und das sollte man nie tun im PO. Ein weiteres Heimspiel? Come on boyz, bla bla. Weitere Heimspiele will ich im Halbfinal und Final.
Es ist nun am Team, eine Reaktion zu zeigen morgen, und die Halle muss brennen. Hoffe morgen auf Sjögren. Lugano muss geschlagen werden basta!
De Match hämmer weggschänkt, unfassbar! Damn! Klar besser aber eifach z dumm zum günne! Schad
3.drittel es disaster. Dont get it.
De Match müemer günne! Lugano kommt echt nur zu Chancen nach Fehlern von uns! Warum der Trainer auf Guerra setzt und nicht auf Karrer, versteh ich nicht!
Naja, wenn das durchkommt , dann kann man die Verbandsjustiz erst recht nicht mehr Ernst nehmen... Ich tippe mal auf 4 Sperren nach dem Rekurs.
Kann der Schwülien deshalb spielen heute, ja oder nein?
Herzog wird Nilssons Platz einnehmen heute, auf gehts, jetzt erst recht!
Schlacht gewonnen, Nilsson verloren
Für den ZSC-Topskorer ist das Playoff vorbei. Er ist nicht das einzige Opfer beim Zürcher Startsieg.
Philipp Muschg
Der Sportchef des ZSC hätte genug Gründe gehabt, eine finstere Miene aufzusetzen. Hatte sein Team doch nach einer 3-Tore-Führung noch zittern müssen, ehe der Sieg gegen Lugano feststand. War die Zürcher Dominanz doch zusehends zum offenen Schlagabtausch geworden. Und vor allem: Hatte der ZSC doch seinen besten Spieler verloren.
Edgar Salis aber blickte nicht finster, sondern tat verwundert, als er aus dem Garderobengang trat und sogleich von einem Dutzend Journalisten bedrängt wurde. «Ist etwas Besonderes passiert?», schienen seine Augen zu fragen, während der 1,88-Meter-Hüne theatralisch zurückwich.
Natürlich war es das. Topskorer Nilsson hatte kurz nach Spielmitte humpelnd in die Garderobe geführt werden müssen. Mit einem Innenbandriss im rechten Knie, wie ein MRI später ergab. Für den Schweden ist die Saison zu Ende.
Sportchef Salis kannte die Diagnose nach Matchschluss noch nicht - doch die Schwere der Verletzung ahnte er schon. Auch er hatte gesehen, wie die Knie von Nilsson und Vauclair aufeinandergekracht waren. Wie sein Spieler danach lange liegen geblieben war. Er hatte gesehen, wie niedergeschlagen Nilsson in der Garderobe sass, hatte mit Clubarzt Gery Büsser gesprochen.
Die Botschaft des Sportchefs
Und darum war das, was er jetzt sagte, vor allem als Botschaft zu werten - nach aussen wie ans Team. Als Botschaft, dass das Schicksal des ZSC nicht an einzelnen Spielern hängt, dass Verletzungen ebenso zum Playoff gehören wie die zahllosen Scharmützel an diesem Abend. Dass all das völlig normal ist in dieser Jahreszeit und anderes zählt. «Für uns war der Sieg wichtig», erklärte Salis, nachdem der ZSC erstmals seit 14 Jahren wieder ein Heimspiel zum Playoff-Start gewonnen hatte. Das war auch psychologisch gemeint. «Zuvor hatten wir acht Playoff-Spiele in Folge verloren - das nagt», gab Salis zu.
Als ein Reporter feststellte, die Partiesei doch sehr hitzig gewesen, entgegnete der Sportchef seelenruhig: «Es geht.Es ist Playoff. Es gab sicher ein, zwei Situationen, über die man sich streiten kann. Es war halt ein Playoff-Match.»
Salis liess keine Zweifel daran, dass er den fatalen Zusammenprall für unbeabsichtigt hält. Und als einer fragte, wieer die andere Szene beurteile, in der Vauclair einen Zürcher ausser Gefecht gesetzt habe, sagte der 46-Jährige bloss: «Für mich war es ein Ellbogencheck.» Da klingt sogar die Ligajustiz weniger nüchtern: Sie eröffnete am Sonntag ein Verfahren gegen Vauclair wegen «Checks gegen den Kopf von Inti Pestoni».
Brunner wochenlang out
Auch für die Tessiner brachte der Abend Verluste. Ihr bester Torschütze Bürgler konnte nach einem blutigen Cut immerhin weiterspielen, Brunner dagegen fällt mit einer Muskelverletzung im linken Bein vier Wochen aus. So wurde der Auftakt dem Klischee einer Playoff-Schlacht auf beiden Seiten gerecht.
Wenn es morgen in Lugano mit Spiel 2 weitergeht, könnte beim ZSC der zuletzt angeschlagene Sjögren für Nilsson ins Team rücken. Oder Seger wie am Samstag wieder im Sturm spielen. Aber auch, wenn etwas völlig Unvorhergesehenes passiert, bliebe die Erklärung wohl einfach: Es ist Playoff.
Fuck! Aber jetzt weiter gehts! Jetzt erst recht!
Hab mir die szene nilsson vs vauclair nochmals in ruhe angeschaut, vauclair ist da also sicher nicht ganz unschuldig. Verletzungsabsicht will ich ihm nicht unterstellen, aber er nimmts in kauf... knie lässt er schon etwas atypisch stehen!