Beiträge von The Fan

    Zitat von Blackstar

    Doch Eishockey ist ein Kontaktsport, und die Frage ist, wie sehr er sich noch traut, sich darauf einzulassen.... (das sagt wohl fast alles)

    Das ist ein Zitat vom Journi nicht vom Arzt. Jetzt wartet doch mal ab....! Wenns nicht mehr klappt, wirklich sehr sehr schade. Aber hier schon den Teufel an die Wand zu malen ist wohl etwas verfrüht

    Thema Nilsson aus dem Tagi:

    Nilssons Kurzeinsatz

    War er etwa bereits von der nächsten Gehirnerschütterung gestoppt worden? Oder hatte er sich zu viel zugemutet? Teamarzt Gery Büsser bestätigte die zweite Variante. «Wir unterhielten uns in der ersten Pause miteinander und beschlossen, dass es das Beste sei, es an diesem Abend dabei zu belassen. Wir müssen ihn Schritt für Schritt wieder heranführen.» Von einem Rückschlag mochte er nicht sprechen. «Wir müssen diese Sache intelligent managen», sagte Coach Marc Crawford. Wann Nilsson das nächste Mal spielt, liess er noch offen. Die läuferischen und technischen Qualitäten des 28-Jährigen waren in seinem kurzen Auftritt offensichtlich. Doch Eishockey ist ein Kontaktsport, und die Frage ist, wie sehr er sich noch traut, sich darauf einzulassen.

    Zitat von ZüriBueb

    De spielt wohl nüme und wird sicher kei Stütz werde für Playoffs. Lohnts sich überhaupt, da gross en Ufwand z betriebe? Wünsche ihm ja alles Gueti, aber da gits doch kei Ussicht uf Erfolg?

    Ruhig blibe. Abwarte. Gerry Büsser weiss was er tut.

    Zum Spiel: powerplay stark, solide Defensive, gute 4.Linie! Speziell Senteler gefällt mir weiterhin sehr gut! Endlich ein enges Spiel gewonnen!

    Wir haben nun 4 Punkte Rückstand auf die Spitze, alles im grünen Bereich.

    Good night

    Zitat von Brave New World

    ähm hoher Stock beim 1-0, diverse Behinderungen vom 48er und von Kenins ohne Folgen. Über den Schiri dürf Ihr Euch gar nicht beschweren.
    Das Spiel war über die gesamte Zeit ausgeglichen und Davos der glücklichere Sieger im Penaltyschiessen.

    AUFHÖREN! :nixwiss: :kotz:

    Zitat von Maurizio

    der 48er war sackschwach. da hat salis wieder mal in die trickkiste gegriffen :gruebel:


    Bis jetzt leider ja. Habe mir auch mehr erhofft von ihm.

    Erneut eine unnötige Niederlage, am Schluss waren wir das bessere Team, hätten uns aber auch nicht beklagen dürfen, wenn wir nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis gehen.
    Schiri war heute katastrophal. Und unsere Jungs im Pemaltyschiessen, zum :kotz: .

    Dass Ambühl sie dann reinhaut, na ja, ist halt so. Thats sport!

    Zum Thema Nadelstiche: Die setzen wir dann wieder im Playoff :nick:

    Zitat von zsc79

    Tja,die Geschichte wiederholt sich laufend.
    Was nützt es, besser zu sein, wenn man die Tore nicht macht.
    Ambri steht nach 10 Spielen besser da als wir und mit was für einer Mannschaft?
    Selbst Lausanne ist ist gleichauf mit dem Z.
    Wenn im 2. Viertel der Quali keine Steigerung kommt, müsste der Trainer klar hinterfragt werden.

    Omg

    Vorallem Shedden geht mir immer mehr auf den Sack mit solchen Aussagen:


    Patrick Fischer sagt es unverblümt: «Die Liga muss sich überlegen, ob sie einen solchen Spieler noch tolerieren kann.» Luganos Trainer ist immer noch aufgebracht wegen der Szene im Match vom Samstag, als EVZ-Stürmer Josh Holden in der Mittelzone den Tessiner Verteidiger Julien Vauclair attackierte. Dieser hatte den Puck längst abgespielt, richtete seinen Blick nach vorne, als ihn Holden von der Seite kommend wuchtig am Kopf traf. Vauclair blieb mit Anzeichen einer Gehirnerschütterung in der Garderobe. «Es war eine feige, hinterhältige Aktion», findet Fischer. «Der Match war nicht hitzig gewesen zu jenem Zeitpunkt. Vielleicht war Josh bloss frustriert.»
    Die Liga hat sich der Angelegenheit angenommen, sie wird ihr Strafmass heute bekannt geben. Es ist nicht das erste Mal, dass sie sich mit Holden befassen muss. Seit seiner Ankunft in der NLA 2005 musste er fast in jeder Saison wegen gravierender Fouls aussetzen:
    ¬ März 2006: Crosscheck gegen Langnaus Tuomainen – eine Spielsperre. ¬ April 2006: Stockstich ins Gesicht von Biels Pasche – drei Spielsperren. ¬ September 2007: Tätlichkeit gegen den Davoser Gianola – eine Spielsperre. ¬ Oktober 2009: zweihändiger Stockschlag in die Kniekehle von RapperswilJonas Paterlini – zwei Spielsperren. ¬ November 2010: Check gegen den Kopf von Rapperswil-Jonas Grauwiler – drei Spielsperren. ¬ September 2011: Ellbogencheck gegen den Kopf von Fribourgs Dubé – acht Spielsperren.
    Patrick Fischer, der 2008/09 beim EVZ seine letzte Saison mit Holden bestritt, sagt: «Josh ist ein lieber Kerl. Aber auf dem Eis hat er seine Emotionen nicht unter Kontrolle. Da schaltet bei ihm manchmal das Hirn ab, und er wird unberechenbar.» Selbst als Freund des Kanadiers sagt er: «Wenn einer offensichtlich nie dazulernt und immer wieder mit solchen Aktionen auffällt, ist er in dieser Liga am falschen Platz.» Er erwarte, dass der zuständige Einzelrichter Oliver Krüger ein starkes Zeichen setze.
    «Wollte ihn nicht verletzen»
    Anders sieht das Zugs Coach Doug Shedden. «Ich würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn es 15 Spielsperren geben würde, wie der ‹Blick› forderte», sagt er. Es sei ein Check gewesen, ja, aber keine gezielte Attacke. Und er sei nicht so spät erfolgt, wie alle behaupten würden. Der Täter selbst erklärt die Situation so: «Als Center im Backchecking wollte ich den Gegenspieler unter Druck setzen. Ich hatte nur einen Sekundenbruchteil Zeit, um zu entscheiden, ob ich ihn checken sollte oder nicht. Ich tat es und glaubte, ich hätte ihn zuerst an der Schulter, dann aber auch unten am Kinn getroffen. Solche Unfälle können passieren. Aber es war sicher kein geplanter Aggressionsakt. Ich wollte ihn nicht verletzen.»
    Die harsche Kritik, die er nach dem jüngsten Vorfall erntet, treffe ihn, sagt Holden. «In dieser Situation merke ich, wer meine wahren Freunde sind.» Der 35-Jährige, der um eine Vertragsverlängerung kämpft und gut in die Saison gestartet ist, braucht die Emotionen und die Intensität, um seine Bestform zu erreichen – «es ist schwierig für mich, ohne diese Faktoren zu arbeiten». Und so spielt er immer auch auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.
    Als er 2011 von einer Sperre zurückkam, wirkte er lange gehemmt. Es wird interessant zu beobachten sein, wie er diesmal reagiert. Er dürfte genügend Zeit erhalten, sich zu hinterfragen.

    Zitat von ZSColin

    Krass und so was von absolut unnötig der Check von Holden an Vauclair. Mit so einer Aktion schwächt er sein Team nur noch mehr, zu dem kann er sich dann in den P/O's noch weniger "erlauben".
    Was für ein Aussetzer ..............

    Chasch mir schnell de Link poste? :mrgreen:

    Denksport für Crawford

    Von Simon Graf

    Der ZSC-Coach findet im Sturm nicht die richtigen Kombinationen. Und wenn er sie hat, verändern sich die Puzzleteile wieder.

    Marc Crawford erlebte beim 1:4 in Ambri einen Rückschlag des ZSC. Foto: Freshfocus

    Puzzles sind ein Hobby für geduldige Menschen. Für Marc Crawford ist es der Job, ein solches zu lösen. Zeit dafür hat er die ganze Eishockeysaison. Doch sein Problem ist, dass immer wieder Teile verschwinden oder neu dazukommen. Und einige verändern sich auch. Die richtige Vorgehensweise bei dieser kniffligen Aufgabe ist, zuerst einmal ein paar Teile zusammenzufügen und von diesen aus fortzufahren. Im Sommer hatte der ZSC-Coach noch eine klare Vorstellung davon, wer im Angriff zusammenpassen würde. Wick und Shannon sollten mit dem designierten Goalgetter Keller ergänzt werden, Cunti und Kenins mit dem neuen Zauberer Nilsson.

    Doch es ist einiges anders gekommen. Keller hat erst zweimal getroffen und noch nicht gezeigt, dass er mehr sein kann als ein fleissiger, aber biederer Arbeiter. Nilsson hat wegen der nächsten Gehirnerschütterung noch kein Saisonspiel bestritten. Der beste Torschütze ist der wiedererstarkte Bärtschi mit sechs Treffern. Und weil die Offensive nicht richtig funktionierte, kam mit Latendresse für den verletzten McCarthy ein zusätzlicher Kanadier. So kann Crawford nach neun Runden wieder bei null anfangen mit seinem Puzzle. Am Samstag beim blamablen 1:4 in Ambri liess er 13 Stürmer auflaufen und mischte die Linien wild durcheinander auf der Suche nach etwas Chemie.

    Erschwerend kommt dazu, dass mit Cunti und Trachsler der beste Offensivund Defensivcenter fehlen. Und dass Latendresse auf dem grösseren Eisfeld noch einen Kompass braucht. Er habe sich im zweiten Spiel schon besser gefühlt, sagte der 1,88-Meter-Hüne. «Ich beginne zu verstehen, wie das Spiel hier gespielt wird. Die Puckkontrolle ist der grosse Unterschied. Man hat viel mehr Zeit, als ich es mir gewöhnt bin. In der NHL muss man schon wissen, was man mit dem Puck macht, wenn man ihn bekommt. Hier hat man wegen der grösseren Felder noch ein, zwei Sekunden, um mit dem Puck etwas anzufangen.» Der kräftige Flügel muss lernen, diese Zeit gewinnbringend einzusetzen.

    Latendresse braucht noch Zeit

    Ob Latendresse die Antwort ist auf die Offensivprobleme, ist noch nicht schlüssig zu beurteilen. Er braucht noch Zeit. Sicher gehört er nicht zu den Schnellsten, aber vor dem Tor und in den Ecken könnte er wertvoll werden. Crawford setzte ihn in Ambri phasenweise neben Shannon und Kenins ein, kam dann aber wieder davon ab. Der 21-jährige Senteler zeigte am Wochenende, dass er mit seiner Vielseitigkeit ein Mann für die dritte oder vierte Linie sein könnte. Mehr noch als der bisher enttäuschende Künzle. Der begabte Zangger deutete mit dem Tor in Ambri, seinem ersten in der NLA, endlich seine Offensivqualitäten an.

    Cunti dürfte diese Woche ins Team zurückkehren. Nilsson trainiert schon seit Wochen ohne Körperkontakt mit, bei ihm will man aber nichts forcieren. Man hofft auf seine ersten Einsätze vor der Nationalteampause Anfang November. Wenn Crawford alle seine Puzzleteile zur Verfügung hat, könnte er auf dem Reissbrett ein schönes Ensemble zusammenbasteln. Doch die Schwierigkeit ist: Eishockey wird nicht auf dem Reissbrett gespielt, sondern auf Glatteis. Und die Dynamik auf dieser glitschigen Unterlage ist nur schwer zu kontrollieren

    Ein sanfter Riese mit Torriecher und einer Verletzungsgeschichte

    Von Simon Graf, Zürich

    Mit 19 setzte sich Guillaume Latendresse in der NHL durch. Nun holt er bei den ZSC Lions neuen Anlauf – schon heute gegen Lausanne.

    Guillaume Latendresse sticht heraus bei seinem ersten ZSC-Training. Nicht nur wegen seiner imposanten Grösse und seines wilden Barts, der ihn aussehen lässt wie einen Grizzlybären, sondern auch dadurch, wie er sich auf dem Eis bewegt. Derweil seine neuen Kollegen flink hin und her huschen, sucht er stets den direkten Weg von A nach B. Es sieht bei ihm vielleicht nicht alles so elegant aus, doch man merkt schnell, dass er gelernt hat, seine Vorzüge gezielt einzusetzen. «Was mir sofort auffiel, als ich ihm bei den Drills zusah, waren seine schnellen Hände und sein guter Schuss», sagt Coach Marc Crawford zufrieden. «Und das ist das Wichtigste bei einem Skorer. Bei Ryan Shannon bemerkt man sofort, wie gut er läuft. Bei Latendresse ist es der Schuss, der beeindruckt.»

    Der 26-Jährige passt irgendwie nicht zu den anderen Zürchern – und könnte gerade deshalb die perfekte Ergänzung sein. Zumal die Befürchtungen, sein Skating könnte ein Problem sein, durch den ersten Eindruck nicht bestätigt werden. «Für seine Grösse bewegt er sich erstaunlich gut», sagt Crawford. «Er muss ja sicher über 100 Kilo sein.» 105 sind es gemäss offiziellen Angaben. Der Frankokanadier ist indes kein klassischer NHLPowerflügel, sondern eher ein sanfter Riese, der den Puck mit seiner grossen Reichweite gut abdeckt und sich nicht so leicht wegschieben lässt. «Ich bin ziemlich gross und habe einen Torriecher», sagt er, nach seinen Qualitäten befragt.

    Fribourg kam für ihn zu früh

    Statt vorwiegend Tore verhindern wie Steve McCarthy, den er ersetzt, soll Latendresse Tore schiessen. «Mit ihm sind wir nun gut aufgestellt», sagt Crawford. «Als wir uns in den ersten Runden so schwertaten mit dem Toreschiessen, dachten wir, dass es wohl besser wäre, einen Stürmer zu holen.» Im Sommer war der 1,88-Meter-Mann schon mit Gottéron in Kontakt gestanden, doch konkret sei es damals nie geworden, betont er. «Ich war noch nicht bereit, mich mit dem Gedanken anzufreunden, in Europa zu spielen. Ich wollte es nochmals in der NHL probieren.» Doch sein Tryout bei Phoenix verlief nicht wie gewünscht, vor eineinhalb Wochen verliess er die Coyotes ohne Vertrag und hielt sich zuletzt zu Hause in Montreal alleine fit.

    Dabei hatte sich Latendresse bereits mit 19 bei den Canadiens in der NHL durchgesetzt und schien auf dem Weg zu einer verheissungsvollen Karriere. Doch mehrere Verletzungen, vor allem Gehirnerschütterungen, stoppten ihn. Seine Verletzungsgeschichte habe ihm ein Engagement in Phoenix verwehrt, glaubt er. «Die Teams wollen derzeit, da sie ihre Saläre reduzieren mussten, kein Risiko eingehen. All die Spieler, die in den letzten Jahren Verletzungen hatten, haben Mühe, Verträge zu bekommen. Die NHLTeams achten auf jeden Penny. Für mich bedeutet dies, dass ich mich wieder hocharbeiten muss. Ich bin erst 26 und habe schon sieben Jahre in der NHL gespielt, darf mich also nicht beklagen. Und wenn ich in der Schweiz erfolgreich bin, weiss man ja nicht, was noch alles kommt.»

    Tipps aus Österreich

    Einstweilen gilt aber seine ganze Aufmerksamkeit den Lions. Am Dienstag reist seine Freundin mit der einmonatigen Tochter nach, aus einer früheren Partnerschaft hat er noch einen fünfjährigen Sohn. «Aber der bleibt natürlich bei seiner Mutter.» Trotz Jetlag dürfte Latendresse schon heute gegen Lausanne debütieren. Stürmer haben die ZSC Lions auch dringend nötig, fällt doch nebst Nilsson und Trachsler auch Cunti mit einer Oberkörperverletzung aus.

    Sein Bruder Olivier, der in Graz spielt, habe ihn aufs Spiel auf grösseren Feldern vorbereitet, sagt Latendresse. Trotzdem werde es für ihn eine ziemliche Umstellung sein. Aber eines ist gleich: Die Spiele werden vor dem Tor entschieden. Und er weiss, wo das steht.

    Der neue Stürmer heisst Latendresse


    Der ZSC ist auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Steve McCarthy (4–5 Monate out) fündig geworden: Guillaume Latendresse heisst der kanadische Stürmer, der einen Vertrag bis Ende Saison unterzeichnete und heute in Zürich landet. «Präsenz vor dem Tor» erhofft sich Sportchef Edgar Salis vom 26-jährigen Flügel, der in 356 NHL-Spielen 150 Skorerpunkte erzielte. Latendresse gilt als läuferisch limitiert, aber körperlich stark und torgefährlich. Gebremst wurde seine Entwicklung durch zahlreiche Verletzungen, zuletzt war er im NHL-Camp von Phoenix. Dort wurde ihm trotz 4 Punkten aus 2 Spielen nur ein Zweiwegvertrag angeboten, weshalb er sich für den Schritt nach Europa entschied.

    Getrübt wird die Ankunft des neuen Stürmers durch den möglichen Verlust eines bisherigen: Luca Cunti verletzte sich bei seiner Galavorstellung am Dienstag gegen Zug in der Schlussphase. Er wurde gestern untersucht, heute soll die genaue Diagnose vorliegen. Für die Spiele morgen gegen Lausanne und am Samstag in Ambri ist der 24-jährige Topskorer fraglich. (phm