Beiträge von Vladi-19

    Ich bin locker, ich verstehe nur so einige Äußerungen nicht. Was das Konkrete angeht. Es wurde auch von mir öfters genannt, der Punkt Bad Guy in der Mannschaft und das die Truppe zu nett sei. Das ein Salis jetzt erst darauf kommt, ist an inkompetenz genauso wenig zu schlagen, wie seine Äußerung und dem damit verbundenen Freifahrtschein für Vauclair. Man hat ja gesehen, was für "Sportskameraden" die Luganesi sind. Die wollten noch Einspruch einlegen gegen keine weitere Sperre für S. Blindenbacher. Eine Aktion die nicht mal Lugano was angeht. Aber um zum Thema zurückzukommen, man erinnere sich zurück an die Aktion mit Bürgler der eigens verschulden in Baltisberger, er muss es wohl aufgrund der Hauerei anschliessend gewesen sein, reinrutschte. Sofort war ein Mitspieler dort und prügelte sich mit C. Baltisberger. Schauen wir auf Spiel 1. Da wird der Top Scorer und das Herz des ZSC in meinen Augen bewusst ausgeschaltet mit einem Kniecheck von einem 37 jährigen Vauclair der wusste was er tat. Was passierte ? Nichts. Alle schauten weg. Keiner in der Truppe der sich Vauclair zur Brust nahm. Muss man noch mehr sagen ? Ein kurzer Abstecher mal zu einem Testspiel der DEG in der Schweiz gegen den SC Bern vorletzte Saison. Ein Rüfenacht meinte wohl sich wie in der NLA ungestraft "austauschen" zu können. Legte sich mit dem schmächtigen und wenig körperlichen Davis http://www.deg-eishockey.de/team/kader.html?player=8 an. Defensivpartner von Tim Conboy. Das Ende vom Lied ? Minute 55 reichte es dem Bad Guy Conboy http://www.deg-eishockey.de/team/kader.html?player=31 von der DEG und er zeigte Rüfenacht wo der Hammer hing. Patsch Patsch, Thema erledigt. Und sowas braucht ein ZSC um die Claims abzustecken. Ein Wick z. B. ist herrlich anzuschauen, aber in Punkto Körpereinsatz ein Softy. Ist halt so, daher hat er es vermutlich auch nicht in die NHL geschafft. Das ist ihm nicht anzukreiden, das ist sein Charakter nunmal. Ich habe extra den Spieler genannt, da er hier auch genannt wurde in Punkto Verabschiedung. Da sind aber andere Spieler zuerst zu nennen. Zumindest ein qualitativ guter "Leibwächter" um ihm den Rücken freizuhalten in seiner Reihe würde ihm sicherlich helfen. Daher predige ich schon seit mindestens 2-3 Jahren. Es müssen Conachers, Rüfenachts mit ihrer nervenden Art oder Spieler wie Lapierre bzw. Bad Guys wie ein Conboy verpflichtet und integriert werden. Früher hat sich wenigstens ein Seger in diese Richtung gezeigt, doch der Mann ist auch in die Jahre gekommen. Spieler die voran gehen.

    Dazu müsste mal, ich weiß es nicht ob dieser schon vorhanden ist, eine Art Mentaltrainer verpflichtet werden, der den Punkt "mit dem Druck umgehen in den Play-offs" behandelt. Und was noch wichtig ist, gleich von Anfang an in der Vorrunde, muss es ein Trainerteam schaffen, den Schlendrian rauszubringen. Den berühmten "Schalter umlegen" hat der ZSC in den letzten 2 Play-off Jahren auch nicht geschafft. Immer die falschen Spieler ? Da war auch keine gewisse Körpersprache zu erleben. Ich war beim Training vor dem Spiel 6 in Lugano. Mich hat die Trainingsart von den Schweden wenig inspiriert. Anstatt Torschusstraining bis zum erbrechen zu absolvieren, wurden Pässe auf kurzer Distanz und 3 auf 2 trainiert. Und was mir noch wichtiger erschien, anders als unter Crawford, kamen Anweisungen realtiv leise in Richtung Spieler. Die kommen doch so schon träge rüber in der Saison, wie mag sowas ankommen ?

    Ich bin immer noch maßlos angep.... von diesem Ergebnis und vorallem dem einfach weiter so bei den handelnden Personen.

    ZSC/DEGShanahan


    Ich bin auch immer noch masslos enttäuscht (und kann mir auch noch kein Hockey zu Gemüte führen), aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das ein Kniestich von Vauclair war oder nicht. Wobei das eigentlich egal ist, denn ich stimme dir zu, dass - wieder mal - keiner hinging und Prügel verabreichte bzw. es wenigstens versuchte!? Da kommen mir immer noch die Bilder von Thornton gegen Sulo hoch: zum Kotzen. So einen "Bestrafer" könnten wir wirklich gut brauchen, wobei es nicht gerade ein Vollpsycho a là Morant sein muss...
    Auch den Mentaltrainer könnten unsere Jungs m.E. brauchen, von wegen Schalter umlegen, mit Druck umgehen, alles geben für den Erfolg.

    Ja, vielleicht würde es in der NHL anders laufen. Ich betrachte einfach den ZSC und kenne die NHL nicht so gut und sehe mich Jahr für Jahr darin bestätigt, dass es mit diesem Sportchef, Crawford und den Schweden einfach nicht geht. Und spätestens jetzt sollte es eigentlich jeder gesehen haben. Aber irgendwie verkennt man einfach die nackte Realität. Es ist noch nicht einmal eine Woche seit dem zweiten Viertelsfinalout in zwei Jahren vergangen und alle akzeptieren, dass Salis, Zahner und die Schweden bleiben, ohne das zu kritisieren. Hauptsache man kann vorwärts schauen und etwas Unrealistisches hoffen. Dies waren doch die Grundsatzentscheide. Alles was folgt ist jetzt noch Kosmetik. Mit Kosmetik alleine kann man diesem Verein nicht helfen.


    Wieso kritisiert das niemand?? Wie hier drin schon. Wie das in der ZSC-Führungsetage und v.a. in Walti F. aussieht, ob sie die Realität ignorieren (was ich mir kaum vorstellen kann), wissen wir nicht. Und wenn Walti F. und sein CEO Zahner Salis behalten wollen, dann ist das halt so und wir haben es zu akzeptieren. Was willst du sonst tun? Boykottieren? Vielleicht eine Options für dich, nicht aber für mich.
    PS: man kann Zahner auch Emails schreiben - er hat mir bisher immer zurückgeschrieben...

    Zitat von Iceman

    Ein Sportchef steht in einer solchen Situation immer in der Kritik. Im Rahmen der Ver- oder Beurteilung kann man den Verzicht auf einen 5en Ausländer eindeutig Salis anlasten. Dass es im Jan/Feb keinen tauglichen gegeben habe mag stimmen. Entgegenhalten kann man diesem Argument, dass man sich früher hätte bemühen müssen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass man das Team mit nicht eben billigen CH-Spielern aufrüstet (Pestoni, Kenins, Marti), um bei Verletzungen den Trumpf des breiten Kaders ausspielen zu können, aber bei den Ausländern nicht gleichermassen handelt.

    Bei den Ausländern könnte man sich fragen, ob anstelle von Shannon nicht ein "besserer" Ausländer dringelegen wäre. Mit Sjögren hat man wie beabsichtigt einen kräftigen Spieler zwecks grösserer Durchschlagskraft geholt. Über Thoresen + Rundblad muss man keine Worte verlieren. Wirkliche Fehlgriffe sind die Ausländer nicht, zumal diese beim ZSC neben den grossen Namen mit CH-Pass eine etwas andere Rolle spielen als bei Langnau oder Ambri. Was die Transfers der bereits genannten CH-Spieler anbelangt, so kann man dem Salis ebenfalls kein Versagen vorwerfen. Dass Pestoni + Kenins die Erwartungen in dem Ausmass nicht zu erfüllen vermochten, war nicht voraussehbar. Die Trainer sind renommierte Fachleute, welchen den Ruf von aufbauenden, seriösen Schaffern vorauseilt, welche auch mit dem Nachwuchs können. Im Fall Seger hat wohl auch die Überzeugung mitgespielt, dass man sich angesichts des Kaders auch einen Seger jenseits seiner Blütezeit leisten könne, zumal sein Einfluss in der Garderobe wichtig sei. Wobei dies bei nachlassender Leistung zu relativieren ist.

    Aufgrund dieser Punkte habe ich den Eindruck, dass Salis, bzw. die Klubphilosophie, bisher immer davon ausgegangen ist, dass von den hervorragenden (und entsprechend teueren...) CH-Spieler "mehr" kommt, als eben jeweils gekommen ist. Damit ist nicht der Anspruch gemeint, dass man z.B. ohne Wick oder Nilsson die Konkurrenz dominiert und zum Titel spaziert (Wick im VJ nicht fit, dieses Mal Nilsson out). Aber etwas mehr durfte auch ohne rosa Klubbrille erwartet werden. In diesem Punkt werden Salis + Zahner vermutlich grundlegend über die Bücher gehen. Bei aller berechtigten Kritik bzw. der Forderung nach mehr (öffentlicher) Selbstkritik bei Sportchef, CEO + Trainern: Die Spieler, vorallem die hochbezahlten Cracks, müssten mindestens ebenso "zerlegt" werden wie die technische Leitung. Es ist aber allgemein so, dass die Spieler bei den Fans stets mit mehr Nachsicht und Milde beurteilt werden als der Rest.

    PS: Ja, beim SCB hätte nur Arcobello verletzt sein und Genoni etwas schwächeln müssen, und der 1/4-Final gegen Biel wäre anders verlaufen...


    Da pflichte ich dir bei, nur hat es sich nun zum 2. Mal nacheinander im Playoff gezeigt, dass unsere sogenannten CH-Stars/Leistungsträger die Erwartungen nicht annähernd erfüllen können, weshalb ich hoffe, dass man - endlich - zur Einsicht gelangen wird, dass man "bessere" Ausländer finden muss: und zwar nicht nur Rollen- oder Ergänzungsspieler, sondern Leader.

    Zitat von 007

    Beim 7:1 gegen Zug lag ich mit einer Virus- und Bakterieninfektion flach..... Mein Fehler!

    Geering ist zwar technisch, im Stellungsspiel und im Spielaufbau sehr stark, aber für einen Topverteidiger fehlt mir defensiv die physische Präsenz und offensiv fehlt ihm einfach ein Slapshot, seine verzögerten Handgelenkschüsse haben mich manchmal fast um den Verstand gebracht. Er wäre bei mir in der 2. Kategorie mit Abstrichen: Geering, Rundblad, Baltisberger Herzog, Blindi und Marti.

    Insgesamt also ca. 10 Spieler eher positiv, über den Rest ist damit alles gesagt.

    Ist doch schön, dass wir uns mehr oder weniger einig sind bei der Meinungsvielfalt auf dem Forum!


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    Zitat von 007

    Meine SK ist auch gebucht, das ist gar keine Frage, habe auch nur wenige Heimspiele verpasst! Wir haben aber offensichtlich einen anderen Geschmack, was Eishockey betrifft, ist ok. Für mich die schlechteste/langweiligste Heim-Saison seit der Hartley Quali. Wir sahen eine Handvoll wirklich guter Spiele und ein paar sehr gute Drittel. Ansonsten hatten wir häufig extrem Mühe gegen schwächere Teams, die gefightet haben. Siege nach einem 0:4 Rückstand wie gegen Zug gabs nicht. Ein 8:3 gegen Langnau kann ich nicht als Highlight betrachten. Und je länger die Saison dauerte, desto mehr spielten wir unsere Kreise an der Bande. Häufig reichte unsere spielerische Dominanz ohne körperlich ans Limit zu gehen. Das hat sich in den Playoffs gerächt.

    Positiv bleibt mir von dieser Saison wenig:
    1. Nilsson war häufig das Kommen alleine wert und sicherte uns viele Punkte
    2. Suter war der einzige Schweizer mit Zug aufs Tor
    3. Thoresen in den Playoffs
    4. Schlegel, hat einige Punkte gerettet

    Eigentlich bleibt mir nur ein Spiel in Erinnerung: 1:6 gegen Bern im Dezember. Eine eigentlich gute Leistung von uns, aber Bern spielte ein unglaubliche Partie. Hatte gehofft, dass man vom Anschauungsunterricht lernen würde, aber das war ein Fehler.


    SK bleibt bei mir ein Muss. Sehe vieles ähnlich wie du, aber mir blieb auch noch das 7:1 gegen Zug in Erinnerung, da sah man, was sie eigentlich könnten (, wenn es läuft)...
    Positiv: v.a. Nilsson, dann Suter und Geering, dann Schlegel und Thoresen. Mit Abstrichen auch Herzog.
    Negativ: Guerra, Sigi, Wick
    Unauffällig/blaue bzw. graue Masse: der grosse Rest.

    Ich würde gerne einen Vorkämpfer sehen (wie es Ambühl war), einen Pitbull, der den Rest mitziehen kann. Da so einer mit CH-Lizenz nicht zu finden ist, soll man so einen Ausländer holen. Pestoni würde ich nochmals eine Chance geben, lieber Wick weggeben, ja.

    Wo sind die Leader? (gueti Frag!) https://www.nzz.ch/meinung/die-zs…eader-ld.151846

    Zitat

    Das Image der Schönwetter-Mannschaft ist nun zementiert: Dank dem grossen Kader sind sie gut genug für die Qualifikation, nicht aber für spezielle Momente – für einen Klub mit den Ansprüchen der ZSC Lions unerträglich. Die Möglichkeiten zur Korrektur sind beschränkt, es gibt sie vorab bei den Ausländern, wo nur Sjögrens Vertrag weiterläuft. Doch nur da den Hebel anzusetzen, reicht nicht. Der Klub muss Wege finden, um auch die Schweizer Spieler mit weiterlaufendem Vertrag aus der Komfortzone herauszuholen.

    Leider wahr! :skandal:

    Es chummtmer (i dä momentane Enttüschig) vor, als hettemer sittem Hartley keis "richtigs" Playoffhockey meh gspillt. Nachher nur no Qualihockey: 2014 hät eus das knapp in Final bracht, womer duregloffe sind. Sit dem Titel wird leider nur no g'chügelet und wänns härt uf härt gaht, isch d'Luft dusse.

    Zitat von Studi66

    Irgendwie schon grotesk. Da hat man mal einen im Amt mit entsprechendem Eishockey-Background und Ausbildung und dann wird ihm zum Verhängnis, dass er zu viele Spieler kennt...und doch haben alle für ihn gestimmt.


    Politik siegt über Verstand - wie meistens, leider.

    Stimmt schon, wobei man es sich denken konnte, dass er - mit seiner Spielervergangenheit und seinen sonstigen Verbindungen - zwischen die Fronten gerät, sobald es absurd/irrational wird wie gerade zur Zeit.
    War wohl etwas naiv von allen Beteiligten zu glauben, dass das gut kommt.