Ich sehe dies etwas zwiegespalten.
Einerseits darf man (meiner Meinung nach) ein CHL-Gruppenphasenspiel nicht Gleichwerten wie ein Qualifikations- oder gar Playoffsspiel in der NLA, und wir wissen es doch alle: Sobald man auf einen „schwächeren“ Gegner trifft, dann passt man sich dem Niveau des Gegners häufig im Unterbewusstsein an oder tendiert zum Schönwetterspielen - ob man dem jetzt direkt Arroganz zuschreiben kann, sei mal dahingestellt - meiner Meinung nach passiert das im mentalen, unterbewussten Bereich. (Ich habe aber keine Psychologie studiert, ihr könnt mich gerne korrigieren)
Als Arroganz könnte man dem Zett bei diesem Spiel meiner Ansicht nach höchstens einen eigentlich positiven Aspekt vorwerfen, nämlich dass man häufig Junge eingesetzt hat und nicht die besten Spieler forcierte, als würde es um Leben und Tod gehen.
Andererseits muss ich dennoch sagen, dass mich das Spiel, ohne jetzt direkt Vorurteile machen zu wollen, schon etwas an einige Spiele der letztjährigen Qualifikation erinnert hat. Man sah die individuellen Qualitäten von einem bspw. Texier, Andrighetto etc. schon immer wieder, aber irgendwie fehlte mir das Teamgefüge ein bisschen. Entweder versuchte man auf Alleinikov etwas zu kreieren oder dann war man zu sehr verspielt, aber die Balance fehlte mir persönlich.
Let‘s see what‘s next