nö, hat nicht mit richtiger oder nicht richtiger Fan zu tun.
Aber Sonntag 20:00 ist für Gästefans wirklich beschissen.
Aber, aber fäbe - DAS interessiert doch den geneigten Sitzplatz Fan nicht - nicht im Geringsten.
nö, hat nicht mit richtiger oder nicht richtiger Fan zu tun.
Aber Sonntag 20:00 ist für Gästefans wirklich beschissen.
Aber, aber fäbe - DAS interessiert doch den geneigten Sitzplatz Fan nicht - nicht im Geringsten.
Ich behaupte auch auf unserer Seite (F1 bis G1) sind mindestens 3/4 der Plätze Firmenkunden.
Nein, bei uns nicht. Es hat viele, ja. Wer weiss vielleicht sogar 25% - aber garantiert nicht mehr. Kann natürlich nur vom G1 und G2 reden.
Fun fact: Bei und mit diesen Leuten habe ich es jeweils echt lustig. Die kommen mit ihren Kindern in Z-Shirts und haben überhaupt kein
Problem, wenn man mal - ui ui ui ui - aufsteht und emotional mitgeht.
Es sind bei mir dann eher die "mir-sind-ZSC FANS-scho-sit-24-Jahr-debi (man merke, also seit der Erfolg Einzug gehalten hat), sind-im-2.
und-3.-Rang-RÄCHTS-gsässe, händ's-unterenand-immer-nett-gha, händ's-geil-gfunde-wänn-die-andere-Stimmig-gmacht-händ, usserdem
zahle-ich-en-verd.....e-Sitzplatz-und-will-gfälligscht-guet-unterhalte-werde" Leute, welche mich zum Kopfschütteln bringen.
Man könnte es auch ein wenig schwarz und weiss aufbrösmeln wäre damit fast wieder meinem alle nervenden Lieblingsthema. Ultras im Jahre 2023.
Der gemeine Sitzplatz ZSC Fan geht an seine (ausgesuchten) Spiele, säuft sein Bier und wenn es unbedingt sein muss steht er dann mal noch auf. Ihn stört mehr oder minder alles was nicht so ist wie immer und findet den Torsong "schampar geil" . Die Kurve interessiert ihn so gut wie nicht. Er hat auch keinerlei Berührung oder Zugang dazu. Auswärts ist er ja eh nie anzutreffen. Wenn sie nicht da wäre ist es halt noch ruhiger in der Halle und der eine oder andere würde dann versuchen so etwas wie Stimmung zu machen. Wie früher halt :-).
Der Limmatblock ist vor allem mit sich selber beschäftigt. Der Glaube ohne sie gehe eh nix ist fest verankert (was ja im Thema Stimmung auch so stimmt). Deshalb auch der Glaube mit Protesten Dinge verändern zu können (und manchmal klappts tatsächlich). Sie haben eine minimale Berührung (z.B. beim Sammeln für Choreos) zum gemeinen Sitzplatz Fan und ärgern sich zusehends über die Trägheit dieser. Auswärts ist man eh mehr oder minder unter sich. Deshalb macht man sein Ding. Der Rest muss sich anpassen. Siehe Trillerpfeifen.
Zum Ende noch dies. Ich kenne jemanden der einen ehemaligen ZSC Spieler kennt. Zum Thema Stimmung in der SLA sagt dieser. Es gäbe ganz wenige Spiele wo für die Spieler hörbar eine wirklich gute Stimmung herrsche. Das sei deshalb, weil in der SLA die Sitzplatz Zuschauer besonders träge seien und sich kaum mitreissen lassen. Und die Stimmung rein vom Block sei halt dann doch zu wenig. Das sei in Stadien wie Ambri, Rappi, Fribourg und andere ganz anders. Deshalb sei in diesen Stadien wirklich Stimmung. Weil auch die Sitzplätze emotional dabei seien.
In diesem Sinne.
Leider im Grundsatz vollkommen richtig was die gegensätzliche Bedürfnisse, Erwartungen und eigene Wahrnehmung der jeweiligen
Parteien betrifft.
Und auch wenn ich zur Sitzplatz-Fraktion gehöre, will ich festhalten, dass keiner vom Limmatblock NICHT ins Stadion kommt, wenn
auf den Sitzplätzen weniger Leute sitzen. Aber es werden garantiert weniger Zuschauer auf den Sitzplätzen ins Stadion gehen, wenn
weniger oder keine Stimmung mehr im Stadion ist. Nicht sofort klar, aber nach und nach. Denn: Das "Stadion-Erlebnis" hat doch auch
zu einem gewissen Grad mit der "Ambiance" zu tun. Und wenn diese Ambiance einer "Kirchen-Atmosphäre" gleicht, dann ist es auf
einmal nicht mehr ganz so "lässig" und "cool", an einem DI ein Spiel gegen Fribourg im Stadioon zu schauen. Auch auf den Business Seats
nicht. Wer will schon dort sein, wo nix los ist.
Klar, so lange man richtig erfolgreich ist, werden die Leute trotzdem ins Stadion gehen. Aber wehe wir spielen eine Quali so wie die
letzten zwei Jahre.......... Schon jetzt ist das Stadion GEGEN DEN HCD an einem Sonntag nicht mehr ausverkauft, da der Faktor "neues
Stadion" langsam wegfällt.
Und ja, betr. Wahrnehmung der Stimmung ist es so wie "der Kollege eines Spieler" sagt. Das hat aber v.a. mit der Höhe des Stadions
zu tun (danke Video-Würfel) plus das eine ganze Seite nur Business Seats sind. Wäre unser Stadion bei gleicher Anzahl Sitzplätzen
kompakter, so wie Ambri, Fribourg, Rappi, sogar Lausanne - würde man einen spürbaren Unterschied bemerken. In Zug ist es übrigens
fast so "schlimm", aber eben - auch das Stadion ist kompakter.
Für mich war die Aktion mit den Aktionen der Strassenkleber vergleichbar. Man nervt "Unbeteiligte" die einfach ihrem Alltag nachgehen und hofft, die "Obrigkeiten" werden da nicht zuschauen und aktiv werden.
Denke ist eher für die Katz.
Genau so gut kann ich Tankstellenrüssel mit einer Banane verstopfen und hoffe es hat, ausser die Autofahrer zu nerven, noch einen anderen Effekt.
Wobei, ganz sachlich betrachtet sind die Strassenkleber ilegal, das Pfeiffen war es grundsätzlich nicht.
Klar kann man aus Ultra Sicht nicht gross vor-informieren. Sonst werden die Trillerpeiffen konfistziert. Aber ja, man vergrault halt schon einen grossen
Teil der Sitzplatz-Zuschauer/Fans.
Ich bin mir hier nicht ganz sicher, sonst aber mit unserem Regelwerk (und wie Schweizer Schiris das auslegen sollen) ja ziemlich vertraut.
Was der Head hier macht, eine angezeigte Strafe zurücknehmen, geht nach Regelbuch nicht. Das war hier sicher die richtige Entscheidung (und grossartig vom Linesmen, dass er seinen Kollegen überzeugt dass er dem Davoser das Bein gestellt hat und nicht Chrigel Marti), aber nach Regelbuch geht das nicht. Damit ist auch nicht definiert, wo angespielt wird.
Was kann ich als Schiri also beurteilen?
- Die Scheibe war beim Unterbruch in der VZ Zürich -> Anspiel vor Horst
- Das Spiel wurde unterbrochen wegen Zürich -> Anspiel vor Horst
- Spricht irgendetwas gegen ein Anspiel vor Horst -> eigentlich nicht
Bei der Vergabe des Anspielortes geht es hauptsächlich darum, dass das nicht-verschuldende Team keinen räumlichen Nachteil erhält.
Für mich ist die Wahl des Anspielorts also völlig verständlich und richtig.
Danke für die Replik. Macht jetzt eher Sinn. Nur - ich bin überzeugt, dass dies nicht das erste Mal ist, dass ein Schiri eine Strafe zurückzieht. Ich mag mich
noch an Hollenstein erinnern vor ca. 3 Jahren, als er dem Schiri mitgeteilt hat dass es keine Strafe war (äusserst sportliches Verhalten übrigens!) und
deshalb der ZSC nicht in Überzahlt gespielt hat. Das Bully wurde im Anspielkreis durchgeführt, genau so wie wenn der Schiri andere Entscheide auf dem
Eis zurückzieht, wie z.B. ein fälschliches Icing. Obwohl ich deiner Argumentation durchaus folgen kann, ganz stringent ist sie für mich als Laie nicht. Aber
hu kärs, wir hätten einfach direkt nach dem Bully kein Tor erhalten dürfen, dann würden wir jetzt auch nicht darüber diskutieren, let's face it.
Wir wollen ja nicht in Rappi- und Davoser Niederungen abdrifften, bei denen es um die wirklich, wirklich, wirklich schlimmen Schiedsrichter-Benachteiligungen
geht ![]()
Zum Spiel:
Davos hat ein starkes Team, gute Ausländer und einen ansprechenden Goali. Und wenn bei uns die Center der ersten beiden Linien fehlen, sowie ein
Ghetto nicht spielt, dann sind wir was die Kaderstärke betrifft ganz sicher nicht mehr als knapp auf Augenhöhe. Auch Zumbühl hat gestern nicht seinen
besten Tag eingezogen - passiert. Jetzt also zwei Mal hinter einander Zuhause verloren, ziemlich frustrierend.......
Wir haben diese Saison nun drei Mal verloren: Zwei Mal mit einem Törchen unterschied und einmal im Penalty-Schiessen. Auch hier - passiert. Bin noch
immer sehr angetan vom Team. Jetzt müssen wir versuchen wieder regelmässig 3 Punkte einzufahren damit uns diese Punkte im Feb. nicht plötzlich
fehlen zum unter die ersten 4 zu gelangen.
Schön gestern: Schiri pfeifft eine Strafe gegen uns, der Linesman korrigiert und die Strafe wird zurück genommen. Warum das Bully, aus dem die Davoser
ein Tor erziehlen, dann nachher nicht in der Mitte, sondern in unserem Drittel ausgeführt wird, verstehe ich nicht. Kann mir das jemand erklären?
Zum Protest:
Das ging ganz vielen bruuuuuutal auf den Senkel. D.h. er hat gewirkt! Nur ob er etwas bei den Entscheidungsträger BEwirkt hat? Ich weiss nicht ..........
Wenn das Fernsehen zahlt und etwas will, dann bekommen sie's auch leider. "Money talks - bullshit walks ....."
Der Vergleich mit Ambri und den Preisen sehe ich daher nicht sehr identisch. Dort hast du einen Verein, der willkürlich agiert. Jetzt geht es um die
Vermarktung und Verträge. Nur wenn an den Sonntagsspielen um 20:00 substantiell weniger Zuschauer in die Stadien strömen, die Einschaltquote
regelmässig unter den Erwartungen liegt - ja, dann könnte es sein dass man in Zukunft diese besch..... Anspielzeit wieder ändert.
Okay, wenn die Ultras an JEDEM 20:00 Uhr Sonntagsspiel ein solches Schauspiel zelebrieren, dann könnte es tatsächlich dazu führen dass eben dies
passieren könnte.
Und ganz persönlich - ich fand's geil! Okay, vielleicht hat's mich auch nicht ganz so stark gestört da ich auf einem Ohr sowieso einen Tinitus habe :verletzt:
Alrighty then, gestern Rappi weggeputzt und heute gegen den Rekordmeister, welcher sich wirklich im Aufschwung befindet.
Nach der sowas von unnötigen Niederlage gegen Zug, wäre es heute schön Zuhause einen 3er einzufahren. Und da unser Block
gestern nicht dabei sein wollte/konnte, erwarte ich heute eine laute Halle! Mal schauen ob Malgin wieder dabei sein kann und
wer im Tor stehen wird. Horst hat seine Sache gestern wieder sehr, sehr gut gemacht. Aber bis jetzt wurde bei einem Doppelspiel
am Weekend - so glaube ich - fast immer rotiert.
Nur dass das Game erst um 20:00 Uhr angepfiffen wird ist einfach nur Sch....e! Wäre das Game um 15:45 bin ich überzeugt, die
Halle wäre ausverkauft. So allerdings glaube ich, dass es richtig voll, aber nicht ausverkauft sein wird. We will see!
Hoffe sehr unser Lauf geht weiter. Denn: in dieser Saison haben wir lediglich 2 Mal verloren: Einmal mit einem Tor Differenz und
einmal im Penaltyschiessen. Ehrlich gesagt, schon unglaublich geil!!
Was für ein geiles Game gestern! Klar, Rappi hat's ganz sicher nicht schlecht gemacht. Aber alles in allem waren wir doch klar besser.
Und nicht nur wegen der Schuss- und Bullystatistik. Ich weiss nicht, wie viele Male der Puck nur um Haaresbreite das Tor von Nyffeler
vorbei rutschte ......
Und ja, auch wenn es gut ist wenn ein Grant auch mal "physisch" wird, seine Strafe war sowas von vollkommen unnötig. Denn Rohner
musste nicht geschützt werden, da war eigentlich gar nix vor dem Tor ausser das übliche leichte Herumgeschubse. Die Lakers haben
notabene ihre 2 Tore auch nur im PP erzielt. Bei 5 vs. 5 waren wir definitiv besser, keine Frage!
Schade durfte man in unserem Sektor keine Fan-Utensilien mitnehmen. Also keine Fahnen, Trommel, Megaphon, etc. Daher hat sich
der Block entschieden draussen vor dem Stadion zu Grillieren. Erstaunlich dass doch so viele Leute im Gästesektor anwesend waren.
Aber halt nicht die geile Stimmung, die ich Auswärts im Gästesektor so liebe ..... tja. Immerhin, wir anwesenden haben trotzdem
gemacht was möglich gewesen ist. Und das Spiel war für unserer Stimmung sicher förderlich.
Positiv:
a) Neben den Stars (Balcers, Fröden) konnten (und mussten!) unsere Jungen und die Spieler aus der 2. Garde durchaus sehr positive
Akzente setzen. So ist unser Kader wirklich gut und breit aufgestellt. Wir spielen mit oder ohne unsere Center der Linien 1 und 2
trotzdem mit unglaublich viel Selbstvertrauen!
b) Ein zweiter mobiler Bierstand - ENDLICH!
c) Und dass muss man ganz einfach neidlos anerkennen: Die Kurve von Rappi macht wirklich geil Stimmung. Egal ob sie führen
oder nicht. Sie sind stimmgewaltig und können echte (für mich negative) Emotionen schüren - chapeau.
Negativ:
a) Wie bereits erwähnt, dass der St.Galler Eishockeyverein entschieden haben, dass keine Fan-Utensilien in den Gästeblock dürfen.
b) Die Zuschauer auf den Sitzplätzen! Ich glaube es gibt kein Publikum, das primitiver ist, so wenig Ahnung von Eishockey
hat, sogar Freude hat wenn ihre 10-jährigen Sprösslinge den Stinkefinger zeigen, "f..k dich" rufen und das noch unterstützen,
bei einem Qualispiel Bier schmeissen und bei jedem Tor eigentlich nicht sich selber und ihr Team abfeiern, sondern nur den
"Blickkontakt" zum Gästestehplatz suchen. Ohne Scheiss, ich glaube wirklich, dass ganz, ganz viele von diesen Leuten unter
einem ganz gewaltigen Minderwertigkeitskomplex leiden. Nicht das dieser total berechtigt ist, keine Frage. Aber irgendwie
schon etwas surreal zum Teil ....... - Eigentlich tragisch, wenn's nicht so amüsant gewesen wäre gestern.
So, auf nach Rappi - freu' mich!
Finde zwar Wohlwend einen ziemlichen Trottel, aber…
Mal die Kirche im Dorf lassen. Halb so wild, etwas provozieren bzgl. Frisur und Kleidung, ähnlich wie bei Crawford und Schläpfer dazumals.
Gibt’s jetzt schlimmeres, aber kann mir schon vorstellen, dass dies wahnsinnig grauenhaft ist für die Schneeflocken von heute, wenn man mal ein bisschen provoziert.
Yup, da sind wir uns doch mal vollkommen einig. Natürlich lächerlich was er abzieht. Aber schlimm? Üüüüüüüberhaupt nicht. Ich fand's lustig.
Emotionen halt - ziemlich normal. Was wurde da früher auf den Bänken gemotzt, geschrieben und provoziert? Nur waren damals halt keine
Kameras auf dich gerichtet in der Regel. Sturm im Wasserglas.
Betr. Deutschland: Dann hast Du Dich wohl nicht mit Spanien und Frankreich auseinandergesetzt. Oder auch Italien.
Danke - denn was DORT abging ..... da war Deutschland ja gerade zu "harmlos". Aber wenn man sich halt nur mit den paar Staaten
auseinander setzt welche gerade um einen herum sind. Plus natürlich ein Land (Schweden), weil man sich dieses Beispiel herauspicken
will. Lustig .......
Ach ja. Und immer wieder richtig interessant, dass Schweden, oben in Norden, das 2 Staaten hat welche an dieses Land grenzt,
mit der Schweiz vergleicht. Die Schweiz, mitten in Westeuropa, ein Transitland, mit 4 1/2 Staaten welche an unser Land grenzen.
Aber hey, was weiss ich schon. Hier schreiben ja v.a. Leute, die's viel, viel besser wissen. Und das im Nachhinein. Ohne irgendwie
Verantwortung übernehmen zu müssen wenn eine Pandemie ausbricht.
Alles anzeigenWerden uns ja eh nie einig bei diesem Thema
Aber ich glaube wir meinen den gleichen oder?
Der, der in der Karriere jedes wichtige Spiel verloren hat?
Der, der seinen Jugendclub beim Abstieg und der grössten Krise des Vereins verlassen hat um zum Kantonsrivalen zu wechseln? (Und ja, es gibt auch andere, wenn auch nicht mehr viele, aber der Hollenstein Move war schon so ziemlich der unloyalste Transfer der jüngeren CH Hockey Geschichte)
Der, der den Grossteil der Karriere bei Meisterkandidaten gespielt hat und trotzdem nie Meister wurde?
Charakter > Skills gilt halt vor allem für den 2. Punkt. Da kann der nächste Wayne Gretzky kommen und ich fände es einen Dick Move.
Siehst du - und ich finde jeden MOVE geil der zu Lasten von Kloten geht. Aber ja, wir werden uns nie einig - we agree to disagree. Alles gut ![]()
Aaaaaah herrlich, endlich wärmt jemand dieses Süppchen wiedereinmal auf
![]()
![]()
Mit D.H. aus K. kannst du nicht Meister werden, ein ungeschriebenes Gesetz! Die Hockeygötter mögen keine "that's Business"-Typen.
Er passt eigentlich besser zu Fribourg, stimmt's?
Sehe ich anders. Verursacht sehr viele Icings, wirkt auf mich zumindest teilweise überfordert. Aber ein klassischer Indianer, braucht es auch.
Sehr viele Icings???? Ja gut, es sind ein paar Icings - klar. Wobei er und Marti sehr oft auch gegen die Top-Linie(n) des Gegners spielen.
Und lieber ein Icing zu viel, als ein Sch..ss-Pass à la Malgin in der eignene Zone. Übrigens, hinten stehen wir diese Saison bis jetzt sehr,
sehr gut, trotz/auch wegen Trudi.
Morgen live im Stadion dabei. Ist immer ziemlich "lustig" in Rappi ..... Die freuen sich sicher auch auf uns. Den grossen ZSC am SA-Abend,
da sollte die Hütte schon ziemlich voll sein.
1 - 4 und Marti mit einem Shorthander, yeah!!
Interessant. Also Aebischer nicht. Er geht zu Lugano? Und soll dann der nächste Schritt sein. Also wohl finanziell gemeint?
Noch zu Trutmann. Spielt ein starke Saison bisher. Wird nie ein Blender sein.
Most underrated Player bim Z! Spielte neben Berni - der konnte brillieren und sich für die NHL empfehlen. Spielt jetzt neben Marti.
Und der spielt - bis jetzt - die Saison seines Lebens! Auch wenn mein persönlicher Hockey-Gott vorher schon sehr gut war, keine Frage.
Werden nicht allzu viele von euch gelesen haben. Aber das "NÜNEFÜZG FÜFZG" - Heft vom Limmatblock ist echt lesenswert! Man muss ganz
sicher nicht immer ihrer Meinung sein. Aber es gibt - aus meiner Sicht - einen guten Einblick in unseren Block, was ihn antreibt, beschäftigt und
wie sie mit internen und externen Widerständen umgehen.
Sehr gut, sehr gut.
Gleichzeitig die beste Mannschaft der Liga zu haben und die Mannschaft mit den meisten selbst-ausgebildeten Spielern, ist eine Riesenleistung vom ganzen Club.
Schade konnte man den Tolggen Fige Junior nicht tilgen, aber sonst kann man aktuell dem Club wirklich nicht viel vorwerfen.
Du meinst den 1. ZSC Torschützen im unserem 1. eigenen Stadion? Der Hollenstein, der nun schon in seine 6. Saison beim ZSC spielt?
Der Hollenstein, der uns fast alleine mit 2 Toren in Biel feiern lies als wir eigentlich im 1/4 Final eigentlich keine Chancen hatten? Dieser
3:1 Auswärtssieg war einfach nur Weltklasse. Seine Tore zum 2:1 (mit einem Shorthander) und 3:1 - unfassbar.
Okay, ein Tolggen für die einen. Einen der komplettesten CH Stürmer in der Schweizer Liga für mich.
Alles anzeigenGenoni und das Goaliekarussell: Im Eishockey steht ein heisser Transferherbst bevor
Die Vertragsverlängerung von Leonardo Genoni mit dem EV Zug bringt Bewegung in den Torhütermarkt. Weil der siebenfache Meister dem EVZ bis 2027 erhalten bleibt, müssen sich Konkurrenten nach Alternativen umschauen.
43 Paraden zeigt Leonardo Genoni am Dienstagabend in Zürich, zwei Punkte stiehlt er mit dem EV Zug bei den ZSC Lions und ruft in Erinnerung, wer der erfolgreichste, beste, konstanteste Torhüter auf Schweizer Eis ist.
Es ist ein guter Moment dafür. Auf der Tribüne sitzen der Nationaltrainer Patrick Fischer und Peter Mettler, der Goaliecoach von Swiss Ice Hockey. Ersterer hat es im Mai in Riga gewagt, Genoni im WM-Viertelfinal zur Nummer 2 zu degradieren, indem er ihm Robert Mayer vorzog. Fischer scheiterte mit diesem Manöver beim 1:3 gegen Deutschland auf der ganzen Linie.
Genoni, 36, ist ein bescheidener, wohlerzogener Mann. Seine Manieren gebieten es ihm nicht, sich selber zu loben und andere zu kritisieren. Es ist einfacher, ein Basler Dybli zu finden, als Genoni ein Wort der Kontroverse zu entlocken. Er klingt wie ein stilvoller Diplomat, wenn er sagt: «Das war eine grosse Enttäuschung. Aber es bedeutet, dass ich schlicht nicht gut genug war.»
Genoni verlebte 2022/23 eine schwierige Saison im EVZ, statistisch war es die schwächste der Karriere; die Fangquote lag erstmals unter 90 Prozent. Es war ein ungewohnter Kratzer an der sonst fast immer makellosen Bilanz des siebenfachen Meistergoalies. Wobei Zugs Coach Dan Tangnes darauf hinweist, dass der Abschwung eher ein Produkt von liederlicher Zuger Defensivarbeit war als das Verschulden des Torhüters.
Nach zwei Meistertiteln in Serie kam den Zugern die Stabilität abhanden, es fällt ihnen bis heute auffallend schwer, Rückschläge wegzustecken. Am Dienstag gegen die ZSC Lions setzte es in der Kabine beim Stand von 0:2 ein heftiges Donnerwetter ab, Tangnes zürnte, er könne fehlendes Selbstvertrauen als Ausrede nicht mehr hören, man müsse sich dieses verdienen. Darauf drehten die Zuger das Spiel – auch dank Genoni, der den ZSC verzweifeln liess.
Genonis Flirt mit Ambri-Piotta, der Liebe seiner Jugend
In den Führungszirkeln wurde die Einschätzung von Tangnes ohnehin geteilt. Wie Geier kreisten die Konkurrenten um Genoni, im Wissen darum, dass sein Vertrag 2024 ausläuft. In Zug befürchteten sie, der Goalie könnte sich in Richtung Zürich verabschieden.
Bei den ZSC Lions war der Arztsohn aus Kilchberg einst ausgebildet worden, man hätte sich die Rückkehr zum Stammklub als romantisches Ende einer grossen Karriere vorstellen können. Doch die Konditionen, die Genonis Agent, sein Bruder Tiziano, genannt haben soll, liessen das Interesse des ZSC schwinden. «Für uns war klar, dass wir das nicht machen werden», sagt der Sportchef Sven Leuenberger.
Aber ein unterschätzter Faktor im Rennen um Genoni war dessen Jugendliebe: der HC Ambri-Piotta. Ambri unternahm dem Vernehmen nach viel, um Genoni zu verpflichten, für den ewigen Aussenseiter wäre es ein spektakulärer Coup gewesen. Es fehlte wenig, doch letztlich entschied sich der Bezirzte dafür, den Vertrag in Zug bis 2027 zu verlängern. Er sagt: «Es war kein Entscheid gegen ein anderes Team. Sondern einer für den EVZ. Ich schätze sehr, was ich hier habe.»
In Zug kann Genoni seine Titelhatz weiterführen, es ist bemerkenswert, dass er sich seinen enormen Ehrgeiz bis in den Spätherbst der Karriere hat bewahren können. Da gibt es andere Beispiele, Jaromir Jagr etwa, der in Tschechien noch immer aktive Altstar, sagte bei Vertragsverhandlungen mit Pittsburgh einst: «Ich brauche nicht noch mehr Titel, ich brauche Mädchen und den Strand.» Genoni sagt: «Na ja, wir haben in der Schweiz ja kein Meer. Und ich bin verheiratet . . .»
Genonis Verbleib in Zug ist der erste gefallene Dominostein in einem Torhüterherbst, der sich heiss ankündigt. Bei Ajoie und Gottéron, in Biel, Kloten, Langnau, Lugano und Zürich ist noch nicht klar, wer ab dem kommenden Herbst die Nummer 1 sein wird. Etliche Vereine, darunter Ambri und Zug, suchen einen Back-up; Luca Hollenstein, die bisherige Nummer 2 in Zug, wird sich verändern, nach der Absage Genonis könnte er in Ambri landen.
Der ZSC-Goalie der Zukunft könnte weiterhin Simon Hrubec heissen
Die Nationaltorhüter Reto Berra (Gottéron) und Joren Van Pottelberghe (Biel) sind die prominentesten noch verfügbaren Optionen, gerade Van Pottelberghe ist stark umworben, der EHC Biel würde ihn gerne halten. Wobei selbst ein Vertragsabschluss noch nicht allzu viel bedeuten muss – Van Pottelberghe schielt auch nach Nordamerika. Zwar ist er hinter dem finnischen Olympiasieger Harri Säteri in Biel eher zweite Wahl, aber im Sommer ist mit Ludovic Waeber von den ZSC Lions schon ein anderer Back-up in die NHL abgeworben worden.
Waeber, 27, wurde von Florida gerade in die AHL geschickt, auch er wäre eine attraktive Option, gerade für seinen Stammklub Gottéron. Der Haken: Er steht in Zürich bis 2025 unter Vertrag; der ZSC hat wenig Anlass, ihn freizugeben und einen Konkurrenten zu stärken. Ein Agent, der mehrere der verfügbaren Torhüter vertritt, sagt dennoch: «Ich stelle fest, dass viele Klubs versuchen, eine Schweizer Lösung zu finden. Damit sie die sechs Ausländerlizenzen für Feldspieler einsetzen können.» Derzeit setzen Ambri, Bern, Kloten, Lugano und der ZSC auf ausländische Torhüter.
Zumindest in Zürich dürfte sich das nicht ändern: Zwar läuft der Vertrag von Simon Hrubec aus – er ist einer der wenigen Keeper, die das Rendement Genonis erreichen können. Der Sportchef Leuenberger sagt, man sei mit den Darbietungen Hrubecs sehr zufrieden, aber es gebe bei keinem Spieler mit auslaufendem Vertrag Eile. Der ZSC ist ohnehin ein Spezialfall: Er verfügt bei den Schweizern über so viel Qualität, dass er es sich locker erlauben kann, eine der Ausländerlizenzen für einen Torhüter zu verwenden.
Weltklasse:
In Zug kann Genoni seine Titelhatz weiterführen, es ist bemerkenswert, dass er sich seinen enormen Ehrgeiz bis in den Spätherbst der Karriere hat bewahren können. Da gibt es andere Beispiele, Jaromir Jagr etwa, der in Tschechien noch immer aktive Altstar, sagte bei Vertragsverhandlungen mit Pittsburgh einst: «Ich brauche nicht noch mehr Titel, ich brauche Mädchen und den Strand.» Genoni sagt: «Na ja, wir haben in der Schweiz ja kein Meer. Und ich bin verheiratet . . .»