Eine für mich amüsante Szene ereignete sich, als im Fernsehen in der Wiederholung die Nashville Spielerbank beim Führungsgoal zum 4:3 gezeigt wurde.
Peter Laviolette ist ja einer der Coaches, der nach einem Tor der eigenen Mannschaft keine Miene verzieht. Pokerface pur. Jon Cooper, der Headcoach der kanadischen WM Mannschaft 2017 (und Coach der Tampa Bay Lightning) ist ein ähnlicher Typ, aber gleichwohl kein gleicher. Denn, im WM Halbfinal gegen die Russen schimmerten bei ihm, wenn auch nur kurz, die Emotionen, bzw. die Freude gleichwohl sichtbar durch. Randy Carlyle, der Coach der Anaheim Ducks ist dann auch wieder so ein «Tröchni» auf der Bank, wie Laviolette.
Bref, die Preds schiessen also 6 Minuten vor Schluss den vorentscheidenden Treffer zum nachmaligen Sieg, zur Western Conference Meisterschaft und zum Einzug in den Stanley Cup Final. Und Laviolette? Er lässt sich auch in dieser Situtation nichts anmerken. (What a performance, nicht wahr?) Aber klar, die Spieler auf der Spielerbank vor ihm «explodieren». Einer kommt ihm dabei mit seinem Hockeystock bedrohlich nahe. Bei 2:43:17 des Videos kann man diese Situation sehen. Dass der Coach dann nicht noch schreit: «Heeey! Passed uuf da une, ich ha nachem Match no mit minere Frau zum usswärts ässe abgmacht!», ist alles. 
PS.
Bei 2:56:12 nach dem Shakehands der beiden Mannschaften kommen auch die verletzten Predator Spieler noch ins Bild, die sich natürlich unsäglich freuen. Ryan Johanson und Kevin Fiala beide mit Krücken. Captain Mike Fischer posiert schliesslich (ohne Krücken) mit dem Conference Winners Pokal, danach die ganze Mannschaft, ohne dass ihn einer der Spieler oder Betreuer berühren würde. Das bringe scheinbar für den Final Unglück, heisst es.
Und ja, es zeigt sich, dass es für eine Hockeymannschaft sehr wohl möglich ist, auch nach dem Ausfall von 3 Leistungsträgern Playoff-Siege zu erringen. Sogar gegen vermeintlich stärkere, personell besser dotierte Teams! Ausrufezeichen!