Beiträge von gringo

    hehehe :wink:

    Zitat

    Sie haben kürzlich eine Studie in Auftrag gegeben um herauszufinden, was sie eigentlich sind. Dorfklub? Ausbildungsklub? Nobelklub? Nun wissen sie es. Endlich hat Kloten mit den Simpsons seine neue Identität als Lugano des Nordens gefunden. Teuer, erfolgsorientiert und mit einem sehr hohen Unterhaltungswert.

    Zitat von Larry

    Ich denke wir sind die klare Nummer 1 in der CH wenn ein talentierter Junior wechseln möchte weil er sich verbessern will.

    Schebegeil! :cool:

    Ausser Arno der Rocker ruft! :wink:

    Zitat von larlf

    Was hat der Canepa Club für einen finanz. Schaden?
    Yapi ist versichert & somit ist das gedeckt!
    Oder klagt Canepa auf die verlorene CL Teilnahme?

    Klar war Yapi wohl ein Schlüsselspieler, aber wenn man wegen 1 Ausfall den Meister abschreiben muss, dann war es sowieso nicht realistisch! Evtl ein CH Fussball Problem, dass ausser Basel niemand so einen Ausfall kompensieren kann; Auch ein Grund, weshalb sie Serienmeister sind...

    und zum Schluss: ob zbdp aus einem reinrutschen, kein Foul, ein leichtes oder ein derbes Foul entsteht, wissen 99% nicht bei der Entscheidung es zu versuchen und Bruchteile entscheiden über den Ausgang der Aktion. Erst recht bei der Geschwindigkeit im Profifussball


    1. ist hier alles gesagt: http://www.kurzpass.ch/artikel/kommen…lay-war-gestern
    2. Fehlt Yapi, läuft es scheisse, läuft es scheisse, kommen weniger Leute, es wird ausser einem Blumentopf nichts geholt. Das ist der finanz. Schaden. Die Versicherung wird sicher nicht für 100% aufkommen
    3. es ist schon der 3. FCZ Spieler (Opango, Kukeli und jetzt Yapi)?

    Zitat von larlf

    Isch genau so, wie de Wieser gschriebe hät: Du muesch Dich im Sport innerhalb vo Bruchteil für oder degäge entscheide und wänns ganz dumm lauft, dänn chunts so use wie bim Yapi!
    au wänn s'Foul brutal isch, ich bin glich de Meinig, dass das kei Absicht gsi isch und er (so doofs tönt) eifach z'spat chunt.

    Dass de Yapi oder sini Versicherig chan (wahrschinlich wird) go Klag ihreiche, isch ihres Ding und hät demit z'tue, dass en Sportinvalid halt au gnueg chostet; Falls er würklich niemeh spielä chan. Aber was genau de Canepa wett, wo immerno voller Emotione isch, das begrief ich def. nöd! Jedem Spieler wür mer nachher säge, er söll sich vorher überlege, was er i de Medie uselaht... und im Gägesatz zu all denä Jungs, hät er doch scho paar Jahr a Erfahrig i dem Business (chönt mer jedefalls meinä).


    Häsch ja bi eu gseh, was use chunnt, wänn en Schlüsselspieler usfallt (Salatic) und so regt's de Canepa halt grausam uf, dass villicht es erfolgriichs Puzzleteil für e Meischterschaft fahrlässig kaputt g'macht wird! de Verluscht für de FCZ wird *vil* grösser si, als de für Aarau, wänn de Wieser nöd spielt!

    Zitat von Sevi


    ja, dass er geschockt ist und es für den Verein scheisse ist, streite ich auch überhaupt nicht ab. Auch nicht, dass es ein absolut unnötiges und grobes Foul war. Wieser wurde auch mit Rot bestraft und wird einige Spielsperren bekommen - völlig zu Recht! Ich kann ja sogar halbwegs nachvollziehen, dass Canepa sehr gefrustet ist, schliesslich zahlt er grösstenteils Yapis Lohn. Nur wenn wir jetzt anfangen bei jedem groben Foul strafrechtlich vorzugehen, dann kommts ganz übel heraus mit dem Schweizer Fussball (oder Sport allgemein, falls das Schule macht). Dann würde ungefähr jedes zweite Wochenende ein Spieler angeklagt werdem und das kann es echt nicht sein! So schlimm die Verletzung von Yapi ist, so folgenschwer für seine Karriere und den Verein, so gehören nun mal Verletzungen (ob nun durch Foul oder sonst wie) leider zum Sport.


    So kann man billig eine Meisterschaft entscheiden....

    Espresso Von Fredy Wettstein
    Tomatito und Demut

    Luca, der Architekt, wollte seinem Freund Bruno, dem Werber, eigentlich zuerst Skizzen eines neuen Projekts zeigen, doch er kommt gar nicht dazu. Bruno, seinen Espresso ständig in der Hand balancierend, redet drauflos und schwärmt. Sein Spiel sei genial gewesen, und am Ende habe es eine Standing Ovation gegeben, die Zuschauer seien aufgestanden und hätten sich gar nicht mehr gesetzt, minutenlang nur geklatscht. «Du hättest das sehen müssen, mit welcher Hingabe er gespielt hat, mit welcher Leidenschaft und Lust. Einfach brillant, grossartig, und . . .»

    Luca will ihn unterbrechen, fragt zögerlich: «Von wem redest du? Von Federer?» Aber Bruno, und er redet so laut, dass die am Nebentisch im Café im Zürcher Seefeld ihre Zeitung beiseite legen, hört die Frage gar nicht.

    «Seine Technik ist atemberaubend, er spielte so variantenreich, wir waren alle hingerissen und haben nur auf ihn geschaut und . . .»

    «. . . Bruno, bitte sag, von wem du redest.»

    «. . . und du hättest seine Fingerfertigkeit sehen müssen, wie virtuos er spielte, er sei ein Meister der komplizierten Zartheit, hat einmal jemand über ihn geschrieben.»

    Luca kennt Bruno gut und weiss, dass dieser gerne die poetischen Seiten des Sports sucht, aber diesmal ist er ratlos, schaut ihn verständnislos an und fragt: «Finger? Wo warst du?»

    Bruno erzählt von einem Konzertabend im Kaufleuten, einer «Flamenco Night» mit Tomatito, dem «Tomätchen», von dem er vorher noch nie gehört habe, der Spanier mit den langen Haaren sei ein Star dieser Szene, auf der ganzen Welt gefragt, und während seines Gitarrenspiels habe er oft an Arjen Robben gedacht und . . . «. . . an Robben?» «. . . ja, an Robben, tags zuvor hatte er doch in Rom wieder so wunderbar gespielt, und an Shaqiri.» Luca: «Flamenco, Robben, Shaqiri?» Bruno versucht zu erklären. Tomatito sei im Kaufleuten mit einem Ensemble aufgetreten, und der neben ihm, viel jünger, habe ihm geglichen, und er habe nachgefragt beim Konzertveranstalter, und es sei tatsächlich sein Sohn gewesen, er habe an diesem Tag sogar seinen 17. Geburtstag gefeiert. Er sei, heisst es, noch talentierter als sein berühmter Vater. «Aber du hättest sehen müssen, mit welch bewundernden Blicken er jeweils zu seinem Vater geschaut hat, mit welcher Demut.» Am Ende des Konzerts habe er auch einen Soloauftritt gehabt, die Scheinwerfer seien nur auf ihn gerichtet und der Applaus nachher frenetisch gewesen, aber sogleich habe er mit einer Geste seinem Vater gedankt und ihn mit leuchtenden Augen angesehen.

    Jetzt versteht Luca, was Bruno ihm sagen will. «Du denkst, auch Shaqiri müsste manchmal demütiger sein, dankbar, dass er die Möglichkeit hat, überhaupt bei Bayern spielen zu dürfen, und nicht immer wieder gleich davon reden, dass er mit seiner Situation nicht zufrieden sein könne.»

    «Genau. Und weisst du was, Luca? In diesen Tagen, als ich Federer und sein magisches Spiel bewunderte, habe ich auch an dich gedacht. Vor gut einem Jahr, da sind wir doch ebenfalls hier gesessen, und du hast über Federer gelästert, er sei doch langsam zu alt und zerstöre seinen Mythos, und er solle aufhören. Und du hast den ‹Guardian› erwähnt, der habe geschrieben, jede Presskonferenz von Federer gleiche dem Vorlesen eines Testaments. Ich habe dir damals gesagt, wir sollten demütiger sein.»

    Luca hört gar nicht mehr zu. Er liest seine Zeitung. Alles über Federer.


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