Beiträge von Vladi19

    Zitat von Messier

    Mann. . . de Walti Scheibli hät gfehlt. . . . läck mir, so e geili Fete gsi dassi das erscht jetzt bemerkt ha. . . oder ischer scho erholt und ume gsi ?

    nei, er isch glaubs nöd ume gsi:

    «Damals litten wir, heute ärgert man sich»

    Walter Scheibli, als Radioreporter die «Stimme des ZSC», spricht über seine Faszination für den Klub, der soeben 80 wurde

    VON SIMON GRAF

    Seit 1982 begleitet Walter Scheibli den ZSC als Reporter für das Zürcher Lokalradio Radio 24. Der inzwischen 78-Jährige versteckt seine Sympathie für den Stadtklub nicht und erfreut sich bei dessen Anhang grosser Beliebtheit. Den Saisonstart verpasste er wegen einer Meniskusoperation mit Komplikationen, ab Dezember wird man die «Stimme des ZSC» wieder hören.

    Walter Scheibli, wann haben Sie Ihr Herz für den ZSC entdeckt?

    Schon früh. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Mein Vater war Oberturner beim Turnverein Oberstrass, und damals hielten sich dort viele ZSC-Spieler fit. So traf ich als kleiner Bube auch Heini Lohrer. Als wir während der Kriegsjahre auf dem Dolder Schlittschuh laufen gingen, staunten meine Kollegen, als er mich kannte. Zu den Spielen fanden wir uns jeweils zwei Stunden vor Matchbeginn ein, um uns einen Platz in der ersten Stehplatzreihe zu sichern. Die Reichen mit den Wolldecken, die Sitze reserviert hatten, kamen erst eine Viertelstunde vor dem Spiel. Damals dachte ich: Hoffentlich gehöre ich auch mal zu denen.

    Und haben Sie gefroren?

    Es konnte schon kalt werden. Eishockey spielte man da ja nur von Dezember bis Februar. Der ZSC war mit dem Dolder der einzige Klub mit Kunsteisbahn. Sonst wurde auf Natureis gespielt. Wenn es schneite, musste das Eis mit einem Schieber im Zehnminutentakt gereinigt werden. Manchmal wurde ein Match auch abgebrochen.

    Ihr Bubentraum war aber nicht der vom Eishockeyspieler, sondern vom Fussballer.

    Das stimmt. Ich wollte Fussballprofi in Frankreich werden. Aber als Zuschauer stand mir das Eishockey immer näher. Ich habe zu keinem Fussballklub eine solche Liebe entwickelt wie zum ZSC.

    Haben Sie diese Liebe nie bereut? Der ZSC bescherte seinen Anhängern ja nicht nur sonnige Stunden.

    So etwas kann man nicht bereuen. Auch das Leiden hat seine Qualität. Und wir haben oft gelitten. Als der ZSC in den 70er-, 80er-Jahren fünfmal auf- und wieder abstieg, waren das harte Zeiten. Damals litten wir, heute ärgert man sich.

    Was ist der Unterschied?

    Wer sich ärgert, hat mehr erwartet. Doch in den Zeiten des alten ZSC wussten wir: Wir müssen froh sein, wenn wir nicht absteigen. Der schlimmste Match war einer in Pruntrut in der Auf-/Abstiegsrunde (1988). Als wir nach dem zweiten Auswärtsspiel gegen Ajoie gescheitert waren, wurde es eine ganz traurige Heimfahrt. Und natürlich war auch die Zeit der Fusion mit GC schwer. Als man das neue Gebilde Zürich Lions nennen wollte, trat ich im Radio 24 gegen Bernd Böhme und Peter Spuhler an. Noch heute sage ich nicht gerne Lions.

    Was war der Höhepunkt?

    Ich kann mich nicht auf einen beschränken. Der erste Meister-titel 2000, nach langen Jahren des Wartens, war wunderbar. Und der zweite, als Samuelsson in der Verlängerung traf. Micheli lief mit, und ich dachte: Spiel doch endlich den Puck. Aber er schoss. Ein absoluter Höhepunkt war natürlich, als wir 1992 mit Del Curto und Krutow das Grande Lugano stürzten. So ausgelassen wie damals wurde im Hallenstadion nie mehr gefeiert.

    Wie wurden Sie Radioreporter?

    Durch Zufall. Als wir beim FC Unterstrass einen Junioren-Chlausabend organisierten, wollten wir Jan Hiermeyer engagieren, um ein paar Spieler des FC Zürich zu interviewen. Doch seine Gage war zu hoch. Also führte ich die Interviews, und alle sagten danach, ich sollte mich beim Radio melden. Damals gab es nur unser Landesradio Beromünster. Nach einigen Bemühungen kam ich dort rein, doch den Durchbruch schaffte ich nicht. Der gelang mir erst bei Radio 24.

    Sie sind als «Stimme des ZSC» selber zum Star geworden, haben Autogrammkarten, werden an ZSC-Spielen gefeiert. Geniessen Sie das?

    Ja, und das gebe ich offen zu. Ich bin nicht ungern im Mittelpunkt. Ein Kollege von mir, der viel bekannter ist, sagte mir einmal: Es werde ihm manchmal zu viel, wenn er beim Nachtessen im Restaurant gestört werde, weil jemand ein Autogramm wolle. Ich fühle mich gebauchpinselt.

    (c) 2010 Sonntags Zeitung

    Zitat von Draft

    ...ich han s'Gfühl, da chönntsch dich ganz gewaltig tüsche. Hät sehr viel da ine, wo scho 20, 30 oder 40 Jahr i d'Halle gönd.

    das weissi und ghöre (au) zu dene, wo sitt 30 jahr gönd; aber ich han ehner die gmeint, wo immer am nörgle sind; die 'alte' motzed amix scho au, aber nöd immer. :cool:

    Bin ganz diinere Meinig, Thomi.

    Ich han amix s'Gfühl, dass die Ewignörgler ehner vo dere Generation(e?) sind, wo d'NatiB-/Liftmannschaft-Ziite i dä 80er und 90er nöd miterläbt händ, sondern "nur" die erfolgriiche Lions-Ziite.

    Drum isch au wohl dä Aspruch en andere...

    Zitat von Larry

    Wenn er den Speed noch hätte wäre er immer noch in der NHL....

    Die anderen Ausländer in der CH haben den Speed aber nicht seine Hände und seine Übersicht. Darum sind sie ja in der CH und nicht in der NHL!

    Wenn er läuferisch nur ein bisschen zulegen kann ist er wertvoller als mancher andere der in der CH rumturnt.

    dem ist nichts hinzuzufügen.

    Deine Worte in Krutovs Ohr!

    NZZ von heute:

    Demgegenüber übten sich die ZSC-Herren als Kürläufer in Holiday on Ice. Bekannte Namen bleiben seit Wochen unter den Erwartungen, und dem überforderten Trainer Colin Muller fallen immer neue Ausreden ein. Es ist Fakt, dass auch andere Grossvereine im Herbst im Rink lavieren, aber beim ZSC scheint das Fundament (System, Disziplin, Passion) morscher als anderswo.

    wie wahr... leider.

    Zitat von NoName

    Wer mit den damaligen Vorstandsmitgliedern des EVZ gesprochen hat, dem wird sofort klar, dass Muller nie und nimmer die Rolle eines Headcoaches einnehmen kann. Die dortigen Vorkommnisse sprechen Bände. Aber was man nicht sehen und hören will, das ignoriert man lieber, bis einem die Rechnung gesalzen am eigenen Tisch serviert wird.

    Und was genau waren denn diese Vorkommnisse bzw. was genau haben die damaligen Vorstandsmitglieder des EVZ gesagt? Merci.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Der Startrekord ist gebrochen, Kloten siegt mit Ach und Krach mit 2:1.

    nöd ganz:
    "Im Unterschied zur laufenden Saison haben die Klotener damals alle sieben Siege innert sechzig Minuten errungen. Heuer gelang ihnen dies gegen Rapperswil und Freiburg hingegen jeweils erst in der Overtime, die es in der Qualifikationsphase 1992 noch nicht gegeben hatte, weshalb diese Partien damals als Remis gewertet worden wären."

    Zitat von Champs-de-Mars

    Doch, eigentlich schon. Bin nicht arrogant genug um zu glauben, wir könnten mit gewichtigen Absenzen den ZSC schlagen. Aber mal schauen wer dann letztendlich im Aufgebot steht und wer nicht.

    Egal, wenn's heute für einmal eine Niederlage gibt, geht die Welt nicht unter. Und wenigstens schöpft dann der ZSC neues Vertrauen und wer weiss, vielleicht wird das Euer Turnaround sein. :wink:

    dream on:::: :wink:

    Zitat von Mushu

    Ach, paralell zum Trainer würde ich gleich auch unseren Sportchef ersetzen. Er ist - wie vermutet - die grösste Fehlbesetzung in der Organisation. Andere Hammertransfers sind verletzt, oder können sich im Schatten schlechter Leader aus dem Schussfeld nehmen; aber die Paterlini- und evtl. ZieglerÄrgerzeit wird sicher auch noch kommen.

    ev. ist ja alles von langer hand geplant: müller und salis raus, dann arno rein. :roll:

    Zwei Kanadier jagen ihr Glück

    Cory Murphy und Duvie Westcott wollen bei den ZSC Lions ihre Wanderjahre hinter sich lassen.

    Von Simon Graf, Zürich

    Wenn man hätte tippen müssen, welche Ausländer Edgar Salis dereinst als Erste zum ZSC holen würde, hätte man nicht an zwei eher kleine Verteidiger wie Duvie Westcott und Cory Murphy gedacht. Sondern eher an einen bärigen Abräumer im Stil eines Peter Nordmark oder Ville Sirén. Wenn man den beiden neuen ZSC-Kanadiern spätnachts in der Unterführung an der Langstrasse begegnen würde – man würde nicht die Flucht ergreifen. Denn sie sehen nicht besonders furchterregend aus. Salis hat nicht zwei stämmige Naturburschen engagiert, sondern zwei kompetente Abwehrspieler von knapp 1,80 Meter.

    Dass sie sich aber beide zu wehren wissen, beweist ihre Vita. Wer nie gedraftet war und es trotz fehlender Zentimeter in die NHL geschafft hat, sich in fremden Ligen durchgebissen, ja profiliert hat, versteht sich zu behaupten. Bei Westcott gibt es dazu den Videobeweis: Auf Youtube ist zu sehen, wie er, damals bei Columbus, den bekannten Bösewicht Sean Avery im Faustkampf besiegt. Er schmunzelt, als er auf die Szene angesprochen wird. «Avery hatte uns provoziert. Wir hatten ein Techtelmechtel und mussten auf die Strafbank», erinnert er sich. «Beim Hinausfahren fragte ich, ob er prügeln wolle. Er lehnte ab. Ich ging trotzdem auf ihn los.»

    Händeschütteln als Ritual

    Westcott betont aber, dass man ihn nicht als Schlägertypen ansehen könne. «Prügeln gehört in der NHL dazu. Nach dem Match ist das abgehakt. Wenn das hier passiert, redet ihr wohl noch Wochen darüber.» In der Vorbereitung liess Westcott seine Fäuste in den Handschuhen stecken. Er sorgte für Assists, nicht für Schläge. In den ersten Wochen sei es für ihn darum gegangen, die Kollegen, ihre spielerischen Präferenzen und die kulturellen Eigenheiten kennen zu lernen. «In Russland schüttelt man am Vormittag jedem Spieler die Hand», erzählt er. «Zuerst wusste ich das nicht, und einige dachten schon, ich sei arrogant, bis ich es erfuhr.» In der Schweiz sei es anders, da klatsche man mit geballter Faust ab.

    Murphy kennt die Schweiz von seiner Freiburger Saison von 2005/06 und ist froh darum. «Denn hier wird komplett anders gespielt als etwa in Finnland. Das finnische Eishockey lehnt sich stark ans nordamerikanische an; es wird ruppiger gespielt. Ich der Schweiz läuft man viel und schnell.» Das sollte ihm, der als kreativ gilt, entgegenkommen. Murphy erlebte nach Gottéron die besten Jahre, gelangte via IFK Helsinki und einen WMTitel unter Andy Murray als Spätberufener in die NHL und war zweimal nahe dran, sich zu etablieren. Doch zweimal stoppte ihn eine Verletzung. Besonders ärgerlich war es im März 2009 bei Tampa, als er von einem Schuss von Teamkollege Vincent Lecavalier am Fuss getroffen wurde und dieser brach.

    «Das war schade», sagt er kopfschüttelnd. «Es herrschte in Tampa eine günstige Situation für mich: Sie hatten viele Verletzte, ich spielte oft und mit guten Mitspielern. Wer weiss, wie es gekommen wäre.» Doch Murphy war zu wenig lang da, um einen bleibenden Eindruck zu machen, und nach einem Jahr im Farmteam New Jerseys hat er das Kapitel NHL abgeschlossen.

    Der Luxus, daheim zu schlafen

    Westcott war schon zwei Jahre früher, als er in die russische KHL auszog, an diesem Punkt angelangt. Die letzten beiden Saisons, in Riga und Minsk, seien spannend gewesen, erzählt er. Die schlechten Erfahrungen, die andere im «wilden Osten» gemacht hätten, könne er nicht bestätigen. «Ich fühlte mich nie unsicher. Die Menschen waren nett. Aber es war wieder Zeit für Neues.»

    Auch, weil er seit einem Jahr Vater einer Tochter (Stella) ist und mehr Zeit mit ihr und seiner Frau verbringen möchte. «In Russland bist du eine Woche weg, eine zu Hause, eine weg. Die Roadtrips sind noch härter als in der NHL; du musst grössere Distanzen zurücklegen, mehr Zeitzonen überwinden.» In der Schweiz geniesst er nun den Luxus, jede Nacht im eigenen Bett zu schlafen.

    Wie Murphy wohnt er in Winkel im Zürcher Unterland, und wer ihn nach ersten Eindrücken von der Schweiz fragt, löst eine hemmungslose Schwärmerei aus: «Die Landschaft ist wunderbar, mit den Flüssen, Seen, Bergen, Hügeln, Wäldern. Und die Leute sind sich bewusst, was sie daran haben. Sie werfen keinen Abfall auf den Boden, benützen Autos, die wenig Benzin verbrauchen. Viele fahren Velo. So sollte es sein.»
    Am Abend unternehme er jeweils ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Labrador in der Natur, zudem ist er angetan von der Schweizer Küche: «Die Qualität des Essens ist ausgezeichnet. Alles ist bio. Eure Poulets sind viel kleiner als die bei uns zu Hause. Weil ihr sie nicht mit Steroiden vollpumpt. Das wirkt sich auch auf den Geschmack aus. Und ich liebe all die verschiedenen Brote.»

    «Wir werden vorne mitspielen»

    Auch Murphy hat nur Positives zu berichten. Natürlich loben beide die ZSCOrganisation, die ihnen den Einstieg so leicht als möglich gemacht habe. Die beiden 32-Jährigen, die Verträge bis 2012 unterschrieben haben, sind überzeugt, dass sie in Zürich bei einem Spitzenteam gelandet sind. «Mit diesem Speed und dieser Technik werden wir vorne mitspielen», sagt Murphy. Auch Westcott zeigt sich vor allem vom Tempo beeindruckt. Von ihm, dem kompakten Kraftpaket mit Glatze, wird erwartet, dass er Stabilität und Härte ins Zürcher Spiel bringt. Murphy soll der Spielmacher und Spezialist fürs Powerplay werden.

    Zudem hat er sich vorgenommen, nach Finnisch auch Deutsch zu verstehen. Zumal ihn seine beiden Kinder, die auf Englisch und Schweizerdeutsch unterrichtet werden, schon mit ihm unbekannten Ausdrücken bombardieren. Sein vierjähriger Sohn Grady hat inzwischen bei den ZSC-Junioren die ersten Gehversuche im Eishockey gemacht. Und Murphy strahlt, als er davon erzählt. Man hat das Gefühl, die beiden neuen Kanadier haben fernab der NHL ihr Paradies gefunden. Jetzt muss es nur noch mit dem Eishockey klappen.

    Quelle: Tages-Anzeiger

    doch, offebar scho:

    NHL legt Veto gegen «Rentenvertrag» ein

    Der Kontrakt zwischen den New Jersey Devils und Eishockey-Superstar Ilja Kowaltschuk ist offenbar noch nicht in trockenen Tüchern.

    Gemäss Medienberichten in Übersee hat die National Hockey League (NHL) ihr Veto gegen den Deal, der über 17 Jahre laufen und dem streitbaren russischen Offensivgenie 102 Millionen US-Dollar einbringen soll, eingelegt.

    Sowohl kanadische als auch amerikanische Medien erklärten, es handle sich bei diesem Vertrag um eine Umgehung der Gehaltsobergrenze (Salary Cap). Ilja Kowaltschuk wäre bei Vertragsende 44 Jahre alt.

    Quelle: tagi online