«Als ich nach Zürich kam, merkte ich gleich, dass diese Mannschaft ein enormes offensives Potenzial hat», sagt Kovar. «Aber im Playoff geht es nicht darum, so viele Tore wie möglich zu schiessen. Sondern primär darum, Tore zu verhindern. Die beste Defensive gewinnt in der Regel. Daran arbeiten wir.»
Der Kontrast zwischen dem Spiel in der National League und der russischen KHL sei recht gross, hat er festgestellt. «Es ist für einen Goalie nicht einfach, hier gute Statistiken zu haben. Denn viele Teams spielen sehr offensiv, es gibt viele Puckverluste, viele gute Chancen, viele Powerplays. Die Schiedsrichter pfeifen sehr viel. Dass alles so unberechenbar ist, macht es aber auch interessant. Wenn du in Russland zwei Tore zurück warst, war das Spiel praktisch vorbei. Hier kannst du auch noch gewinnen, wenn du vier Tore in Rückstand liegst.»
Diese Aussage von Kovar sagt schon sehr viel über das hochgelobte CH-Hockey und den Fehlstart vom ZSC!