Beiträge von Danny

    «Als ich nach Zürich kam, merkte ich gleich, dass diese Mannschaft ein enormes offensives Potenzial hat», sagt Kovar. «Aber im Playoff geht es nicht darum, so viele Tore wie möglich zu schiessen. Sondern primär darum, Tore zu verhindern. Die beste Defensive gewinnt in der Regel. Daran arbeiten wir.»

    Der Kontrast zwischen dem Spiel in der National League und der russischen KHL sei recht gross, hat er festgestellt. «Es ist für einen Goalie nicht einfach, hier gute Statistiken zu haben. Denn viele Teams spielen sehr offensiv, es gibt viele Puckverluste, viele gute Chancen, viele Powerplays. Die Schiedsrichter pfeifen sehr viel. Dass alles so unberechenbar ist, macht es aber auch interessant. Wenn du in Russland zwei Tore zurück warst, war das Spiel praktisch vorbei. Hier kannst du auch noch gewinnen, wenn du vier Tore in Rückstand liegst.»

    Diese Aussage von Kovar sagt schon sehr viel über das hochgelobte CH-Hockey und den Fehlstart vom ZSC!

    Also bitte! Ich entscheide selber ob mich eine Schraube erschlagen darf oder nicht. Und auch ob die Leute um mich herum ein Trauma erleiden nachdem sie meinen zerfledderten Schädel sahen. Gegen die Helmdiktatur!

    Es soll hart zu und her gehen im nächsten Heimspiel. Die Suva rechnet damit, dass die Pucks uns nur so um die Ohren fliegen werden (die Schrauben kommen erst in der SWISS LIFE Arena). Deshalb Helm mitbringen oder im Stadion mieten. Die Kommunikation wäre für nächsten Freitag gewesen.

    Er hat ja viele Möglichkeiten. Spielt wieder EP oder eher DS? Lässt er MI wieder auflaufen? Kehrt LC zurück und spielt dann zusammen mit DB in der Linie? Das würde dann bedeuten, dass er vielleicht er ja auch bei TR, JS, LH, MH, GH, FH mal etwas durchmischelt?

    AT wird sicher verwirren versuchen, er will ja unberechenbar sein und hofft, dass sein Gegenüber falsche Schlüsse zieht, damit er RG überrumpeln kann.

    Das stimmt schon, was du schreibst. Das Kader ist breit genug, aber leider nicht zwingend in Topform bis anhin.
    Bedeutung haben daher letztendlich nur Tore, alles andere nützt nix.

    Wie ist das dritte PO Spiel verlaufen, 0:0 bis zum Sudden Death und der ZSC war in der Verlängerung mit zunehmender Spieldauer im Vorteil und ein top frischer motivierter Spieler der 4+ Linie hat das Tor geschossen. Spielerisch kann der ZSC mit 4 Linien auftreten und Biel kann nur mit 3 gleichwertige dagegen halten. Also wer ist im Abnützungskampf energetisch im Vorteil? Wenn der ZSC das Momentum nie Biel überlässt, kommen die Toren schon irgendwann. Kann mir vorstellen, sollte es lange ausgeglichen sein, das Biel wieder im mittleren Drittel die maximale Energie einsetzen wird um ein Tor zu zu erzielen. Oder, dass er Brunner mehrheitlich schont (wie Chris) und in der Verlängerung laufen lässt. AT ist taktisch extrem wif, was sind seine Möglichkeiten?

    Ich hoffe sehr, dass Chris mehr Eiszeit erhält!
    Meiner Meinung nach fehlt das Element "Stören und ablenken vor dem Tor" total und keiner bei uns macht diesen Job so gut wie Chris

    Sobald der ZSC endgültig auf das harte Defensiv Spiel umgestellt hat wird Chris mehr ins Zentrum rücken. Die hart hineingekämpften Tore werden sehr bedeutend sein. Vielleicht hat RG ihn genau deshalb etwas geschont, dass er dann topfit ist wenn es ihn braucht. Im nachhinein ganz beeindruckend wie er Chris gebracht hat. Die Spieler laufen auf den Felgen, dann bekommt Chris mehr Eiszeit und drin ist der Puck!

    Nebst der Diskussion wer jetzt Malgin ersetzen soll, sollte auch ein Blick auf die Breite des Kaders geworfen werden. Ich behaupte der ZSC hat die stärkste 4. Linie. Im harten Defensiv Kampf wird dem viel Bedutung zukommen.

    Gennau das denke ich mir auch. Und ohne Malgin soll uns dieses Rumgekurve jetzt den Heimvorteil zurückholen.

    Jetzt gilt Defense First und insofern kann das "Rumgekurve" nicht mehr so aufkommen. Als Bieler würde mich das Spekulationshockey von Brunner mehr nerven und jetzt wo er härter arbeiten muss geht ihm die Puste aus. Einerseits wird er mehr Backchecked und anderseits muss er auch mehr Backchecking ausführen, das behagt dem Protagonist überhaupt nicht und Rajala geht in eine ähnliche Kategorie.

    Der Z ist eigentlich drauf und dran (wenn auch nicht ganz so brutal), die Fehler Klotens zu begehen. Auf dem Leibchen müssen bekannte Namen stehen, ob diese aber auf dem Eis zusammenpassen und reüssieren, is wurscht - könnte man meinen.

    Sehe nicht so, Kloten hat eine extrem stark verankerte Dorfklub Kultur und gleichzeitig sehr hohe Ansprüche, wofür das Geld fehlt. Der letzte Präsident (als sie in der höchste Liga waren) wollte da nicht mitmachen und leitete den Sturzflug ein. Für mich sind die Flieger total im Dilemma jetzt.

    djenigen mit vollem tresor haben alle versagt, ausser die letzten 1-2 jahre zug. solche 1-2 jahre haben alle reichen ab und zu. rein von der wahrscheinlichkeit muss es ja irgendwann mal aufgehen.


    und die „erfolgsstrategie“ dieser clubs ist bei allen dieselbe: fehler/missmanagement wird mit noch mehr geld korrigiert.

    Das beantwortet meine Frage nicht, die Frage lautet: "Welche Hockey Organisationen haben dann in den letzten 10 Jahren kontinuerlich fortschritte erzielt und was ist deren Erfolgsstrategie?"

    Wenn ich beim FCZ schaue, was "richtiges Personal; gut eingesetzt" bewirken kann (nachdem ich jahrelang das Gegenteil gesehen habe) darf man zurecht den Sportchef (in erster Linie) und den Trainer in Frage stellen.

    Schauen wir nächste Saison, wenn dann die Bedürfnisse der Aktiven (dank dem Titel) steigen und der FCZ womöglich ins Mittelmass fällt wie YB. Ich denke die wenigsten erfassen die Komplexität die es zu managen gilt. Wir tendieren dazu den Best Case als Normal Zustand zu betrachten. Aus meiner Sicht ist es eine Achterbahn, manchmal besser als erwartet und dann wieder darunter. All die Machtspiele bei GC, FCB verschlingen viel Geld und Energie das dann irgendwo fehlt.

    es geht um kontinuität und einen plan. beides ist nicht sichtbar vorhanden. und eben, dass man mit dieser kriegskasse alle 3-4 jahre meister wird ist keine wahnsinnige leistung, sondern die folge dieser kriegskasse, egal welcher sportchef ihr untersteht!

    Jap und dann kommt Corona und es gibt neue Probleme zu antizipieren, ein Plan nutzt nur solange er realistisch ist, aber auch Pläne werden laufend korrigiert, selbst Strategien müssen hinund wieder überarbeitet werden. Jetzt haben wir die Ukraine Herausforderung und die KHL die sich selbst eliminiert und schon muss wieder angepasst werden.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ukrainische Hockespieler wie eine CH-Lizent behandelt werden können, nur so hypothetisch?

    Für mich immer noch rätselhaft, wie man wieder ein ganzes Drittel praktisch chancenlos war und das ohne Strafen zu nehmen im Mitteldrittel. Klar, die Mannschaft hat Charakter gezeigt, aber irgendwie kriegen wir es nicht hin, unser Potentail abzurufen.

    Nein für mich nicht, sitze genau dort und kann die Bieler und AT sehr gut beobachten. Wie bereits erwähnt AT schöpft alle taktische Möglichen aus, er weiss ganz genau wann, was, wo und wie. Mit dem Umstellen auf defensiv Hockey vom ZSC, funktioniert die Einlull Taktik nicht mehr. Seine stärkste Linie gegen die schwächste laufen zu lassen, nur noch teilweise. Im mittleren Drittel sobald der ZSC im eigene Drittel beschäftigt ist (auch zu lange auf dem Eis ist), wird der Druck erhöht und frische Top Kräfte kommen laufend, dank dem kurzeren Weg zur Bande ist Biel dann im Vorteil und dem ZSC bleibt nur noch der Befreiungschlag übrig, aber wechseln können sie ja nicht und deshalb gehts weiter mit dem einschnüren.