Beiträge von theshadow72

    Als Bsp. - wenn Bayer den CH Titel holt könnte es durchaus sein dass er einen "echten" Vertrag beim Z erhält. Wenn die Mannschaft in der neuen Saison
    nicht gleichwertig so performt wie unter Crawford geht es keine 4 Monate und er ist weg. EGAL wie gut er die Jungen einbaut, EGAL wie gut er mit der
    Mannschaft trainiert, EGAL wie gut der Präsi und der Sportchef seine Arbeit wahrnehmen. Ist einfach Fakt.

    Ob das Fakt ist, ist bei Zukunftsprognosen natürlich immer fraglich. Aber irgenwie muss man ja Überzeugungskraft in die Aussage bringen. :)

    Aber: Ja, bei Bayer sehe ich das wie Du. Wenn er aber den Titel holt, und wir dennoch einen, wie heisst es so schön, erfahrenen Bandengenaral aus de NHL holen, wird es nicht so laufen. Der ist dann sicher 1.5 Jahre hier, auch wenns so läuft wie von Dir beschrieben, und auf Neujahr übernächste Saisongibts dann nen neuen Trainer.

    Marc Crawford hat den Wunsch geäussert, sich persönlichen mit einigen Worten an die Organisation und Fans zu wenden. Hier seine Rücktrittserklärung in englischer und deutscher Sprache:

    Statement of Resignation of Marc Crawford


    It is with sincere gratitude and a lot of humility, that I announce that I am resigning immediately as the Head Coach of the ZSC Lions.


    For the last several months I have been investing in intensive therapy with the hope of understanding the depths of my own mental health. This process has proven to be both challenging and revealing to me as a coach, a husband, a father, and an expecting grandfather and finally as a person.


    First, I would like to acknowledge the ZSC organisation, headed by Herr Walter Frey and the Frey Family, along with Peter Zahner and Sven Leuenberger have been extremely supportive of me and my family throughout this transition. Their care and understanding have been nothing short of amazing during these last few months. I want to thank them for their humanity and understanding.


    I also owe a tremendous debt of gratitude to the ZSC Coaches, Magnus Wennström, Fabio Schwarz, Mattia Stendahl, and especially Rob Cookson who has been a great friend throughout this process.


    To the players and staff of the team, I am in awe of your continued efforts this season. This is a great team on the cusp of even greater success, and I have complete confidence that they will achieve everything that they set out to accomplish at the start of this season.


    I have always expected that the players of ZSC give 100% effort to the team, and I now realize that because I am not able to give the same commitment, effort, and focus, I must step away and allow this talented group to move forward with someone who can give the effort this team deserves.


    To the fans and supporters of ZSC, you made me feel instantly welcomed and at home here in Zurich. I have loved every minute of being the caretaker of your team. Your passion for the team is something that continually amazes me, and out of the respect and admiration that I have for this club, I know that this is the right time to step away.


    ZSC will always hold a special place in my heart and the hearts of my family. I look forward to spending more time with my family and to continuing to grow as a mentally healthy human being.


    Hopp ZSC!


    Dankeschon.


    Marc Crawford


    Rücktrittserklärung von Marc Crawford


    Mit aufrichtiger Dankbarkeit und viel Demut gebe ich bekannt, dass ich mit sofortiger Wirkung als Headcoach der ZSC Lions zurücktrete.


    In den letzten Monaten habe ich intensive Therapie in Anspruch genommen, um die Gründe meiner eigenen mentalen Gesundheit zu verstehen. Dieser Prozess war sowohl herausfordernd als auch aufschlussreich – für mich als Coach, Ehemann, Vater, werdender Grossvater und schliesslich als Mensch.


    Zunächst möchte ich die Organisation der ZSC Lions anerkennen, angeführt von Herrn Walter Frey und der Familie Frey sowie Peter Zahner und Sven Leuenberger. Sie haben mich und meine Familie während dieses Übergangs unglaublich unterstützt. Ihr Mitgefühl und Verständnis waren in den letzten Monaten schlichtweg bemerkenswert. Ich danke ihnen für ihre Menschlichkeit und ihr Verständnis.


    Ich schulde auch den Coaches des ZSC, Magnus Wennström, Fabio Schwarz, Mattia Stendahl und besonders Rob Cookson einen grossen Dank. Rob war während dieses Prozesses ein grossartiger Freund.


    An die Spieler und den Team-Staff: Ich bin beeindruckt von euren kontinuierlichen Leistungen in dieser Saison. Dies ist ein grossartiges Team, das kurz davorsteht, noch grössere Erfolge zu erreichen. Ich habe volles Vertrauen, dass ihr alles erreichen werdet, was ihr euch zu Beginn der Saison vorgenommen habt!


    Ich habe immer von den Spielern des ZSC erwartet, dass sie 100 % Einsatz für das Team geben, und nun erkenne ich, dass ich selbst nicht in der Lage bin, dieselbe Hingabe, denselben Einsatz und dieselbe Konzentration zu leisten. Daher muss ich zurücktreten, um dieser talentierten Gruppe zu ermöglichen mit jemandem weiterzumachen, der den Effort leisten kann, den sie verdient.


    An die Fans und Unterstützer des ZSC: Ihr habt mich sofort willkommen geheissen und mir das Gefühl gegeben, hier in Zürich zu Hause zu sein. Ich habe jede Minute geliebt, in der ich die Verantwortung für euer Team tragen durfte. Eure Leidenschaft für das Team erstaunt mich immer wieder, und aus dem Respekt und der Bewunderung, die ich für diesen Klub habe, weiss ich, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, zurückzutreten.


    Der ZSC wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen und im Herzen meiner Familie haben. Ich freue mich darauf, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und weiterhin als mental gesunder Mensch zu wachsen.


    Hopp ZSC!


    Dankeschön.


    Marc Crawford

    Es war zweimal einfach Offside. Finde den Entscheid gegen falsch, nicht den heute. Wenn ich einen Gegenstand in einen Raum stelle und die Tür ist mache, ist der Gegenstand trotzdem noch im Raum, auch wenn ich ihn nicht sehe.


    Der Entscheid gegen Bern ist richtig, wenn man die Logik von Kleinkinder anwendet, ich halte mir die Augen zu und schon sieht micht niemand.

    Verstehe den ersten Absatz zwar nicht. :suff:^^ Aber ich vermute, du hast Recht. :P

    Mit 17 wohnte er bereits allein – gleich neben der Swiss-Life-Arena

    Daniel Olsson überzeugte mit seiner frechen Spielweise Coach Marc Crawford und erhielt einen Profivertrag. Die Geschichte des 19-Jährigen, der zwischen zwei Kulturen aufwuchs.

    Simon Graf

    Simon Graf

    Publiziert heute um 21:02 Uhr


    21.12.2024; Zuerich; Eishockey National League - ZSC Lions - SC Bern, Patrik Nemeth (Bern) gegen Daniel Olsson (ZSC)  (Claudio Thoma/freshfocus)

    Er sucht den Weg zum gegnerischen Tor: Daniel Olsson (rechts) im Spiel gegen den SC Bern.

    Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)


    In Kürze:

    • Daniel Olsson und Alessandro Segafredo unterschrieben Profiverträge bei den ZSC Lions.
    • Segafredo zog mit 11 Jahren aus Italien in die Schweiz fürs Eishockey.
    • Olsson wuchs in Kopenhagen auf und lebt in Zürich, seit er 9 war.
    • Er ist Eishockey-Schweizer, spielt aber fürs dänische Junioren-Nationalteam.

    Daniel Olsson und Alessandro Segafredo waren in den ersten Monaten die Namenlosen bei den ZSC Lions. Wann immer sie eine Chance bekamen, spielten sie mit Leibchen ohne Namen und den zufällig gewählten Nummern 82 (Segafredo) und 84 (Olsson). Was so viel bedeutete wie: Sie gehören noch nicht richtig dazu.

    Am Samstag liefen sie nun in der Swiss-Life-Arena mit den von ihnen ausgesuchten Nummern – 17 für Segafredo, 89 für Olsson – und ihrem Schriftzug auf dem Rücken auf. Die Belohnung für die Profiverträge, die sie am Freitag unterschrieben. Sie haben sich einen Namen gemacht.

    Der Weg der beiden ist bemerkenswert. Segafredo zog mit 11 Jahren von Italien in die Schweiz, um seinem Hockeytraum nachzujagen. Olsson kam mit seiner Familie von Kopenhagen nach Zürich, als er 9 war. Sein Vater Dennis kam aus beruflichen Gründen mit der Familie in die Schweiz – er ist Vizepräsident bei der dänischen Pharmafirma Novo Nordisk.

    Inzwischen ist die Familie aber weitergezogen: Die Mutter arbeitet und lebt mit den 16-jährigen Zwillingstöchtern in Lausanne, der Vater pendelt zwischen dem Genfersee und Kopenhagen. Der 19-jährige Daniel ist in Zürich geblieben.

    Seinen Hockeytraum hat er immer vor Augen

    Seit zwei Jahren lebt er allein in Altstetten, nur durch die Gleise getrennt von der Swiss-Life-Arena. Seinen Traum vom Hockeyprofi hat er damit immer vor Augen. Er sei schon recht selbstständig, sagt er. Er habe gelernt, zu kochen und für sich zu sorgen.

    Inzwischen hat Olsson die KV-Ausbildung abgeschlossen und setzt ganz aufs Eishockey. Und da macht er rasante Fortschritte. Stürmte er letzte Saison noch meist für die U20-Elit, hat er nun gleich zwei Schritte auf einmal genommen und es via die GCK Lions zu den ZSC Lions geschafft.

    In einer Eishockey-Familie aufgewachsen: Daniel Olsson hat grosse Träume.

    In einer Eishockey-Familie aufgewachsen: Daniel Olsson hat grosse Träume.

    Foto: ZSC Lions

    In einer Eishockey-Familie aufgewachsen, habe es für ihn gar keine andere Option gegeben, als die Schlittschuhe anzuschnallen, sagt er lachend. Sein Vater spielte in der höchsten dänischen Liga, dessen Cousin Kim Staal wurde von den Montreal Canadiens gedraftet, spielte in Schweden und bestritt zahlreiche Weltmeisterschaften.

    Auch Daniel Olsson träumt von der NHL, zuerst will er sich aber einmal einen Stammplatz bei den Lions erkämpfen. Er gefällt mit seiner frechen Spielweise und überzeugte so Headcoach Marc Crawford. Der Kanadier mag Junge, die sich etwas trauen.

    Olsson ist zu hundert Prozent Däne und spielt fürs dänische Junioren-Nationalteam, er gilt hier aber als Eishockey-Schweizer, weil er schon als Junior in der Schweiz spielte. Er könnte den Schweizer Pass beantragen, hat es damit aber nicht so eilig. Wohl auch, weil er hier nicht unbedingt Militärdienst leisten möchte.

    Inzwischen hat er schon mehr als die Hälfte seines Lebens hier verbracht und spricht akzentfrei Schweizerdeutsch. «Ich bin als Däne aufgewachsen, aber ich fühle mich mehr und mehr als Schweizer», sagt er schmunzelnd. «Doch die beiden Länder sind sich von der Art der Menschen, der Kultur, vom Wohnstil und von der hohen Lebensqualität her recht ähnlich.»

    Für Weihnachten fliegt er nach Kopenhagen

    Trotz aller Parallelen: Olsson lebt zwischen zwei Kulturen. Das zeigt sich auch dieser Tage. Am Montag spielen die ZSC Lions noch gegen die Lakers, am Dienstag fliegt er nach Kopenhagen, um mit der Familie Weihnachten zu feiern. Am 27. geht es zurück, weil tags darauf die GCK Lions spielen.

    Wenn bei den ZSC Lions Spieler fehlen, kommt Olsson in der National League zum Zug, sonst in der Swiss League. «Für mich kein Problem», sagt er. «Bei den GCK Lions habe ich mehr Eiszeit und kann Selbstvertrauen sammeln. Das tut mir auch gut.»

    Olsson erhielt bei den ZSC Lions einen Einjahresvertrag, der 20-jährige Segafredo unterschrieb sogar bis 2027. Beim 2:3 am Samstag gegen den SC Bern bereitete er das 2:1 seines WG-Kollegen und Freundes Vinzenz Rohrer vor. «Manchmal kommt mir das alles wie ein Traum vor», sagt Segafredo strahlend. «Wir kennen uns beide schon so lange und spielen nun gemeinsam für den ZSC.»

    Nur die Suche nach der eigenen Nummer gestaltete sich für Segafredo kompliziert. Die 7, mit der früher sein Vater gespielt hatte, war schon an Joel Henry vergeben. Die 27, die er wegen seines Mentors Edgar Salis hätte nehmen wollen, ist von Derek Grant besetzt. Die 77 von Timo Bünzli. «Und die 87 und die 97 wollte ich nicht nehmen wegen der Superstars Sidney Crosby und Connor McDavid.» Nun hat er die 17 gewählt – mit der ist der Druck nicht ganz so gross.

    Die Betonung lag auf "als Spieler". Nicht als zurückgetretener Spieler. So lange ein Hockey-Spieler nicht die Z-Farben trägt = unsympathisch.
    Nach der Karriere "als Spieler" sehe ich das überhaupt nicht mehr so eng.

    Bestes Beispiel: Ich bin in jungen Jahren mal im Frühling mit meinen Kollegen 1 Woche am Strandferien machen. Und wer ist im gleichen Hotel?
    Etwa 7 oder 8 Spieler von Kloten. Die hatten echt Freude dass wir Hockey-Fans waren und wollten uns an der Bar Drinks spendieren. Und wir?
    Haben "dankend" (oder auch nicht dankend, eher etwas rüde) abgelehnt. Nicht ohne jungendfreie Sprüche - welche von den Klotenern auch gerne
    gekontert wurden. Ein Bier mit den Jungs, bzw. Spielern, trinken, welche ich die Pest an den Hals wünsche? Äh ... nein danke.

    Nach der Spieler-Karriere bin ich jedoch ganz easy. Fige sen. z.B. ist ein echt cooler Typ. Auch Furrer, mit dem ich schon das Vergnügen hatte zu
    sprechen macht echt ein sympathischer Eindruck. Etc. etc. etc. ......

    Aber hey, habt ihr euch nur alle lieb - alles gut. Wir sind ja anscheinend alle eine kleine Eishockey-Familie und haben uns alle uuuuh gern ...... :knuddel:

    Puh. Hört sich für mich sehr nach pro7 Reportage mit Fans an.

    Ziehst Du das echt so durch. Und dann von einem Tag auf den anderen trinkst du ein Bier mit ihm? Und Du wünscht unseren Gegnern Pest an den Hals?

    Liest sich aber natürich hervorragend für den Stammtisch. Aber na komm, lass etwas Lockerheit rein. :) Meine es nur Gut.

    Spannend finde ich dabei immer wieder, wie klar alle Massnahmen als verfassungs- und rechtswidrig erklärt wird. Wer bestimmt das? Snowcat; oder doch die Gerichte? Aobald ich Bundesgerichtsurteile sehe, die das bestätigen, werde ich eine Rechtswidrigkeit anerkennen, vorher nicht.

    Und ich habe mich hier somit für keien Massnahme ausgesprochen; im Fall!


    Wobei; personifizierte Tickets sind voll in Ordnung; kenne seit vielen Jahren nichts anderes ...

    Das ist natürlich immer eine Frage der Perspektive. Der eine sagt, das ist klar Rechtswidrig und ich anerkenne erst, dass dem nicht so ist, wenn ein Gericht es so entscheidet. Der andere sagt, macht was ihr wollt, rechtswidrig ist es erst, wenn ein Gericht das so entscheidet.

    Wenn Dir einer im Ausgang grundlos eine Bierflasche über den Kopf schlägt, anerkennst Du das erst als rechtswidrig, wenn das Bundesgericht das so bestätigt hat? Oder ist das dann doch etwas anders.

    Ok, jetzt sagst du, das ist ja eine klare Sache. Aber da beginnt das Spiel. Wir können die Nuancen Centimeter um Centimeter verschieben, wann sind wir in Deinem Bereich, und wann im klaren.

    Ist alles nicht ganz einfach.

    Eigentlich ist das Fazit doch das, dass der FCZ nach aussen viel bessere Anti-Fangewalt-PR machen müsste, aber nicht, weil dann die Gewalt weniger wird, das wissen wir alle, wird sie nicht, sondern weil dann die Politik massvoller daherkommt. :mrgreen:

    Wie oft wird doch hier betont wie schön es ist dass wir in Zürich in so vielen Belangen den Längsten, Schönsten und Dicksten haben... Wenn es aber ums Geld geht, dann zieht man jeweils sprichwörtlich den Schwanz ein und versucht es klein zu reden...

    Zehnder hat schon viel erreicht und ist drei Mal Schweizer Meister geworden, d.h. "nur" um Titel muss es ihm definitiv nicht mehr gehen. Natürlich wird Zehnder auch in Lausanne gutes Geld verdienen, ev. sogar mehr als hier weil die Lebenshaltungskosten v.a. auch wegen den Steuern höher sind. Es kann durchaus seinen Reiz haben, bei einem ambitionierten Verein mit einem charismatischen Trainer zu versuchen mit einem ersten Titel Vereinsgeschichte zu schreiben. Oder vielleicht will er mal noch einen anderen Kulturkreis kennen lernen in der Westschweiz?

    Nur btw, Steuern sind in Lausanne höher.