danke!
ich wollte ähnliches schreiben wie du, aber du bist mir zuvor gekommen. darum nur noch meine persönlichen erfahrungen als ergänzung:
- 10 stunden schichten, ziemlich heavy! klar, körperlich nicht wirklich streng, aber trotzdem…
- logistisch ziemlich anfängerhaft aufgegleist. ich hatte schon mehrere einsätze, welche absolut unnötig waren. es brauchte schlicht keinen volunteer an meinem zugeteilten posten
- als vollblutlogistiker, sah ich vom ersten tag an enorm viel verbesserungspotential. das nicht alles klappt am ersten tag, ist normal. aber ab dem 2. tag, sollte man mit den korrekturen beginnen! wurde nur ungenügend gemacht
- ablösung für essen/pause? wenn du glück hast…sonst nicht! dies selbst in den erwähnten 10 std schichten
- und wie von dir erwähnt: wo sind, auch nur die kleinsten, goodies? nirgends…
- wenn man ein schlitzohr ist, mischelt man sich aber trotzdem spiele in der halle, ob mit oder ohne gleichzeitigen offiziellen einsatz. ist man äusserst korrekt und nach protokoll unterwegs, hat man das nachsehen
- und wie du sagst: ein volunteer, wohnhaft ausserhalb zvv, „darf“ sogar seine an- und heimreise selber bezahlen! geht gar nicht in meinen augen!
die wertschätzung gegenüber den volunteers ist gleich null, nützliche idioten! für mich gilt daher das gleiche fazit wie für dich:
das ganze war eine wertvolle erfahrung, aber auch nicht mehr.
Und ich dachte, es liegt an der Fribourger Unfähigkeit, die Volunteer-Einsätze so schlecht zu planen. Demnach also nicht, wenn in ZH die gleichen Probleme auftauchen:
- Es beginnt jeweils schon beim Briefing, man wird aufgefordert, 30' vor Schichtbeginn im House of Volunteers zu sein, die Chefs tauchen dann meist erst rund 10' vor Schichtbeginn auf.
- Pausenablösung ist schlicht Glücksache.
- Gegen Ende des Tages werden aus einer Gruppe von 10 Personen plötzlich nur noch 5, da sich ein Teil verschlauft oder verdünnisiert hat. Der Gruppenchef bemerkt das nicht, da er auch schon weg ist.
- Du kontrollierst an den unmöglichsten Orten, zu den unmöglichsten Zeiten: Spielbeginn ist 16.20 h, ich muss aber schon um 8.30 h Posten beziehen und Zugangsbadges kontrollieren, auch wenn niemand bis 14.30 h erscheint.
- Du musst das Gottéron-Büro (aktuell IIHF) kontrollieren, obwohl die Türe mit Badgezugang ausgerüstet ist, aber niemand hat Badges, deshalb ist sie offen.
- Die Logen müssen auch von unberechtigten Personen geschützt werden, dumm nur, dass neben Dir noch ein bezahlter Security steht, der dieselbe Funktion hat.
- Die geilen Jobs im Stadion drinnen mit Sicht aufs Spiel gehen unter der Hand weg und werden meist von der gleichen Gruppe an Leuten ausgeführt. Als Tageseinsatz-Volunteer, der nicht drei Wochen am Stück arbeitet, keine Chance an diese Posten zu kommen.