Alles anzeigenJonas Siegenthaler im NHL.com-Interview kurz vor seinen 1. NHL-Playoffs:
Jonas Siegenthaler kann seine gute Saison krönen
Der Zürcher hat sich in Washington etabliert und startet in seine ersten Stanley Cup Playoffs als StammkraftJonas Siegenthaler von den Washington Capitals war eine der positiven Überraschungen der abgelaufenen regulären NHL-Saison 2019/20.
Sein Team lief als eines der vier topplatzierten Franchise in der Eastern Conference ein und konnte sich dadurch einen Platz in der Platzierungsrunde für die Stanley Cup Playoffs 2020 sichern und Siegenthaler persönlich spielte dabei eine tragende Rolle.
Der Defensivspezialist kam in 64 der 69 Spielen zum Einsatz. Er wirkte durchschnittlich 15:44 Minuten pro Spiel mit und es gelangen ihm die ersten beiden Treffer seiner NHL-Karriere.Eine tolle Entwicklung des 23-jährigen Zürchers, der sein NHL-Debüt erst am 9. November 2018, also vor gut 20 Monaten, bei einem Spiel der Capitals gegen die Columbus Blue Jackets feierte, aber danach noch mehrmals zwischen NHL- und Farmteam wechseln musste. Inzwischen hat sich Siegenthaler bei den stets ambitionierten Capitals in der Defensive nicht nur einen Stammplatz erkämpft, sondern ist für die anstehenden, entscheidenden Wochen der Spielzeit nicht mehr wegzudenken.
"Ich habe in dieser Saison viel mehr Verantwortung als letztes Jahr", freute er sich schon im vergangenen Herbst in einem exklusiven Interview mit NHL.com/de.
Siegenthaler, der von den Capitals beim NHL Draft 2015 an Position 57 ausgewählt wurde, steht in diesen Tagen unmittelbar vor wegweisenden Einsätzen als Stammkraft in den Playoffs.
Eine tolle Belohnung für den jungen Schweizer, der noch vor gar nicht allzu langer Zeit häufig nur mit einem Platz im Farmteam, den Hershey Bears aus der American Hockey League (AHL), vorliebnehmen musste.
26 Einsätze absolvierte Siegenthaler in der regulären Saison 2018/19 in der NHL, vier weitere waren es in den darauffolgenden Playoffs. Zwischendurch musste er immer wieder zurück nach Hershey.
Eine Tatsache, die ihm gar nicht geschmeckt hatte und ihn laut eigener Aussage dazu motivierte, härter zu trainieren: "Wenn du es wirklich willst, dann reiß dich zusammen. Letztendlich willst du nicht mehr zurück in die AHL, wenn du mal in der NHL gespielt hast."
Eine Entwicklung, die ihn nicht überrascht hat: "Als junger Spieler brauchst du zwei, drei Saisons, um dich zu beweisen", resümierte er kürzlich gegenüber den Kollegen der Schweizer Nachrichtenagentur 'Keystone-SDA' im Rückblick.
Auch die Belastung einer langen NHL-Saison war dabei ein Thema: "Bis zum All-Star Game lief es bei mir sehr gut. Danach bin ich in ein kleines Loch gefallen, fühlte mich körperlich und im Kopf etwas müde."
Nun, nach der mehrmonatigen Pause dürfte es mit der körperlichen und geistigen Müdigkeit zum Glück vorbei sein. Siegenthaler sollte von der erzwungenen, wochenlangen Ruhephase aufgrund der coronabedingten Unterbrechung des Spielbetriebs seit dem 12. März, so wie viele andere körperlich extrem geforderte Spieler der Liga auch, in Sachen Frische profitiert haben.
Das wird Not tun, denn schon im vergangenen Herbst hatte er im Gespräch mit NHL.com/de die Saisonziele für sich persönlich und für den Klub insgesamt hochgesteckt: "Ich will mit den Capitals so viele Spiele wie möglich gewinnen. Ich hoffe sehr, dass wir weit kommen. Wir haben eine sehr gute Mannschaft und gehören deshalb ohne Frage zu den Favoriten auf den Stanley Cup", betonte er seinerzeit selbstbewusst.Die Chance diese Ziele zu realisieren, die wird er, gemeinsam mit seinen prominenten Teamkameraden rund um Superstar Alex Ovechkin ab Anfang August erhalten.
Für die Capitals wird es dann darum gehen direkt voll da zu sein. Mit einer Ausbeute von 41-20-8 (65,2 Prozent der möglichen Punkte) sicherten sich die Hauptstädter einen der ersten vier Plätze in der Setzliste der Eastern Conference.
In der Qualifikation bekommen sie es in Toronto mit den weiteren Top-Teams der Liga, den Boston Bruins (44-14-12; 71,4), Tampa Bay Lightning (43-21-6; 65,7) und den Philadelphia Flyers (41-21-7; 64,5) zu tun, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs im Anschluss zu sichern.
Siegenthaler und seine Mannschaftskollegen sollten möglichst vom ersten Tag an beweisen, dass sie wieder an die Form der ersten Monate der Saison aus dem Herbst anknüpfen können.
An den Weihnachtsfeiertagen grüßten die Capitals noch stolz von der Tabellenspitze der NHL (26-6-5). In den ersten Monaten des neuen Kalenderjahres büßte die Mannschaft dann mehr und mehr von ihrer herausragenden Form und Dominanz ein und bot häufig nur Durchschnittskost. 15-14-3 lautete die magere Bilanz nach Weihnachten.
Das reichte am Ende zwar für einen Platz unter den ersten Vier im Osten und zu einem weiteren Gewinn der Metropolitan Division, doch zu einem der Top-Favoriten auf den Stanley Cup machte das den Titelträger des Jahres 2018 nicht.
Siegenthaler, der seinen Durchbruch als Profi einst beim ZSC Lions schaffte, hat es mit den Capitals in der Hand, aus einem guten Jahr ein sehr gutes zu machen. Die Vorfreude ist nicht nur in der Schweiz, wo sie ihrem Landsmann für die kommenden Aufgaben die Daumen drücken, entsprechend groß.
Beiträge von Rangersfan
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New York ist ein Sonderfall. Erstens hat unser Governor den riesigen Fehler gemacht Covid Patienten in schlecht vorbereitete Alters und Pflegeheime zu schicken. Ungefaehr 40 % der Todesfaelle stammen aus Alters/Pflegeheimen. New York ist auch speziell dass mehr Menschen auf engstem Raum leben als in der ganzen Schweiz. Apartment und Office Buildings mit Tausenden von Bewohnern viele Menschen wie Sardinen in Liften, die ueberfuellte Subway usw.
Jetzt geht es New York und dem gesamten Nordosten aber sehr gut. Der Virus hat sich in den Sueden und Suedwesten verlegt. Aber wie schon gesagt, landesweit sind die Neuinfektionen sehr hoch aber Hospitalisierungen und vor allem Patienten in Intensivstationen sind stark am fallen.
In den Schweizer Medien lese ich jeden Tag was die Anzahl der Neuinfektionen ist. Ich sehe aber nirgendwo was die Anzahl der Covid Kranken in Spitaelern ist, was nur heissen kann dass diese Zahl am sinken ist.
Impfung: Meine Frau ist Aerztin und wird sich impfen lassen. Covid ist ein Coronavirus wie Influenza mit der die Wissenschaft eine lange Erfahrung hat. Die Wahrscheinlichkeit dass mir in 2 Jahren ein drittes Ohr am Fuedli waechst ist wohl kleiner als dass ich am gleichen Tag einen Lottosechser habe und vom Blitz erschlagen werde. Falls Du warten willst, wie lange, 1 Jahr, 2 Jahre, 3 Jahre? Auf welchen Grundlagen wirst Du entscheiden was die "korrekte" Wartezeit ist?
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wirklich erstaunlich, dass du das so sehen kannst in DER stadt, welche in unseren medien meistens zuerst als referenz zitiert wird um die gefährlichkeit dieses wütenden todesvirus zu unterstreichen! wenn das virus schon bei uns nicht fühl- und sichtbar ist, helfen vielleicht bilder aus new york um das gewünschte ziel der panik zu erreichen.
das mit der impfung würde ich mir nochmals überlegen. eine impfung mit unerprobten rna/dna...da weiss kein mensch, wie das ausgeht! das braucht jahr(zehnt)elange forschung. am schluss wächst dir noch ein drittes ohr, aber an der füdlibagge! wenns dann wenigstens ein auge am hinterkopf wäre!

dann doch lieber maske, wie mushu sagt. allerdings stellt sich die entweder/oder frage in diesem punkt gar nicht. eine nicht vorhandene impfung ist genauso nützlich oder eben nutzlos wie die masken, welche wir otto normalverbraucher zur verfügung haben.
zurück zum fred:
den ist-zustand bezüglich grossveranstaltungen bis im märz 2021 zu verlängern, ist für mich durch nichts zu rechtfertigen. die stadions nur zu 50% auszulasten eigentlich auch nicht, muss aber wohl akzeptiert werden. mehr geben sie uns nicht. sonst kommt noch ein falsches sicherheitsgefühl auf. und das will ja nun wirklich niemand.
beim beibehalten des ist-zustandes gäbe es mindestens die hälfte der profivereine im fussball und eishockey ab nächstem frühling nicht mehr, zumindest nicht in heutiger form und/oder ligazugehörigkeit.
bei einer 50% stadionauslastung sähe es etwas besser aus, zumindest im fussball. da hätten wohl nur yb, basel und san galle empfindliche einbussen. im eishockey müssten alle bluten, massiv sogar. lausanne, zug, lugano und der zsc wohl am wenigsten, da mäzene oder multikonzerne im rücken. am empfindlichsten dürfte es wahrscheinlich den scb treffen. so sympathisch mir ein serbelnder scb auch ist/wäre...die zu erwartenden kollateralschäden sind es nicht wert.
bin mal gespannt, welcher kompromiss uns erwartet. worst case, also weiterführen des ist-zustandes bis märz 2021, wird es wohl nicht sein. aber so ganz nebenbei, unter dem titel „schutzkonzept“, kann endlich eingeführt werden, was einige kräfte schon lange anstreben: personifizierte tickets, nur noch sitzplätze, keine gästefans.
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So bald es einen Impfstoff gibt der von der FDA/Swissmedic das ok erhaelt werde ich mich sofort und ohne Bedenken impfen lassen.
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Ich sehe das wie Snowcat, zu viel Hysterie in den Medien. Der Virus ist zwar sehr ansteckend, scheint sich aber auch abgeschwaecht zu haben. Hier im Nordosten der USA sind Hospitalisierungen auf dem tiefsten Niveau seit dem Ausbruch der Pandemie und sterben tut praktisch niemand mehr.
Zudem Anlaesse bis Ende Maerz abzusagen waere wirklich total uebertrieben. Da mehrere Pharma Konzerne schon mit Phase 3 Clinical Trials begonnen haben ist es wahrscheinlich dass es schon vor Ende Jahr einen Impfstoff gibt.
PS: Du bist am Zug bein unserem Planet Quiz!
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Jetzt sind es 10 (!) Personen beim FCZ inkl. Canepa. Nimmt mich schon wunder wie sich 10 Leute anstecken können wenn doch wie behauptet alle Schutzmassnahmen eingehalten wurden!?
Ehrlich gesagt, es war auch nicht sehr intelligent von Canepa im Team Bus nach Neuenburg zu fahren.
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Ich personelich wuerde Suter sehr davon abraten den Sprung diese Saison zu machen.
Da die Saison 19-20 erst Ende September beendet wird gibt es fuer die Saison 20-21 keine Rookie oder Prospect Camps. Die regulaeren Camps werden auch kuerzer als ueblich sein. Dies wird es fuer ihn doch sehr schwierig machen sich einen NHL Platz zu erkaempfen. Zudem war er nicht an der letzten WM, ein weiterer Nachteil fuer ihn. Den NHL Teams ist es wichtig zu sehen wie sich ein Spieler (besonders einer der nicht grossgewachsen ist) sich gegen NHL Spieler bewaehrt.
Fuer einen Platz in den 2 Top Linien, und fuer die 3. wahrscheinlich auch, wird es sicher nicht reichen. Mit der kurzen Vorbereitung und weniger Pre Season Games bezweifle ich doch sehr ob NHL Teams Lust auf ein Experiment mit einem undrafted Schweizer Rookie eingehen. Da werden sie wohl eher auf Spieler die sie gut kennen und physisch staerker sind als 4. Linie Center setzen.
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Mikkel Boedker zu Lugano. Das ist eine sher starke Verpflichtung von Lugano. Boedker ist mit 30 Jahren noch nicht sehr alt. 709 NHL Spiele mit 327 Punkten kann sich sehen lassen.
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Arbeitest du auf dem Bau? Ich glaube nicht. Ansonsten wüsstest du, dass Bauprogramme in die Länge gezogen wurden, damit die Massnahmen (zumindest nach Aussen) eingehalten werden können. Je grösser die Baustelle, desto mehr im Fokus der Öffentlichkeit, desto heikler das Weiterarbeiten zu Corona-Zeiten.
Wieso andere Stadion schneller hochgezogen wurden, dazu kann ich mich nicht äussern.
Die Verzoegerung bis zum August wurde schon vor dem Virus bekannt gegeben. Gestern haben Sie zudem auf Twitter geantwortet dass Corona bis jetzt zu keinen Verzoegerungen gefuehrt hat.
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Obwohl der Virus die Baustelle nie gestoppt hat wurde die Eroeffnung von Juni auf August verschoben. Also 3 1/2 Jahre ist schon brutal lang wenn man das mit anderen Arenen vergleicht.
Die PostFinance Arena in Bern wurde in genau 2 Jahren fertig gestellt. In New Jersey wurde das Prudential Center. das groesser ist und auch einen Practice Rink hat, in 2 Jahren gebaut.
Die Freude auf ein eigenes Stadion ist jedoch gross und hoffentlich gibt es keine neuen Verzoegerungen.
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ist eigentlich schon bekannt wie die NCAA spielt? Das sollte doch auch noch Auswirkungen auf die Planung gehabt haben.
https://www.espn.com/college-football/schedule
Der College Football Schedule ist veroeffentlicht, siehe Link. Du kannst auch bei jedem College individuell auf die Web Site gehen.
Larry: Ich bevorzuge auch die 13.00 Spiele. Es ist angenehm fuer das Tailgate und ich kann mir dann noch die zweite Halbzeit der 16.00 Spiele zu Hause anschauen. Der Bucs Schedule ist wie erwartet. Tom Brady = Prime Time !
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demfall apéro nach em mittag a de langstrass, dänn bisch rächtzitig wieder in mostindie! scherz gsi...
oder/und au gärn mit em rolf im buschänzli! uf jede fall fangt s‘läbe wieder ah, mä chan plän mache!


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Da freue ich mich sehr darauf!


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Das sind gute Neuigkeiten. Ich hoffe auf einen Drink mit Larry im Bauschaenzli im Sommer!
Ich weiss nicht woher die Aussage kommt dass die Ansteckungszeit 16 Tage betraegt, das ist nicht richtig. Sie betraegt im Durchschnitt 5 Tage kann aber in einigen wenigen (1 von 100) Faellen mehr als 14 Tage betragen.
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Das gibt eine sehr interessante Saison fuer Dich. Die Bucs haben eine der besten wenn nicht die beste Offense.
Die Defense hingegen ist eine andere Story. Die Playoffs sollten sie jedoch schaffen.
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Nur noch ein Nachtrag. Ich habe soeben einen SRF News Tweet gelesen dass Notfallaerzte besorgt sind weil viel weniger Menschen aus Angst vor dem Virus die Notfallaufnahmen nicht mehr besuchen und dies fatale Fogen haben kann. Ich weiss nicht wie dies in der Schweiz ist aber in den USA gibt es im Moment keine Routine Mammograms, Colonoscopies und andere Screenings. Man koennte meinen dass Krebszellen sich nicht mehr vermehren und andere Krankheiten Pause machen nur weil sich im Moment alles um den Coronavirus dreht.
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Ich kann Larry und Eggi nur zustimmen. Danke an Oesterreich (und den frueher viel gescholtenen) Kurz.
Wir sind am Zeitpunkt angelangt wo die Medizin, der Lockdown, mehr Schaden und Leid anrichtet als die Krankeheit selber.
Man muss auch die Anzahl der Corona Todesfaelle kritisch betrachten. Als Beispiel, ein 68 jaehriger Bekannter von mir ist leider verstorben. Er war infiziert mit dem Virus und war zu Hause mit milden Symptomen. Er hatte dies eigentlich ueberstanden und ist dann an einem Herzinfarkt gestorben. Offiziell ist er nun in der Statistik als Corona Todesfall. Niemand wird je genau wissen ob der Virus der Grund diseses Herzinfarkts war oder ob es ein "normaler" Herzinfarkt war und er mit und nicht wegen dem Virus verstorben ist.
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Kommt immer wieder vor, so zB im Draft Jahr von Hischier. Aber auch sonst, Top10 picks machen oftmals noch mal einen Umweg bevor es mit der NHL klappt.
Das ist richtig. Zudem wird es dieses Jahr noch schwieriger fuer Rookies den Sprung direkt in die NHL zu machen da die Rookie Camps wegfallen.
Rossi wuerde ich sehr gerne bei uns sehen, 120 Punkte in 56 Spielen in der OHL ist beeindruckend.
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[quote='Rangersfan','https://forum2.zscfans.ch/index.php?thre…3949#post123949']
[quote='zuercher_sc','https://forum2.zscfans.ch/index.php?thre…3948#post123948']Es ist halt einfach spannend, dass die kritischsten Stimmen zum Vorgehen in einer medizinischen Krisensituation von Personen wie dem Herrn Präsidenten einer “Progress Foundation” kommen…
Der Artikel mag eloquent geschrieben sein, die Basis der Argumentation ist aber doch eher dünn. Er schreibt, dass in den USA ohne Gegenmassnahme 500,000 - 10 Millionen Tote zu erwarten seien und bezeichnet dies als “grosse Spannweite”. Ok, wo ist das Argument? Einfach mal machen und hoffen, dass die Zahl dann eher im unteren Bereich liegt?
Dann argumentiert er, dass "Die Kollateralschäden der Bekämpfung nie grösser sein dürfen als das Übel, das man bekämpft”. Er impliziert also zu wissen oder zumindest anzunehmen, wie gross die Kollateralschäden sein werden, wie gross das Übel sein wird und dass sich hier ein Missverhältnis anbahnt. Da lehnt er sich, Stand heute, ziemlich weit zum Fenster raus! Wir wissen es nicht und leben in einer Situation, die wir so noch nie erlebt haben. Wir wissen nicht einmal, wie viele Mutationen dieses Dings momentan im Umlauf sind und wie der Virus weiter mutieren könnte. Darum bin ich bei “wohl überlegten” Meinungen von Ökonomen zum Thema Coronavirus verhalten euphorisch.
Für mich ist darum der Versuch diesen Virus so gut wie möglich einzudämmen und die Entscheidung (apolitischen) Experten zu überlassen, der einzig richtige. Ich selber gehöre absolut nicht der Risikogruppe an und die Krise wirkt sich auf mein Leben doch sehr einschneiden ein. Ich sehe das ganze ziemlich Rational als ein Opfer, dass ich momentan bringen muss, um meinen Freunden, Angehörigen und allen Menschen die ich nicht kenne und zur Risikogruppe gehören zu helfen, dieses Virus zu überleben. Stichwort Eigenverantwortung. Aus dem selben Grund fahre ich nicht besoffen Auto oder mit 200km/h über die A1, falls wir beim abstrusen Vergleich von Autofahren und Coronavirus bleiben wollen, obschon dieser meiner Meinung nach absolut null Sinn macht.
Versteht mich nicht falsch, kritisches denken ist angebracht, immer. Die Diskussion um die Verschuldung von Staaten und der Haushalte finde ich absolut spannend und wichtig. Ich staune immer wieder, wie viele Leute nicht verstehen wollen, dass unser globales Finanzsystem nur dank kranker Hirngymnastik am Leben erhalten werden kann und wir unsere Rechnungen in 20-30 Jahren wohl nicht mehr mit Franken oder Dollar bezahlen werden...
Für mich tönt der Artikel in der NZZ mehr nach einem Hilfeschrei eines Hardcore Kapitalisten der “sein” System und seine Ideologie durch eine saisonale Grippe gefährdet sieht. Ich würde mich selber als Kapitalisten bezeichnen, sehe aber halt einfach seit Jahren, wie die Auswüchse des Kapitalismus, gerade in den USA, ziemlich feste am eigenen System sägen. Und dass der Markt halt doch nicht alles regeln kann und will. Zum Beispiel wenn sich die Banken verzocken oder das Militär Geld brauch. Dann sind wir ja gerne ein Bisschen kommunistisch veranlagt, gelle?
Meine Hoffnung ist, dass wir uns nach der Krise mal hinterfragen, was für ein hirnverbrannt blödes System wir aufgebaut haben, dass sich so einfach aus der Bahn werfen lässt. Und ja, ggf. auch dass wir pro Tag 25,000 Menschen an den Folgen von Hunger verrecken lassen. Das ist halt dann halt eben wieder mehr eine unangenehme Begleiterscheinung, Sprichwort Medien, Panikmache und so.
Meiner Meinung nach ist es zu früh für Manöverkritik. Ich hoffe inständig (vor allem für unsere Freunde wie dich RangerFan, du scheinst in den USA zu leben), dass sich El Presidente Trump in diesem Fall wirklich als stable Genius hervortun kann und die Kirchen an Ostern proppenvoll sein werden. Leichte Zweifel sind angebracht.
In diesem Sinne gut Gesundheit euch allen und nehmt die Möglichkeit für ein Bisschen "Soul Searching” war, Zeit haben wir ja genügen...
Niemand weiss wie es mit dem Virus weiter gehen wird. Wird er sich wie fruehere Corona Viren im Sommer abschwaechen, usw?
Es ist doch viel komplizierter als es auf einen "Gesundheit oder Geld" Nenner zu bringen. Wenn die Wirtschaft zum Kollaps kommt wird dies auch fuer die Risikogruppe grosse Probleme bringen. Westliche Industrielaender haben eine erheblich laengere Lebenserwartung als Drittweltlaender. Das ist kein Zufall.
Es ist zudem auch nicht unbestritten ob der momentane Lockdown die beste Loesung ist. Es gibt Experten die sich fragen ob es nicht besser gewesen waere die juengere Generation (die oft keine Symptome haben) nicht mit der Risikogruppe in einen Lockdown zu stecken. Das gilt besonders fuer Haushalte die mehrere Generationen unter einem Dach haben. Vielleicht waere es besser gewesen die Risikogruppe besser zu schuetzen. Ich weiss nicht was die richtige Antwort ist aber es ist eine Diskussion wert.
Bevor in der Schweiz ein neues Medikament zugelassen wird macht die Swissmedic detaillierte Analysen ueber die Nutzen und Nebeneffekte. In diesem Sinne ist es sicher angebracht zu analysieren was die Nutzen und Kosten des Lockdowns sind und wie und wann man die Oeffnung des Landes handhabt.
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Niemand weiss wie es mit dem Virus weiter gehen wird. Wird er sich wie fruehere Corona Viren im Sommer abschwaechen usw?
Es ist einfach sich auf das moralisch hohe Pferd zu setzen in dem man sagt dass man die Risikogruppe schuetzen muss koste es was es wolle. Wenn die Wirtschaft zum Kollaps kommt wird dies auch fuer die Risikogruppe grosse Nachteile bringen. Man muss nur Statistiken ueber Lebenserwartung und Kindersterblichkeit von Drittweltlaendern mit den westlichen Industrielaendern vergleichen.
Das Medikament dass wir im Moment benuetzen ist der Lockdown. Bei jedem neuen Medikament macht die Swissmedic eine genaue Analyse was die Nutzen und was die Nebeneffekte sind bevor es eine Zulassung gibt. Da ist es zumindest angebracht eine Diskussion ueber den Nutzen und die Nebeneffekte dieses Lockdowns zu fuehren und sich Gedanken zu machen wie und wann man ins normale Leben zurueck kehrt.
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Es ist halt einfach spannend, dass die kritischsten Stimmen zum Vorgehen in einer medizinischen Krisensituation von Personen wie dem Herrn Präsidenten einer “Progress Foundation” kommen…
Der Artikel mag eloquent geschrieben sein, die Basis der Argumentation ist aber doch eher dünn. Er schreibt, dass in den USA ohne Gegenmassnahme 500,000 - 10 Millionen Tote zu erwarten seien und bezeichnet dies als “grosse Spannweite”. Ok, wo ist das Argument? Einfach mal machen und hoffen, dass die Zahl dann eher im unteren Bereich liegt?
Dann argumentiert er, dass "Die Kollateralschäden der Bekämpfung nie grösser sein dürfen als das Übel, das man bekämpft”. Er impliziert also zu wissen oder zumindest anzunehmen, wie gross die Kollateralschäden sein werden, wie gross das Übel sein wird und dass sich hier ein Missverhältnis anbahnt. Da lehnt er sich, Stand heute, ziemlich weit zum Fenster raus! Wir wissen es nicht und leben in einer Situation, die wir so noch nie erlebt haben. Wir wissen nicht einmal, wie viele Mutationen dieses Dings momentan im Umlauf sind und wie der Virus weiter mutieren könnte. Darum bin ich bei “wohl überlegten” Meinungen von Ökonomen zum Thema Coronavirus verhalten euphorisch.
Für mich ist darum der Versuch diesen Virus so gut wie möglich einzudämmen und die Entscheidung (apolitischen) Experten zu überlassen, der einzig richtige. Ich selber gehöre absolut nicht der Risikogruppe an und die Krise wirkt sich auf mein Leben doch sehr einschneiden ein. Ich sehe das ganze ziemlich Rational als ein Opfer, dass ich momentan bringen muss, um meinen Freunden, Angehörigen und allen Menschen die ich nicht kenne und zur Risikogruppe gehören zu helfen, dieses Virus zu überleben. Stichwort Eigenverantwortung. Aus dem selben Grund fahre ich nicht besoffen Auto oder mit 200km/h über die A1, falls wir beim abstrusen Vergleich von Autofahren und Coronavirus bleiben wollen, obschon dieser meiner Meinung nach absolut null Sinn macht.
Versteht mich nicht falsch, kritisches denken ist angebracht, immer. Die Diskussion um die Verschuldung von Staaten und der Haushalte finde ich absolut spannend und wichtig. Ich staune immer wieder, wie viele Leute nicht verstehen wollen, dass unser globales Finanzsystem nur dank kranker Hirngymnastik am Leben erhalten werden kann und wir unsere Rechnungen in 20-30 Jahren wohl nicht mehr mit Franken oder Dollar bezahlen werden...
Für mich tönt der Artikel in der NZZ mehr nach einem Hilfeschrei eines Hardcore Kapitalisten der “sein” System und seine Ideologie durch eine saisonale Grippe gefährdet sieht. Ich würde mich selber als Kapitalisten bezeichnen, sehe aber halt einfach seit Jahren, wie die Auswüchse des Kapitalismus, gerade in den USA, ziemlich feste am eigenen System sägen. Und dass der Markt halt doch nicht alles regeln kann und will. Zum Beispiel wenn sich die Banken verzocken oder das Militär Geld brauch. Dann sind wir ja gerne ein Bisschen kommunistisch veranlagt, gelle?
Meine Hoffnung ist, dass wir uns nach der Krise mal hinterfragen, was für ein hirnverbrannt blödes System wir aufgebaut haben, dass sich so einfach aus der Bahn werfen lässt. Und ja, ggf. auch dass wir pro Tag 25,000 Menschen an den Folgen von Hunger verrecken lassen. Das ist halt dann halt eben wieder mehr eine unangenehme Begleiterscheinung, Sprichwort Medien, Panikmache und so.
Meiner Meinung nach ist es zu früh für Manöverkritik. Ich hoffe inständig (vor allem für unsere Freunde wie dich RangerFan, du scheinst in den USA zu leben), dass sich El Presidente Trump in diesem Fall wirklich als stable Genius hervortun kann und die Kirchen an Ostern proppenvoll sein werden. Leichte Zweifel sind angebracht.
In diesem Sinne gut Gesundheit euch allen und nehmt die Möglichkeit für ein Bisschen "Soul Searching” war, Zeit haben wir ja genügen...
Niemand weiss wie es mit dem Virus weiter gehen wird. Wird er sich wie fruehere Corona Viren im Sommer abschwaechen usw?
Es ist einfach sich auf das moralisch hohe Pferd zu setzen in dem man sagt dass man die Risikogruppe schuetzen muss koste es was es wolle. Wenn die Wirtschaft zum Kollaps kommt wird dies auch fuer die Risikogruppe grosse Nachteile bringen. Man muss nur Statistiken ueber Lebenserwartung und Kindersterblichkeit von Drittweltlaendern mit den westlichen Industrielaendern vergleichen.
Das Medikament dass wir im Moment benuetzen ist der Lockdown. Bei jedem neuen Medikament macht die Swissmedic eine genaue Analyse was die Nutzen Nebeneffekte sind bevor es eine Zulassung gibt. Da ist es zumindest angebracht eine Diskussion ueber den Nutzen und die Nebeneffekte dieses Lockdowns zu fuehren und sich Gedanken zu machen wie und wann man ins normale Leben zurueck kehrt.