Wieder einmal ein kompletter Schwachsinn von Thomas Roost.
Wie wir das Nordamerikanische System annehmen sollen sagt er mit keinem Wort. Das wundert mich nicht weil es unmoeglich ist. Wir haben in der Schweiz weder High School und College Sports wie in den USA noch Juniorenteams wie in Canada die rentabel sind und ohne finanzielle Unterstuetzung ueberleben koennen.
In den USA laeuft der Weg in die NHL ueber das College Hockey. Dorthin gelangt man entweder ueber Jugend und spaeter Juniorenteams. Diese sind jedoch unabhaengig von niemandem subventioniert und muessen einen Profit abwerfen. Die Jahresgebuehren sind oft $ 10,000 oder mehr. In der Schweiz gibt es nicht genug Hockeyspieler so einen Weg zu gehen.
Ein anderer Weg ins College Hockey ist ueber High School Hockey. Aber die einzigen High Schools wo das Hockey Niveau gut genug ist sind die Prep Schools, wie zum Beispiel Taft mit Ryan Shannon als Coach. Die Prep Schools sind jedoch akademisch sehr selektiv und auch sehr teuer. Mein Sohn ging an eine Prep School in Connecticut die in der gleichen Liga wie Taft spielt. Die Tuition bei diesen Prep Schools ist ca. $ 55,000 pro Jahr.
In Canada geht es in die NHL ueber die Major Canadian Juniors, entweder die OHL, WHL, oder die QMJHL. Diese Ligen und Teams sind jedoch auch selbsttragend und muessen einen Profit abwerfen oder es gehen die Lichter aus. Sie machen einen Profit durch Zuschauereinnahmen, TV Rechte, Werbeeinnahmen etc. Das ist jedoch in der Schweiz auch absolut unmoeglich da sich niemand fuer Juniorenhockey interessiert.
Roost 