Beiträge von Rangersfan

    Zitat von Larry

    Letzte Saison sind wir im dritten Spiel in der Halle trotz 51:15 (!!!) Schüssen an Genoni und dem fehlenden Glück gescheitert.

    Das war das Schlüsselspiel, Genoni hielt alles und Flüeler fast nichts: Bei 15 Schüssen darfst du halt nicht zwei Tore kassieren!

    Zum nachlesen:

    http://www.zsclions.ch/saison/archiv/…c-hcd-20150406/

    Nachdem das Rebreak in Davos oben wieder knapp verloren ging in der Verlängerung war der Ofen aus.

    Ja und Nein. Es geht nicht nur um die Quantitaet der Schuesse sondern mehr um die Qualitaet.

    Bei wie vielen der 51 Schuesse war Genoni die Sicht verdeckt, wie viele waren Ablenker vor dem Tor usw?

    Seien wir ehrlich, Genoni hat sehr gut gespielt aber die ganze Mannschaft hat ihn sehr gut unterstuetzt. Sie haben vor seinem Tor resolut aufgeraeumt und er hat fast alles gesehen.

    Zitat von Larry

    Sein ganzer Text ist mir einfach eine Spur zu martialisch, aber Ruhnke ist halt unterdessen auch ein Journalist.

    Das er von den 70ern geprägt ist, der Zeit in der er aktiv war, schleckt aber keine Geiss weg, auch wenn er es nicht explizit erwähnt:

    "Das bedeutet, dass du durch mich hindurch musst, wenn du den Puck von mir willst."

    Das ist auch im Jahr 2016 uebliche Nordamerikanische Hockeysprache, und nicht nur bei Profis. Ich habe Coaches meines Sohnes schon unzaehlig mal gehoert "Finish your check, No Fly by". Auch die Aussage "if they want to take the puck from you, make them skate though you" habe ich schon sehr oft gehoert. Das ist gar nicht martialisch, es bedeut nur dass man den Koerper benutzen muss um den Gegner vom Puck abzuschirmen.

    Ruhnke wird manchmal etwas falsch verstanden weil er Englische Hockey Ausdruecke woertlich uebersetzt.

    Zitat von Der Weise

    Mit dem Stil der Flyers aus früheren Zeiten gewinnst Du Heute in der NHL kein Spiel mehr.

    Mein Freund, ich widerspreche Dir nur ungern aber Ruhnke sagt ueberhaupt nichts dass etwas mit den Flyers der 70'er Jahre zu tun hat. Er sagt kein Wort ueber Fights etc. Er spricht ueber gesunde Haerte, Leidenschaft, unbedingten Siegeswillen und diese Attribute sind heute so wichtig wie immer.

    Ruhnke spricht nicht von Dave "The Hammer" Schultz, den Goon von der Broad Street Bullies. Er spricht von einem Spieler wie Mark Messier. Messier hat sich geweigert zu verlieren und hat alles getan um zu gewinnen. Und ja, einige Male spuerten die Gegener seinen Stock in den Rippen oder seinen Ellbogen wenn es noetig war.

    Ruhnke sieht das ganz richtig mit was er bemaengelt an unserem Hockey. Die technischen Faehigkeiten, laeuferisch und stocktechnisch, sind ausgezeichnet. Es fehlt aber an Haerte und viele Spieler sind verwoehnt da es ihnen zu schnell zu gut geht.

    Ruhnke sagt nichts ueber Fighting wie zu den Zeiten der Broad Street Bullies. Die Vorzuege die er erwaehnt sind auch in der heutigen Zeit absolut unabdingbar in der NHL.

    Jeder heutige NHL Coach wuerde seine Kommentar zu was es braucht um in Playoffs erfolgreich zu sein zu 100 % unterschreiben.

    Larry, da bin ich ganz anderer Meinung.

    Was Kent sagt hat ueberhaupt nichts mit Steinzeit Hockey zu tun. Die Bereitschaft zu leiden, Aggressivitaet, Checks abzuschliessen (auf English finish your checks) dem Gegner den Willen zu nehmen vor das Tor zu gehen sind Eigenschaften die in Hockey Playoffs entscheidend sind und es auch immer bleiben werden.

    Gratulation auch aus den USA. Well done boys!

    Ich hoffe auch auf Bern oder Kloten. Wie schon von anderen Posters erwaehnt waeren da schon von Anfang an Emotionen und eine gute Stimmung garantiert. Es gaebe auch eine volle Huette gegen Bern oder Kloten. Gegen die Betonmischer aus Lausanne wuerde es kaum mehr als 9,000 Zuschauer geben, zumindest fuer die ersten 2 Heimspiele.

    So wie das toent von Crawford ist er zu 100 % weg. Er sagt dass es nicht einmal ein NHL Head Coaching Job sein muss. Er wuerde auch einen Job als NHL Assistant oder einen Job in einer "anderen" Liga annehmen.

    Das braucht uns aber keine Sorge zu machen, der Z ist die erste Adresse in Europa. Die Inboxes von Zahner und Salis sind sicher voll mit emails von Agenten die Coaches anbieten und es wird darunter sicher auch erstklassige Kandidaten haben.

    Das sehe ich auch so. Selbst wenn er bis zum Playoff Start gesund ist, er hat seit Mitte September 25 Minuten gespielt, das ist nicht genug Spielpraxis fuer die Playoffs. Schlegel ist unser Mann in den Playoffs.

    Ich wuerde jedoch bevorzugen wenn der Z klar sagt dass Flueler diese Saison nicht mehr spielen wird. Die staendige Frage "kommt er noch, oder kommt er nicht mehr" kann Unsicherheit in die Mannschaft bringen. Vor allem fuer Schlegel ist das sehr unangenehm. Wenn Flueler auf der Bank sitzt muss er staendig ueber die Schulter schauen und sich fragen ob er beim ersten haltbaren Goal in den Playoffs ausgewechselt wird.

    Zum Glueck fuer Segi ist er kein Forum User, sonst waeren seine Aussagen hier als motzen und jammern bezeichnet worden.

    Die ewige Diskussion ob Quali oder Playoffs wichtiger sind macht ueberhaupt keinen Sinn. Man kann das ja nicht planen!

    Was ich will von allen Teams die ich unterstuetze ist dass sie hart arbeiten und in jedem Spiel 100 % Einsatz zeigen. Wenn das der Fall ist kann ich mit jedem Ausgang leben.

    Zitat von Larry

    Ein Grund für Niederlagen wie in Biel ist sicher das wir die ganze Saison (!) mit der Nummer 2/3/4 im Tor spielen. Sogar ich vergesse das....

    Gemaess allen Matchbesuchern war die Intensitaet sehr schwach, das hat nichts mit dem Backup Goalie zu tun.

    Sagst Du Flueler sei so gut wie Carey Price?!

    Dein Vergleich mit NHL Road Trips hinkt auch etwas. Bei Road Trips haben NHL Teams zum Teil 6 Spiele in 9 Tagen. Zudem gibt es lange Reisen, oft kommt eine Mannschaft um 3 Uhr morgens in einer Stadt an und hat ein Spiel am selben Abend. Sie geben aber trotzdem alles, manchmal ist die Kraft halt nicht mehr ganz da. Der Z hat sein letztes Spiel am Dienstag gehabt, da ist Muedigkeit kein Faktor.

    Oder erklär mal einem Habs Fan warum sein Team diesen Abstieg gemacht hat von Platz 1 auf Platz 5 in der Atlantic Division und wohl (wie alle anderen Teams aus Kanada!) die PO's verpassen wird.

    Jeder Habs Fan weiss die Antwort auf diese Frage, der Ausfall des weltbesten Goalies, Carey Price.

    Ich habe jede Saison in der NLB mit einer Saisonkarte im ersten Rang durchgemacht. :razz: :suff:

    Ich kann eigentlich alles unterschreiben was Du sagst. Meine Ziele sind aber mehr darauf asugerichtet das Maximum zu erzielen. Wenn ich ein Coach, oder auch Fan, einer Mannschaft bin die auf dem 5. Platz steht aber in jedem Spiel hart arbeitet und ihr Maximum erreicht bin ich sehr zufrieden.

    Das mit der fehlenden Intensity werde ich nie verstehen wie auch die immer wieder kehrenden Aussagen dass es ja "um nichts geht". Unsere Spieler sind Profis. Ist es wirklich zu viel verlangt in jedem Spiel mit vollem Einsatz zu spielen? Das Team hat viele Pausen und Crawford ist sehr grosszuegig mit Freitagen.

    In NA sind Intensity und Consistency ueberaus wichtig, auf jedem Niveau und nicht nur in der NHL. Es gibt keine Spiele bei denen es "um nichts geht". Meiner Meinung nach ist dieser Minimalismus und Genuegsamkeit ein allgemeines CH Problem und ein Hauptgrund warum wir den Anschluss and die Weltspitze nicht schaffen. Die technischen Faehigkeiten sind da, wir koennen Canada oder Schweden schlagen. Wir koennen aber auch gegen Oesterreich oder Frankreich oder wie die Junioren gegen Daenemark verlieren. Das ist ein Spiegelbild der Meisterschaft, man gibt ab und zu 100 % statt immer.

    Die Aussagen dass die Anderen auch nicht besser sind mag ich nicht. Man sollte sich nicht gegenueber anderen messen, wir haben keine Kontrolle ueber was die anderen machen. Man sollte sich gegenueber seinem eigenen Potential messen.

    Ich habe auch Muehe mit dem Argument dass es im Moment nichts zaehlt und dass man dann in den Playoffs, oder den letzten 2 Spielen der Quali, auf Playoff Intensitaet schaltet. Intensitaet ist ein Skill den man staendig ueben muss, genau wie Skating, Stick Handling etc. Je oefter man mit Intensitaet spielt (und trainiert) desto besser wird man dabei. Ein Spieler der die ganze Saison mit Intensitaet spielt hat eine bessere Playoff Intensitaet als ein Spieler der waehrend der Quali auf Cruise Control laeuft.

    Zitat von Larry

    Wenn einer 4 Tore (!) kassiert hat und du liegst zurück muss du ihn auswechseln, auch um dem Team zu zeigen dass es noch um etwas geht!

    Auf drei Linien umstellen ist Steinzeit, du musst weiter mit 4 Linien Tempo machen, das ist unsere Stärke!

    Den Fehler hat alleine Herzog gemacht, man muss ihn nicht woanders suchen.

    Sorry Larry, das mit den 3 Linien sehe ich anders. Auch in der NHL stellen die Coaches wenn noetig auf 3 Linien um und forcieren die offensiv oder defensiv starken Spieler je nach Spielstand

    Sehe ich genau gleich. Ich wuerde aber auch Crawford nach Zurich laufen lassen. In den letzten 2 Minuten bei einem 1 Tore Vorsprung darf er Herzog nicht aufs Eis bringen!

    Als Jets Fan bin ich natuerlich sehr gluecklich dass die Patriots verloren haben.

    Wer den Super Bowl gewinnt ist mir eigentlich egal. Ich hoffe nur dass ich im Super Bowl Pool in meinem Schweizer Stammrestaurant in NYC etwas Geld gewinne.

    Ich glaube dass es die Panthers schaffen werden. Ich schaetze die Defenses gleich stark ein aber die Panthers haben viel mehr Fire Power. Manning hat immer noch seine Momente aber sein Arm ist nicht mehr was er einmal war. Newton's Arm ist eine Kannone und auch wenn er rennt ist er mit seinen ueber 100kg sehr schwer zu stoppen. Zudem ist der Super Bowl nicht in einem Dome sondern outdoors in Santa Clara wo es recht windig sein kann. Armstaerke ist dann noch wichtiger.

    Ich hoffe fuer ihn es wird nicht Columbus wegen John Tortorella. Junge Spieler haben es ganz schwer mit ihm.

    Toronto waere sicher interessant. Ein erstklassiger Coach mit Babcock und Toronto ist das Center of the Universe in Sachen Hockey. Buffalo waere auch gut, zusammen mit Jack Eichel haetten sie dann die 2 besten jungen Amerikaner.