Ich will mir hier nicht selber auf die Schultern klopfen aber ich habe in diesem Forum Hartley und seine Arbeit konstant verteidigt.
Wenn man nur einen Schnappschuss nimmt zwischen Tabelle im letzten Jahr und Tabelle in diesem Jahr zum gleichen Zeitpunkt truegt das Bild gewaltig. Die Tendenz ist diammetral unterschiedlich, letztes Jahr zeigte die Kurve langsam aber stetig nach oben, dieses zeigt sie stetig nach unten.
Hartley wusste dass er kein Spektakel bieten kann, er musste zuerst das Fundament legen. Die Mannschaft ist auch hinten von Anfang an sehr solide gestanden aber mit dem Tore schiessen hat es gehapert. Aber, wenn man defensiv solide ist und man dem Gegner nicht viel zugesteht, hat man immer eine Chance zu gewinnen. Wenn man aber 13 Tore gegen Davos mit 2 Auslaendern und Fribourg zulaesst kann man nicht gewinnen.
Zum Unterschied von Hartley und Crawford. Es sind nicht nur die grossen Dinge wie Beginn des Eistrainings zwei Wochen spaeter usw. es sind auch die Details. Hartley hat die Schweizerische Eigenheit bei der Fahrt zu einem Auswertsspiel fuer Kaffee und Kuchen anzuhalten abgeschafft. Das verstehe ich auch gut, es ist bekannt das Kaffein und Zucker sehr schlecht sind fuer einen Athleten vor einem Wettkampf. Es gibt einen kurzfristigen Zucker and caffeine rush und dann faellt man in ein Loch. Crawford weiss das ganz genau, selbst der Junioren Coach meines Sohnes sagt den Spielern sie duerfen aus diesem Grund kein Coke vor einem Spiel trinken. Trotzdem hat er diese Tradition wieder eingefuehrt. Ich verstehe nicht warum.
Nun, ich sage sicher nicht dass wir ohne Kaffee und Kuchen in Fribourg gewonnen haetten. Aber ich finde es doch sehr bedauerlich dass man so viel vom Professionalismus und Pflege der Details die Hartley eingefuehrt hat wieder ueber Bord geworfen hat und zu alten Gewohnheiten zurueck gekehrt ist.