Das mit den Schweden war schon eine Strategie, und nicht einfach weitere grosse Name wie Hartley oder Crawford. Angesichts der hochgelobten schwedischen Nachwuchsarbeit und der damit verbundenen Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und Fanionteam war das Engagement von Koryphäen, welche in dieser Disziplin über einen Leistungsausweis verfügen, sogar eine wohlüberlegte Strategie. Am Ende scheiterte es an der "Inkompatibilität" zwischen der Philosophie der Koryphäen und einer hochdekorierten CH-Mannschaft. Dass man den Schweden zusätzlich Zeit gab, war zwar lobenswert angesichts des ansonsten herrschenden Brauchtumes. Vermutlich unterschätzte man aber von Anfang die Konsequenzen der "neuen" Hockey-Philosophie, welche man hierzulande stets nur anhand ihres Endproduktes lobpreist. Die Umsetzung hätte wohl eine entsprechenden Veränderung in der Mannschaft erfordert, welche weder kurzfristig zu haben gewesen wäre noch eine Erfolgsgarantie beinhaltet hätte. Dafür fehlte aber nach dem Abgang von Salis der Support in der Führung.