Beiträge von Simms

    Als würde es bei einem Lager Bier eine Rolle spielen, was für eine Plörre ausgeschenkt wird. Leute, die sich bei einem Lagerbier, über die Marke beschwehren, sagen eigentlich einfach, dass sie Bier nicht mögen.

    Sollen sie einfach 300.- Konsumation auf die SK drauf schlagen. Dann kann ich meine 5-10 Qualispiele schauen gehen und mich gleich noch mit ordentlich Bier eindecken, welches schon pre-paid ist.

    Ziemliche Klatsche vor über 100'000 Aussies.

    Aber nach einem Spiel würde ich den Stab noch nicht über die Rams brechen.

    Nein, ich auch nicht. Aber bin schon sehr, sehr vorsichtig mit den Super Teams, schlussendlich ist die NFL noch mehr als jede andere Sportart ein Young Mens Game.

    Haha Watson Bericht zu sehen nach dem ersten Rams Spiel :rofl:

    Ich glaube das einzige Mal, an dem so ein „Superteam“ tatsächlich Erfolg hatten, waren die Bucs mit Brady. Ansonsten gings meistens schief, am meisten mit den Eagles mit Vick, als das „unschlagbare Team“ zusammengestellt wurde.

    Ich glaube einfach immer noch, dass der ZSC die Nachfrage massiv überschätzt, wenn sie ein ähnliches Model wie Fribourg fahren würden. Es ist 1. nicht so, dass Tausende auf die Saisonkarte warten und 2. gibt es bei uns mindestens 2-3’000 Saisonkarten, die primär für die Playoffs und ausgewählte Spiele kommen.

    Und deshalb kommt es wohl auch nicht bei uns, die Verantwortlichkeiten kennen die no-shows Zahlen und wissen deshalb, dass die Nachfrage dies niemals abdecken würde.

    Sehr gut, mach das! Und Klaus meinte 2020, bevor Malgin den Deal bei uns abschloss, dass 800k realistisch sind bei Andrighetto. Jetzt kannst du ja in einem zweiten Schritt darüber nachdenken, wie viel wohl Malgin verdient, dass er für 5 Jahre im besten Hockeyalter unterschrieb, wenn Andrighetto schon 800k verdient(e).

    Ich hatte letzthin die Gelegenheit, an einer geschäftlichen Veranstaltung teilzunehmen, wo u.a. ein Radprofi eines ProTour Teams, der auch an der TdF teilgenommen hat, zum Thema Ernährung berichtet hat. Was der so alles gesagt hat wie die überwacht werden, und damit meinte er nicht Dopingkontrollen, die noch zusätzlich dazukommen. Schweissanalyse und Smartwatch-Tracking während des Trainings & Rennens, Echtzeit-Schlafanalyse, Spezialwaage direkt nach dem Aufstehen mit Datenlink, worauf u.a. noch direkt fürs Frühstück etwas an der Ernährung angepasst wird etc. Dagegen ist das OYM ein Kindergeburtstag...

    Macht im Radsport durchaus auch mehr Sinn als in Hockey. Logisch kann ein Sportler nicht irgendwie essen, aber ein Hockeyspieler kann durchaus auch mal einen Burger essen ohne deswegen weg vom Fenster zu sein.

    Irgendwie würde ich mich als HP Strebel schon leicht verarscht fühlen.
    Wenn du jährlich rund drei Kisten - grösstenteils aus der eigenen Tasche - fürs OYM hinblätterst, sollte trainingstechnisch für die Spieler/Athleten schon alles abgedeckt sein..
    Und dann siehst du auf Instagram, wie ein Rohrer zusätzlich bei Movementpatterns (einem Unternehmen, bei dem notabene Malgin Mitinhaber ist) trainiert. ^^

    Gut, vermutlich hat er Instagram nicht. :)

    Glaube das OYM ist mittlerweile sowieso eher eine Bürde für Zug. Glaube die meisten Spieler haben wenig Lust auf mikronährstoff-optimierte Lachs-Broccoli-Pasta und maximale Überwachung.

    Wenns nicht für die ganz ganz grosse Karriere im Ausland reicht (Ghetto, Malgin, Kukan....) dann hast du sicher gute Karten, dass der Spieler dann in deine Organisation zurückkehrt. Da wir auch finanziell immer mithalten können, sind die Chancen sicher noch grösser. Von dem her ist diese Investition in die Jugend für später gedacht und aus meinen Augen schon okay.

    Wie vorher geschrieben, dass ist tiptop, aber bringt halt nicht so viele Vorteile, wie es eigentlich sollte, wenn man die grösste (und vermutlich beste) Juniorenabteilung hat. Die kommen schon zurück, aber kosten dann nicht weniger, als wenn man sonst fertige Topspieler holt:

    3. Natürlich hilft es auch später, die Spieler kommen ja in der Regel gerne zurück. Aber da man im Eishockey keine Ablöse generieren kann, ist der grösste Vorteil als guter Ausbilder, dass du immer wieder gute Talente nachziehen kannst, dadurch ein kompletteres Kader hast und ab und an einen super Spieler hast, der noch nicht 500k-1m kostet. All diese Vorteile fallen weg, wenn die talentierten mit 16-18 das weiter suchen.

    Denke auch die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Mir gings auch nicht darum, dass wir jetzt alles komplett umstellen müssen. Aber wenn meine Firma/Club jedes Jahr Millionen in junge Talente steckt, die richtig guten Talente aber gehen, bevor ich als Firma/Club einen Mehrwert habe, dann würde ich mir doch zumindest Gedanken machen, was wir ändern können, damit es nicht mehr passiert bzw. dass vielleicht 1-2 gehen und nicht ein halbes Team.

    Eigentlich wollte ich nicht nochmals schreiben, hab’s schon in einigen Threads geschrieben und scheinbar findens die meisten gut, dass wir ein nettes Farmteam für Schweden sind. Aber ich finde, dass ist schon eine Diskussion wert.

    Grundsätzlich gibt es zwei Wege, die talentierte junge Spieler nehmen, wenn sie weg vom Zett gehen.

    1. Nordamerika, in der Regel CHL (wie bspw. Ghetto): Dort ist es schwierig wirklich was zu machen. Denke aber auch, dass dies immer weniger der Fall sein wird, da die CHL immer mehr gegen US Colleges den Kürzeren zieht, da es halt den richtig talentierten mehr hilft, wenn das Hockey kein reines Juniorenhockey mehr ist. Und die US Colleges sind definitiv näher am Erwachsenen Hockey als die CHL.
    2. Schweden: Die Liga ist etwas besser, als die Schweizer Liga, aber vom Niveau her sicher nicht meilenweit weg von der Schweiz. Sprich, der Grund, weshalb die Spieler gehen, ist nicht das höhere Niveau in der obersten Liga. Die schwedischen Juniorenligen sind dann aber vermutlich deutlich besser, da in der Breite und Spitze viel mehr Talente nachkommen. Aber primär gehen sie, weil sie davon ausgehen, dass sie sich dort schneller, besser, weiter entwickeln.

      Wäre ich jetzt der Verantwortliche beim ZSC, ziemlich sicher die Organisation, die europaweit am meisten ausgibt für die Junioren, würde ich mir sowas von den Finger aus dem Arsch ziehen, um zu sehen, weshalb dies so ist (dass jeder talentierte sein Glück in Schweden sucht) und ob es wirklich unmöglich ist, etwas zu ändern, so dass junge Spieler bei uns nicht den schlechteren Weg sehen.

      1. Wenn Du einen Pius hast (zum fair sein, er war glaubs auch 2 Jahre in Kanada, aber bei uns ins Erwachsenenhockey gefunden), die mit einem Juniorenvertrag Leistungsträger werden, hast du sportlich gewonnen, weil du einen Spieler hast, der für 100-200k das leistet, was du sonst für 500-750k einkaufen musst.

      2. Machts auch Spass für die Fans, wenn ein eigener durchstartet aus dem Nachwuchs. Klar, auch cool, wenn ein Ghetto als Gestandener zurückfindet. Aber so eine Story wie bei Pius ist gerade für einen Club, der sich als der Ausbildner im europäischen Eishockey versteht, extrem wichtig.

      3. Natürlich hilft es auch später, die Spieler kommen ja in der Regel gerne zurück. Aber da man im Eishockey keine Ablöse generieren kann, ist der grösste Vorteil als guter Ausbilder, dass du immer wieder gute Talente nachziehen kannst, dadurch ein kompletteres Kader hast und ab und an einen super Spieler hast, der noch nicht 500k-1m kostet. All diese Vorteile fallen weg, wenn die talentierten mit 16-18 das weiter suchen.


      Mir ist klar, man wird nie alle halten und integrieren können. Und es gibt auch nicht den einen Weg, der für alle jungen Spieler der goldene Weg ist. Aber ich fände ein wenig Selbstkritik oder Verbesserungswillen durchaus gut für unseren Club, wenn man sich die Integration von Nachwuchsspielern die letzten 5-10 Jahre anschaut. Nur schulternzuckend zu sagen, können wir halt nichts machen, ist mir zu einfach für einen grossen, professionellen Club wie dem ZSC.

    Im Fuessball isch halt au s Niveau nöd unbedingt entscheidend, öbs Spass macht zum zueluege. Es 3-3 ide Super League isch immer und wird immer underhaltsamer si, als es 0-0 ide Champions League. Und sit Basel/YB Dominanz zumindest zwüscheziitlich broche worde isch (han s Gfühl YB chönt ets wieder zunere Serie ufbreche), isch d Liga au unfassbar unberechebar, was scho Spass mache chan zum luege.

    Bei uns würde sich auch nicht viel ändern. An den Spielen mit tiefer Präsenz, sprich unter der Woche gegen weniger attraktive Gegner, gibt es schlicht keinen Markt. Selbst wenn die 3’000 nicht-Besucher die Tickets anbieten würden, würden keine 300 verkauft für ZSC-Langnau an einen Dienstag im November.