Beiträge von Simms


    Falls du es nicht mitbekommen hast, man hat sowohl Bachofner, Karer und Miranda Offerten gemacht. Leider haben sie sich nders entschieden.

    Und das hat natürlich gar keinen Zusammenhang. Als junger, aufstrebender Spieler, freut man sich sicher wahnsinnig, wenn sämtliche Toplinien von fertigen Starts bestellt werden. Versteh mich nicht falsch, es ist klar, dass es nicht nur mit eigenen geht, aber wenn man mal schaut: Bodenmann, Cervenka, Hollenstein, (Nilsson), Petterson, Shore, Wick, Herzog, sind schon mal 8 von 12 Positionen im Sturm mit eingekauften gefüllt. Fügt man noch die eigenen hinzu, welche sich aber schon voll etabliert haben (Baltisberger, Schäppi), wird die Luft für junge, aufstrebende Spieler schon relativ dünn.

    Ich denke, 3 bis 6 extern ausgebildete, 3-4 eigene Etablierte, gäbe ein besseres Mannschaftsgemisch. Vor allem die gleichen, die Hollenstein hier abfeiern, finden dann wieder, dass wir zu viele Häuptlinge haben.

    Ich erwarte vom teuersten Spieler des Clubs, dass er auch in einer Krise nicht einfach untertaucht. Aber ja, dass kann ihm allenfalls noch zu Gute halten.

    Ich finds weiterhin blöd eine Identifikationsfigur von Kloten zu holen und dafür eigene wie Bachofner ziehen lassen muss. Und wenn es denn schon unbedingt sein muss, sollte dieser herausstechen und nicht ein Mitläufer sein. Und das ist er ja scheinbar, wenn seine wenigen Punkte mit dem allgemeinen Formtief der Mannschaft zu erklären kst.

    War letzte Woche in Green Bay, bei der grauenhaften Niederlage gegen die Cardinals. War noch in der Stadionbar, als die Entlassung von McCarthy nach 13/14 Jahren bekannt wurde und war eine ziemlich spezielle Stimmung.

    Ich denke in der NFL, noch mehr als in anderen Sportarten, wird der Erfolg/Misserfolg zu stark mit den Coaches verbunden. Klar, McVay ist Fancy als knapp 30 Jähriger, aber schlussendlich hat sein Team einfach sehr, sehr viel Talent, welches bspw. Green Bay fehlt, nachdem sie jahrelange nie vor dem 20. Pick draften durften.

    Da kann ich nur meine Worte zum Klein Fige Transfer reinkopieren. Wenn sich der Verein nur noch über den Erfolg identifiziert, wie sollen die Zuschauer sich dann über anderes identifizieren?

    2. Ich glaube das wichtigste Kriterium für einen erfolgreichen Club (nebem dem Geld, welches heutzutage ebenfalls matchentscheidend ist) ist die Identität des Clubs. Und hier laufen wir meiner Meinung nach in eine gefährliche Richtung. Ich weiss nicht für was der ZSC noch steht, abgesehen vom Erfolg.
    Man kann jetzt noch argumentieren, dass man ebenfalls für die eigene Jugend steht. Wir haben aber wohl mit Flüehler, Blindenbacher, Marti, Bodenmann, Hollenstein, Wick etwa gleich viele Spieler, die von Kloten ausgebildet wurden, wie Spieler, die von uns ausgebildet wurden (vor allem sind fast alle Leistungsträger von Kloten ausgebildet.). Dies obwohl seit fast zwei Jahrzehnten 3 Mio pro Jahr in die Junioren reingesteckt wurden.

    Was bedeutet dies? Ich denke, dies ist absolut kein Problem, solange der Erfolg da ist und Onkel Walti die Löcher stopft. Sollte dies aber mal nicht mehr der Fall sein und der Erfolg ausbleiben, dann würde es mich nicht wundern, wenn wir wahnsinnig ins Struddeln kommen, weil der Club keine Identität mehr hat. All die SwissLife Fans kommen, weil der Erfolg da ist, kommen aber auch nicht mehr, sollte der ausbleiben.

    13 Pünktchen aus 24 Spielen? 6 Törchen? Als vermutlich teuerster Schweizer Spieler? Gewaltig! Ich bin beeindruckt! Übrigens hat Inti bei einer Mannschaft, die noch schlechter ist als unsere diese Saison, deutlich mehr Punkte.

    Für 13 Punkte in 24 Spielen macht man keinen Spieler zum teuersten Schweizer der Liga.

    Es hilft natürlich der Diskussion auch nicht gerade, wenn man Leuten, die anderer Meinung sind als “Ewiggestrig” oder sogar “krank im Kopf” bezeichnet.

    Hab mich lange nicht mehr hier gemeldet (aber ich lebe noch Larry), aber meine Punkte zur ganzen Hollenstein Geschichte.

    1. Ich werde den Transfer nicht nach sportlichem Erfolg bewerten, von mir aus kann der gute Denis auch Topscorer werden, ich finde den Transfer trotzdem falsch. Deshalb muss ich jetzt auch nicht während der Saison jeden Shift beurteilen.

    2. Ich glaube das wichtigste Kriterium für einen erfolgreichen Club (nebem dem Geld, welches heutzutage ebenfalls matchentscheidend ist) ist die Identität des Clubs. Und hier laufen wir meiner Meinung nach in eine gefährliche Richtung. Ich weiss nicht für was der ZSC noch steht, abgesehen vom Erfolg.
    Man kann jetzt noch argumentieren, dass man ebenfalls für die eigene Jugend steht. Wir haben aber wohl mit Flüehler, Blindenbacher, Marti, Bodenmann, Hollenstein, Wick etwa gleich viele Spieler, die von Kloten ausgebildet wurden, wie Spieler, die von uns ausgebildet wurden (vor allem sind fast alle Leistungsträger von Kloten ausgebildet.). Dies obwohl seit fast zwei Jahrzehnten 3 Mio pro Jahr in die Junioren reingesteckt wurden.

    Was bedeutet dies? Ich denke, dies ist absolut kein Problem, solange der Erfolg da ist und Onkel Walti die Löcher stopft. Sollte dies aber mal nicht mehr der Fall sein und der Erfolg ausbleiben, dann würde es mich nicht wundern, wenn wir wahnsinnig ins Struddeln kommen, weil der Club keine Identität mehr hat. All die SwissLife Fans kommen, weil der Erfolg da ist, kommen aber auch nicht mehr, sollte der ausbleiben.

    Von dem her, ich lebe mit diesem Transfer, wünsche mir aber, dass das ganze “Mir sind Züri” in Zukunft mehr als nur die aktuelle Marketingfloskel ist.

    Einige Gedanken zum Spiel:

    - Sieg, gut gestartet. Bern weiterhin ohne wirklich guten Goalie.
    - Die Spasten Klatschteiler gehören in dem Wald, ich finde dieses monotone Klatschen auf den Werbefaltklatscher ziemlich debil.
    - Allgemein die Werbung: Eigentlich sollte die Saisonkarte gratis sein, soviel Werbung wie einem vorgesetzt wird. Oben läuft durchgängig die Werbebande und sogar ein Big Save wird vom Velomonteur Zollikon-Süd gesponsort.
    - Pre-Game Show ist wieder ziemlich schwach. Die Feuerbälle sehen aus wie in einem 80er Jahre Film, bei dem mal erstmals Special Effects ausprobierte.
    - DJ war zu lange in Ibiza.
    - Stimmung genau gleich mit dem neuen Sektor. Der ganze Aufwand für nichts. War zwar voraussehbar mit 50-100 aktiven Fans an Heimspielen, aber trotzdem eine Erwähnung wert.

    Also der Auftritt von Meier war dermassen unsouverän, dass der NZZ-Autor durchaus recht hat mit seinem Artikel. Zuerst sagt er, dass da Costa viele Fehler gemacht hat, dann zwei Sätze später, dass er eine sehr gute Saison spielt. So jemand kann man ja nicht für voll nehmen. Abgesehen davon, wenn man sportlich eine Goalie-Rochade machen will, wieso ist da Costa dann plötzlich nicht mal mehr auf der Bank? Macht auch keinen Sinn.
    So sehr ich übereinstimme, dass da Costa höchstens NLA-Durchschnitt ist, so sehr finde ich der FCZ Kommunikation lächerlich und amateurhaft. Entweder sagst du keinen Grund oder dann den wahren. So ist es schlich peinlich für einen FCZ.

    Der gute Cillo kennt sich gut genug aus, um auch Sportchef zu sein. Ich meine, die Bundesliga ist seiner Lieblingsliga seit er 12 ist, er wird schon gute Spieler finden.
    Alle anderen Vereine könnten sich die Sportchefs auch sparen, hätten sie einen Präsident, der so viel Fussball schaut. Im Übrigen kriegt der Blick die Infos nicht nur von Da Costa :floet: :floet:

    Sprich abgesehen von den Ausländer, Verteidiger Nr. 7+8 und der meiste Zeit 12. oder sogar 13. Stürmer. Das gibt dann aber auch nicht wirklich eine Blutauffrischung, welche wir aber in meinen Augen auch nicht brauchen. 2 mal Quali gewonnen, 2 mal Final, evtl in Kürze auch 2 mal Meister...

    Bastl soll bleiben, es sollen 4 neue Ausländer kommen, die Jungen sollen weiterhin so viel Einsatzzeit. Ja, wer soll denn gehen? Man kann nicht alle behalten, den Jungen so viel Einsatzzeit geben und trotzdem eine Blutauffrischung durchführen.

    Alle die Blutauffrischungsjünglinge sollen mal Namen nennen, welche Schweizer denn abgeschoben werden sollen!