Eine sehr "leichtgewichtige" Nati hat Fischer da aufgeboten, da bin ich gespannt darauf, ob Leute wie Kurashev, Martschini oder Bertaggia die physischen Limiten mit Tempo, Technik und Effizienz im Abschluss werden kompensieren können. Den "Brecher" Nino Niederreiter wird man schmerzlich vermissen; so wie es aussieht, ist der noch eine Zeitlang in den PO's beschäftigt. Ich sehe schon ein, dass man "die Besten" mitnimmt, andererseits sollte auch eine gewisse Ausgewogenheit im Kader vorhanden sein. Ich vermisse etwas die "Kampf+Chrampf-Fraktion" im Team.
Beiträge von Iceman
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Es gibt einen Kern von Nati-Spielern, der grundsätzlich bei WM und Olympiade dabei sein sollte. Unabhängig davon, ob der Klub gerade Erfolg oder Misserfolg hat. Hollenstein gehört zu dieser Gruppe. Ist einer völlig ausser Form, merkt man dies in der Vorbereitung. Will man sich für den „Kern“ der Nati aufdrängen, so ist der nötige Eifer an den Tag zu legen. Womit man dann wohl bei der Fischer-Philosophie wäre. Schön, wenn einer wie Kurashev ein paar gute Momente hat in Testspielen. Wenn deswegen schon darüber philosophiert wird, ob er statt ein gestandener NLA-Profi an die WM fährt, so wie es Roth im Blick tut, dann kann man nur noch den Kopf schütteln. Ich habe mittlerweile aber den Überblick darüber verloren, wer wegen Verletzungen fehlt oder weil er den Rücktritt aus der Nati gegeben hat.
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Da sich die Situation in Kloten ja nicht wesentlich verändert hat, stellt sich die Frage, welche Art von Hockey in der NLA (sorry National League) überhaupt möglich wäre. Selbst mit der Mannschaft, welche abgestiegen ist, produzierte man ein (Struktur) Defizit. Derzeit schätze ich schon die Ausgangslage in Langnau diesbezüglich als besser ein.
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Offenbar waren die Zuger nicht wahnsinnig unglücklich über den Abgang von Stalberg, da man bei ihm das Engagement für den Klub vermisst haben soll. Er soll seine Fähigkeiten dazu verwendet haben, mit nicht allzu viel Aufwand seine Position zu halten. Falls dies nicht nur üble Nachreden sind, so könnte man auf den ersten Blick auch die Meinung vertreten, dass man einem aus seinem Talent und seiner "Leichtigkeit des Seins" keinen Strick drehen dürfe, sofern ein gewisses Leistungsminimum nicht unterschritten werde. Andererseits fördern solche Diva-Allüren das Klima im Team nicht gerade. Bin gespannt, wie Gottéron mit ihm zurechtkommen wird.
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Es war davon zu lesen, dass Einbussen beim Publikumsinteresse / Attraktivität / Werbeeinnahmen und was-weiss-ich noch alles befürchtet werde, weil es so ein Favoritensterben gab. Evtl. vernimmt man dann mal noch, welche Indikatoren die befürchtete Entwicklung wirklich anzeig(t)en. Als NHL-Laie hätte man auch auf den Gedanken kommen können, dass eine solche Konstellation eine Gelegenheit für die kanadischen Teams hätte sein können. Da ist aber auch schon alles raus....
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Man wird sehen, ob die „Wette“ auf Pestoni aufgeht. In Zürich passte es nicht, in Davos unter AdC taute er auf, nach dessen Abgang dann wieder eher durchzogen. Trotzdem lange mit Gelbhelm. Ob Jalonen da die richtigen Knöpfe drücken kann...?
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Apropos "Krüger-Steinzeit-Hockey": Krüger hat einfach das Hockey spielen lassen, mit dem die (damalige) CH-Nati eine Chance hatte bzw. er war in der Lage, die Taktik dem Können der Mannschaft und der Situation anzupassen. Für unterhaltsames Vorwärtsstürmen hat es damals nicht gereicht (zumindest nicht, wenn das Ergebnis eine Rolle spielte...), und auch heute noch funktioniert dies nur, wenn genügend Support aus der NHL vor Ort ist. Ist dies nicht der Fall, so müsste man die Spielweise anpassen. Ab und zu habe ich gewisse Zweifel, ob diese Erkenntnis bei Fischer schon angekommen ist.
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Wenn ein Trainer die NHL im Visier hat und in der Schweiz nur eine Warteschlaufe absolvieren möchte, muss er einiges an Fingerspitzengefühl haben bei seinen Benühungen, einen NHL-Job zu ergattern. Guy Boucher hatte es damals nicht. Bob Hartley machte es besser bzw. weniger offensichtlich (...oder das Timing ergab sich von selbst ideal...).
Einen gesunden Ehrgeiz kann man niemanden zum Vorwurf machen. Aber es ist ein Unterschied, ob ein Spieler in die NHL will und dafür z.B. in der CH möglichst gute Leistungen zeigt, oder ob es der Trainer ist. Bei aller Selbstverantwortung und Leistungskultur hat es keinen positiven Einfluss auf das Team, wenn dieses merkt, dass der Trainer mit dem Kopf längst woanders ist.
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Womit die nötige Erläuterung des Entscheides nun auch erfolgt ist. Es ist so ähnlich, wie wenn der Schiedsrichter die Schraube plötzlich anzieht in einem Spiel, und es dann halt mal die ersten Strafen gibt für Dinge, die vorher durchgegangen sind. Da muss man aber beim Hockeyverband eine genaue Liste führen, wer wann mit welcher Begründung einem Aufgebot nicht Folge geleistet hat...
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Falls das wirklich stimmt, was der BLICK da schreibt, stellt sich schon langsam die Frage, ob die Verantwortlichen in Kloten eigentlich eine Sonderprämie bekommen, wenn sie den Klub noch mehr beschädigen, als sie es bisher schon getan haben. Aber es passt zu dem, was Bieber so erzählt hat.
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Das müsste von Fischer schon noch etwas genauer erläutert werden, was er damit meint. Vor allem, wenn er die Nichtnomination öffentlich so begründet. Ich halte zwar nicht eben viel von Fischer in Sachen Taktik, aber auf der Kommunikationsebene verkaufte er sich und die Nati bisher gut, diplomatisierte um Fettnäpfchen herum und fand auch den Draht zu den Spielern in der CH und Übersee. Deshalb kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass er solche Aussagen einfach so aus Gedankenlosigkeit oder aus irgend einer Emotion heraus macht. Allerdings dürfte der Fall kaum grösseres Aufsehen erregen, und entsprechende "Nachfragen" deshalb ausbleiben. Ausser Klaus Zaugg weiss nicht so recht, was er schreiben soll bis zum Beginn der WM.
Uups... vorläufig gibt der ZSC noch was her https://www.watson.ch/sport/eismeist…c-lions-schadet
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...einigen CH-Sportjournalisten bzw. deren „Eiszeiten-Theorie“ zufolge dürften die Spieler in den NHL-Play-off‘s eigentlich nur noch auf dem Eis herumkriechen vor Erschöpfung. So viel Eiszeit wie die in den 80 Qualispielen nun schon hatten..... aber halt, die Powerbreaks machen das natürlich wieder wett.
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Ja, war eine "schöne" Feier. Am Ende ging es nur, weil sich die ehemals kritisierten Leistungsträger steigerten. Zum Zeitpunkt meiner Kritik war diese aber gerechtfertigt. Der Scheitelpunkt war die "alles-oder-nichts" Partie gegen Biel, wo man vor dem Ausscheiden stand. Danach kamen Verletzte zurück, auch wenn diese zusammengeflickter spielten, als man von aussen sehen konnte. Das sah gestern teilweise komisch aus, als die Handschuhe und Trikots nicht mehr getragen wurden, bzw. tat schon vom hinsehen weh.
Nun, man hat die Gelegenheit nochmals genutzt. Man muss kein Prophet sein um festzustellen, dass es inskünftig allgemein schwieriger werden wird, und eine so erfolgreiche (fast) Dekade für Bern wird es so schnell nicht mehr geben. Das ist aber nichts neues; man kann ja nicht ständig die Ausgeglichenheit der Liga feststellen, und gleichzeitig erwarten, dass trotzdem die gleichen gewinnen. Der HCD dürfte sich vorläufig von ganz vorne verabschiedet haben, bei Lugano weiss man nicht so recht, dafür stehen Zug, Lausanne und Biel bereit. Was nicht auf wundersame Weise zustande gekommen ist, denn neben guter Arbeit hat man dort auch entsprechende Geldquellen anzapfen können.
Nächste Saison wird es am ZSC liegen, den 2en Zuger Titel noch etwas hinauszuschieben...
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Es hat zwar keinen Sinn, aber trotzdem:
Genoni wurde nicht "gefühlte 30 Sekunden vorher behindert", sondern Everberg stand so im Torraum, dass sich Genoni nicht in die Ecke verschieben konnte, wo der Schuss von der blauen Linie drohte, bzw. auf dem Weg dorthin zwangsläufig mit ihm kollidieren musste. Natürlich hat Genoni diese Kollision in Kauf genommen. Hätte er nichts gemacht, so hätte es in der Tat keine Rolle gespielt, ob ihm einer im Weg gestanden wäre oder nicht. Und dann hätte auch niemand von Behinderung reden können. PS: Es bleibt trotzdem ein umstrittener Entscheid, auch wenn man den Sachverhalt nicht verdreht. Es hat in diesem Zusammenhang aber schon in die eine oder andere Richtung wesentlich strittigere Szenen gegeben (...und damit meine ich nicht diejenige von 2012...).
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Ein andermal zählt es wieder. Allerdings war es nicht ganz so, wie es da und dort abgekürzt geschrieben wird. Gerber hat Everberg in den Torraum geschubst, aber nicht in Genoni. Danach blieb Everberg dort stehen, drehte sich noch etwas, und gleichzeitig hätte sich Genoni nach Links verschieben müssen, weil von dort die Scheibe kam. Da Everberg im Weg stand, kam es zum Zusammenstoss zwischen ihm und Genoni. Das Ganze passierte zwar zügig, aber doch nicht gerade so, dass Everberg nicht zumindest hätte Anstalten machen können, sich aus dem Torraum zu begeben. Die Alternative wäre gewesen, dass Genoni einfach stehen geblieben wäre, weil ihm Everberg im Weg stand. Oder dass er versucht hätte, um Everberg herum zu manöverieren auf dem Weg in die Ecke. Das Ganze unter der Prämisse, dass ein Zuger an der blauen Linie zum Schuss ansetzt. Ist aus meiner Sicht nicht realistisch.
Man könnte auch noch die Strafe thematisieren, die überhaupt zur umstrittenen Szene geführt hatte. Die war bedeutend fragwürdiger als manch anderer Entscheid. Egal, am Samstag geht es weiter. Und wenn Zug weiter so stark spielt, dann ist die Serie noch keineswegs entschieden.
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Iceman: Was ist dran am neuen SCB Stadion?
Ich glaube, das ist noch sehr weit weg. Natürlich langt das „alte“ nicht mehr wirklich. Aber schon bei der letzten Renovation / Umbau war die einzige Frage, wieviel Miete der SCB zahlen kann. Und dieser Betrag dividiert durch Renditeerwartung plus Risikofaktor multipliziert mit 100 ergab dann das Budget für den Umbau (unterirdische Trainingshalle inklusive). Klar wäre eine komplett neue, WM taugliche etc. etc. Halle der Idealfall gewesen. Aber es fehlte das Geld. Von der Stadt ist nichts zu erwarten, das war so und wird so bleiben. Denn es besteht die grosse Gefahr, dass am Ende irgendwo noch Geld verdient werden könnte. Das käme zwar auch der Stadt zugute, aber für die linken Ideologen ist das alles Teufelszeug. Es müssten somit irgendwelche „Investoren“ eine gröbere Summe sprechen. Vermutlich heisst es Ade Stehrampe, es wird dann irgendeine glattgebügelte, schallgedämpfte, mit Massagesesseln und Arschheizung inkl. Getränkehalter ausgerüstete Halle geben.
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Gibt schon die "Kari raus" Dampfplauderer - aber das sind diejenigen, welche jeden Trainer eher früher als später wegmobben wollen. Der Kari macht es aber nicht schlecht, auch wenn man natürlich immer etwas kritisieren kann. Die epische Diskussion, welcher Trainer seine 4e Linie mehr laufen lässt, ist in den Medien beliebt. Wegen Verletzungen ergab sich in Bern die Linie Kämpf (kam von Langenthal), Brügger (NLB-Leihspieler von Visp, ex EHC Basel, ex Gottéron) + Alain Berger (...nein, der Fernseher läuft nicht in slow-motion, das ist in Echtzeit). Ich hätte gerne gesehen, wie viel Eiszeit die genannten 3 Spieler bei einem anderen Trainer gehabt hätten. Egal, die fundamentalen strategischen Langzeitanalysen ändern sich bekanntlich alle paar Tage in Abhängigkeit vom letzten Resultat.
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Als Favorit und Quali-Spitzenklub ist der Druck von wegen einer „Blamage“ im 1/4-Final am grössten, im HF noch immer relativ gross, und erst im Final wird man bei einer verlorenen Serie nicht mehr gevierteilt, sondern nur mittendurch gesägt. Ob dieses „Muster“ bei Tampa zutrifft, oder andere Faktoren ausschlaggebend waren, muss der „embedded“ Reporter Larry oder die anderen NHL-Gurus hier analysieren.
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Offenbar hat Roe alles richtig gemacht, sicherheitshalber hat man Mursak ja auch gleich rausgestellt. Man muss nur lange genug warten mit dem Pfiff, bis der andere glaubt, eines auf‘s Maul sei erlaubt.
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Nach den knappen 1:0 Spielen, wo komischerweise jeweils der verlor, der mehr Torchancen hatte, lief das gestrige Spiel gleich am Anfang gegen die Bieler. Etwas übermotivierte, unglückliche Interventionen mit Stock bzw. mit einem "Tackling" führten zu frühen Strafen und einem Torerfolg für Bern, dann der Puckverlust von Earl an der blauen Linie mit anschliessendem Hiller-Crash, dem damit verbundenen Gegentreffer und dem vorübergehendem Ausfall von Hiller. Der Ersatzgoali musste in seinen 14 Einsatzminuten zwar "nur" 1 Treffer einstecken während einer weiteren Bieler Strafe, trotzdem hiess es 3:1 nach dem ersten Drittel. Zwar noch nicht die endgültige Vorentscheidung, trotzdem fand der EHCB nicht mehr so richtig in die Spur zurück. Zusammenfassung: "Fehlstart mit Folgen" oder "Dumm gelaufen".
Wie der SCB seinen Fehlstart in die Play-off's verkraften wird, bleibt abzuwarten. Zwar haben diverse, lange unsichtbar gebliebene Leistungsträger Aufwärtstendenz, der Ausfall eines Haas oder eines Andersson steckt man aber nicht so einfach weg, die Mehrbelastung gegenüber dem ausgeruhten EVZ vermutlich auch nicht.