Beiträge von Iceman

    "BLICK" vom 13.9.2018

    https://www.blick.ch/sport/eishockey/nh ... 47733.html

    Wegen häuslicher Gewalt

    Im Juni wurde Nashville-Star Austin Watson (26) in Tennessee wegen häuslicher Gewalt verhaftet. Die NHL reagiert mit einer heftigen Strafe und sperrt den Preds-Flügel für 27 Spiele.

    ...da wird - wie in anderen Fällen von "Fehlverhalten" - von der NHL gehörig durchgegriffen.

    ...gegen aufsässige + kampfstarke "Kleine", ob nun aus Österreich oder England, bekunden die CH-Klubs fast mehr Probleme als gegen die hochgelobten Schweden. Der ZSC ist immerhin noch gewarnt vom letzten Mal. Das war beim SCB gegen Cardiff zwar auch der Fall, trotzdem gelang erst kurz vor Schluss das entscheidende Tor, welches aber auch für die kanadisch gespickten Waliser hätte fallen können.

    ...einzelne Teile aus dem NHL-Gefüge herauszubrechen und bei uns einzuführen ist schwierig. Zudem ist der Leidensdruck hierzulande noch nicht gross genug für eine entsprechend "adaptierte" Variante. Erst wenn es à la NHL den Geldgebern (dort Klubbesitzern) "ablöscht", wird man auf diese Idee (...und andere) allenfalls zurückkommen.

    Es geht - zumindest vorläufig - ja nicht um eine komplette Aufhebung jeglicher Beschränkungen. Aber so 1-2 zusätzliche Ausländer pro Team würden nicht gerade alles aushebeln. Zudem wurde schon richtig bemerkt, dass die Klubs kaum 5 od. 6 Top-Shots verpflichten könnten. Einerseits wegen der Kohle, denn Top-Ausländer kosten letztlich kaum weniger als Top-CH-Spieler, und andererseits wachsen die starken Ausländer auch nicht gerade auf den Bäumen. Die Sportchefs tun sich schon schwer genug, 4 starke Ausländer zu finden. Zustände wie im Fussball wünscht sich hingegen kaum jemand.

    Vorsicht ist dennoch am Platz, die Einwände von wegen dem Nachwuchs sind berechtigt. Allerdings vertrauen die Trainer auch heute schon wann immer es geht auf Routine + bewährte Klasse - von einzelnen Ausnahmen mal abgesehen. Diese Ausnahmen treten aber primär dann auf, wenn das Team auch sonst im Hoch ist, und der Nachwuchs in diesem Schwung zu Höhenflügen ansetzen kann. Die Top-Klubs haben punko Klasse + Routine mehr Reserven, die anderen müssen früher auf junge Spieler zurückgreifen oder auf solche, die andernorts Bankdrücker wären. Den Trainern kann man darob nicht wirklich einen Strick drehen, denn sie trifft's zuerst, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt. Und diesen Erfolg definieren Fans + Sponsoren halt noch immer in altbewährter Manier.

    PS: Der Klaus hat natürlich wie immer nicht ganz unrecht, seine Argumentation lässt aber auch Fragen offen. Wenn z.B. ein Scherwey von Lausanne ein Angebot über TCHF 650 hat und für einen Corvi (...OK, gerüchteweise) noch einen 100tausender mehr aufgerufen wird, so ist davon auszugehen, dass ein mindestens gleich "guter" Ausländer doch etwas weniger kosten würde. Ganz so bescheiden, wie Klaus das skizziert, sind die Vorräte diesbezüglich nun auch wieder nicht. Die obigen Salärdimensionen sind nur möglich, weil a) der Markt abgeriegelt ist und b) man sich da und dort nicht um Geld zu kümmern braucht.

    Die Zeiten haben sich auch etwas geändert, und trotz Nachwuchsarbeit herrscht bei mehr od. weniger überdurchschnittlichen Spielern Mangelwirtschaft bzw. eine geschützte Werkstatt, welche die Löhne in die Höhe treibt. Aktuelle Situation: 11 Spieler in der NHL, 6 Spieler in der AHL und 8 Spieler in den höchsten Juniorenliegen spielen. Das sind 25 Spieler die in der Schweiz fehlen. Das macht schon etwas aus.

    Natürlich steigen die Kosten nicht erst seit diesem Jahr, aber seit das Geschäftsmodell mit externen Geldgebern häufiger als auch schon anzutreffen ist, hat sich die Gehaltsspirale erheblich beschleunigt - zumal man verschiedenenorts bereit ist, dem Erfolg wenn nötig mit der finanziellen Brechstange nachzuhelfen. Am extremsten wohl in Lausanne, aber nicht nur. Beim EVZ mag man noch lange von der Academy erzählen, aber wer glaubt, mit einem Zuschauerschnitt von ca. 6'000 Nasen (inkl. alle Nebenerlöse) würde man ein Team wie jenes vom EVZ finanzieren, ist ein "dreamer".

    Die Anzahl Teams in der NLA zu reduzieren wäre natürlich der effizientere Weg, um etwas Gegensteuer zu geben. Nur ist da kurz- + mittelfristig nicht viel zu machen. Das Ausländerkontingent um z.B. 2 Spieler zu erhöhen ist schon eher machbar und würde auch einen Effekt haben. Eine Patentlösung aller Probleme ist auch das natürlich nicht, und bevor es nicht nochmals klotenmässig kracht, wird es wohl so weitergehen, da muss man sich keine Illusionen machen. Somit kann man mal abwarten was passiert, wenn die ehemaligen Kloten-Investoren dann feststellen, dass man auch in Lausanne mit dem Sport kaum Geld verdienen kann.


    War das erwartete Spiel auf nicht allzuhohem Niveau. Geil fand ich das Plakat der Sirupkurve nach dem "Make some noise Lärmpegel-Wettbewerb" :applaus: Schade haben wir (zumindest in der CHL) schon NHL-"Stimmung".....
    Leider findet die CHL irgendwie immernochnicht richtig Anklang beim Publikum, die Preise sind ja eher bescheiden. Man sollte sich aber schon fragen, ob es sich finanziell nicht lohnen würde die Gruppenspiele (wieder) oder die ganze Kampagne in der SK zu integrieren und den Umsatz mit dem Catering zu machen. Wie ist das bei den anderen CH-Vereinen?

    Iceman: Habe gehört in Bern sind komplett alle CHL-Spiele inklusive, stimmt das?

    Bis und mit Achtelfinale sind in Bern die Saisonkarten gültig. Weiss nicht mehr, ob es in den Vorjahren mal sogar noch weiter ging. Ob die Rechnung aufgehen würde bei einem 1/4-Final , d.h. soviele Eintritte gelöst würden, dass der Ertrag daraus den reinen Gastroumsatz bei freiem Eintritt für Saisonkarten übertreffen würde, ist die Frage. Solange die Preise nicht allzu hoch sind ist es denkbar, ansonsten ist die Begeisterung dann wohl kaum mehr so gross.

    Eigentlich keine Neuigkeiten - es war schon immer klar, dass es für jeden Mäzen eines anderen Klubs kein Problem darstellt, den SCB zu überbieten - wenn er denn will. In Bern hat man sich den Umständen entsprechend aufgestellt und nützt die Vorteile des grossen Einzugsgebietes, auch konnte man sich mit dem Gastrogeschäft ein Stück weit von der reinen Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg entkoppeln. Dennoch muss man sich an den wirtschaftlichen Realitäten orientieren, und dort gibt es nun mal Budgets und finanzielle Schmerzgrenzen. Bei einem Mäzen hängen diese weniger von solchen Sachzwängen ab, sondern von der Bereitschaft, für die Liebhaberei halt mal etwas mehr springen zu lassen, als es die reine Vernunft allenfalls gebieten würde. So wie fanatischer Hobby-Skifahrer eben mal zum teureren Equipment greift, obwohl es das etwas günstigere Modell wohl auch tun würde.


    In Bern dürfte der Baum ziemlich brennen, Zug ist ab übernächster Saison wohl ein nun ernsthafter Contender.

    Da man es schon geraume Zeit hat "kommen sehen", ist der Baum eher langsam abgekokelt. Natürlich gibt es die gleichen Dampfplauderer wie überall in solchen Momenten, welche zwecks Frustbewältigung den üblichen Blödsinn absondern. Man hat sich um Genoni sehr bemüht, er hat aus bekannten Gründen eine für ihn stimmigere Lösung gewählt. Als Fehlleistung kann man dem SCB ankreiden, dass auf der Position des Goalitrainers zu viele Wechsel vorgekommen sind. Allerdings glaube ich nicht, dass Genonis Entscheid anders ausgefallen wäre, auch wenn man 3 Jahre lang DEN Top-Goalitrainer beschäftigt hätte.

    Die grosse Überraschung ist es nach der ganzen Vorgeschichte nicht; spätestens als die Meldung vom Hausbau kam und Genoni sich sehr viel Zeit liess bei seinem Entscheid war der Fall klar. Für Genoni macht das Gesamtpaket in Zug natürlich Sinn: Ambitionierter Klub, vertretbarer Arbeitsweg, Gehalt stimmt ohnehin, und er und seine Familie sind wieder "daheim".

    Der EVZ ist nun aber eine "Verpflichtung" in doppeltem Sinne eingegangen, mit gewissen wohlfeilen Sprüchen ist nun definitiv Feierabend. Denn Genoni hat man ja nicht geholt, um den Schaden in Grenzen zu halten, wenn man Academy-Novizen Auslauf gibt. Neben den abgeworbenen Langnauern wird man da auch sonst noch an der Schraube drehen müssen beim EVZ zur Kaderverstärkung, ansonsten wäre Genoni dann einfach auf einem äusserst gut bezahlten "Alterssitz" angekommen.

    In Bern muss man schauen, wie man die grosse Lücke wieder schliesst. Vor allem die Optionen mit CH-Pass sind rar.


    https://www.watson.ch/sport/eismeist…ern-oder-ev-zug

    Interessant das der ZSC immer noch im Rennen um Genoni ist.

    ...ist für mich aber immer noch die wahrscheinlichste Option, obwohl auch der EVZ in Frage käme, wenn Genoni zurück in sein Umfeld in Zürich will. Und dies scheint ihm aus familiären Gründen eben wichtig zu sein. Sportlich ist der ZSC aber für Genoni sicher reizvoller als Zug. Weiss nicht, wie lange der Vertrag von Flüeler noch läuft beim ZSC. Kann mir aber gut vorstellen, dass Sven die Chance ergreifen will, auf der Goaliposition für die nächsten paar Jahre Ruhe zu schaffen. Vielversprechender Nachwuchs auf der Goaliposition ist (in dieser Qualität) derzeit schweizweit nicht in Sicht, und Flüeler ist zwar nicht schlechter als Genoni, war aber in den letzten Jahren verletzungsanfällig. Nehme an, dass diese Argumentation auch Walter Frey eingeleuchtet hat....

    Um die üblichen Verdächtigen auf den ersten 4 Plätzen zu sehen braucht's noch keine Kristallkugel - wobei in den letzten Jahren meistens einer (...in der Quali...) die Seuche hatte.

    Der ZSC hat mit Bodenmann + Hollenstein 2 Nationalstürmer der oberen Hubraumklasse verpflichten können - wollte man künstlich nach Problemen suchen könnte man den vom "Dichtestress der Starspieler" bringen, wobei das eben schon Luxusprobleme sind.

    In Bern hat man umgekehrt einen Bodenmann verloren und nicht wirklich ersetzen können. Die Zuzüge geben bestenfalls etwas mehr spielerische Breite. Man muss hoffen, dass Jalonen die altgedienten Sciaroni & Bieber wieder in die Spur bringt und ein Grassi einen Schritt nach vorne macht. Ansonsten ist das Bemühen erkennbar, das Kampfgewicht zu erhöhen, was mit "Beförderungen" von Nachwuchsspielern sowie einem Zuzug aus der NLB bewerkstelligt werden soll. Hoffe auf etwas mehr Emotionen und weniger taktisches rumgeeiere. Und dass man nicht mehr von Weihnachten bis im April den Faden reissen sieht.

    Lugano war in den letzten Jahre spätestens in den Play-off's ein heisser Kandidat, kam aber jeweils nicht am späteren Meister vorbei. Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Zudem scheint man nicht mehr so fasziniert von grossen Namen zu sein, was dem Teamgefüge nicht schadet.

    Beim EVZ erwarte ich keine grossen Sprünge - spielerisch nicht schlecht, aber für die Play-off's zu leicht. Stephan hat bisher noch nie überzeugt in den PO's.

    Warum man in der Vorschau den HCD so weit vorne vermutet kann ich nicht nachvollziehen. Habe eher den Eindruck, dass dort die Play-off Teilnahme gefährdet sein könnte.


    Tavares zu den Leafs... Russland im Viertelfinal

    Was für ein Tag!!!

    Der Alk fliesst in Ströhmen bei mir!!!

    Vielleicht erlebt man es ja noch, dass diese "Legenden Franchise" wieder einmal den Pott holt.... schade dass dies nicht mehr gegen die Québec Nordiques möglich ist.... :suff:

    ...die erste Saison ist jeweils noch getragen von der Aufstiegseuphorie, zudem sind die Erwartungen noch nicht allzu gross, weil der Aufsteiger sich infolge der "Transfergepflogenheiten" in der hiesigen Liga nur beschränkt verstärken kann. Und im Falle von Rappi wäre die Kohle - Mäzene sei Dank - ja nicht das Problem gewesen. Andererseits war Rappi für NLB-Verhältnisse mit einer überdurchschnittlichen Mannschaft unterwegs. Sportlich gesehen werden die Kloten problemlos ersetzen können - nostalgiemässig natürlich nicht. Wobei die Unterschiede im ehemals legendären Derby in den letzten Jahren solche Ausmasse angenommen haben, dass von einem "echten" Derby nicht mehr die Rede sein konnte. Wie andere ehemals legendäre Derbies (Bern-Langnau) lebte auch ZSC-Kloten zunehmend von der Erinnerung. Immerhin ist diese noch nicht so verblasst wie in Bern, da man vor ein paar Saisons noch im Playoff-Final gegen Kloten antrat.

    Auf den ersten Blick könnte man angesichts der personellen Situation das Risiko irgendwelcher "Vetternwirtschaft" bemängeln, allerdings hat gerade der IIHF und die Allianz der europ. Hockeyclubs das Heu nicht auf der gleichen Bühne, was u.a. auch mit dem Vorgehen zur Wiederbelebung der CHL seitens der Klubs zusammenhängt. Es ist ähnlich wie in der CH: Die Klubs wollen mehr Einfluss auf den Verband, in diesem Fall auf die IIHF, die Funktionäre dort wollen weitermachen wie bis anhin.

    Der "Goalimangel" würde sich mit dem Abgang von Elvis nochmals verstärken. Gerüchteweise ist zu vernehmen, Genoni wechsle nach der nächsten Saison zum ZSC, was aufgrund des familiären Hintergrundes nicht weiter erstaunlich wäre. Der Hausbau ist offenbar im Gange.

    Weiss ja nicht, was ein Berra bei Gottéron für seinen (glaub') 5 Jahresvertrag kassiert, aber der könnte wahrscheinlich noch mehr kassieren, wenn sich Klubs wie Bern und Lugano nach neuen Goalis umsehen müssen. Und Stephan in Zug wird auch nicht jünger. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es bestenfalls das eine oder andere vielversprechende "Talent" (z.B. A. Schmid im Langnau-Nachwuchs). Das Nachwuchs-Goali-Duo in Davos macht bisher auch nicht gerade den Eindruck, auf den Level des ehemaligen Duos Genoni/Berra zu kommen. Bern, Lugaon oder Zug sind aber die falschen Adressen, um auf der Goaliposition Nachwuchs zur NLA-Reife zu bringen.

    OK, L. Flüeler hat letzte Saison gezeigt, dass er nach wie vor ein Topgoali ist. Das Handicap dürfte seine Verletzungsanfälligkeit sein, welches den ZSC und allfällige Interessenten vermutlich "zögern" lassen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass S. Leuenberger das "Problem" mit einem langjährigen Vertrag für Genoni auf Jahre hinaus lösen wird. Da wird's in Bern dann wohl eine Ausländerlizenz kosten.

    Die Voraussetzungen sind aktuell sicher besser als auch schon. Die meist hohe taktische Schule der Schweden + Finnen ist uns aber noch nie sonderlich gelegen, währenddem man gegen die (uns ab und an wohl unterschätzenden...) Nordamerikaner schon Überraschungen landen konnte.

    Defense first, würde es eigentlich heissen, auch wenn man mit den NHL-Verstärkungen nun eher in dem "Vorwärtsgang" spielen kann, der Fischer vorschwebt. Wenn dieser bzw. der Verband gelegentlich zur Einsicht käme, dass man Taktik und Ausrichtung dem Aufgebot anpassen müsste, wäre schon viel gewonnen. Es ist nicht so, dass die CH-Nati nun plötzlich ein offensives Erweckungserlebnis gehabt hätte, sondern man hat derzeit das Glück, dass so viele Verstärkungen aus der NHL wie noch nie den Weg nach Dänemark gefunden haben. Sind beim nächsten Termin dann wieder eher die typischen NLA-Vertreter am Start, so kann man nicht gleich auftreten. Oder aber man fliegt vor den 1/4-Finals sang- und klanglos aus den Turnieren.

    Der Natitrainer muss einfach hoffen, dass er im Schnitt alle 2 Jahre Glück hat mit NHL-Verstärkungen. Andererseits ist der ansonsten vielkritisierten Fischer dafür zu loben, dass er einen guten Draht zu den Übersee-Profis hat, und die auch kommen, wenn sie können.

    So, auch die grössten Festbrüder haben mittlerweile (...hoffentlich...) nach Hause gefunden... :suff:

    Gratuliere zum Titel - verdient durch den Effort bzw. die endlich erwachten Lebensgeister eines Teams, welches in den letzten Jahren Rätsel aufgab. Die vielkritisierte nächste Generation übernahm je länger je mehr Verantwortung in den PO's. Das relativiert auch etwas die Kritik an Salis und zeigt, dass er grösstenteils die richtigen Spieler am Start hatte, allenfalls wäre jeweils bei den Ausländern noch mehr möglich gewesen. Aber wie immer in den PO's sind es nicht die ausländischen Heilsbringer, welche entscheidend sind. Und wie jeder Finalist / Meister verfügte der ZSC über eine starke 4e Linie. Nicht zu vergessen einen starken Goali, ohne den natürlich nichts geht.

    Die Puzzleteile lagen eigentlich schon länger auf dem Tisch, und ein wesentlicher Teil bzw. der Kern des Teams hatte noch der vielkritisierte vorherige Sportchef zusammengestellt..... (...das ist ein Zitat aus einer Analyse über die freudentaumelnden Young Boys, aber es passt auch nicht schlecht zum ZSC...).

    Also, feiert noch schön!

    PS: Interessiert in Zürich nicht unbedingt, aber trotzdem: SCB-Kultfan "Hardboiled-Tuni" ist leider verstorben. Gehe davon aus, dass es im Zusammenhang mit dem Hirntumor steht, den man bei ihm letzten Sommer operieren musste. In der Serie gegen den ZSC war er jeweils noch im Stadion, und dann ging es offennbar sehr schnell, wie es in solchen Fällen nicht untypisch ist. Werde seine schonungslos-bissigen Kommentare und ihn selber vermissen. Er teilte zwar auch gegen andere Klubs aus, aber am kritischsten und bissigsten war er - wie jeder echte Fan - gegenüber seinem eigenen Team.

    Gratulation zum verdienten Finaleinzug!
    Rechtzeitiges und starkes Comeback des ZSC nach einer schwierigen Saison. Der SCB leider mit etwas umgekehrtem Formverlauf. Seit Weihnachten zeigte die Formkurve "abwärts"; die erhoffte Steigerung bekam man nicht mehr hin. Das war gegen einen starken ZSC insgesamt zu wenig. Der entscheidende Treffer in der Verlängerung stand für diverse andere solche Momente, wo man immer wieder haarsträubende Fehler im Defensivverhalten des SCB zur Kenntnis nehmen musste. Defense wins Championships - die Floskel kommt nicht von ungefähr. :nick:

    Das Spiel SC Bern gegen die NJ Devils vom 1. Oktober 2018 ist 24 Stunden nach Beginn des Vorverkaufs bereits ausverkauft. Da die Devils und die Event Agentur "LiveNations" (Kalifornien) die Sache vermarkten, hatten die Saisonkartenbesitzer kein Vorkaufsrecht. Na ja, Pech gehabt, aber vorläufig gibt's andere Prioritäten...

    Ich glaube auch (immer) noch, dass mit einem Erfolgserlebnis beim ZSC mancher Knoten gelöst würde. Die Verweise auf die Play-out Saison (trotz valablem Kader) oder den Steigerungslauf 2016 (nach verunglückter Saison) des SCB halte ich aber für verfehlt, da die damaligen Umstände aus meiner Sicht nicht vergleichbar sind mit denen beim ZSC. Am ehesten vergleichbar wäre wohl noch die Durststrecke zwischen 2006 und 2010, als man (ausser 1x im Final) jeweils sang- und klanglos früh scheiterte in den Play-off's (...als Qualisieger).

    Vorerst ist aber mal gerade die 1e Runde in den Play-off's gespielt, auch wenn die Resultate für Play-off's zu wenig "eng" sind. Eben gerade deshalb glaube ich, dass es nicht in diesem Stil weitergehen wird. Und eben, ein grosser Abend kann vieles bewirken in einem blockierten Team.