Die grosse Überraschung ist es nach der ganzen Vorgeschichte nicht; spätestens als die Meldung vom Hausbau kam und Genoni sich sehr viel Zeit liess bei seinem Entscheid war der Fall klar. Für Genoni macht das Gesamtpaket in Zug natürlich Sinn: Ambitionierter Klub, vertretbarer Arbeitsweg, Gehalt stimmt ohnehin, und er und seine Familie sind wieder "daheim".
Der EVZ ist nun aber eine "Verpflichtung" in doppeltem Sinne eingegangen, mit gewissen wohlfeilen Sprüchen ist nun definitiv Feierabend. Denn Genoni hat man ja nicht geholt, um den Schaden in Grenzen zu halten, wenn man Academy-Novizen Auslauf gibt. Neben den abgeworbenen Langnauern wird man da auch sonst noch an der Schraube drehen müssen beim EVZ zur Kaderverstärkung, ansonsten wäre Genoni dann einfach auf einem äusserst gut bezahlten "Alterssitz" angekommen.
In Bern muss man schauen, wie man die grosse Lücke wieder schliesst. Vor allem die Optionen mit CH-Pass sind rar.