Dass Berner irgendwann an sich & seine Zukunft denkt ist schon klar. Bei Lüthi, na ja, da weiss man nicht so ganz, ob er seine "Aufgaben" als abgeschlossen betrachtet, oder ob dies nur ein willkommener Grund ist, um gehen zu können. Brauchen könnte man den erfahrenen Lüthi sicher noch bei Kloten. Die andere Variante ist die, dass es zwischenmenschlich nicht klappt mit Lehmann. Neben Berner und Lüthi ist Equilino ja praktisch auch schon "weg" bzw. krankgeschrieben.
Beiträge von Iceman
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Vielleicht müsste man mal Leute wie Wallson und Jalonen zum Thema "Nachwuchsarbeit" befragen. Evtl. läuft dort nicht alles so gut, wie man es sich hierzulande gerne einredet. Nur als kleines Beispiel sei erwähnt, dass Jalonen letzte Saison den Kopf geschüttelt hatte, weil die Hälfte der Spieler beim SCB (1e Mannschaft) mit dem "falschen" Stock spielten. Mittlerweile wurde jeder vermessen und die Stöcke entsprechend angepasst. Mag ein Detail sein, aber hätte man vor 2 Jahren einem gesagt, er habe den falschen Stock, hätte man die typischen Antworten "so einen hatte ich schon immer..." und "...man muss mir als Profi doch nicht sagen, welche Masse mein Stock haben muss..." gehört. Andererseits gibt es viel profanere Gründe, woran es liegt, das Finnen, Tschechen, Schweden etc. irgendwann zwischen 18 und 23 die Physis entwickeln, welche es international braucht, währenddem das Gros der Schweizer diesbezüglich im Konfirmandenstatus verbleibt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
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...wobei Petersson wohl einer der wenigen ist, der die Situation in Schweden und der Schweiz überblickt und realisiert, wo die Probleme liegen.
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Andere Trainer (Jalonen) haben im Nachgang zu kürzlichen Niederlagen und angesprochen auf "mögliche Erklärungen" ähnliches "Verliererlatein" zu Protokoll (viele Spiele, fehlende Energie) gegeben. Bei Wallson dreht man ihm nun einfach einen Strick daraus.
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Es ist ja auch bei der "gesellschaftlichen Entwicklung" so, dass man heutzutage Dinge gesetzlich regeln bzw. verbieten muss, welche "früher" überhaupt kein Thema waren. Warum sollte es im Hockey anders sein? Und so muss man halt nun Schwalben bestrafen, damit die Unsitte nicht noch mehr einreisst. Und neuerdings festschreiben, dass es ein technisches Tor gibt, wenn der Goali in aussichtsloser Lage das Tor umdreht. Oder es über die Bande wuchtet. Oder das Tornetz anzündet.
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Was wiederum zur Frage führt, welcher Coach auf den Nachwuchs setzt.... solange er noch andere (routinierte) Optionen hat. Jalonen gibt der Jugend auch nicht gerade unbeschränkt Auslauf, und meinte auf entsprechende Fragen im Vorfeld zum Spiel gegen Växjö folgendes:
In Anbetracht der hohen Belastung könnten Sie den jüngeren Spielern mehr Eiszeit geben. Weshalb tun Sie das nicht?
Yanik Burren, Dario Meyer und André Heim erhalten ihre Chancen. Aber wenn ich gegen Ende einer Partie die Entscheidung suche, dann spielen sie tendenziell nicht mehr, das gehört zum professionellen Eishockey. Wir spielen, um zu gewinnen. Manchmal werden an junge Spieler zu hohe Erwartungen herangetragen. Das möchte ich verhindern. Wir werden gute Spieler aus ihnen machen. Aber ich lasse mich da nicht von aussen beeinflussen. Ich mache meinen Job, that’s it!Könnte Heim in Zukunft als vierter Center zur Fixkraft werden?
Ich traue ihm das zu. Heim hat etwas, was für einen Jungen speziell ist: ein gutes Defensivverständnis. Er muss stärker und schneller werden, aber das braucht Zeit und Training. Im Moment haben wir kaum Zeit zum Trainieren.Ist es am Ende so, dass halt auch die Skandinavier nicht bloss zum Selbstzweck Jugendarbeit betreiben, und sich beim "auf Sieg coachen" nicht gross von den (angeblichen) "Steinzeitmethoden" der NHL-Coaches unterscheiden? Evtl. schaut man aus der "Ferne" etwas zu blauäugig nach Skandinavien und vergisst, dass es gerade in Sachen Nachwuchs entscheidende Differenzen gibt. Längst nicht jeder Nachwuchsspieler, der hierzulande eine Chance in der 1en Mannschaft erhält, würde diese Chance auch in der schwedischen oder finnischen Liga erhalten. Weil dort die Anforderungen noch höher sind und der Konkurrenzkampf unter den Nachwuchsspielern grösser. Zeigt einer nicht äussersten Trainingsfleiss oder begreift auch nach zig Spielen die taktischen Vorgaben nicht, so wird er abserviert und es wartet schon der Nächste. Die Heilsbringer aus dem Norden "entwickeln" den Nachwuchs auch in ihren Ligen nicht primär mit dem Gewähren von Eiszeit, sondern indem Ziele gesteckt werden und man sich mit deren Erfüllung Eiszeit verdienen muss. Ab- und zu dürften sie sich auch wundern, wer sich von den Jungspunden alles zu höherem berufen fühlt bzw. lieber zu einem Klub mit garantierter Eiszeit wechselt, als sich durchzubeissen.
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...und der SCB kassiert in Schweden in jedem Drittel in den Startminuten Tore. Im Heimspiel vergab man einen 2-Tore-Vorsprung ebenfalls innert Minuten. Da kann man sich ob den Pfostenschüssen noch lange nerven, den durchaus möglichen Erfolg hat man nicht bloss damit verspielt. Unverständlich, weshalb man bei solchen Partien nicht nach jeder Pause hellwach startet. Aber in der heimischen Liga punktet man halt (meistens) auch mit noch viel gröberen Aussetzern.

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Das Tanzen auf verschiedenen Hochzeiten - Meisterschaft, Cup, CHL - scheint mehr an der Substanz zu nagen, als man es sich vorgestellt hatte. Dazu kommen diese Saison auch noch Nationalmannschaftstermine, bei welchen man auch immer in Bestbesetzung antreten will. Je nach Konstellation passt das Ganze nicht mehr unter einen Hut. Deshalb haben sich die betroffenen A-Klubs, spätestens nachdem das Pflichtprogramm gegen regionale 1-Liga Klubs absolviert worden ist, mehr oder weniger geschickt getarnt aus dem Wettbewerb verabschiedet. Trotzdem ist die Belastung für die Schlüsselspieler hoch. Ein Nationalspieler + CHL-Teilnehmer kommt bis Ende Jahr gemäss BLICK auf 75 Partien.
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Im Zeitablauf wird es sicher zu Anpassungen kommen in der NLA, auch wenn es nie eine "Formel Renault" geben wird (alle fahren die Rennen mit dem gleichen Standardmodell). Einzelne Massnahmen im Konstrukt "NHL" machen durchaus Sinn, um ein gedeihliches Vorankommen oder zumindest die Existenz der Klubs zu sichern. Diese Massnahmen sind aber meistens auf die Situation in Übersee im allgemeinen und die Organisation der NHL im besonderen zugeschnitten. Was zu den in der Diskussion erwähnten, "rattenschwanzähnlichen" Verkettung von Vorbedingungen bzw. weiteren Massnahmen führt, um die Sache auf die heimische Liga zu adaptieren.
Letztlich ist es nicht die Ausnahme, sondern die Regel in vielen populären Sportarten, dass die Spitze nicht allzu breit ist. Man schaue sich nur mal die grossen europäischen Fussball-Ligen an (England, Spanien, Deutschland etc.). Auch in der Formel 1 stellt sich die Frage, was ausser der Freude am Motorsport Teams wie Sauber & Co. antreibt, dort mitzumachen. Dass man unter besonders glücklichen Umständen, mit Rückenwind + Heimweh mal einen Podestplatz erreicht? Wie auch immer, der Publikumserfolg, die horrenden Summen für TV-Rechte und die Sponsoringerträge führen nicht gerade zum Schluss, die Einseitigkeit / Kleinheit des Favoritenkreises würden der Attraktivität schaden. Der Einwand, dass all dies "krank" sei und nur durch aberwitzige Zuwendungen von superreiche Mäzen ermöglicht werde ist durchaus berechtigt. Einzelne "Kunstprodukte" wären ohne Scheiche oder russische Oligarchen in der Tat nicht möglich. Völlig umgegraben wird die Welt dadurch aber nicht - statt 200 Mio. würden ohne das Spielgeld der Scheichs dann halt "nur" noch 20 Mio. über den Tisch gehen für diesen und jenen Transfer.
Da steht das CH-Hockey vergleichsweise nicht allzu schlecht da. Dafür, dass nicht jede Saison jeder der mindestens 5 potentiellen Favoriten die genau gleichen Titelchancen hat, können diverse Gründe angeführt werden. Teils auch fragwürdige sportliche Entscheide der Verantwortlichen. Und trotz forcierter Jugendarbeit im Hockey hat es nach wie vor zuwenige NLA-taugliche Spieler, als dass die Liga im heutigen Umfang "grundversorgt" werden könnte. Dass NHL-Rezepte nicht einfach so auf unsere Liga übertragen werden können heisst aber natürlich nicht, dass man sich keine Gedanken machen soll über die Weiterentwicklung und die Zukunft des Hockeys in der CH. Die Ideen + Anstösse von T.R. sind deshalb willkommen. Allerdings erreicht der Elan der Klubs in Sachen Veränderungen keine Höchstwerte, solange die Entwicklung für die Mehrheit grundsätzlich positiv verläuft.
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Am Ende des Tages braucht es auch mit den vorgeschlagenen Massnahmen immer noch das nötige Kleingeld und sportlichen Sachverstand, um einen Klub in den engeren Kreis der Titelfavoriten zu hieven. Die Draftrechte in der NHL sehe ich eher als "Starthilfe". Wenn es nicht gelingt, das Team anderweitig auch zu verstärken, dann bleibt man auch in der NHL ein Hinterbänkler. Mit dem einzigen Vorteil, dass man keinen Abstiegs- bzw. Existenzstress hat - solange einer die nötige Kohle einschiesst.
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Eine positive Woche hat der SCB nicht gerade hinter sich, wobei weniger die Resultate, sondern eher die Einstellung zu kritisieren war. Mit ein wenig mehr Konzentration hätte man etwas Energie sparen können, statt alibimässig sinnlos auf dem Bitz herumzurennen, weil man den Schalter nicht mehr findet.
Dies wäre umso wichtiger gewesen, weil der Spielplan einem derzeit nicht entgegenkommt. Samstag / Sonntag Spiele, und am Dienstag CHL gegen Växjö. Schon unter optimalen Bedingungen dürften die Trauben da etwas zu hoch hängen, und man müsste um einiges über sich hinauswachsen. Immerhin, gegen einen (motivierten...) ZSC kann man sich die Kürläufer-Attitüden nicht leisten, was im Hinblick auf den Dienstag nur von Vorteil sein kann.
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Roost ist zu einem gewissen Teil auch klar "Partei" in der Diskussion um die Ausgeglichenheit der Liga. Zudem nutzt er den Moment, in dem wegen der schwächelnden Genfer und Lausanner die NLA tatsächlich unausgeglichener scheint, als sie wirklich ist. In welcher Liga im Fussball oder Eishockey haben seit Jahren ca. 4 Teams wirkliche Chancen auf den Titel? Was erwartet Roost denn genau? Dass 6 oder 7 Teams Meister werden können, wenn es ihnen halbwegs läuft?
Es stimmt, man könnte irgendwas Draftpickähnliches machen, und das würde den Schwanzklubs sicher ein wenig helfen. Überschätzen sollte man dies aber nicht. Zudem müsste einiges verändert werden, bevor man Spielern vorschreiben könnte, bis wann und zu welchem Salär sie wo zu spielen haben. Roost mischt zwei völlig verschiedene Welten durcheinander und tut so, als läge es bloss am bösen Willen zur "Besitzstandswahrung" der Spitzenclubs, dass da nichts geht.
Apropos NHL: Wo ist die grosse Ausgeglichenheit dort? Erleben wir viele Überraschungen in Sachen Stanleycup-Gewinner, dank Draftpick-System und Salary Cap und der dadurch angeblich herbeigeführten Ausgeglichenheit? Das können die NHL-Gurus hier besser beurteilen. Mir fällt da höchstens auf, dass an gewissen traditionsreichen Orten Kohle versenkt wird, ohne dass viel dabei herausschaut.
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Haha, d'Rossi "Boys"

Au guet: "..., die sich als Gralshüter längst überholter Traditionen missverstehen, ..." Was dä Dino vergisst z'erwähne: die meischte vo däne sind wahrschinlich nöd mal uf dä Welt gsi damals, was die ganz Sach so absurd/lächerlich macht.
Möglicherweise wäre es heilsam, wenn die Leutchen mal ein paar Saisons lang erfahren würden, wie es beispielsweise so ist in der NLB. Natürlich kann man als "alter Sack" rückblickend schöne Räubergeschichten erzählen über Fahrten nach Grindelwald, in die Ajoie, nach La Chaux-de-Fonds oder Chur. Ganz sooo lustig waren die Realität und die Grottenspiele damals nicht. Schade ist die Zeitreise noch nicht erfunden...

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Komisch, dass man daraus ein Theater über Wochen hat entstehen lassen bzw. die Illusion gehabt hat, es bis irgendwann "geheim" halten zu können. Wäre nicht der Stil von Leuenberger, da der genug Erfahrung hat, um solchem Schwachsinn aus dem Weg zu gehen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Idee von Lehmann kam, und man ihm um des lieben Friedens willen nicht widersprechen wollte.
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Der Klaus sackt heute aber wieder ein Zeilenhonorar ein...
https://www.watson.ch/Sport/Eismeist…zu-stehen-kommt
Die Überschrift tönt spektakulärer, als sie effektiv ist. Und es braucht schon viel, um die kürzliche Aussage von D. Hollenstein, er "...erfülle den Vertrag..." so auszulegen, dass sich dies auf die Geheimhaltungsklausel bezogen habe. Aber eniwei... etwas gravierender dürfte schon eher der folgende Exkurs sein:
"...Der EHC Kloten kommt nicht zur Ruhe. Laut einem Bericht der «NZZ» ist Beat Equilino, Medienchef und seit einigen Wochen auch Team-Manager, für unbestimmte Zeit krank geschrieben. Zudem hätten mehrere Angestellte des National-League-Tabellenletzten die Kündigung eingereicht. Klubpräsident Hans-Ulrich Lehmann, der einen rigorosen Sparkurs fährt, war in den vergangenen Tagen für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (sda)..."
Am Ende entscheide sich das Schicksal noch daran, ob Servette oder Kloten zuerst den "Schirm zuetuet"...
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Das letzte Mal, als Wicks Vertrag verlängert worden ist, war der ZSC meines Wissens im Hoch. Das hatte sich vermutlich auch auf die Vertragskonditionen ausgewirkt. Von dem her hat der Klub schon Argumente, um die Bezüge aktuell etwas zu senken. Ob das mit den von Zaugg behaupteten 30% stimmt ist die Frage, aber wenn er so etwas verbreitet, hat er normalerweise gute Quellen. Gehe davon aus, dass Wick selbst mit 30% Reduktion immer noch zu den Grossverdienern im CH-Hockey zählen würde.
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Im Sinne eines unterhaltsamen Freitags:
https://www.watson.ch/Sport/Eismeist…-Niederdorfoper
Bingo-Regeln:
"Typisch Zaugg"
"Nehme ich schon lange nicht mehr ernst"
".....???...."Diskutiere weitere Bingo-Regeln in der Gruppe und mache weitere Vorschläge...

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Schon letzte Saison publizierte die Genfer-Presse mal etwas in dieser Richtung. McSorley vermochte zu seinen Zeiten jeweils noch irgendwo Geld aufzutreiben, oder verkaufte einen Spieler (Deruns...
...). Er konnte auch auf den Support eines russischen Oligarchen stützen, wobei der glaub' nicht mehr so flüssig ist. Präsident Quennec geniesst aber infolge seines "Erfolgsausweises" kaum dieselbe Wertschätzung in Genf, ganz im Gegenteil.Und dass sich in der CH reiche Männer aus Übersee im Hockey engagieren, welche aber entweder zu blöd oder zu vernobt sind, um sich mit den lokalen Gegebenheiten auseinanderzusetzen (z.B. öffentliche Ausschreibungspflicht ab einer gewissen Vergabehöhe...) führt dann eben zu abrupten Entscheidungen, welche einen Klub existenzgefährdend erschüttern können.
Ähnlich wie in Kloten könnte es bei den Spielern von Genf deshalb auch schon bald heissen "Rette sich wer kann".
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Weshalb Hollenstein - ohne Not - noch am Sonntag zu Protokoll gibt, den Vertrag in Kloten erfüllen zu wollen, erschliesst sich einem nicht. Aber er kann immer noch sagen, der Lehmann hätte ihn der Ablösesumme wegen bekniet, doch vor dem Vertragsablauf zu gehen.
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Die Hollensteins haben eine spezielle Verbundenheit zum EHC Kloten, weshalb die Aussage von D.H. wohl zum Nennwert genommen werden darf. Das erbrachte "Opfer" bezieht sich vornehmlich auf den sportlichen Erfolg; finanziell hat Hollenstein Junior scheints einen Sonderstatus in Kloten. Ob der "zugesicherte" Verbleib von D.H. den Auszug aus Ägypten bzw. Kloten bremsen kann bleibt abzuwarten. Zumal die Zusicherung vermutlich nur für die NLA gilt, und das Gros der Mannschaft in den Sparrunden nicht verschont worden ist - mit ein paar "alteingesessenen" Ausnahmen, deren Gnadenfrist bzw. Verträge aber nun auslaufen.