Beiträge von Iceman

    Im Zeitablauf wird es sicher zu Anpassungen kommen in der NLA, auch wenn es nie eine "Formel Renault" geben wird (alle fahren die Rennen mit dem gleichen Standardmodell). Einzelne Massnahmen im Konstrukt "NHL" machen durchaus Sinn, um ein gedeihliches Vorankommen oder zumindest die Existenz der Klubs zu sichern. Diese Massnahmen sind aber meistens auf die Situation in Übersee im allgemeinen und die Organisation der NHL im besonderen zugeschnitten. Was zu den in der Diskussion erwähnten, "rattenschwanzähnlichen" Verkettung von Vorbedingungen bzw. weiteren Massnahmen führt, um die Sache auf die heimische Liga zu adaptieren.

    Letztlich ist es nicht die Ausnahme, sondern die Regel in vielen populären Sportarten, dass die Spitze nicht allzu breit ist. Man schaue sich nur mal die grossen europäischen Fussball-Ligen an (England, Spanien, Deutschland etc.). Auch in der Formel 1 stellt sich die Frage, was ausser der Freude am Motorsport Teams wie Sauber & Co. antreibt, dort mitzumachen. Dass man unter besonders glücklichen Umständen, mit Rückenwind + Heimweh mal einen Podestplatz erreicht? Wie auch immer, der Publikumserfolg, die horrenden Summen für TV-Rechte und die Sponsoringerträge führen nicht gerade zum Schluss, die Einseitigkeit / Kleinheit des Favoritenkreises würden der Attraktivität schaden. Der Einwand, dass all dies "krank" sei und nur durch aberwitzige Zuwendungen von superreiche Mäzen ermöglicht werde ist durchaus berechtigt. Einzelne "Kunstprodukte" wären ohne Scheiche oder russische Oligarchen in der Tat nicht möglich. Völlig umgegraben wird die Welt dadurch aber nicht - statt 200 Mio. würden ohne das Spielgeld der Scheichs dann halt "nur" noch 20 Mio. über den Tisch gehen für diesen und jenen Transfer.

    Da steht das CH-Hockey vergleichsweise nicht allzu schlecht da. Dafür, dass nicht jede Saison jeder der mindestens 5 potentiellen Favoriten die genau gleichen Titelchancen hat, können diverse Gründe angeführt werden. Teils auch fragwürdige sportliche Entscheide der Verantwortlichen. Und trotz forcierter Jugendarbeit im Hockey hat es nach wie vor zuwenige NLA-taugliche Spieler, als dass die Liga im heutigen Umfang "grundversorgt" werden könnte. Dass NHL-Rezepte nicht einfach so auf unsere Liga übertragen werden können heisst aber natürlich nicht, dass man sich keine Gedanken machen soll über die Weiterentwicklung und die Zukunft des Hockeys in der CH. Die Ideen + Anstösse von T.R. sind deshalb willkommen. Allerdings erreicht der Elan der Klubs in Sachen Veränderungen keine Höchstwerte, solange die Entwicklung für die Mehrheit grundsätzlich positiv verläuft.

    Am Ende des Tages braucht es auch mit den vorgeschlagenen Massnahmen immer noch das nötige Kleingeld und sportlichen Sachverstand, um einen Klub in den engeren Kreis der Titelfavoriten zu hieven. Die Draftrechte in der NHL sehe ich eher als "Starthilfe". Wenn es nicht gelingt, das Team anderweitig auch zu verstärken, dann bleibt man auch in der NHL ein Hinterbänkler. Mit dem einzigen Vorteil, dass man keinen Abstiegs- bzw. Existenzstress hat - solange einer die nötige Kohle einschiesst.

    Eine positive Woche hat der SCB nicht gerade hinter sich, wobei weniger die Resultate, sondern eher die Einstellung zu kritisieren war. Mit ein wenig mehr Konzentration hätte man etwas Energie sparen können, statt alibimässig sinnlos auf dem Bitz herumzurennen, weil man den Schalter nicht mehr findet.

    Dies wäre umso wichtiger gewesen, weil der Spielplan einem derzeit nicht entgegenkommt. Samstag / Sonntag Spiele, und am Dienstag CHL gegen Växjö. Schon unter optimalen Bedingungen dürften die Trauben da etwas zu hoch hängen, und man müsste um einiges über sich hinauswachsen. Immerhin, gegen einen (motivierten...) ZSC kann man sich die Kürläufer-Attitüden nicht leisten, was im Hinblick auf den Dienstag nur von Vorteil sein kann.

    Roost ist zu einem gewissen Teil auch klar "Partei" in der Diskussion um die Ausgeglichenheit der Liga. Zudem nutzt er den Moment, in dem wegen der schwächelnden Genfer und Lausanner die NLA tatsächlich unausgeglichener scheint, als sie wirklich ist. In welcher Liga im Fussball oder Eishockey haben seit Jahren ca. 4 Teams wirkliche Chancen auf den Titel? Was erwartet Roost denn genau? Dass 6 oder 7 Teams Meister werden können, wenn es ihnen halbwegs läuft?

    Es stimmt, man könnte irgendwas Draftpickähnliches machen, und das würde den Schwanzklubs sicher ein wenig helfen. Überschätzen sollte man dies aber nicht. Zudem müsste einiges verändert werden, bevor man Spielern vorschreiben könnte, bis wann und zu welchem Salär sie wo zu spielen haben. Roost mischt zwei völlig verschiedene Welten durcheinander und tut so, als läge es bloss am bösen Willen zur "Besitzstandswahrung" der Spitzenclubs, dass da nichts geht.

    Apropos NHL: Wo ist die grosse Ausgeglichenheit dort? Erleben wir viele Überraschungen in Sachen Stanleycup-Gewinner, dank Draftpick-System und Salary Cap und der dadurch angeblich herbeigeführten Ausgeglichenheit? Das können die NHL-Gurus hier besser beurteilen. Mir fällt da höchstens auf, dass an gewissen traditionsreichen Orten Kohle versenkt wird, ohne dass viel dabei herausschaut.


    Haha, d'Rossi "Boys" :shock: :rofl:

    Au guet: "..., die sich als Gralshüter längst überholter Traditionen missverstehen, ..." Was dä Dino vergisst z'erwähne: die meischte vo däne sind wahrschinlich nöd mal uf dä Welt gsi damals, was die ganz Sach so absurd/lächerlich macht.

    Möglicherweise wäre es heilsam, wenn die Leutchen mal ein paar Saisons lang erfahren würden, wie es beispielsweise so ist in der NLB. Natürlich kann man als "alter Sack" rückblickend schöne Räubergeschichten erzählen über Fahrten nach Grindelwald, in die Ajoie, nach La Chaux-de-Fonds oder Chur. Ganz sooo lustig waren die Realität und die Grottenspiele damals nicht. Schade ist die Zeitreise noch nicht erfunden... :wink:

    Komisch, dass man daraus ein Theater über Wochen hat entstehen lassen bzw. die Illusion gehabt hat, es bis irgendwann "geheim" halten zu können. Wäre nicht der Stil von Leuenberger, da der genug Erfahrung hat, um solchem Schwachsinn aus dem Weg zu gehen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Idee von Lehmann kam, und man ihm um des lieben Friedens willen nicht widersprechen wollte.

    Der Klaus sackt heute aber wieder ein Zeilenhonorar ein...

    https://www.watson.ch/Sport/Eismeist…zu-stehen-kommt

    Die Überschrift tönt spektakulärer, als sie effektiv ist. Und es braucht schon viel, um die kürzliche Aussage von D. Hollenstein, er "...erfülle den Vertrag..." so auszulegen, dass sich dies auf die Geheimhaltungsklausel bezogen habe. Aber eniwei... etwas gravierender dürfte schon eher der folgende Exkurs sein:

    "...Der EHC Kloten kommt nicht zur Ruhe. Laut einem Bericht der «NZZ» ist Beat Equilino, Medienchef und seit einigen Wochen auch Team-Manager, für unbestimmte Zeit krank geschrieben. Zudem hätten mehrere Angestellte des National-League-Tabellenletzten die Kündigung eingereicht. Klubpräsident Hans-Ulrich Lehmann, der einen rigorosen Sparkurs fährt, war in den vergangenen Tagen für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (sda)..."

    Am Ende entscheide sich das Schicksal noch daran, ob Servette oder Kloten zuerst den "Schirm zuetuet"...

    Das letzte Mal, als Wicks Vertrag verlängert worden ist, war der ZSC meines Wissens im Hoch. Das hatte sich vermutlich auch auf die Vertragskonditionen ausgewirkt. Von dem her hat der Klub schon Argumente, um die Bezüge aktuell etwas zu senken. Ob das mit den von Zaugg behaupteten 30% stimmt ist die Frage, aber wenn er so etwas verbreitet, hat er normalerweise gute Quellen. Gehe davon aus, dass Wick selbst mit 30% Reduktion immer noch zu den Grossverdienern im CH-Hockey zählen würde.

    Schon letzte Saison publizierte die Genfer-Presse mal etwas in dieser Richtung. McSorley vermochte zu seinen Zeiten jeweils noch irgendwo Geld aufzutreiben, oder verkaufte einen Spieler (Deruns... :suff:...). Er konnte auch auf den Support eines russischen Oligarchen stützen, wobei der glaub' nicht mehr so flüssig ist. Präsident Quennec geniesst aber infolge seines "Erfolgsausweises" kaum dieselbe Wertschätzung in Genf, ganz im Gegenteil.

    Und dass sich in der CH reiche Männer aus Übersee im Hockey engagieren, welche aber entweder zu blöd oder zu vernobt sind, um sich mit den lokalen Gegebenheiten auseinanderzusetzen (z.B. öffentliche Ausschreibungspflicht ab einer gewissen Vergabehöhe...) führt dann eben zu abrupten Entscheidungen, welche einen Klub existenzgefährdend erschüttern können.

    Ähnlich wie in Kloten könnte es bei den Spielern von Genf deshalb auch schon bald heissen "Rette sich wer kann".

    Weshalb Hollenstein - ohne Not - noch am Sonntag zu Protokoll gibt, den Vertrag in Kloten erfüllen zu wollen, erschliesst sich einem nicht. Aber er kann immer noch sagen, der Lehmann hätte ihn der Ablösesumme wegen bekniet, doch vor dem Vertragsablauf zu gehen.

    Die Hollensteins haben eine spezielle Verbundenheit zum EHC Kloten, weshalb die Aussage von D.H. wohl zum Nennwert genommen werden darf. Das erbrachte "Opfer" bezieht sich vornehmlich auf den sportlichen Erfolg; finanziell hat Hollenstein Junior scheints einen Sonderstatus in Kloten. Ob der "zugesicherte" Verbleib von D.H. den Auszug aus Ägypten bzw. Kloten bremsen kann bleibt abzuwarten. Zumal die Zusicherung vermutlich nur für die NLA gilt, und das Gros der Mannschaft in den Sparrunden nicht verschont worden ist - mit ein paar "alteingesessenen" Ausnahmen, deren Gnadenfrist bzw. Verträge aber nun auslaufen.

    Da fehlte so einiges beim SCB für den Erfolg, und der ZSC lieferte eine gute Leistung ab. Die bei Bern auf Schlüsselpositionen agierenden Ausländer zerrissen weder dicke noch dünne Stricke. Arcobello bisher in der Tat weit von seiner Performance von letzter Quali entfernt, obwohl er im Gegensatz zu anderen Schlüsselspielern nicht mit der Nationalmannschaft unterwegs war. Bei den von längeren Verletzungspausen zurückkehrenden Gerber, Berger + Andersson war die fehlende Praxis erkennbar, der Aussetzer von Andersson hinter dem eigenen Tor war aber kaum entscheidend. Statt 3:1 hätte es einfach 2:1 geheissen. Denn in der Vorwärtsbewegung war der SCB gestern keine grosse Gefahr.

    Kann mir kaum vorstellen, dass Lehmann freiwillig auf jedwede Kompensationszahlung verzichten würde. Höchstens dass er nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" verfährt, d.h. dass er einen "Sonderpreis" macht - statt 1.5 Mio. nur 1 Mio. und so. Nachdem nächsten Frühling in Kloten diverse Verträge auslaufen, welche bisher von grossen Sparmassnahmen verschont geblieben sind, stellt sich die Frage nach einem möglichen "Exodus" bei den Flyers. Betrifft zwar nicht mehr die grosse Mehrheit, aber nachdem gemäss BLICK bereits Boltshauser + Grassi den Abgang machen (welche nicht zur kleinen Gruppe den privilegierten "Altherren" wie von Gunten & Co. zählten), könnte sich die Sache schon "erdrutschartig" entwickeln. Die ganz grosse Überraschung wäre es nicht bei den sportlichen + finanziellen Perspektiven; für Nachwuchskräfte ist höchstens die schon fast garantierte Eiszeit attraktiv. Aber damit hält man den Klub nicht in der NLA.

    Aber vielleicht hat Lehmann insgeheim schon eingesehen, dass es für Kloten in der NLA im aktuellen Stil keine Zukunft gibt. Selbst die milliardenschweren kanadischen Hobby-Hockey-Investoren mochten weder soviel Geld noch soviel Geduld aufbringen, wie nötig wäre, um die Flyers nachhaltig in der NLA zu halten (Stadion, Vermarktung, vermutlich jahrelange Verlustdeckung etc.).

    Dass Hollenstein nach Bern wechselt ist kaum wahrscheinlich; gemäss sog. "Insidern" aus Genf soll er sich während seiner Zeit dort entsprechend geäussert haben. Sind natürlich keine erwiesenen Tatsachen, aber angesichts der Leuenbergerschen Aktivitäten beim ZSC wäre es schon erstaunlich, wenn er Hollenstein Junior nicht zum Z lotsen könnte. Ausser der lässt sich für eine Art "cool down" Zeit zuerst mal für 3 Jahre von Lausanne vergolden. Aber wie hier auch schon angemerkt worden ist, schien er sich bei seinem letzten Engagement ausserhalb von Zürich nicht wohlzufühlen.

    Bin erstaunt, dass Hischier körperlich (noch) nicht "energischer" (...oder übler...) angegangen wird, wobei seine Übersicht und seine Wendikeit natürlich helfen, nicht von einem gegnerischen Brocken plattgewalzt zu werden. Mit 1.85 gehört er andererseits ja nicht zur Hobbit-Fraktion, auch wenn das Kampfgewicht noch nicht erreicht ist.

    Glaube eher, Sven will Wick aus der Komfortzone kitzeln, allenfalls den Preis etwas drücken. Zudem ist es eine Message an das Team, dass niemand sakrosankt ist. Nach allem was man von Wick weiss ist er sehr familienbezogen und fühlt sich ausserhalb von Zürich nicht wohl, Bandgspändli Blum hin oder her. Ansonsten könnte er sich von Lausanne oder Lugano viel eher vergolden lassen.

    Liegt "CHL-rechtlich" wohl nicht viel mehr drin, bzw. auch ein höheres Strafmass würde Spieler + Trainer vermutlich nicht so stark kümmern, da es nur die CHL betrifft. Kann mich nicht erinnern, ausserhalb von speziellen "NHL-youtube-Schnipseln" schon jemals eine solche Attacke gegen den Kopf gesehen zu haben, inkl. erhobenem Stock.


    Souverän ins Viertelfinale. Nottingham hatte nicht den Hauch einer Chance. Marketing ist bestimmt heute noch schwindelig wenn die an das letzte Drittel gegen Bern denken. Für mich Pest gegen Cholera, und Cholera war ganz stark im letzten Drittel. In der Liga kann München einen auf dicke Hose machen, aber International ist auch nach der Gruppenphase schluss. Dafür würde ich meinem Lieblingsklub niemals raten, seine Seele zu verkaufen.

    Was Mannheim anbelangt, mein lieber Schwan. Der hat den nicht mal kommen sehen. Und dann auch noch ohne Puckbesitz des Schweden solch ein Monsterfoul. Da waren die Herren aus Nottingham wirklich reinste Waisenknaben dagegen. Baltisberger entwickelt sich aber zu solch einem unbequemen Gegenspieler, den der ZSC schon seit langem braucht.

    ZSC/DEGShanahan

    @Shanahan
    Was führte eigentlich die Münchner (Barons ??) zu Red Bull? Mussten die aus einer Notlage gerettet werden, oder hat man sich einfach so in die Arme eines finanzkräftigen "Hauptsponsors" begeben? Im deutschen Sportbusiness ist es ja nicht derart ungewöhnlich, wenn Sportklubs massgeblich von einem Grosskonzern gesponsort werden. Sobald jedoch Red Bull ins Spiel kommt, ticken die gegnerischen Fans schier aus. Wobei es meistens eher um die "Tradition" geht bzw. um den Vorwurf, dass Red Bull quasi ein "künstliches Gebilde" schaffen würde, welches es ansonsten gar nicht gäbe. Kann dies schon nachvollziehen, aber evtl. kannst Du ja trotzdem ein paar Worte darüber verlieren...


    Solides Spiel des Z, haben sich von den zum Teil unfairen Attacken der 3. Garde Kanadier nicht unterkriegen lassen und teils gut dagegen gehalten (unsere 14). Allerdings war die Angst der Unseren von Checks bis ins Wohnzimmer spürbar, kann nur gut tun sich mehr und mehr daran zu gewöhnen, dass Körperkontakt erlaubt ist. Flüeler sehr gut, mit ein paar wenigen Unsicherheiten, die nicht ausgenutzt wurden.

    Habe noch ein bisschen bei EnergyDrink gegen Mutzen reingeschaut. Hatte den Eindruck, dass die Intensität des Spiels in München nochmals um einiges höher lag, als das des Z.

    Möglicherweise auf eine etwas andere Art, ganz so "dreingeschlagen" wie Nottingham haben die Münchner natürlich nicht. Die Feststellung von wegen den Checks stimmt aber auch für den SCB. Man ist sich aus dem Ligaalltag derzeit wirklich physische Spiele offensichtlich nicht mehr gewohnt und benötigt jeweils Zeit, um sich auf "normales" Hockey einzustellen. Da in der NLA diverse Klubs nicht an die Leistungen der letzten Saison herankommen (Servette, Lausanne) ergibt sich zusammen mit den übrigen eher schwächeren Teams (Ambri, Kloten, Langnau) eine Mischung, welche nicht dazu beiträgt, dass sich die Spieler an eine hohe Intensität gewöhnen können. Mal schauen, wie es am Karajala-Cup (...oder wie der heisst...) aussieht.

    Nein, Vertrag läuft von 2012 bis 2022:

    https://www.youtube.com/watch?v=7hpZJwmoGPY

    Umgerechnet bekommt glaub' jeder Klub für die "Pause" bzw. die während des SC quasi entgangenen Heimspiele etwas über TCHF 70. Ob das jetzt eher ein Trostpflaster ist oder in etwa den Einnahmen an einem Heimspiel entspricht, dürfte je nach Klub unterschiedlich beurteilt werden. Andererseits war es damals ja nicht das Ziel der Vereinbarung, den HCD möglichst stark zu schädigen, sondern einen einigermassen fairen Ausgleich zu schaffen. In den Augen mancher HCD-Fans ist's natürlich trotzdem total unfair, obwohl die designierten "Hauptfeinde" aus Zürich + Bern kaum unmittelbar von dem Deal profitieren. Nicht ganz so "unmittelbar" profitiert man natürlich trotzdem von konkurrenzfähigen Gegnern, welche sich einigermassen selber finanzieren.