Beiträge von Iceman

    Das war's also mit dem "Hockeygott" - irgendwie hatte ich immer den Eindruck, die beim EHCB angebrochenen "neuen Zeiten" mit neuem Stadion, etwas mehr Budget, nun auch noch mit Transferhammer Hiller etc. seien K. Schläpfer zum Verhängnis geworden. Nicht nur dass der Erwartungsdruck stark gestiegen ist, sondern auch der fehlende "wir Kleinen gegen die da oben" Groove und der stete Existenzkampf bzw. der damit verbundene Tanz am Rande des emotionalen Vulkans sind m.E. ausschlaggebend. Schläpfer schöpfte daraus Kraft und konnte seine Jungs emotional packen. Allerdings scheint sich Schläpfer im emotionalen Hochtemperaturbereich zunehmend verschlissen zu haben. Und mittlerweile sind die Emotionen im Kampf gegen das Tabellenende nicht mehr positiv aufgeladen ("gallisches Dorf Syndrom"), sondern negativ - weil man im Umfeld eben der Meinung ist, dass eigentlich mehr herausschauen müsste.

    Ab und zu fragte ich mich schon, ob er das Team auch im Normalmodus weiterbringen könne. Immerhin muss man anerkennen, dass er etliche Spieler vorangebracht hat, auch wenn's nicht bei jedem für eine grosse NLA-Karriere langt(e). Ob er für das Nationalteam noch ein Thema ist, nachdem man im Zuge der erzwungenen "Swissness" keinen Aufwand scheut, um Fischer im Amt zu halten, ist derzeit wohl eher unwahrscheinlich. Mindestens bis zum nächsten internationalen Flopp-Auftritt.

    Schade, Schläpfer war authentisch und brachte etwas Farbe in die ansonsten stereotypen Interviews, in welchen schon NLA-Neulinge parlieren wie nach einem Kursus im Umgang mit Journalisten.

    Dino der Kessel meint in seinen heutigen "2 Minuten", dass Cunti in Lugano am besten aufgehoben sei. Beim SCB, der grundsätzlich einen offensiven Center gebrauchen könnte, sieht ihn Dino hingegen nicht, da dort wie beim ZSC ebenfalls "zu viel Druck" herrsche. Und unter Druck könne sich Cunti offenbar nicht entfalten. Klar ist, dass von einem überdurchschnittlich talentieren und vor allem bezahlten Spieler entsprechendes erwartet wird. Die einen suchen diese Herausforderung, um sich weiter zu entwickeln (Pestoni), die anderen scheint es hingegen zu behindern. Ob in Lugano tatsächlich weniger Druck herrscht als anderswo wage ich allerdings zu bezweifeln - die Teamchemie scheint mir dort auch etwas toxisch mit den vielen Stars und Diven. Habe mir am Samstag einmal mehr an den Kopf gelangt, wie Brunner permanent beim Schiri am jammern und reklamieren ist. Ihn beim Spiel zu stören scheint er als Majestätsbeleidigung aufzufassen. Hoffentlich macht er das in der Nationalmannschaft nicht auch, sonst würde ich mir als Nati-Trainer überlegen, ob Brunner - trotz unbestrittenem Können - wirklich gut für's Team ist.

    Zitat von Larry

    Wie steht's um Luca Cunti?
    SCB-Sportchef Alex Chatelain hat mit dem Haas-Transfer ein Teilziel erreicht. Nach wie vor arbeitet er am Ausbau der Mittelachse und er sagt, er sei weiterhin an ZSC-Center Luca Cunti (27) interessiert.

    http://www.watson.ch/Sport/Eishocke…tin-Pl%C3%BCss-

    CH-Center mit Qualität sind ein derart rarer Artikel, dass diese stets gesucht sind bzw. nach Möglichkeit gehalten werden - auch wenn sie ihre "Launen" haben. Offenbar will Salis ja Cunti nicht unbedingt los werden. Ob Cunti selber Wechselabsichten hat, oder ob sein Agent aus verhandlungstaktischen Gründen etwas die "Lage sondiert" ist wie immer offen. Klar ist, dass Cunti beim ZSC erheblich mehr Konkurrenzdruck hat als es z.B. eben in Bern der Fall wäre, wo offensivtaugliche Center Mangelware sind. Möchte man möglichst mit CH-Personal fahren so wären in Bern dann Haas und Hischier gelernte Center, wenn Plüss noch eine Saison anhängt natürlich auch er, aber wohl eher mit abnehmendem Pensum. Reichert (aus altersgründen) und Ness (aus qualitativen Gründen) kann man nicht rechnen. Cunti wäre als Center praktisch gesetzt (Hischier wird derzeit primär am Flügel eingesetzt), auch wenn er mit seinen Aussetzern im Defensivverhalten wohl auch dem Coach in Bern das Wasser in die Augen treiben würde.

    Habe nicht gemeint, dass Bykov deshalb zu wenig aus seinem Talent macht, weil er nicht wechselt. Er käme auch bei einigen anderen Klubs zu einem schönen Lohn, ohne dass er deswegen einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung machen müsste. Er wäre aber zu bedeutend mehr fähig, als was er bisher bei Gotteron im Durchschnitt abliefert.

    Zitat von Blackstar

    Auch er bleibt in seiner Komfortzone. Wird auch nie einen Blumentopf gewinnen,

    http://www.swisshockeynews.ch/index.php/shn/…ibourg-gotteron

    Hätte mit seinem unbestrittenen Talent eigentlich viel mehr erreichen müssen, wobei er da nicht der Einzige ist. Offenbar wirkt eine solche Hockey-Begabung in vielen Fällen kontraproduktiv, d.h. der Spieler "merkt" schon in jungen Jahren, dass er mit einem überschaubaren Aufwand lange Zeit zu den Besten seines Alters gehört. Reicht's dann irgendwann nicht mehr bzw. wäre für den nächsten Schritt harte Arbeit gefragt, hat man sich diese offensichtlich schon lange abgewöhnt. Aber eben, es reicht ja immer noch, um in Fribourg zu den Dorfkönigen zu gehören und ein Direktorensalär zu erhalten. Wobei - wie schon gesagt - Bykov nur ein Beispiel unter anderen ist.

    Zitat von Larry

    Guter Artikel! Kann vieles aus eigener Erfahrung unterschreiben:

    http://www.watson.ch/Sport/Eishocke…enter-mehr-gibt

    Als Hischier würde ich auch rüber gehen!

    Ja, allerdings bezweifle ich, dass RvA oder der genannte Rizzi als Elitejunioren einfach mal so in der 1en Mannschaft zu Mittelstürmern befördert worden sind. Da wird wieder kräftig an Legenden gestrickt. Dass in der Ausbildung etwas nicht stimmt ist eher richtig. Denn die Nico Hirschhierhers stehen ja nicht gerade Schlange und werden von den pösen Trainern einfach nicht eingesetzt.

    Zitat von Larry

    Iceman vor Ort?

    Hocke in einem Dorf in Burma; wifi haben sie, aber Strom nur wenn der Generator läuft. Das war aber nur sporadisch der Fall heute Nacht. Spielbeginn hier war umgerechnet um 00:15. Habe beim Stand 0:0, 3:1 und offenbar nun Penaltyschiessen was mitbekommen.

    Wünsche viel Spass mit den Panthers, in Zürich auf ein anderes Mal!

    Zitat von Blackstar

    Zackrisson auch auf dem Markt.. ein hochdotierter Spieler mehr der
    in Lugano nicht auf Touren kommt..

    Das soll einer verstehen - vor der Saison war von einem sauteuren Spieler und Goalgetter die Rede, welchen sich nur Lugano leisten könne - nun holen die Lapierre zurück, einen Provokateur für Arme, und wollen dafür Zackrisson loswerden. Da ist's wohl nicht nur auf dem Eis komplett daneben gegangen...

    OK, den Topskorertitel in der schwedischen Liga sehe ich seit geraumer Zeit nicht mehr als Erfolgsgarantie auf CH-Eis. Die Schweden spielen ein etwas anderes, strukturierteres Hockey, welches sich von dem hierzulande gepflegten "Viel- und Schnelläuferhockey" unterscheidet. Nur sind in Lugano ja nicht gerade die untalentiertesten Grobmotoriker am Werk, welche ihren Edelsöldnern keinen geraden Pass auf die Kelle spielen können. Trotzdem sucht man nun einen Abnehmer für den wahrscheinlich mit einer Traumgage ausgestatteten Zackrisson. In der CH dürfte sich kaum einer finden, der gewillt oder in der Lage wäre, den Vertrag 100%ig zu übernehmen, bzw. Lugano wird eine bestimmte Differenz bis zum Vertragsablauf berappen müssen. Bei einem Interessenten aus der KHL sind die Chancen wahrscheinlich besser.

    Zitat von vancouver

    Sehe ich auch so !
    Meines Wissens hat er aber schon gewisse Erfahrungen gemacht mit dem SCB.

    Was braucht der Junge, dass er wider zu Form unter Hartley findet.
    Dass er es kann hat er schon bewiesen und ich glaube da sind wir aller dieser Meinung ?

    ...die Erfahrungen in Bern und (glaub') anschliessend in Langnau (oder umgekehrt...) beschränkten sich auf Probetrainings - danach wurde, wenn ich mich richtig erinnere, auf eine Verpflichtung verzichtet. Wohl nicht zuletzt wegen dem Ruf, der Cunti anhaftete, wollte man sich nicht mit einen "Problemspieler" belasten. Allenfalls hat Cunti dies gebraucht - bei den GCK Lions hat er sich dann offenbar der Erkenntnis nicht mehr länger verschlossen, dass man nicht nur vom Talent leben kann. Der Rest ist bekannt.

    Mal abgesehen davon, ob ein Cunti überhaupt zum SCB wechseln möchte: Einigermassen valable CH-Center sind rar; in Bern sucht man sie seit Jahren händeringend und ist schon froh, wenn man einen entspr. Ausländer findet. Die ersten 2 Linien sind seit einigen Saisons mit ausl. Centern besetzt. In der 3en Linie ist immer noch Oldie Plüss am duracellen.... Oder mit anderen Worten: Viele Optionen hat man nicht und müsste im Falle eines Falles hoffen, dass Cunti in einem neuen Umfeld und mit etwas weniger Konkurrenz wieder näher an sein "Potential" heran gepäppelt werden kann.

    ...beim stetigen Center-Mangel beim SCB wäre mir Derek Roy zwar lieber, aber im Hinblick auf künftige Verletzte sicher lieber ein Conacher als ein unbeschriebenes Blatt. Gehe aber davon aus, dass Conacher und Vermin unter Beweis stellen wollen, dass sie gewillt sind, sich "durchzubeissen". Fragt sich höchstens, ob das jemanden interessiert.

    Als "nicht-NHL-Fachmann" frage ich mich auch, weshalb man den in der NHL ja nicht unbekannten Conacher explizit zurückholt, wenn man ihn eigentlich höchstens als Ersatz Nr. soundso benötigt. Aber als "Traum aller Hockeyspieler" kann man sich solche Scherze halt erlauben, wenn's einem nicht passt, kommt der nächste...

    Segi hat ja jetzt den Rekord, und kann nun schrittweise kürzer treten. Als Persönlichkeit ist er natürlich nur schwer zu ersetzen, rein eishockeytechnisch kann der ZSC aber derart aus dem übervollen schöpfen, dass man dem alten Haudengen noch einen schönen Abgang bereiten und seine Einsatzzeit sukzessive zurückfahren kann.

    Die Diskussion um die "Luxusprobleme" von wegen des Überflusses an guten Spielern zeigt, dass die Wunschträume der Fans in der Praxis nur bedingt funktionieren. Wäre doch super, quasi einen 5en Block an valablen NLA-Spielern in der Hinterhand zu haben, so für alle Fälle. Solche Gedanken kommen einem vor allem in Saisons, wo man monatelang auf 5-8 Langzeitverletzte verzichten muss. Aber eben, wenn die dann wieder zurück sind, kann man die anderen nicht einfach tiefgefrieren bis zum nächsten Mal. Das in solchen Momenten immer wieder hervorgekramte "Rotationsprinzip" ist - wie die Praxis zeigt - auch nur sehr beschränkt tauglich.

    Es gibt nicht wenige Klubs, welche die beim ZSC zur Diskussion stehenden Spieler gut gebrauchen könnten. Die Frage ist höchstens, wie lange man sich beim ZSC Zeit lässt mit dem finalen "Cut" - wenn ein solcher überhaupt geplant ist. Hätten die "Opfer" dann bei den GCK Lions zu spielen, um sie schlimmstenfalls wieder in die NLA zu befördern, oder könnten sie die Organisation verlassen (...wird vertraglich geregelt sein...)? Wie auch immer, eine interessante "Problemstellung", welche die Techniker im ZSC zu lösen haben - andernorts sind Probleme genau gegenteilig.

    :mrgreen: ...leiht die Jungs an den SCB aus, wir sind froh, wenn sie wenigstens ein Drittel durchhalten! In der Not stürmen in Bern mittlerweile Nachwuchsverteidiger wie Kreis und Dubois im 4en Sturm, da bringt ein Pestoni mit Pastabauch + Heimweh wahrscheinlich noch längstens mehr... :suff:

    Dass die CHL ernster genommen wird als auch schon mag seinen Teil dazu beitragen, dass derzeit noch eine ansehliche Zahl an NLA-Klubs im Rennen ist. Diesmal spielt aber auch die Auslosung eine grosse Rolle, waren die zugelosten Gegner bisher doch kaum übermächtig. Mit Kosice, Linz und Salzburg hat beispielsweise der SCB Gegner zugeteilt bekommen, die er auch in angeschlagenem Zustand bezwingen kann.

    Im Vorjahr befanden sich Servette und Gottéron in einer ähnlichen Lage - gegen französische Provinzklubs kamen sie ebenfalls weiter. Bern traf hingegen auf ganz andere Kaliber aus Tschechien + Skandinavien, gegen welche man - mehr Ernsthaftigkeit hin oder her - auch derzeit kaum gut aussehen würde. Und wer das Spiel des HCD gegen Linköping verfolgte musste sich fragen, ob ein anderer NLA-Vertreter wesentlich besser ausgesehen hätte. Die Schweden hatten eine Präzision und ein Tempo drauf, welches schlichtweg eine Klasse höher liegt, auch wenn sie bald einmal nur noch das Nötigste taten.

    Zitat von 007

    Pouliot und Huras haben sich wohl nicht gut verstanden. Finde es eleganter, absichtlich die Schlittschuhe zu vergessen als einfach wie Tambellini abzuhauen. Pouliot wird bald in Genf sein!

    ...wenn er sich mit Huras tatsächlich nicht so gut verstand frage ich mich, ob es mit McSorley wesentlich besser laufen würde. So viel Zeit, sich an Huras abzuarbeiten, hatte Pouliot in den 2 Spielen (...von denen er eben eines mangels Ausrüstung verpasste...) zudem nicht. Gemäss Klausens Bericht in Watson bzw. dessen Frage gestern Montag an Sportchef Dubé, ob es denn mit Pouliot schon vorher Probleme gegeben hätte, antwortete Dubé scheints:"Diese Woche noch nicht..." :mrgreen:

    ...wobei ich den Eindruck habe, dass der Tübe es gar nicht so schlecht macht bei Gottéron. Haufenweise Geld hat er ja nicht zur Verfügung, und die schlechten Seiten der Uechtländer-Copains-Kultur sind schwierig abzustellen. Immerhin hat er nun scheints Bykov jun. auf die Tribüne gesetzt - entweder ist der leicht angeschlagen, oder Papa Slawa hat Dubé eigenhändig zur Disziplinierung des Filius aufgefordert. Sollte sich Slawa Bykov das Traineramt bei Gottéron dereinst wirklich antun wollen, brechen für Sprunger, Bykov & Co. definitv harte Zeiten an...

    Zitat von Larry

    Der Klaus meint jetzt auch das es der Ehlers wird.

    Langfristig könnte der dort ev. was bewegen, aber kurzfristig wird es wohl trotzdem Playouts bedeuten.

    Aber warum ist man dann überhaupt mit Beattie in die Saison? :roll:

    ...der glücklich vollendete Nothelfereinsatz hat schon gereicht. Wie in solchen Situationen üblich konnte Beattie gar nichts mehr gross ändern an Team + Taktik, und musste den Spielern einfach etwas gut zureden. Nach dem bärbeissigen Laporte kam Beattie natürlich gut rüber. Aus meiner Sicht lag der Grund für die Rettung in der Serie gegen Biel nicht so sehr bei den Tigers, sondern im erneuten Einbruch der Bieler. In der allgemeinen Glückseligkeit nach der "Rettung" und der Fürsprache der Spieler für den "guten Typen Beattie" liess man sich wohl zu sehr von den Emotionen leiten bei der Trainerwahl. Ein anderes Problem an der Ilfis ist, dass man einerseits einen ziemlich strengen Sparkurs fährt, andererseits öffentlich über Ziele wie "Play-off's" redet. Die Mannschaft konnte man aber nie und nimmer entsprechend verstärken, bzw. jeder andere Klub ist den Tigers punkto "Papierform" über. Bei den Ausländern hat man offenbar eher Rück- denn Fortschritte erzielt. Im Umfeld erwartet man hingegen Fortschritte gegenüber der letzten Saison, wobei eben nicht ganz klar ist, worauf sich diese Erwartungen stützen. Nüchtern betrachtet reicht es den Tigers zum Ligaerhalt. Letzte Saison wurde dies infolge der Bieler-Katastrophensaison nicht gerade erst ad ultimo erreicht. Diese Saison werden die Bieler kaum noch einmal derart durchgerüttelt.

    Zitat von Der Weise

    Zenhäusern tritt aus privaten Gründen zurück und wirt Nachwuchschef!

    Etwas bösartig könnte man auch anmerken: Dass man nicht öffentlich Zenhäusern jetzt schon als Nachwuchschef für nächste Saison ankündigen kann, ist mir klar ("Lame Duck"). Andererseits ist der vom Kind ja nicht erst seit 2 Wochen ein Thema, bzw. Zenhäusern hat sich nicht erst in diesem Zeitraum als Nachwuchschef beworben - und hätte er dies tatsächlich, so hätte es auch die Möglichkeit gegeben, dies bis nächste Saison unter dem Deckel zu halten.... sofern man Zenhäusern unbedingt hätte halten wollen. Gegen die Wahrnehmung einer günstigen Gelegenheit durch Tübe bzw eine "Abschiebung" spricht höchstens, dass die Fribourger zwar nicht gerade brilliant gestartet sind, eine echte Katastrophe aber auch nicht wirklich auszumachen ist.

    Fing für den SCB katastrophal an, danach wurde es etwas besser. Dennoch passte bei Bern noch wenig zusammen. Der ZSC kombinierte stilsicher, der SCB dagegen hatte zig Scheibenverluste beim Verlassen des eigenen 3els. Einzig in Über- und in Unterzahl sah das SCB-Spiel nicht schlecht aus. Im Power-Play gab es einige Hochkaräter, welche aber partout nie den Weg fanden. Schliesslich verlor man die Geduld, und lief nach den beiden Ausgleichstoren dem ZSC jedesmal postwendend in den Hammer wie an einem Grümpelturnier.

    Als Ausrede kann man anmerken, dass die Hälfte der ersten beiden Linien derzeit fehlt (Ebbett, Bodenmann, Rüfenacht). Es würde nicht für die Herren sprechen, könnte man dies einfach so kompensieren. Wie in der Saisonprognose geschrieben hat der SCB ein Problem mit der Kaderbreite + -tiefe. Man hat zuviele Spieler, welche bestenfalls als 13er in eine Aufstellung rutschen sollten, und nun heillos überfordert sind. Macht aber auch nichts, wenn dies mal offensichtlich wird. Für den einen (Reichert) wird es vermutlich die letzte Saison sein - der hat aber immerhin eine NLA-Karriere hinter sich. Bei anderen, eher jüngeren "Kandidaten" stellt sich die Frage, ob und wann sie jemals in der NLA ankommen wollen. Den "Gegenbeweis" liefern L. Hischier und D. Meyer, welche zeigen was es braucht, um als Nachwuchsspieler in der 2en bzw. 1en Saison im Fanionteam zu spielen.

    Gemessen an der spielerischen Überlegenheit des ZSC bei 5 gegen 5 war es eigentlich erstaunlich, dass der SCB lange nahe an einem Punktgewinn war.

    Wenn beim SCB weiterhin pro Spiel einer für 4-8 Wochen ausfällt (bisher sind es Ebbett, Bodenmann + Rüfenacht...) :galgen:


    wird der SCB-Sportchef schon bald händeringend nach Leihspielern herumtelefonieren. Von dem her könnte dem "Bänkeln" gewisser ZSC-Spieler schon bald - zumindest vorübergehend - abgeholfen werden...