Da bin ich ganz bei Larry... 
Ich habe die Leuenbergers stets in Schutz genommen, wenn gewisse Neider (...mit wenig fachlichen Argumenten, dafür umso mehr persönlichen Aversionen...) verbal auf sie einprügelten. Wobei dies natürlich vorzugsweise im SCB-Forum passiert(e). Einfach um etwas objektives Gegensteuer zu geben.
Dass nun jeder auf Lüthi einprügelt ist auch klar. Zum Teil ist die Kritik berechtigt, aber nicht in dieser Eindeutigkeit, wie sie nun in besserwisserischem Ton oft geäussert wird. Verunglückt ist die Kommunikation gegenüber L. Leuenberger und gegen aussen. Eine echte Chance hatte LL wohl nie, deshalb hätte man sich in dieser Hinsicht gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollen. Das war eine schlechte Leistung der Teppichetage und der Frust der Leuenbergers und der breiten Öffentlichkeit darob ist verständlich. Andererseits habe ich auch ein gewisses Verständnis dafür, dass Lüthi & Co. nicht warten wollten (...und vielleicht auch nicht warten konnten....) mit dem Trainerentscheid, bis die Saison für den SCB definitiv zu Ende ging. Will man einen renommierten Trainer holen muss man sich damit abfinden, dass der auch noch andere Optionen hat als den SCB.
Ganz sicher kann man aber darüber sein, was passiert wäre, wenn der SCB nächsten Herbst unter LL wieder etwas in die Krise gekommen wäre. Der Lars wäre zur Schnecke gemacht worden, dem Lüthi hätte man geistige Umnachtung bescheinigt, dass er statt Jalonen zu holen LL den Vorzug gegeben habe. Schliesslich könne man die "Ausnahmesituation Play-off" nicht mit dem normalen Alltag vergleichen - Kurz und gut: Die Journalisten (...und Chronisten) + all die restlichen Hockeyexperten hätten in der ihnen eigenen, unnachahmlichen Art aufgezeigt, dass der Entscheid "pro Lars" schon immer komplett hirnverbrannt gewesen sei. Aber das ist eigentlich nichts neues und bei jedem Klub zu beobachten. Läuft's rund sind alles Helden, und sonst eben nicht.
Wie auch immer, auf den "Neuen" wartet einiges an Arbeit, gerade punkto Verjüngung des Teams.