Beiträge von Iceman

    Zitat von Larry

    Vom Schwanz an die Spitze der NLA, zum Team das es zu schlagen gibt:

    http://www.watson.ch/Sport/Eismeist…ig-Fragezeichen

    ..ja ja der Klaus, wenn's dann doch nicht ganz so gut läuft kann man gespannt sein, mit welcher Akrobatik er zurückrudert. Traditionellerweise müsste eigentlich der Trainer schuld sein. Aber da der auch schon in den Himmel gelobt wurde von ihm bleibt wohl nur noch der Ausweg, der Lüthi dulde keine starke Persönlichkeit neben sich und so, man rede dem Trainer drein (...nachdem er bei Boucher bemängelte, man lasse diesem zu viel freie Hand...). Wie auch immer, Klaus wird glasklar aufzeigen, was bei der Verpflichtung von Trainern + Ausländern schiefgelaufen ist... :mrgreen:

    Fragt sich nun, an was es gescheitert ist. Schulden als solche sind offenbar nicht vorhanden, jedoch weiterlaufende Verträge. Entweder verzichten Spieler + Trainer freiwillig darauf, oder dann müsste der Klub die Verträge erfüllen. Und Lehmann will wahrscheinlich, dass die ASG die Kohle dafür rüberschiebt. Würde aber gleichzeitig auch heissen, dass irgendwer nicht einfach auf sein Geld verzichten will bzw. auf seinem Vertrag beharrt. Ausser eben es wären noch andere offene Posten vorhanden, welche bezahlt werden müssten. Aber es wurde bisher immer hervorgestrichen, dass im Gegensatz zur vorletzten Rettungsübung diesmal keine "Altlasten" vorhanden seien. Na ja, man wird es erfahren.

    Habe die Perspektive in Kloten unter den skizzierten Bedingungen ehrlich gesagt nicht so ganz gesehen. Lehmann wollte verständlicherweise nicht routinemässig Fehlbeträge ausgleichen. Aber von 8 Mio. Defizit einfach aus dem Stand heraus auf Null runter bremsen ist wohl etwas zu überstürzt. Hatte den Eindruck, dass man vor lauter Spielergehälter zusammenstreichen und Leute rauskomplimentieren vergass, dass man trotz allem ein NLA-Team stellen muss. Und sich sonst das Theater schenken kann und ganz von Grund auf und in einer tieferen Liga neu anfangen muss.

    Vielleicht ist aber alles nur Verhandlungstaktik - die Ölmilliardäre wollen erst mal nichts geben, Lehmann macht auf Abbruch, und am Ende gibt's dann doch eine Lösung.

    Der EVZ scheint ebenfalls kein schlecht zahlender Arbeitgeber zu sein. Den wohl etwas zu grosszügigen Vertrag von Helbling mit Kloten haben sie klaglos übernommen. Und D. Bürgler hat in Zug offensichtlich zu den Topverdienern gehört... wenn sogar Lugano Einwände macht wegen dem zu übernehmenden Vertrag bzw. Salär will dies schon etwas heissen. Andererseits hat Bürgler seit seinem Abgang in Davos keine Argumente für einen überdurchschnittlichen Lohn geliefert.

    PS:
    Angesichts des Gardner-Transfers nach Lugano wird sich Reto von Arx vermutlich langsam Gedanken über ein Comeback machen, statt als Beisitzer des "Trio Grande" zum zigsten Vorbereitungsspiel gegen die Slowaken, Weissrussen oder Letten einen wichtigen "Grind" zu machen... :mrgreen:

    Immerhin haben die beiden einen Leistungsausweis, der sie nicht schon bei der ersten Krise angreifbar macht. Die "Neuen" in der NLA werden sich aber wohl trotzdem an das "Hockey-Biotop" hierzulande gewöhnen müssen. Zu hoffen wäre natürlich - ob bei den Schweden in Zürich oder den Finnen in Bern - dass sich primär die Spieler an die (neuen/erhöhten) Anforderungen anpassen.

    Ob der Handy-Unternehmer genug über Hockey weiss um die (Spar)Grenze zu treffen, ab welcher man besser die Zelte in der NLA abbricht? Wenn er das verbliebene, bisher nur theoretisch kalkulierte Defizit von 3 Mio. mittels Lohnreduktionen wegbringen will, wird es nochmals gehörig Krachen im Gebälk.

    Immerhin den Fehler vom letzten Jahr korrigiert, als man die Abgänge von Furrer + Roche nicht ersetzte. Denn dem anderen Neuzugang in der Verteidigung (Kamerzin) traue ich noch nicht so recht über den Weg nach seinem Langzeitausfall infolge Hirnerschütterung. Bei Noreau war das Problem damals bei Ambri eine langwierige Entzündung am Handgelenk. Keine Ahnung, ob dieses Problem immer noch besteht. In der Pacific Division, in welcher die Rampages eingeteilt sind, werden scheints 68 Partien ausgetragen. Mit 64 absolvierten Spielen scheint er jedenfalls keine längeren Ausfallzeiten gehabt zu haben.

    Zitat von Blackstar

    Noch nix unterschrieben..

    ...der wird sicher noch die Möglichkeiten in der CH im allgemeinen und in Lausanne im speziellen ableuchten. Seinen "Lebensmittelpunkt" wird er ja wohl in der Region Genfersee haben, trotz gewisser verwandtschaftlichen Banden in Kroatien bzw. Zagreb. Mit dem Salär müsste er bei einer "CH-Lösung evtl. etwas zurückbuchstabieren. Keine Ahnung, wie bei Medveščak Zagreb das Lohnniveau und in Kroatien die Steuersituation aussieht.

    Abgesehen davon dass die NHL berühmt ist für ihren "War Room", wo strittige Szenen von einem allmächtigen Oberguru angeschaut werden, ist doch genau für solche Szenen - Tor oder nicht Tor - das Gehäuse mit verschiedensten Kameras ausstaffiert. Eigentlich müsste die beschriebene Szene, wenn sie denn tatsächlich so "eng" gewesen ist, vom Schiri per Video beurteilt worden sein....??

    Wobei man in Kloten nicht erst seit dem - mittlerweile bekannt kurzfristigen - Einstieg der Ölmilliardäre mit der grossen Kelle anrichtete. Bircher ruinierte so seine Firmen. Und Gaydoul fuhr nahtlos damit fort und machte sich die ersten konkreten Gedanken scheinbar erst, als er 25 Millionen ohne jede Nachhaltigkeit in den Sand gesetzt hatte. Wenn man daran denkt, dass mit diesem Geld in Kloten ein kontrollierter Rückbau der grössenwahnsinnigen Strategie möglich gewesen wäre, plus das gleichzeitige Hochfahren einer dem Verein angepassten Nachwuchbewegung, die den Namen auch verdient....

    Dass ein "Fan" wie Bircher offenbar einer war völlig irrational handelt muss man hier wohl keinem erklären. Wenn aber Personen, welche von betriebswirtschaftlichen Dingen wenigstens ansatzweise einen Schimmer haben sollten, solchen Blödsinn vom Stapel lassen laufen Erklärungsversuche ins Leere. Mittlerweile habe Krisenmanager Berner das Defizit in Kloten auf 3 Mio. CHF "runtergerechnet" bzw. entsprechend Personal auf der Lohnliste zusammengestrichen. Ob das reicht, um den Klub neuen Geldgebern schmackhaft zu mache wird sich zeigen. Spätestens wenn der Vögtlin den neuen Spielplan verbricht. Bisher rennen die Mäzen dem EHC Kloten offenbar noch nicht gerade die Türe ein.

    Zitat von Rangersfan

    Hartley wird in Calgary nicht gefeuert. Er hatte die mit Abstand schlechtesten Goalies der Liga. Nicht einmal Scotty Bowman haette mit denen die Playoffs erreicht.

    Ich habe Hiller in einigen Spielen diese Saison gesehen, er war schwach bis sehr schwach. Er ist mehr auf den Knien als jeder andere Goalie und seine Reflexe und Beweglichkeit sind nicht mehr was sie einmal waren. Es ist schade fuer Biel aber die koennen froh sein wenn Hiller ueberhaupt noch NLA Durchschnitt erreicht.

    Tönt relativ ernüchternd; bei Feldspielern erwartet man eher, dass die - je nach persönlichen Stärken - ab Punkt X nicht mehr mithalten können. Gerade bei Spielern, welche von ihrem Speed leben, lässt dieser irgendwann mal nach. Andererseits kann ein Typ "Jagr" lange mithalten, da sich Stocktechnik, Kampfgewicht + Übersicht länger halten. Bei Goalis würde man erwarten, dass Reaktion + Beweglichkeit mit dem Alter nachlassen, die Frage ist einfach wie stark. Dass Hiller derart "abgegeben" hat überrascht mich. Aber in ein paar Monaten herrscht ja dann Klarheit darüber, ob der "Hammertransfer" tatsächlich ein solcher ist. Ansonsten gibt das ein Riesentheater...

    Apropos Schwalbe, diejenige von Vidal war ja auch jenseitig. Nicht einmal berührt, und der macht schier den doppelten Rittberger. Das ist schon noch eine Stufe schlimmer als wenn man bei Kontakt etwas "leicht" aus dem Gleichgewicht gerät....

    Zitat von Larry

    Streit und seine Kollegen können die Sommerferien planen!

    Wird wohl nichts mehr mit dem Stanley-Kübel für Streit in seiner Hockey-Karriere....

    Kommt wohl auf die Ansprüche an. Wenn es in der NHL nicht mehr für Spitzenleistungen reicht heisst dies noch nicht, dass Hiller zum Lottergoali mutiert ist. Die Bieler haben einfach die Chance ergriffen, sich auf einer enorm wichtigen Position zu verbessern. So wahnsinnig viele Alternativen gibt's ja derzeit nicht, ausser man ist gewillt, eine Ausländerlizenz zu opfern. Ein gewisses Risiko ist immer dabei, dennoch kann ich mir nur schlecht vorstellen, dass Hiller derart floppt wie ein Aebsicher nach seiner Rückkehr.

    Mit Berra hat's ja jeweils geklappt (...oder doch meistens...weiss gar nicht mehr...). Macht eben schon etwas aus, wenn man über die ganze Quali hinweg immer mal wieder einen Punkt gewinnt wegen einem starken Goali statt einen verliert wegen einem mittelmässigen.

    Grundsätzlich sind wohl alle, die es sich irgendwie leisten können, an den Spielern in Übersee interessiert ( Kenins, Bertschy, Vermin, Tanner Richard, Kukan), aber auch an den gestandenen mit NHL-Erfahrung. Dort ist's wohl primär Weber. Wobei bei diesem schon öfters gemunkelt wurde, er bekomme keinen Vertrag mehr in der NHL, und dann ist er doch noch untergekommen. Bei anderen, z.B. einem Bertschy oder Vermin, glaube ich nicht an die grosse NHL-Karriere. Technisch + läuferisch haben die zwar einiges drauf, aber für die ersten beiden Linien reicht es dann vermutlich doch nicht ganz. Und für 3 + 4 fehlt's dann wiederum an anderen Qualitäten. Fragt sich auch noch, was für Lohnforderungen von allfälligen Rückkehrern gestellt werden. Ab Betrag X bietet dann wohl nur noch Lugano mit - dort wird man durch die knappe Geschichte vergangene Saison alles daran setzen, den letzten Schritt so bald wie möglich auch noch zu tun.

    Bei der nächsten solchen Krise wie vergangene Saison wird es vermutlich weder von Schläpfer noch von der Vertragslaufzeit abhängen, ob er bleibt oder nicht. Evtl. ist aber nun der Fluch des neuen Stadions überwunden. Dennoch muss Schläpfer noch den Nachweis erbringen, dass er das Team weiterbringen kann, auch ohne permanent am emotionalen Abgrund zu operieren bzw. auch ausserhalb von tatsächlichen (...oder selbstgemachten...) Ausnahmesituationen. Ist aber für ihn selber & den Klub gar nicht schlecht, ist dem Hype um seine Person etwas die Luft abgelassen worden.

    Da bin ich ganz bei Larry... :nick:

    Ich habe die Leuenbergers stets in Schutz genommen, wenn gewisse Neider (...mit wenig fachlichen Argumenten, dafür umso mehr persönlichen Aversionen...) verbal auf sie einprügelten. Wobei dies natürlich vorzugsweise im SCB-Forum passiert(e). Einfach um etwas objektives Gegensteuer zu geben.

    Dass nun jeder auf Lüthi einprügelt ist auch klar. Zum Teil ist die Kritik berechtigt, aber nicht in dieser Eindeutigkeit, wie sie nun in besserwisserischem Ton oft geäussert wird. Verunglückt ist die Kommunikation gegenüber L. Leuenberger und gegen aussen. Eine echte Chance hatte LL wohl nie, deshalb hätte man sich in dieser Hinsicht gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollen. Das war eine schlechte Leistung der Teppichetage und der Frust der Leuenbergers und der breiten Öffentlichkeit darob ist verständlich. Andererseits habe ich auch ein gewisses Verständnis dafür, dass Lüthi & Co. nicht warten wollten (...und vielleicht auch nicht warten konnten....) mit dem Trainerentscheid, bis die Saison für den SCB definitiv zu Ende ging. Will man einen renommierten Trainer holen muss man sich damit abfinden, dass der auch noch andere Optionen hat als den SCB.

    Ganz sicher kann man aber darüber sein, was passiert wäre, wenn der SCB nächsten Herbst unter LL wieder etwas in die Krise gekommen wäre. Der Lars wäre zur Schnecke gemacht worden, dem Lüthi hätte man geistige Umnachtung bescheinigt, dass er statt Jalonen zu holen LL den Vorzug gegeben habe. Schliesslich könne man die "Ausnahmesituation Play-off" nicht mit dem normalen Alltag vergleichen - Kurz und gut: Die Journalisten (...und Chronisten) + all die restlichen Hockeyexperten hätten in der ihnen eigenen, unnachahmlichen Art aufgezeigt, dass der Entscheid "pro Lars" schon immer komplett hirnverbrannt gewesen sei. Aber das ist eigentlich nichts neues und bei jedem Klub zu beobachten. Läuft's rund sind alles Helden, und sonst eben nicht.

    Wie auch immer, auf den "Neuen" wartet einiges an Arbeit, gerade punkto Verjüngung des Teams.

    ...nächste Saison wäre dann eigentlich wieder der ZSC an der Reihe.

    Wenn Lugano allerdings so weitermacht, ist mit ihnen nach 10 jähriger Absenz auch wieder zu rechnen. Irgendwann muss es Shedden ja einsehen, dass man in den Play-off's seine Stars nicht derart forcieren kann. Der HCD wird den Abgang von Genoni spüren, dafür werden die Zuger nochmal in jeder Hinsicht eine Schippe drauflegen. Wie schnell sie etwas mehr Physis nach Zug lotsen können bleibt abzuwarten.

    Trotz allem muss man die Quali deswegen nicht abschaffen. Diese Saison war es ein Ausnahmefall, von dem nicht anzunehmen ist, dass er häufig vorkommen wird. Auch wenn immer mal wieder ein Klub 8er werden kann, der eigentlich etwas höher eingestuft worden ist. Wie gesehen: Trainerquerelen, Verletzungspech, als Sahnehäubchen noch der Stammgoali out... und schon ist man in der Bredouille. Dass danach plötzlich alles passt ist auch nicht Standard. Die Statistik wird deshalb aber nicht auf den Kopf gestellt - und nach der hat einer der ersten 4 der Quali im Normalfall die Nase vorn.

    Rangersfan:

    Da gebe ich dir Recht. Allerdings kann man nicht einfach selektiv anhand von 5 Sekunden Schnipseln urteilen bzw. den Schiris "Bevorzugung" unterstellen. In den 10 Sekunden vor dieser Szene "übersahen" die Referees, dass Blum via "Umreissen" am Hals vom Puck getrennt wurde und anschliessend Krüger mittels eines "Zweihänders" der Stock aus der Hand gedroschen wurde - so gelangte die Scheibe überhaupt erst zu Brunner. Es ist offensichtlich, dass eine solche "Rückabwicklung" von isolierten Spielszenen nirgends hinführt ausser zu einem Kindergarten.

    Gerade bezüglich der von Dir erwähnten NHL und dem Verhalten von gewissen Coaches gäbe es zudem noch interessante Fragen: Was würde in der NHL passieren, wenn die Herren McSorley oder Shedden sich dauernd über gekaufte Schiedsrichter und Funktionäre auslassen würden? Dabei geht es nicht um einmalige "Ausraster", sondern um permanentes Zetern in die Mikrophone bzw. die Notizblöcke der Journalisten. Vermutlich wird dies über kurz oder lang genauso zum Programm wie die endlosen Diskussionen mit den Schiedsrichtern nach jedem Entscheid und andere Mätzchen mehr, welche mittlerweile an jedem Löli-Qualispiel losgehen.