Auf den ersten Blick wäre es von Vorteil, einen "sicheren" Standort für ein Stadionprojekt zu haben, statt sich auf (möglicherweise) endlose Diskussionen, Abstimmungen, Einsprachen, Verzögerungen etc. etc. am Standort Altstetten einzulassen. Ob aber am heutigen Standort Schluefweg ein Stadion in der Grössenordnung von 17'000 - 18'000 Zuschauern, inkl. Ausseineisfeldern, ein Minimum von Parkplätzen etc., gebaut werden dürfte, wäre noch zu klären. Kenne die Zonenpläne nicht, aber die Gegend (Wald, Nähe Wohnquartier...) sieht nicht gerade so aus, als könne man dort beliebige Grossprojekte realisieren.
Beiträge von Iceman
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War in Bern fast zu erwarten. Möglicherweise aber besser für L.L., wenn er mal vom SCB wegkommt. Mit dem Nachwuchs in Bern hat er seine Sache gut gemacht, der U20-Trainer wäre möglicherweise keine schlechte Sache für ihn. Ob nun der gerüchteweise immer herumgebotene Jalonen + Assi Peltonen kommt, wird man erst nach der WM erfahren, solange will sich der finnische Nati-Trainer verständlicherweise nicht äussern. Oder sonst wird es halt ein anderer. Glaube aber auch, dass weder beim ZSC noch beim SCB der geeignete Ort ist, um eine Trainerkarriere zu starten - Anzahl Assi-Jahre vorher hin oder her. Da braucht es jemanden, der einen gewissen Erfolgsausweis mitbringt, weil er sonst bei der ersten Krise zur Zielscheibe wird.
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Was ausländische "Investoren" mit einem Klub anfangen wollen, welcher unter strukturellen Defiziten von 5 - 7+ Mio. CHF pro Jahr leidet, war für mich nie nachvollziehbar. Selbst für einen grosszügigen Mäzen wäre dies auf Dauer schwierig. OK, die Mantegazzas pulvern vermutlich in Lugano auch nicht wenig rein. Schon nur um eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen, bräuchte es in Kloten sehr grosse Investitionen - grössere Halle, mehr Eisfelder, etwas Stadiongastronomie etc. etc. Und unter normalen Umständen reicht dies dann immer noch nicht. Mit "normal" meine ich zum Beispiel, dass die Halle nicht faktisch gratis zur Verfügung steht. Kloten bräuchte ebenfalls noch Nebeneinnahmen. Ausser ein Mäzen würde die (vermutlich) immer noch fehlenden 3-4 Mio. pro Jahr als auf Dauer tragbar ansehen.
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Die Serie ist beendet, mit meiner Prognose bin ich (...wie vermutlich andere auch...) ziemlich daneben gelegen. Ich meinte vor 1.5 Wochen, mit Glück + einem starken Stepanek + befreitem Aufspielen würde ich dem SCB etwa 1 Sieg zutrauen, mehr aber nicht. Wer den SCB noch 3 Spiele vor Quali-Ende im Hallenstadion erlebt hat, oder 6 Monate Pleiten, Pech + Pannen miterleben musste, fand kaum Argumente dagegen. Ausser dass der "Z" sich in den 1/4-Finals gegen Lausanne + Biel schwertat.
Und nun?
Aus meiner Sicht hat gerade der Faktor "Glück" in den ersten beiden Partien eine grosse Rolle gespielt. So wie dem SCB - neben viel Unvermögen - in der Quali das Pech an den Kufen + Stöcken haftete, so lachte ihm nun das Glück. Abpraller sprangen einem auf die Stöcke, was vorher an den Pfosten ging, kullerte rein - typisch eben. Auch den berühmten Schiedsrichterentscheid gilt es da zu erwähnen - solche "umstrittene" Entscheide in den Serien ZSC / SCB scheinen langsam Tradition zu werden... wenn auch nicht jede gleich grosse Konsequenzen hat...Trainer:
Das Trainer-Bashing hat nach alter Väter Sitte schon begonnen. Selbst im Tagi wurde Crawford abgekanzelt wie ein Schulbub. Einer der Hauptvorwürfe: Er habe Nilsson / Matthews überforciert, statt die grosse Qualität im Kader auszuspielen bzw. mit 4 Linien Volldampf zu geben. Die Frage sei aber erlaubt: Wen von den anderen grossen Namen hätte Crawford forcieren sollen? Cunti kehrte (scheints) um ein paar Kilo leichter von einer Krankheit zurück, Bärtschi schien ausser Form oder krank oder beides; war am Ende glaub nicht mal mehr auf dem Matchblatt, Wick ist nach Verletzungen nur ein Schatten seiner selbst, der Play-off Spieler Keller war vermutlich ebenfalls alles andere als fit.... letztendlich waren die Alternativen von Crawford nicht derart umfangreich, wie dies Simon Graf suggerierte. Ganz so objektiv scheint mir die Abkanzelung von Crawford deshalb nicht zu sein. -
...und diesmal trifft die schwedische Künstlerfraktion auch in den PO's die Kiste. Der EVZ scheint weiterhin zu klein und zu weich für die Play-off's. Bouchard und Marschini sind Künstler vor dem Herrn in der Quali, geht es aber gegen "giftige" Gegner (VJ Davos, nun ein etwas weniger verspieltes und dafür etwas härteres Lugano), schwindet der Einfluss. Ein Dario Bürgler - für nicht wenig Geld vom HCD geholt - fällt seit seinem Wechsel zum EVZ kaum auf; da hat man sich vermutlich einiges mehr versprochen. Und Josh Holden, eigentlich ein typischer Play-off Spieler (...wenn die Nerven halten...), kommt auch langsam in die Jahre. Die Luganesi scheinen auf dem besten Weg, ihren Play-off Fluch zu überwinden...
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Ein weniger offensichtlicher Fall wurde doch am 23. Dezember in Bern von den Schiris annulliert. Weiss nicht mehr, welcher Zürcher es war (Shannon?). Es kam auch zum Stillstand (oder "praktisch" zum Stillstand...), und dann ist es halt etwas "ein heisser" Lauf, welche Bewegungen mit Körper und Stock vom Schiri als "nicht vorwärts" beurteilt werden. Wenn diese Art von Penaltyschiessen mehr aufkommt, werden sich die Schiris besser darauf einstellen (müssen). Gestern beim Laguno-Penalty war's aber ziemlich eindeutig, solche Fehlentscheide in einer erwartet engen Serie sind bitter...
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Der SCB tut das, was er momentan kann. Viel mehr als Kampf & Krampf ist es nicht. Wer seit August in diversen Hockey-Basics ungenügend ist, lernt es nicht plötzlich über Nacht, Befreiung vom Strichkampf hin oder her. Möglicherweise hilft's, wenn Blum wieder dabei ist, der kann wenigstens einen geraden Pass auf 3 Meter spielen. Nach 8 Wochen Verletzungspause dürfte der wichtigste Verteidiger aber nicht gerade in Hochform sein.
Ich sehe es auch so, dass der ZSC einfach zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen hat. Und dem SCB sind die Distanzschüsse reingekullert - komisch, in der Quali lief das meist umgekehrt. Halbwegs objektiv betrachtet kann man nicht davon ausgehen, dass in einer Serie manches Spiel so laufen wird, egal wen Crawford forciert und wen nicht.
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Irgendwie muss Crawford den Spielern ja Beine machen. Unglücklicherweise (für Crafword) konnte der ZSC kürzlich gegen den SCB spielen und sich ungefähr ein Bild machen davon, wie "stark" der SCB ist. Ausser Blum hat vor knapp 2 Wochen kein relevanter Spieler gefehlt.
Natürlich wäre es für Bern nicht so eng geworden, wenn man während der Saison nicht so viele Verletzte gehabt hätte, und deshalb (...ist auch nur eine Annahme...) den einen oder anderen Punkt mehr geholt hätte. Trotzdem, auch als man fast wieder im Vollbestand spielte (Minus Blum), klappte ungefähr ähnlich viel im SCB-Spiel wie im August. Wer will, kann heute mal auf die grösseren Baustellen achten: 1) Zweikampfverhalten - von 10 Zweikämpfen an der Bande erobert 9x der Gegner die Scheibe, egal ob 1,2 oder 3 SCB-Spieler involviert sind. 2) Angriffsauslösung: Das Gros der Pässe ist derart unpräzise, dass sie nicht ankommen oder nicht angenommen werden können. 1) + 2) führen dazu, dass selbst bescheidenere Teams den SCB mit einem aggressiven 3-Mann-Forechecking im eigenen Drittel einschnüren können; Angst vor einem Konter muss niemand haben.
Aber eben, nach 6 Monaten Murks-+-geht-nicht kommt heute nun die grosse Wende, ein Eishockeywunder, das Lake Placid von Oerlikon...

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Na ja, ich staple weniger tief, als dass ich gewisse Aussagen etwas relativiere. Wenn es um physisch hartes Spiel geht, und dann Conacher als Beispiel angeführt wird... ich weiss ja nicht. Aber ich könnte natürlich mit gleicher Münze zurückzahlen. Gut, warum nicht:"Ich hoffe, die leicht verbeulten SCB-Spieler werden nicht vom berüchtigten ZSC-Goon Nilsson verhauen".
Im Ernst, es gab Saisons wie z.B. 2012, wo man auf Augenhöhe agierte, und es wie bekannt sehr knapp zu und her ging. Und es wird hoffentlich in Zukunft auch wieder solche Serien geben. In dieser Saison stimmt aber - befreit aufspielen hin oder her - zu vieles nicht beim SCB. Unverkrampft, mit viel Glück im Abschluss, mit generösem Kampf und einem Stepanek in Hochform - sowie einem leicht blasiert auftretenden ZSC - traue ich dem SCB durchaus einen Sieg zu. Aber viel mehr nicht.
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Zitat von Powerplay
Ich denke wir sind uns alle einig, dass wir Punkto Talent, Technik, Speed und Taktik dem SCB gegenüber deutlich im Vorteil sind.
Auf der Goalie-Position sind wir auch im Vorteil aber ich bin nun wirklich sehr gespannt, ob unsere Nr. 1 sein Niveau ebenfalls anheben kann... ja muss !Der SCB kann den Z zu Beginn der Serie, nur über den Kampf destabilisieren. Spieler wir Rüfenacht, Scherwey, Helbling, Conacher und ein paar andere,
werden nichts unversucht lassen, unsere Keyplayers und andere zu malträtieren. Aber eben... was bleibt denen anderes übrig ?
Lasst die Spiele beginnen, höchste Zeit dafür !Na ja, Rüfenacht ist primär ein Trash-Talker + Provokateur. Wer auch nur halbwegs was in der Birne hat, lässt sich davon kaum mehr beeindrucken. Scherwey ist schnell + ein Energiespieler, liegt stocktechnisch aber auf 1.Liga Niveau. Hat seine Checks stark zurückgefahren, da er dafür häufig Strafen kriegt. Conacher ist ein Fliegengewicht, das seine Qualitäten überall sonst hat, aber ganz sicher nicht im "malträtieren". Bleibt also noch Helbling - ja, der hat die Physis, um dagegenzuhalten. Um krachende Checks zu verteilen ist er aber zu langsam. Aus der Liste bleiben somit - mit Einschränkungen - Helbling + Scherwey. Wenn's um das "Malträtieren" geht, so müsste man immerhin noch Simon Moser nennen. Der ist Helbling + Scherwey physisch bei weitem über, und dem möchte ich definitiv nicht im Weg stehen, wenn er Fahrt aufgenommen hat. Im Gegensatz zu Helbling + Scherwey hat er auch die Technik und die Beweglichkeit, um einen "Hit" zu landen. Die tatsächlichen Vorteile des SCB auf diesem Gebiet sind also einigermassen überschaubar, bzw. da kann der ZSC mindestens gleich viel Namen aufbieten, welche physisch hart spielen können.
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Unter anderen Voraussetzungen könnte man hoffen, dass der SCB den ZSC wirklich fordern kann. Vorallem deshalb, weil es das grösste Problem des "Z" ist, dass er ohne Messer zwischen den Zähnen und blutunterlaufenen Augen sich relativ locker durch die Quali gewonnen hat. Und so - der bewährten Theorie folgend - dann eben ein Problem bekommt, falls es in den Play-off's wegen einem generös kämpfenden Gegner plötzlich nicht mehr nur auf einem Bein geht. Aber eben, wer den SCB letzten Sonntag gesehen hat weiss was ich meine wenn ich sage, dass beim SCB dieses Jahr zu vieles fehlt, um den ZSC ernsthaft zu bedrohen. Wird hoffentlich auch bald wieder anders sein, aber da steht zuerst einmal viel Arbeit an, bevor man in solchen Gedanken schwelgen kann.
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Wer den SCB beim letzten Spiel gegen den ZSC gesehen hat, müsste optimistisch in die Zukunft blicken. Wenn wir jetzt in der Saison gut gespielt hätten, aber die Tore vor lauter Nervenflattern nicht gemacht, könnte man hoffen (SCB) bzw. befürchten (ZSC), dass man jetzt befreit aufspielen und die Dinger locker reinhauen würde. Leider fehlt aber beim aktuellen SCB bedeutend mehr als gute Nerven, nämlich die Basics des Hockeys. Aus dem eigenen Drittel kommen? Da sehen Biel, Langnau und Lausanne bedeutend besser aus - beim SCB endet dies in 9 von 10 Fällen mit einem Fehlpass, bei welchem man nicht mal im Ansatz erkennen kann, für wen der gewesen wäre. Vermutlich deshalb, weil man an der Bande prakisch jeden 2-Kampf verliert, und deshalb der Gegner problemlos ein 3-Mann-Forechecking betreiben kann. Angst vor einem Konter muss bei einem derart schwachen Passspiel wie das von Bern niemand haben.
Gegen Lausanne hat man riesig Glück gehabt; genau 1 Tor brachte man aus dem Spiel heraus fertig. Die Bogenlampe von Untersander geht pro Saison 1x rein, wenn überhaupt. Und von den 10% Bullies, welche man gewann, war gottseidank genau das dabei, als Huet das Tor verlassen hatte und wiederum Untersander den Puck quer über das Feld ins leere Tor schieben konnte. Und dank dem EHC Biel hat der SCB die Play-out's im letzten Augenblick verhindern können. Das hätte ganz schlecht ausgehen können. Nun hat man die Chance bekommen, nächste Saison das Ganze zu stabilisieren, und (hoffentlich) nicht wieder am Abgrund zu stehen. Das steht für mich derzeit im Vordergrund. Nach dem, was man nun seit fast 6 Monaten über sich ergehen lassen musste, sehe ich kaum Aussenseiterchancen für den SCB - wo gewisse Journalisten das "Potential" in Bern sehen wollen, ist mir schleierhaft. Mir ist dieses in 50 Qualispielen nie aufgefallen.
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Hoffe dass Weber in Bern ein Thema ist, in der Abwehr hätte man dringenden Verbesserungsbedarf. Aber wenn er irgend eine Chance sieht, bei einem anderen Verein in der NHL unterzukommen, wird da wohl nichts draus. Kenins würde - wenn er sich nicht via untere Liga durchbeissen will - wohl wieder beim ZSC landen. Mal schauen, ob es Interessenten gibt in Übersee.
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Nun, immerhin muss ich mir hier (hoffentlich...) nicht mehr Zweckpessimismus vorhalten lassen, wenn ich die "Leistungen" des SCB mit einem leicht weinerlichen Unterton kommentiere. Nach den knappen Niederlagen im neuen Jahr und der leichten Aufwärtstendenz gegen den EVZ konnte man sich noch an einem Hoffnungs-Strohhalm festklammern, die Verkrampfung würde sich lösen. Aber eben, der Strohhalm ging in einem Strohfeuer auf, und es ist halt bei weitem nicht nur die Verkrampfung und das Verletzungspech, worauf die jammervollen Darbietungen zurückzuführen sind. Angesichts des Abwärtstrends steht für mich schon seit Weihnachten der Ligaerhalt als Saisonziel fest. Das mag zum damaligen Zeitpunkt vordergründig eine etwas zu negative Zielsetzung gewesen sein. Wer jedoch die zahlreichen Unzulänglichkeiten bei den Grundlagen des Hockey-ABC's (Passen, Schiessen, Laufen etc.) über die ganze Saison mitverfolgte, musste zwangsläufig etwas verbittert werden. Das Lamento um den Trainer schiesst deshalb am Ziel vorbei; mit gewissen Herren wäre intensive Schulung der Grundlagen im Hockey notwendig, d.h. die müssten eigentlich einen Repetitionskurs bei den Junioren belegen. Damit wären wohl auch renommiertere Trainer als der vielkritisierte Lars Leuenberger auf die Schnelle überfordert.
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Zitat von Larry
Wenn man den Jungs zuhört, die es in NA versuchen, so ist dies schon eine immer wiederkehrende Aussage auf die Frage, wo genau der Unterschied liege: In der Leistungskonstanz auf hohem Niveau über ein Spiel bzw. über die ganze Saison hinweg! Ab und zu ein Highlight abliefern reicht nicht, ein angedeutes Potential interessiert dort auf Dauer niemanden, wenn der Spieler dies nicht dauerhaft abzurufen imstande ist. Und zwar egal, ob es dem Team jetzt grad läuft oder nicht, oder ob man sowieso auf einem Bein gewinnt und die Kollegen es ja auch so richten.
Andererseits ist dieser Unterschied nicht einfach per Definition da, sondern eine Folge der Umstände. Wo die Konkurrenz und der Druck fehlt, so kann man den Minimalismus kaum abstellen. Vielleicht in Zürich noch am ehesten, da der Trainer dank der grossen Nachwuchsbewegung und dem hochstehenden Kader etwas mehr Optionen hat als andernorts. So könnte Crawford den einen oder anderen Star schon für ein paar Spiele auf die Tribüne setzen, ohne dass er dies mit Niederlagen büssen müsste. Andererseits sind die meisten Trainer auch rational genug um zu erkennen, dass sie mit den Gegebenheiten in unserem Hockey-Biotop irgendwie leben müssen.
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Ein rückzahlbares Darlehen wäre dem (nicht eishockeybegeisterten) Wähler wohl noch schmackhaft zu machen.
Stein des Anstosses dürfte aber der jährlich wiederkehrende Betrag von 2 Mio. an die Betriebskosten sein. Da wird es reflexartig heissen "die Stadt Zürich subventioniert damit den Spitzensport, und die Sportklubs (egal ob Fussball oder Hockey) zahlen ihrem Personal umgekehrt Traumgagen".
Der Vergleich mit dem Opernhaus drängt sich natürlich auf, das war aber auch schon bei der letzten Stadion-Abstimmung so. Blöderweise hat sich "das Volk" dann primär über die Subventionierung eines "elitären Zirkels" am Opernhaus echauffiert, aber es hat kein oder ein zu kleiner Meinungsumschwung stattgefunden nach dem Motto "wenn wir schon im Opernhaus jährlich 60 Mio. versenken, kommt's doch auf die einstelligen jährlichen Millionenbeträge für den Stadionbetrieb auch nicht mehr an".
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Mindestens dieses Problem hatte man in Bern nicht, da die Halle schon stand. Die Limitierung bestand (bzw. besteht) darin, dass der SCB nicht mehr als (glaub) 4 Mio. pro Jahr an Miete abdrücken kann. Somit war dann auch das Budget für den Hallenumbau gegeben, bzw. wie viel Geld die Investoren abzudrücken bereit waren. Von der Stadt gab's natürlich nichts, ausser der Auflage, dass der öffentliche Eislauf sichergestellt werden müsse. Ein Komplettumbau (z.B. zur geschlossenen, klimatisierten Halle) lag da finanziell leider nicht drin. Da es von der öffentlichen Hand kein Geld gab, ist einem aber möglicherweise auch ein jahrelanges Abstimmungstheater erspart geblieben.
Aber ich verspreche es: Ich werde PRO neues Stadion abstimmen, egal ob für Eishockey oder für Fussball, wenn's soweit ist. Im Fussball hat's das letzte Mal leider nicht ganz gereicht (50.8% Nein), trotz meiner gewichtigen Stimme...
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...und Ende Woche muss jede(r) eine Liste vorlegen mit der Anzahl Telefonkontakte, mit wem man geredet hat, warum keine Abo gewünscht wurde etc. etc.
Klar will man die Zuschauerzahl erhöhen, aber ob es bei der Kundschaft auf Anklang stösst, wenn neben den "Liiribänze" von den diversen Krankenkassen auch noch die Kloten-Flyers telefonisch ins Haus fallen, bezweifle ich. Ohne spezifischere Adressliste ist die Chance nicht sehr gross, auf einen Kloten-Sympathisanten zu treffen, dem nur noch eine kleine telefonische "Ermunterung" fehlt, um ein Abo zu kaufen. Ist doch eher etwas für Fans, und wem ab und zu bloss das Theater- oder Kinoprogramm zu blöd ist, nimmt einen Einzeleintritt.
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Und das von "grumpy" Byron Ritchie - der redet sonst in 2 Wochen nicht so viel. Frage mich, wieso Lugano den "Diva-Faktor" noch erhöht. Hätte eher gedacht, dass die noch so einen grundsoliden Chrampfer + Wühler à la Brett McLean auf die Play-off's hin holen. Edeltechniker, welche nicht gerade den Drang verspüren dorthin zu stehen wo man einstecken muss, haben sie schon genug.
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Frölunda war, wie erwartet, eine Nummer zu gross. Mindestens in den Abschnitten, welche ich mitbekommen habe. Es ist auch deutlich geworden, warum die in der heimischen Liga so gut dastehen. Von den Einzelspielern her sind das alles Leute der gehobenen Hubraumklasse, welche nicht nur läuferisch + technisch, sondern eben auch physisch stark sind. Mit letzterem hapert es in der CH nach wie vor. Verfolgt man die internationalen Juniorenturniere, so sind die Schweizer - natürlich etwas jahrgangabhängig - durchaus bei den Leuten. Bis der Sprung auf die höchste Juniorenstufe ansteht bzw. der Wechsel ins Profigeschäft. Da hat man als Zuschauer immer den Eindruck, dass viele CH-Spieler "Buben" bleiben, währenddem die Nordamerikaner, Skandinavier oder Tschechen sich um eine Gewichtsklasse nach oben schrauben. Natürlich ist der Talentpool dort etwas grösser, und es kann stärker gesiebt werden. In der CH muss man zu den Talenten mehr Sorge tragen. Als generelle Ausrede kann dieser Umstand aber nicht vorgebracht werden.