Beiträge von Iceman

    Ein Wechsel zu einem anderen Team käme sehr teuer, da Diaz noch einen Vertrag mit dem EVZ besitzt. Und auch wenn Geld für Lugano kein Problem wäre, ist die Frage, ob Diaz "seinen" EVZ derart unvermittelt vor den Kopf stossen würde. Um des lieben Friedens willen rechne ich damit, dass er zuerst den Vertrag "abhocken" würde. Vorläufig ist's aber müssige Spekulation. Ob Diaz noch auf die NHL hofft, oder ob das "Null-Interesse" der Liga an ihm seine Motivation definitiv killt, bleibt abzuwarten. Relativ schwierig, sich ohne Hoffnung + Perspektive durch die AHL zu prügeln...

    Da Adduktorenprobleme im Hockey nicht selten sind - ob bei Goalis oder Feldspielern - stellt sich die Frage, was man dagegen tun kann. Teilweise hört man von "spezifischem Training".Oder braucht's eine längere Auszeit? Hat's mal angefangen, scheinen die Patienten "anfällig" zu bleiben. Aus der Sicht des Nicht-Mediziners stelle ich mir Adduktorenprobleme bei einem Goali - mit seinen Spagaten - noch fast schlimmer vor als bei einem Feldspieler.

    Hat es nicht mal geheissen, er habe einen "Vertrag" (...wie immer der auch aussehen mag...) mit Zug, falls er in die CH zurückkehren würde? Kann mir aber nicht vorstellen, dass diesem die gleiche Bedeutung betreffend dem "Rauskaufen" zukommen würde, wie wenn es ein normaler Spielervertrag wäre. Wobei dies nur relevant würde, wenn Diaz nicht so oder so zum EVZ zurück wollte.

    Eine "neue Hockey-Landkarte" wegen Genoni auszurufen ist realitätsfremd. Bührer mag zwar nicht ganz an einen Genoni heranreichen, aber ihn deswegen als "Lottergoali" zu bezeichnen und ähnliches, ist trotzdem weit daneben gezielt. Auf Bührer war in den entscheidenden Momenten immer Verlass, mental war der topfit, auch wenn mir seine unmotivierten Ausflüge diverse graue, wenn nicht weisse Haare bescherten.

    Kläusli tut nun so, als ob beim SCB weiss-ich-was für eine "Steigerung" herbeigeführt werde durch diesen Transfer. Das ist doch Quatsch mit Sosse. Als der HCD schwächelte, konnte Genoni auch nicht zaubern bzw. die 3xigen 1/4-Final out's abwenden. Und wenn der SCB so spielt wie derzeit, und der Hauptzweck darin zu liegen scheint, dass nach dem Match alle rechtschaffen müde sind, so nützt einem auch Patrick Roy in seinen Glanzjahren nichts.

    Dies scheint beim Chef-Euphoriker und -Polemiker komplett unter den Tisch zu fallen....

    Zitat von Blackstar

    Preis-Leistung stimmt wohl nicht.. nur weil er kurz mal bisserl Ueberseeluft geschnuppert hat.

    Aus den berühmten "normalerweise gut unterrichteten Kreisen" ist auch immer wieder zu vernehmen, Simek sei eine "schwierige Persönlichkeit" (diplomatische Variante) bzw. "ein Stinkstiefel" (rabiate Variante). Simeks Herr Papa soll scheints sogar McSurrli den letzten Nerv gezogen haben.

    Die tatsächliche "Lage" ist schwierig einzuschätzen. Fakt ist, dass Simek kein 0815-Durchschnittsspieler ist, sondern schon was auf dem Kasten hat, möglicherweise nicht ganz soviel, wie man ihm (...oder er sich...) zutraute, aber immerhin. Bei Genf war er ein paar Saisons auch gar nicht übel im Schuss. Und nun gibt's also auf dem knochentrockenen Spielermarkt der "überdurchschnittlichen Spieler" keinen einzigen Sportchef in der NLA, der Simek will? OK, die Lagnauer haben ihr Interesse signalisiert, aber da kommen wir wohl zum nächsten Punkt, nämlich den Gehaltsvorstellungen. Die dürften aber höchstens für Langnau & Co. ein Hinderungsgrund sein, die finanziell besser gestellten Klubs würden doch normalerweise den Simek sehr gut entlöhnen, auch wenn er nicht ganz der Top-Klasse zuzuordnen wäre.

    Der Schluss ist deshalb nicht weit hergeholt, dass die Sportchefs nicht ganz ohne Grund einen weiten Bogen um Simek machen. Mindestens vorläufig. Denn in der Not frisst der Teufel bekanntlich auch Fliegen, und Grundsätze fallen über Bord... :mrgreen:

    Zitat von ZSColin

    Wobei Genoni nicht mehr ganz der Jüngste ist, um zu versuchen eine NHL - Karriere zu starten.
    Guter Transfer für euch, definitiv!!

    ...wobei die Aussichten auf die Zukunft die Probleme der Gegenwart nicht kaschieren können. Letzte Saison ist man zwar auch harzig gestartet, und man soll natürlich nicht im September schon auf Panik machen, aber angesichts des Murkses, der da abgezogen wird, rollt es einem schon fast die Zehennägel auf. :galgen:

    Wenn's wirklich an Boucher liegt so hoffe ich, dass dieser von seiner Philosophie etwas abrückt. Wobei ich eigentlich nichts sehe von der ihm nachgesagten "Betontaktik" (....OK....ausser in den letzten PO's gegen Lausanne...) - sondern eher einen Mangel an Spielwitz + Kreativität. Was man natürlich auf ein zu starres "System" zurückführen könnte. Na ja, eben, es ist September...

    Damit ist die wesentlichste Pendenz für die nächsten 3 Jahre mal erledigt. Hätte sonst gerne Schwendener die Chance gegeben, aber wenn man einen Genoni holen kann.... ob's eine langfristige Sache wird, ist heutzutage eine andere Frage. NHL-Ausstiegsklauseln gehören mittlerweile zum vorgedruckten Inhalt auf dem Papier in den Büros der Sportchefs.

    Am Ende wird sich der ZSC locker in den vordersten Tabellenregionen befinden. Die unweigerlich kommenden Verletzungen kann der ZSC - ausserordentliches Pech mal ausgenommen - am besten von allen kompensieren. In den 1/4-Finals wird er aus dem gleichen Grund den längeren Atem haben als die (durchaus nicht inferiore) Konkurrenz. Vor 2 Jahren wurde Lausanne zwar mit Mühe und erst im 7en Spiel, letzte Saison der EHC Biel eliminiert.

    Kann sein, dass im Final letzten Frühling tatsächlich der "Biss" der erfolgsverwöhnten Spieler nicht gleich gross war wie derjenige des HCD. Die letztjährige Finalserie dürfte den Erfolgshunger aber wieder zurückgebracht haben.

    Aber die seit langem geführte Diskussion "Wie stellt man es an, vor lauter Überlegenheit nicht während einem Angriff einzuschlafen" zeigt, in welchen Sphären sich die "Probleme" des ZSC bewegen. Was kann Crawford tun? Bestimmen, dass vor jedem Schuss auf's Tor noch 3 Liegestützen gemacht werden müssen, damit ihm das Team nicht wegdämmert?

    Habe den Eindruck, es liegt (auch) an der guten bzw. konzerttauglichen Bedämpfung des Hallenstadions, dass es relativ viel braucht, bis es wirklich "laut" wird. In anderen Stadien hallt's einfach mehr. Andererseits habe ich auch den Eindruck, dass die Stimmung in den Stadien früher (ca. 20-30 Jahre.... :mrgreen: )besser war. Aber das ist ein altes Thema, und hat wohl auch mit einer Übersättigung der Zuschauer punkto Nervenkitzel + Spektakel zu tun...

    So schlecht, wie es nach der schwachen Vorbereitung viele befürchteten, präsentierte sich der SCB nicht. Aber halt auch nicht gut genug. Überzahlmöglichkeiten nutzte der ZSC besser und leistete sich sogar den Luxus, eine 5 zu 3 Gelegenheit mit Puckgeschiebe zu überbrücken. Mit etwas Wettkampfglück - das eine Z-Tor war schon relativ stark offsideverdächtig - wäre wohl ein Punktgewinn für den SCB dringelegen.

    Wird für den SCB auch etwas auf die Situation bei den Verletzten ankommen. Mit Bodenmann, Blum, Jobin, Scherwey + Helbling fehlte in den letzten Wochen schon wieder eine Truppe, die man nicht einfach so mit ein paar Junioren ersetzt. Helbling soll heute in der CHL immerhin wieder zu Teileinsätzen kommen. Mit Bodenmann ist in den nächsten Wochen noch nicht zu rechnen, evtl. kann man wenigstens Blum bis Mittwoch etwas aufpäppeln.

    Brauchen könnte man ihn in Bern natürlich schon, nachdem Plüss ja nicht jünger wird und nachrückende Kräfte wie Bertschy + Vermin sich vorläufig in Übersee versuchen. Obwohl ich keinen der 3 als "direkten" Nachfolger von Plüss sehe, den kann man praktisch nicht 1:1 ersetzen. Habe aber keine Ahnung, wie Pestoni tickt, bzw. ob er spezielle Aversionen hat ("Stadtklub"), ob er möglichst nahe am Tessin bleiben will (Familie, Freundin, Freunde etc.) oder ob er - um Dorf-Polemik zu vermeiden - ein paar Jahre ins Ausland wechselt. Für die NHL langt's wahrscheinlich trotz aller Technik nicht, aber in Schweden oder Finnland ginge das sicher. Wenn's um die Kohle geht, bekommt er in der CH vermutlich aber am meisten. Da wird jeder, der kann, bis an die Limiten gehen.

    Der mit den Prognosen wird eben auch zunehmend schwieriger. Früher war relativ klar, wer unter den ersten 4 sein wird, wer im Mittelfeld, und wer am Schluss. Heute reduziert sich die (vermeintliche) Gewissheit darauf, dass es vermutlich die Langnauer und Ambri am schwersten haben werden. Ansonsten sind die Unterschiede zwar durchaus klar erkennbar, aber die vermögen ein plötzliches Formtief oder etwas Verletzungspech nicht zu kompensieren.

    Zug + Lugano werden wohl wieder mit ihren hochkarätigen Offensiven brillieren, mit Immonen bzw. Martensson sind bei den Ausländern nochmals sehr renommierte Namen dazugekommen. Die Luganesi nähern sich in Sachen Kosten + Namen wieder den "grande Lugano" Zeiten an; aber Trainer Fischer muss nun (endlich) zeigen, dass er mit den praktisch unbeschränkt fliessenden Mitteln auch etwas erreichen kann. Zug hat auf den Ausländerpositionen nicht ganz soviel Glanz wie Lugano, ist dafür im Tor stärker aufgestellt. Prognosemässig ist der EVZ damit wohl etwas Play-off tauglicher als Lugano.

    Der ZSC bleibt das ausgeglichenste Team, welches bei den CH-Spielern am meisten Klasse auf sich vereint. Mindestens in der Defensive noch stärker als der EVZ und als der HCL sowieso. Das alte "Problem" beim ZSC bleibt jedoch bestehen: das Team ist individuell so gut, dass man auch dann gewinnt, wenn die Mannschaftsleistung den Coach in Harnisch bringt. Immerhin ist genügend Druck seitens Nachwuchs vorhanden.

    Davos: Arno wird's richten - was denn sonst.

    Der SCB ist vorläufig noch schwierig einzuschätzen. Mit 9 neuen Feldspielern im Team wird's zu Beginn nur mit viel Murks + Krampf gehen. Mit Ebbett, Smith und Conacher sind 3 neue Ausländer am Werk, die wohl als "solide" charakterisiert werden können, aber kaum für spielerischen Glanz bürgen. Bei Kobasew ist die Frage, ob der wieder mehr als die Hälfte der Spiele mit Hirnerschütterungen verpasst. Klar ist, dass ein Simon Moser etwa 100% mehr bringen muss als in der letzten (Mitläufer) Saison. Von Simon Bodenmann wird ebenfalls einiges erwartet. Zusammen mit Martin Plüss sind es die einzigen CH-Stürmer, welche die gehobenere Klasse verkörpern. Plüss als wichtigster Einzelspieler muss seine Energie einteilen. Vorläufige Einschätzung: Eher eine Arbeitertruppe, welche es mit Disziplin + Kampf richten muss.

    Lausanne: Kann Huet seine Form halten, wird Lausanne auch dieses Jahr der gewohnt unangenehme Gegner und die nötigen Play-off Punkte zusammenkratzen.

    Genf: Spielerisch waren die Senfer schon stärker, Stephan rettete früher noch den einen oder anderen Punkt, den Robert Mayer nicht mehr retten kann. Bezina im Saurier-Stadium. Aber McSorbets eingedrilltes System verleiht genügend Stabilität, dass allfällige Krisen nicht zum Dauerzustand würden. Wie AdC ist auch McSorley "unentlassbar", was die Personen uninteressant für Polemik und mediale Hetzjagden macht.

    Kloten: Die grosse Frage für Otto Normalhockeyverbraucher bleibt nach wie vor, was eine Investorengruppe mit einem Klub wie Kloten genau im Sinn hat. Geld könnte bestenfalls dann verdient werden, wenn massiv investiert würde (z.B. Stadion). Wie schnell die Kanadier ihr zweifellos vorhandenes Hockey Know-how einbringen können ist ebenfalls offen. Trotz Therapeut Sean Simpson dürften beidseitig die Kulturschocks nicht ausbleiben. Wieviel Unruhe wird da generiert? Vom Team her wären die Klotener nicht schlecht aufgestellt - was aber bekanntlich nichts heissen will.

    Fribourg: Mit Salminen hat man einen Ausländer geholt, der durchaus das Zeug hat, in der NLA gut auszusehen. Ansonsten sind aber die Strukturen im Team ähnlich wie im Vorjahr. In der Offensive machen Bykov, Sprunger + B. Plüss die Musik. Das Team wäre auf einen starken Conz angewiesen, der aber seit seiner Saison in Langnau die Erwartungen nie mehr erfüllen konnte, und tendenziell eher abbaute. Ohne Trendwende bei Conz wird's wohl wieder kritisch. Trainer Zenhäusern musste die obgenannten Dorfkönige schon vor der Saison via Medien "zusammenstauchen".

    Biel: Der "neue Hallen Effekt" war bei anderen Klubs eher ins Negative verkehrt, aber die Bieler haben zur Feier des Tages etwas Transfergeld aufgeworfen. Abgang von E. Peter ist aber nicht zu unterschätzen. Mit dem neuen Stadion wachsen auch die Ansprüche. Allenfalls könnte es mit dem emotionalen Hochdruckkünstler Schläpfer zu Abnützungen kommen, wenn mal nicht der permanente "Überlebensmodus" angesagt ist.

    Langnau: Evtl. kann der Aufstiegsschwung mitgenommen werden, Vorteil Aussenseiter, wird möglicherweise unterschätzt. Für eine echte Überraschung fehlt aber ein starker Goali.

    Ambri: Same procedure as every year

    Wird sicher interessant, einen solchen Könner auf CH-Eis zu sehen. Wieviel dies dem CH-Hockey tatsächlich bringt, ist eine andere Frage. Natürlich können sich Nachwuchsspieler eine Scheibe abschneiden bzw. sich vordemonstrieren lassen, was ihnen noch fehlt, um zur Weltspitze zu gehören. Vermutlich wissen sie es aber auch jetzt bereits.

    Nicht ganz vergessen gehen sollte, dass in Nordamerika viel eher nach dem Motto "die Besten setzen sich so oder so durch" Nachwuchsförderung betrieben wird. Durch den hohen Stellenwert des Hockeys und die grosse Anzahl an hockeyspielenden Jugendlichen ist die Wahrscheinlichkeit entsprechend höher, dass darunter halt pro Jahrgang auch immer ein paar Ausnahmekönner sind, plus eine grosse Anzahl guter bis sehr guter Spieler. Da es schon früh relativ "hart" wird mit der Auslese und den Anforderungen, so bleiben zudem nur solche Typen übrig, welche eine gewisse psychische "Stabilität" aufweisen und auch unter widrigen Umständen ihre Leistung abrufen können.

    In der CH kann man sich dieses Prinzip der "natürlichen Auslese" und "survival of the fittest" mangels Masse nicht leisten. Mit den Spielern wird pfleglicher umgegangen, man versucht mehr zu fördern und schulen. Natürlich kommt trotzdem für die meisten Nachwuchsspieler irgendwann der Punkt, wo sie merken (...oder es ihnen mitgeteilt wird...), dass es für die NLA nicht reicht. Die Erkenntnis, dass aus dem grossen nordamerikanischen Nachwuchspool mehr Ausnahmekönner hervorgehen als aus dem CH-Nachwuchsschaffen, ist glaub' mit oder ohne Matthews vorhanden.

    ...und wenn der Holden dem nächsten die Stockschaufel ins Gefräss haut, und es nochmal etwas mehr Sperren absetzt, dann ist halt der neue ex NHL-Schiri + "neue" Einzelrichter der Buhmann für die Zuger...

    Am Gegränne des jeweils bestraften Spielers bzw. des betroffenen Klub bzw. der Fans des betroffenen Klubs wird sich wegen diesem Wechsel kaum etwas ändern. Man kann Steinmann schon für dies + jenes kritisieren, aber derart daneben mit seinen Entscheiden lag er nicht.

    Letztlich muss man bei dieser Funktion am gleichen Ort ansetzen wie bei den Schiris auf dem Eis: Weniger Gelabber, Gerede und "Erklärungen" an begriffsstutzige Spieler, Coaches oder sonstige Klubvertreter!! Und beim Einzelrichter kämen da noch die Medien dazu.

    Was da teilweise für ein Basar auf dem Eis bzw. vor den Spielerbänken stattfindet bei banalsten 0815-Entscheidungen ist unsäglich. Diese übertriebene "Kommunikation" führt dazu, dass verschiedene Schlaumeier an der Bande aus taktischen Gründen ein riesiges Bohei abziehen - danach ein langfädiges Geleier um Zeit zu schinden - und danach (sehr wichtig!!) sich mit frommem Augenaufschlag beim Schiri für dessen hervorragenden Erklärungen und feinfühlige, psychologisch geschickte Vorgehensweise bedanken. So kann der Schiri im Lob schwelgen und sich als grosser Lenker des Spielgeschehens sehen.

    Garantiert wird er einem so einsichten Klienten auch das nächste Mal, wenn dieser einen Tobsuchtsanfall simuliert, wieder mit seinen hochgelobten diplomatischen Fähigkeiten zur Seite stehen...

    Zitat von Blackstar

    Martschini bis 2020 beim EVZ. Wäre ein interessanter Spieler gewesen. Finde ich.

    Für unsere Liga zweifellos - schnell + technisch beschlagen, womit er seine eher am unteren Ende der Hobbit-Kategorie anzusiedelnde Physis kompensieren kann. Das längerfristige Engagement beim EVZ - obwohl mit NHL-Ausstiegsklausel - interpretiere ich so, dass Martschini vermutlich eingesehen hat, dass es kaum für die NHL reicht. Vorallem eben, weil er mit 1.67 m und 65 Kg selbst für die mit Kampfhobbits reichlich versehene NLA eine extreme "Leichtbauweise" aufweist.

    Aber vielleicht können mich die NHL-Gurus Lügen strafen und zahlreiche glorreiche NHL-Cracks aufzählen, die mit gleichen körperlichen Voraussetzungen eine grosse NHL-Karriere hingelegt haben... :oops:

    Zitat von siucs

    Es isch sau früeh für Prognose. Ich säg jetzt scho im Finale werdet sich de ZSC und SCB gegenüberschtaah. De Rescht forget it!! EVZ + HCD chönt nur aafangs mithebe.......!!

    ....wenn der SCB nicht wieder im Januar in die Krise schlittert bzw. abreissen lässt. Wobei die "Wiedergutmachungs-Tour" jetzt abgeschlossen ist. Diese hatte (vermutlich) dazu geführt, dass man letzte Saison zu lange forcierte, was infolge von Verletzungspech mit bis zu 8 Verletzten über mehrere Wochen (Oktober-Dezember) wohl zu einer Überbeanspruchung verschiedener Akteure führte. Mit der Konsequenz, dass Ende Januar "der Ofen aus" war.

    Weitgehend Unklarheit herrscht über das Leistungsvermögen der neuen Ausländer (Smith, Ebbett, Conacher) bzw. ob Kobasew erneut chronisch verletzt ist oder einfach eine Seuchensaison hatte. Im Gegensatz zum ZSC ist der SCB stark abhängig von den Söldnern. Daneben müsste von Spielern wie Simon Moser + Bodenmann auch bedeutend mehr kommen als das, was sie letzte Saison geboten haben.

    Kurz und gut, beim SCB ist es für Prognosen noch etwas zu früh. Wenn's geht einfach nicht wieder gegen Lausanne in diesen Play-off's ... :galgen:

    Nun, ich weine ihm schon eine Träne nach... einfach weil er eine "Reizfigur" war, ihm auf dem Eis seine Abneigung gegen den Gegner noch deutlich anzusehen war und er schon nach 10 Minuten meist einen zündroten Kopf vor Ärger hatte (...OK, in Bern evtl. etwas mehr als in Ambri oder Langnau...) ---- kurz und gut, er ist (...oder wohl eher war) noch nicht so stromlinienförmig gebürstet wie die heutige Spielergeneration.

    Aber irgendwann ist halt Ende, und wenn einem erst mit 40 Lenzen eine solche schwere Verletzung trifft, so hatte man wahrlich grosses Glück in der Eishockey-Karriere...

    Der Igor war einfach etwas übereifrig - Barys Astana hatte bei Ebbett mal angefragt, dieser mochte aber nicht in die kasachische Steppe nach Astana wechseln. Na ja, liegt etwa 2'700 Km hinter Moskau; für nach China oder in die Mongolei hätte man es bedeutend kürzer...

    Komisch, da gibt es ein bilaterales Abkommen für "Young professionals", und es dauert trotzdem Monate, bis ein Entscheid gefällt wird. Immerhin müsste damit nun eigentlich eine Praxis bestehen für künftige solche "Fälle", ohne dass es ein monatelanges "Gschtürm" absetzt. Wobei ja ein paar Dinge zusammenkommen müssen, damit ein solcher Wechsel überhaupt zustande kommt - d.h. es muss sich um einen absoluten Könner mit künftigem Superstar-Potential handeln, dies muss bereits im zarten Alter von spätestens 17 Jahren erkennbar sein, er muss physisch bereit sein um gegen "Erwachsene" zu spielen und letztlich muss er bzw. sein Agent eine "Austauschsaison" in der CH als sinnvoll taxieren.