...wobei sich die Erfolgsquote von McSorley bezüglich Ausländer - über einen gewissen Zeitraum betrachtet - schon etwas relativiert. Wunderknaben, welche sichtbar besser wären als die Berufskollegen in anderen Klubs, hatter er letzthin auch nicht gerade aus dem Hut gezaubert. Ein anderer Ansatz wäre der Kostenvergleich - möglich dass McSorley vergleichbare "Qualität" günstiger verpflichtet als andere Sportchefs, was natürlich lobenswert wäre.
Beiträge von Iceman
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Kürzlich wurde gemauschelt, er stehe vor einer Verlängerung in Ambri - wobei dies höchstens eine Sympathiekundgebung für Ambri ist, damit er "aus einem Vertrag herausgekauft" werden muss durch einen allfälligen Interessenten. Kenne die Karriereplanung von Pestoni nicht, auf Dauer wird er kaum in Ambri bleiben wollen - ob's für einen Versuch in Übersee reicht? Vom Talent her sicher, von der Physis her wird's wohl schwierig. Bleiben noch die KHL, die Ligen in SWE oder FI. Kann mir nicht so recht vorstellen, dass er sich jetzt schon in der CH vergolden lassen will - was aber natürlich auch eine Alternative wäre. Angesichts einiger prominenter Beispiele könnte er auch - kühl kalkulierend - zum Schluss kommen, dass ihn z.B das Abenteuer NHL einfach ein paar Jahre sehr viel entgangenes Salär in der CH kostet... und die Aussicht auf die grossen Saläre der NHL doch eher klein ist. Dennoch, keiner zu klein, der nächste M. St. Louis zu sein...
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...wobei das mit der "Lohnschrauberei" in erster Linie auf CH-Spieler oberhalb der Kategorie "biederer Durchschnitt" zutrifft. Die Ausländer sind (im Schnitt) nicht die grossen Kostentreiber im CH-Hockey. Wobei man auch in diesem Bereich sehr viel Geld ausgeben kann - in Lugano kommt für die relativ grossen Namen wahrscheinlich ein ansehliches Sümmchen zusammen.
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Weiss zwar nicht, wie dies die "Rechtsgelehrten" hier sehen, aber wenn Matthews die Bewilligung erhält, müsste dies doch eigentlich ein Präjudiz für andere US-Nachwuchsspieler sein. Es handelt sich ja nicht um einen komplizierten Spezialfall, sondern er entspricht einfach nicht der Regel, dass ein Profispieler seinen "Beruf" nicht das erste Mal in der CH ausübt, bzw. vorher schon mal in einer ausländischen Profiliga gespielt haben muss. Die Nebenfrage wäre hier höchstens noch, wie lange dies der Fall gewesen sein müsste, d.h. ob es z.B. möglich wäre, dass ein solcher Spieler in der schwedischen oder tschechischen Meisterschaft z.B. bis im Dezember spielt, und danach in die CH wechseln könnte. Für gewöhnlich werden solche voraussehbaren "Schlaumeiereien" aber durch entsprechende Regeln verhindert.
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....es gibt bessere Momente für solche Massnahmen als nach so einer Saison. Auch wenn nachvollziehbar ist, dass die Investorengruppe nicht jedes Jahr Millionen versenken will. Aber so viel mehr Einnahmen wird man mit der Massnahme nicht generieren. Wie die Eigentümer die Millionendefizite inskünftig verhindern wollen, bleibt offen. Wobei es die SCL Tigers ja nach eigenem Bekunden auch ohne schaffen wollen oder werden. Das wäre dann aber eine Zeitenwende für Kloten...
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Tja, irgendwann müssten sich in Lugano die neu entdeckte Kontinuität mit Trainer Fischer und vorallem die Investitionen ins Kader ja mal auszahlen. Lugano müsste von dem her zu den Favoriten zählen. Ähnliches gilt beim EVZ, dort wird auch ganz schön geklotzt, und in den letzten Play-off's waren die gegen den HCD letztlich am erfolgreichsten, auch wenn sie in den 1/4-Finals rausgeflogen sind. Mit Stephan haben sie zudem einen sehr guten Torhüter. Der ZSC ist in den letzten Jahren praktisch "Dauerfavorit", das einzige "Problem" ist, dass es einem grösstenteils etwas zu problemlos läuft. In Davos hat AdC ja auch wieder Tritt gefunden - und wenn nicht ist halt einfach der Umbau nicht abgeschlossen.
Inwieweit der SCB da mithalten kann, ist die Frage. Bei den CH-Spielern kommen die Leistungsträger immer mehr in die Jahre, und mögliche Nachfolger haben sich leider nach Übersee verabschiedet, wodurch man sich im Kreis bewegt in Sachen Verjüngung. Insgesamt überwiegt bei den CH-Spielern der Durchschnitt im Team, der im besten Fall mit 3 neuen Ausländern noch etwas aufpoliert werden kann. Wie man weiss, kommt es in den PO's aber primär auf die starken CH-Spieler an - und dort ist man derzeit nicht gut genug, um vom Titel zu träumen.
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Die Diskussion um nötige Impulse, verhängnisvolle Bequemlichkeiten, fehlenden "Biss" etc. etc. ist ja eine permanente. In der CH sind neuen Impulsen via Kaderänderungen Grenzen gesetzt. Immerhin sind diese beim ZSC weiter als anderswo, da die Nachwuchsabteilung einen ansehlichen Output aufweist. Wobei diese Spieler dann meist eher die "Mittelklasse" im Team unter Druck setzen - die "Oberklasse" ist meist zu gut, um durch Nachwuchsspieler unmittelbar gefährdet zu sein. Und wenn wirklich absolute Topleute aus dem Nachwuchs kommen, so wechseln sie meist nach Übersee, bevor sie hier den Koryphäen ernsthaft Konkurrenz machen.
Alternativen?
+++Gestandene Topleute zukaufen - grundsätzlich möglich, aber der Markt an CH-Spitzenkräften in der Kategorie eines Wick, Cunti, Bärtschi, Nilsson & Co. ist bestenfalls sehr überschaubar und normalerweise ziemlich trocken. Bleiben noch die Ausländerpositionen wo man klotzen kann, soviel der Geldbeutel hergibt und solange die Teammischung danach tatsächlich "besser" und "leistungsfördernder" ist.+++Neuer Trainer - eher ein Notfall-Szenario und kaum das bewährte Standardrezept nur zum Zweck, etwas "neuen Wind" reinzubringen.
Am besten gewirkt hat bisher meist der Misserfolg, wobei die Definition dafür von Team zu Team variiert. Wenn man knapp oder mit Getöse am Titel vorbeimurkst, weckt dies den Ehrgeiz und den Biss ungemein. Vorallem dann, wenn man das Potential zum Titelgewinn eigentlich gehabt hätte.
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Zitat von Studi66
...und der SCB lacht sich vermutlich heimlich ins Fäustchen.
Glaube nicht, dass gelacht wird - vielmehr wird man sich eingestehen müssen, dass das Problem intern (ebenfalls) nicht erkannt worden ist. Man hat sich ja in Bern sehr bemüht um Matthews. Bis auf den Versuch von Davos mit O'Connor bestehen aber bisher kaum Erfahrungen bei der Verpflichtung von Nachwuchsspielern aus Übersee. Und da mit CAN offenbar ein entspr. Abkommen besteht, ist das Thema damals gar nicht hochgekommen.
Ob mit den USA ein gleiches Abkommen wie mit CAN möglich ist, kann ich nicht abschätzen. Es geht dabei ja um allgemeine arbeitsrechtliche Fragen, und nicht um die Regelung für den Sonderfall.
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Der andere "Interessent" SCB wäre genau gleich ins arbeitsrechtliche Abseits gelaufen. Sofern es nicht doch noch irgend einen juristischen Ausweg gibt, hat die Episode immerhin den Effekt, dass die Problematik nach dem Fussball nun auch im CH-Eishockey "angekommen" ist.
Rein vom gesunden Menschenverstand her ist's nicht ganz einzusehen, denn ein ausländischer Spieler nimmt bei der aktuellen Regelung ja keinem "Inländer" die Stelle weg. Anstelle eines ausl. Nachwuchsmannes besetzt dann einfach sonst ein ausl. Spieler den Posten. Sicher müssten aber mit den USA entsprechende Abkommen unterzeichnet werden, wie sie bereits mit CAN in Kraft sind.
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Nun ist auch klar, warum man nie eine definitive Vollzugsmeldung vernommen hat. An diesen "migrations-juristischen" Fallstrick hätte ich jetzt auch nicht gedacht - bin zuwenig Fussball interessiert, als dass mir die Probleme des FCB nachhaltig in Erinnerung geblieben wären...
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Der ZSC startet mit einem verschobenen bzw. vorgezogenen Heimspiel gegen den SCB in die neue Saison...
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Irgendwie den Abgang verpasst - und sich selbst bzw. seinem "Sturkopf" halt doch irgendwie treu geblieben. Durch den Titel und seinen Beitrag dazu hat er aber immerhin durch die Vordertür abtreten können. Nach dem vorherigen Theater um den "kombinierten" Verbleib der von Arxen beim HCD war dies mehr, als sich RvA hatte erhoffen können. Wobei er ganz sicher sagen würde, dass er es ja immer gewusst hätte, dass er dem HCD auch mit 38 viel bringen könne.... RvA bleibt eben RvA...
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...einverstanden, evtl. hat man unter dem Eindruck des zaubernden Team Canada und der leisen Enttäuschung / überzogenen Erwartungen betr. das CH-Team etwas zu hart / undifferenziert / pauschal geurteilt. Bei den CH-Spieler kommt mittlerweile auch ein ganz schönes Pensum zusammen. Es ist wohl mehr eine gewisse Ungeduld darüber, dass in gewissen Bereichen (Physis, Durchsetzungsvermögen etc.) keine wirklichen Fortschritte feststellbar sind. Möglicherweise sind zwar welche da, aber die sind vom Normalzuschauer und ohne "vorher-nachher-Vergleich" nicht erkennbar. Dies kombiniert mit einer gewissen Tendenz zum "Schönschreiben" der NLA in der heimischen Presse führt dann wohl zu den genannten schriftlichen "Rundumschlägen".
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Ja, die offenen Stellen reduzieren sich kontinuierlich - Kandidaten-Namen aus der Schweiz werden auch bei New Jersey nicht (Crawford) oder unter ferner liefen (Boucher) genannt.
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Phil Housley appears to be the frontrunner to coach the New Jersey Devils, according to NJ.com.General manager Ray Shero has also considered former Lightning coach Guy Boucher, Capitals assistant Todd Reirden and Wilkes-Barre/Scranton coach John Hynes, but Housley appears to be the favorite.
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...vermutlich kommt als nächstes, dass ab Zeitpunkt X nur noch auf Natureis gespielt werden darf, weil das andere zuviel Energie benötigt...
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Ist derzeit das Problem in der CH. Ein Einspruch, so unqualifiziert er auch sein möge, und ein Bauprojekt kann bis zum St. Nimmerleinstag verzögert werden. Man kann bemängeln, dass solche Einsprüche zu leichtfertig abgegeben werden können. Gravierender scheint mir aber langsam die Tatsache, dass die Justiz nicht (mehr) in der Lage ist, diese Fälle innert nützlicher Frist zu klären bzw. sich zu einem Urteil durchzuringen. Dass dies auch auf anderen Gebieten so ist (Wirtschaftsdelikte), sei nur am Rande vermerkt. Dort ist zwar nicht eine Stadionfrage bzw. ein Sportklub wie etwa der ZSC oder der FC Aarau blockiert und benachteiligt, dafür sorgt die Verjährung dafür, dass das Meiste verjährt ist, bis man es endlich aufgearbeitet hat. Ist aber so oder so eine Justizposse...
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Danke für die Antworten - sehe es ein, dass überzogenen Erwartungen bzw. die Unkenntnis darüber, was Streit in der NHL für eine Rolle hat, bei Otto Normalhockeyzuschauer zu Enttäuschungen führen.
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Eine Frage an die NHL-Gurus hier:
Ich bewundere Streit für seinen Effort, mit dem er sich in der NHL trotz aller Widerstände hat etablieren können. Er ist in der NHL auch kein "Hinterbänkler", war bei den Isles Kapitän, hatte letzte Saison ein eindrückliches Punktekonto - alles schlagende Argumente dafür, dass er zweifellos etwas kann.
Komischerweise scheint dies alles irgendwie verflogen, sobald er mit der CH-Nationalmannschaft am Werk ist. Ich ärgere mich dann jeweils über die abschätzigen (Leser)Kommentare, aus denen vielfach der übliche Neid irgendwelcher frustrierter Mitbürger spricht. Aber eben, ausser mit dem Hinweis auf seine Leistungen in der NHL kann man die gehässigen Vorwürfe nicht wirklich kontern.
Kurz und gut: Woran liegt's, dass er im Nati-Dress nicht die Qualitäten ausspielen kann, die ihn in der NHL nachweisbar auszeichnen?
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...bin gespannt, wie der aussieht. Bisher herrscht klubseitig ziemliche Funkstille darüber und in Sachen neue Ausländer. Boucher hat bis zum Tag X eine Ausstiegsklausel; bis dahin kann man ihm nicht gross am Zeug flicken, wenn er sich umschaut. Aber wie hat es M. Lüthi so schön gesagt "...irgendwann ist fertig mit Flirten..." - ob er mit "irgendwann" den vorgenannten Tag X meint, oder ob er von Boucher vorher eine eindeutige Wasserstandsmeldung will, wird man sehen. Spätestens wenn der "Plan B" seinerseits auf einen Termin drängt, wird sich Boucher - allenfalls vorzeitig - entscheiden müssen.
Apropos Plan "B", der glaub' Ende 13/14 in Pittsburgh entlassene Bylsma würde schon mal mit einem "B" beginnen. Ob der sich für die NLA erwärmen bzw. sich in unsere geschützte Werkstatt einleben könnte steht aber auf einem anderen Blatt.
Letztlich ist es aber so, wie Zahner sagt: Man ist immer 2e Wahl, wenn ein Trainer oder Spieler die Chance auf die NHL hat. Wenn man mit dem nicht leben kann, darf man keine solchen Coaches beschäftigen.
Immerhin wird interessant zu sehen, was Klaus Zaugg an einem allfälligen nächsten SCB-Vortänzer nicht passen wird. Törmännen war ihm zu "weich" + machte ihm zuviel auf "Selbstverantwortung", Boucher umgekehrt zu hart + mit zu grossen taktischen Fesseln bzw. mit zuwenig Selbstverantwortung.... der Nächste ist vermutlich zu neutral und kann sich nicht entscheiden... affaire à suivre... :roll:
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...andererseits kann ein Coach in dieser Konstellation ja praktisch nur "vorwärts" machen, obwohl ich die fehlenden Draftrechte an den Top-Newcomern nicht unterschätzen will. Kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Babcock ohne gewisse Zusagen betreffend (allenfalls) nötigen Investitionen ins Team unterschreibt. Trotz der Spitzengage hat der doch auch sein Ego, welches kaum nur mit Geld zufriedengestellt werden kann.