Beiträge von Iceman

    Zitat von Larry

    Jürg Ochsner zur NLA und zu Kloten:

    http://www.nzz.ch/sport/eishocke…fort-1.18473503

    "Die ZSC Lions sind das bestbesetzte Team."

    Gehe soweit einig mit Ochsner, auch zum Thema SCB, welcher zu sehr abhängig ist von Plüss. Wobei man es halt in einer "Arbeiter-Truppe" eher merkt, wenn kreative Spieler wochen- bzw. monatelang fehlen, was diese Saison der Fall ist. Da bleibt einfach noch mehr an den Übriggebliebenen hängen.

    Nicht ganz folgen kann ich bei der Aussage, welche sich um ehemalige Kloten-Spieler dreht. Natürlich ginge es Kloten besser, wenn Wick, Bärtschi, Brunner, Plüss, Du Bois, Blum etc. alle noch in Kloten spielen würden. Aber diese Spieler haben den Klub aus bestimmten Gründen verlassen bzw. sind aus bestimmten Gründen zum Abgang "gedrängt" worden - auch noch zu Zeiten, als Schawalder als Sportchef amtete. Brunner traute man nicht mehr als die 4e Linie zu, Wick hatte einen zu hohen Lohn für die "nach-Bircher Ära", Blum bekam keine Ausstiegsklausel... In dem Fall könnten die Langnauer auch monieren, sie würden evtl. noch in der NLA spielen, wenn die von Arxen nicht nach Davos gegangen wären.

    Walsky zu Rappi?????
    Den habe ich irgendwie noch als "hochpreisigen Spieler" im Kopf, welcher McSorbet zu teuer war und deshalb nach Lugano ging - aber vermutlich verwechsle ich ihn mit John Fritsche. Der aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen letztlich von Lugano an den ZSC überstellt wurde, im Austausch mit Marco Maurer..... aber vielleicht hatte Fritsche ja eine Palmenallergie oder so...

    Zitat von Sbornaja

    Nationalliga will Transfers limitieren

    Montag, 2. Februar 2015, 07:24 - Martin Merk

    Die NLB-Clubs diskutieren zudem über eine Verlängerung der Drittelspausen von 15 auf 18 Minuten mit der Hoffnung, die Umsätze im Gastrobereich zu erhöhen.


    ....wahrscheinlich hat einer herausgefunden, dass ein durchschnittlicher Zuschauer etwa 9 Minuten braucht im Schnitt für ein Bier.... :suff:

    Josh Holden ist es, der mit der Sirene zum Ausgleich trifft. Doch damit nicht genug. In der Overtime nimmt der Kanadier auch noch Santala aus dem Spiel. Klotens Topskorer bricht sich nach einem Stockschlag des EVZ-Stürmers den Arm – und fällt sechs bis acht Wochen aus.

    Einzelrichter Reto Steinmann hat inzwischen ein Verfahren gegen Josh Holden wegen Stockschlags eröffnet.

    Was hat Kloten davon, wenn Holden nun ebenfalls länger gesperrt wird? Als mehrfacher Wiederholungstäter wird's da wohl ordentlich was setzen. Deswegen findet Kloten aber nicht einfach so einen Ersatz. Lachhaft wird's, wenn ein Nobody einen Schlüsselspieler ins Spital befördert. Alatalo hat 3 Spielsperren bekommen dafür, dass er Holloway in vollem Tempo kopfüber in die Bande befördert hat - Holloway ist mittlerweile seit 4 Wochen out. Das Foul gestern des HCD-Spielers gegen Wick hätte auch dümmer ausgehen können für Wick - der Davoser (war glaub Kindschi...) wäre mit 3 - 5 Sperren bestraft worden. Wick wäre mit einer schweren Hirnerschütterung vermutlich länger ausgefallen....

    ...in Lugano wird gepowert wie in den guten alten Zeiten. Mit Simek wechselt nach Brunner ein weiterer "Grossverdiener" während der Saison ins Südtessin. Simak war für McSorley wohl einfach langsam zu teuer für das Gebotene, ob die Chemie auch sonst nicht mehr stimmte ist offen - er hat ihn ja quasi über Nacht nach Finnland "entsorgt". Nachdem Fischer den HC Lugano zuerst von diversen hochbezahlten Egos + Diven befreite, scheint nun eine "Gegenbewegung" im Gange zu sein. Mal schauen, ob das Konzept "viel hilft viel" aufgeht.

    Dass die "Leader" viel einstecken müssen ist nicht bestritten. Ebenso ist verständlich, wenn die auch mal zurückhauen. Oder - wie im Fall von D. Brunner im verlinkten Videöli - einen auf "sterbenden Schwan" machen, damit der nervige Gegner wenigstens eine Strafe bekommt. Heute ist halt alles viel besser dokumentiert, jeder Furz kommt kurzum auf Youtube. Trägt evtl. dazu bei, dass man den Eindruck erhält, dies und jenes hätte zugenommen.

    Also dies 2x so abzuspulen...ts ts ts.... das grenzt ja schon fast an "unsportliches Verhalten"... Gibt doch so eine Regel im Stil von "...den Gegner lächerlich machen..." --- hätte somit 2 Minuten geben müssen gegen den ZSC.

    Aber Respekt: Wenn der ZSC echt gefordert ist, zeigt der AAA-Sturm schon, was er eigentlich drauf hätte. Ansonsten ziehen die Herren wohl eher ein Täuschungsmanöver ab, um die Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen. Und der SCB bringt gegen die Tram-Buben gerade mal ein mickriges Tor zustande...

    Seit noch nicht allzu langer Zeit ist vermehrt "fussballähnliches" Simulantentum in der NLA zu beobachten, um Strafen zu schinden. Hier ein Link zu einer Sequenz, in welcher Damien Brunner darzustellen versucht, dass der Gegner mit der Stockschaufel bei ihm im Gebiss eingehängt und daran zu Boden gerissen habe. Bin zwar nicht Einzelrichter, aber mehr als einen evtl. zu hohen Stock an die Schulter von Brunner kann ich nicht erkennen...

    http://swisshabs.blogspot.ch/2015/01/video-…te-un-poil.html

    Sorry, als "nicht ZSC-Fan" ist mir der Wechsel vom ZSC zu den ZSC-Lions nicht gleichermassen in die Knochen gefahren. Die Verhältnisse waren natürlich völlig anders - der "alte" ZSC hätte damals in der Tat Geschichte geschrieben. Ob dies aber an der Zukunft viel geändert hätte? Denkbar ist vieles, z.B. eine riesige Euphorie, welche (schon damals) zum Bau eines eigenen Stadions geführt hätte, womit der ZSC ohne Walter Frey hätte überleben können. Und wegen dieses berühmten Treffers ein paar Sekunden vor Schluss... na ja, ist halt in jeder Beziehung "knapp" gewesen + kommt vor im Sport. Und der Titel ein Jahr später gegen Gottéron hat auch etwas entschädigt...

    Verschiedenenorts ist man sich nicht bewusst (...d.h. Kluboffizielle + Umfeld...) wie wenig es braucht, um zu scheitern, bzw. wie viel es braucht, um den Titel zu holen. Als das vormalige Mittelfeld in der NLA (Kloten, Zug, Fribourg + teilw. Genf) vor einigen Jahren zum Sturm auf die Spitze ansetzte, neue Finanzquellen anzapfte und sowohl die Kosten als auch die Leistungsdichte nach oben trieb, herrschte wohl der Glaube vor, ein Titel sei die logische Konsequenz daraus. Kloten hat der Sturmangriff fast die Existenz gekostet, in Fribourg hat der verlorene Final in Bern zu einer Identitätskrise geführt, und McSorley's Genf rechtfertigt mit einer Finalteilnahme die stets sehr wohlwollenden Kommentare der Experten auch nur bedingt. Ganz so einfach ist es also offensichtlich nicht. Unter Umständen gehen einem Titel ein paar knapp verlorene Finals voraus; wenn man Pech hat gibt's über Jahre keine Meisterfeiern. Dieser Umstand geht wohl teilweise vergessen, wenn man schadenfroh dem Scheitern eines sog. "Grossen" beiwohnen kann. Ebenso wie die Tatsache, dass Rückschläge zu verkraften und wieder aufzustehen ebenso unterschätzte wie notwendige Eigenschaften einer Organisation sind.

    Ein schwaches Wochenende von Bern - erstaunlich, was man da plötzlich für eine "Medienpräsenz" hat. Dass die Ansprüche (auch) in Bern hoch sind, ist richtig. Dennoch kann das Gros des Publikums durchaus einschätzen, was es heisst, wenn man praktisch seit 3 Monaten mit 5 - 8 verletzten Stammspielern unterwegs ist. Die Situation hat sich jetzt wieder etwas entspannt - wenn Holloway und Kobasew fehlen, merkt man es halt trotzdem. Die NZZ könnte ja auch mal eine Analyse darüber machen, wie lohnend es ist, einen gegnerischen Schlüsselspieler "auszuknipsen" - Holloway könnte nach dem unmotivierten Stoss in die Bande aus vollem Lauf seitens Alatalo auch querschnittgelähmt sein, Ronnie Keller liesse grüssen. Er ist jetzt einfach seit 2 Woche out, Rückkehr unklar. Alatalo kam mit 3 Spielsperren davon und hat am Samstag wieder mitgespielt. Bin schon gespannt auf das Geschrei - vor allem von offizieller Seite - wenn's dann umgekehrt läuft...

    Zitat von Larry

    Nach all den Jahren muss man sagen dass das Farmteam wohl der Schlüssel zum Erfolg ist, auch wenn es brutal viel Geld kostet.

    Nur den ZSC gerechnet könnte man in Zukunft mit einem eigenen Stadion ev. schon eine schwarze Null schreiben, ob dies mit einem Farmteam und der grossen Juniorenabteilung möglich ist bezweifle ich aber.

    Derzeit wird dieses Modell andernorts auch intensiver "geprüft" - Rappi mindestens hat schon ein konkretes Projekt. Vom Verband her wird es befürwortet, weil es die weitere Auszehrung der NLB bremsen könnte. Das Prinzip wäre unbestritten gut, das Problem sehe ich auch bei den Kosten. Denn Ausbildungsentschädigung hin oder her, aber ein solcher "Ausbildungsklub" ist weder für Zuschauer noch für Sponsoren attraktiv. Von diesen Seiten werden kaum wesentliche Einnahmen generiert werden können. Der NLA-Klub muss somit den grössten Teil der Kosten decken. Und da reden wir wohl von einem Betrag von mindestens 2 Mio. CHF. Der SCB bringt derzeit zwischen 3-4 Mio. an Quersubventionen für's Hockey mit den Gastro-Aktivitäten fertig. Ohne tiefere Kenntnisse der Materie und gemäss Milchmädchenrechnung müssten diese Einnahmequellen somit um mindestens 50% ausgeweitet werden, um die zusätzliche Kohle heranzuschaffen. Sehe ich vorläufig - mindestens für den SCB - unter dem Eindruck weiterhin steigender Kosten im bisherigen Hockey-Geschäft als nicht realistisch an.

    ...tja, was wohl so ein "Nationalmanschaftsverantwortlicher" den ganzen Tag zu tun hat? Und Raffainer ist nun also quasi der "Vorgesetzte" von Hanlon - sicher kann er Hanlon fachkundig beraten und anweisen aufgrund seiner langjährigen Erfahrung...

    Die Frage ist, ob es DIE Lösung überhaupt gibt, um das Luxusproblem des ZSC zu lösen. Das Team ist so gut, dass es im Prinzip (fast) jedes Spiel gewinnen könnte. Zu Saisonbeginn hat man beliebige Rückstände noch aufgeholt und gewonnen. Man ist in der vorherigen Saison zum Meistertitel durchmarschiert. Vor allem in der Offensive ist beim ZSC das who is who der begabtesten Stürmer mit CH-Pass versammelt. Es ist fast nicht zu verhindern, dass sich unter diesen Umständen eine gewisse "Pomadigkeit" einschleicht, da kann auch der beste Trainer nicht allzuviel machen. In der NHL führt der Konkurrenzdruck dazu, dass die Spieler nicht in den Schongang verfallen; in der CH ist dieser Druck zwar beim ZSC infolge der guten Nachwuchsarbeit noch am ehesten vorhanden, aber eine wirkliche Konkurrenz für die grossen Tenöre stellen die Jungspunde halt in der Regel trotzdem nicht dar. Die Optionen, um die gestandenen NLA-Spieler aus der Komfortzone zu hebeln, sind für Trainer und Sportchefs in unserer Liga sehr beschränkt.

    Zitat von Larry

    Dafür müsste man die Autobahn zuerst verlassen, und das passiert nicht.

    Sie hätten das Stadion an die Gotthard Raststätte anbinden sollen! :razz:

    ...sozusagen "Eishockey to go" - man kann auf der Fahrt in den Süden noch rasch ein paar Minuten Hockey reinziehen, wenn man das Timing im Griff hat...

    ...wahrscheinlich ist der "Schattenwurf" des neuen Valascia-Stadions auch nicht ein so grosses Problem wie im Hardturm, wo den Anwohnern offenbar ein paar Bräunungsstunden verloren gegangen wären. Oder der HCAP hat das Problem vorausgesehen + finanziert allen Betroffenen eine Jahreskarte im Solarium... :mrgreen:

    Zitat von 007

    Ganz ehrlich, lieber gegen Biel oder Genf als gegen Lausanne in den Playoffs!


    :mrgreen:

    ...gibt wohl kaum jemand, der sich Lausanne als PO-Gegner wünscht - Spruch vom "man muss gegen jeden Gegner bestehen" hin oder her....

    Komisch, Berra hat es in Biel nicht leichtgehabt und hinter einer guten Abwehr brillieren können. Talent ist ihm sicher nicht abzusprechen, weshalb er drüben jetzt so "unter den Karren kommt" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Oder hat er einfach nicht gemerkt, dass er mit Absicht etwas psychischem Druck ausgesetzt wird? Das haben andere vor ihm auch schon erfahren müssen, ein Niederreiter wurde bei den Islanders ja auch etwas "terrorisiert" - denn es darf natürlich nicht sein, dass irgend so ein Schnösel einfach mal so in der NHL spielt, ohne vorher nicht gehörig Holz gefressen zu haben. Das würde vermutlich den Mythos beschädigen. Oder schwirren Berra so viele + gute Angebote aus der CH um den Kopf, dass er zu viele "Alternativen" hat, um sich auf Gedeih + Verderben dem Abenteuer NHL zu verschreiben?

    ...die Lausanner sind extrem schwierig - einmal in Führung machen die den Laden sehr gut dicht, und Huet in Form ist fast nicht zu bezwingen. Steht und fällt einfach mit Huet, aber solange der so gut hält.... Da bleibt wohl nichts anderes übrig als die alte Weisheit von "viel Verkehr vor dem Tor" und "Sicht nehmen".

    Zitat von Blackstar

    Kann ich mir nicht vorstellen.... was will der da ?

    ...könnte ich mir höchstens vorstellen, wenn er irgend einen Deal mit der Frau hat oder so nach dem Motto "bis jetzt haben wir uns nach der Hockeykarriere ausgerichtet, und nun umgekehrt" - dazu würde ihm der Wechsel offenbar vergoldet. Aber selbst wenn Rappi auf die Unterstützung von ein paar Geldgebern (z.B. A. Rhis) zählen kann, würde Forster einen sportlichen Durchbruch kaum mehr als Aktiver erleben. Andererseits muss Rappi das Kader ja irgendwie verstärken, wenn man vom letzten Platz wegkommen will.